Quiz
PTE - FRAGENKATALOG 1-4,5
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Questions in this quiz (200)
1Eine wissenschaftliche Methode ist an Regeln gebunden, die intersubjektiv nachprüfbar, normativ, präskriptiv, lehrbar und kommunizierbar sind
- ATrue
- BFalse
2Ein Verstoß gegen die Regeln einer Methode sollte keine Sanktionen zur Folge haben
- ATrue
- BFalse
3Erkenntnismethoden dienen lediglich der Beschreibung von Verhalten und Erleben, während
Interventionsmethoden Prävention, Rehabilitation, Stabilisierung oder Vorhersage von Verhalten beinhalten- ATrue
- BFalse
4Man unterscheidet Methoden zur Datengewinnung und zur Datenanalyse, wobei
Datengewinnung verschiedene Erhebungsformen, Registrierung und Kodierung der
Verhaltensdaten beinhaltet- ATrue
- BFalse
5Methodik bedeutet die Lehre von Methoden, eine Methodik zu haben bedeutet also, einer
bestimmten Richtung von Methodenlehre anzugehören- ATrue
- BFalse
6Modelle sind Abbilder bestimmter Realitätsausschnitte in vereinfachter Form
- ATrue
- BFalse
7Ein Denkmodell ist ein Modell, das noch nicht präzise und wenig überprüfte theoretische
Vorstellungen über einen Gegenstand beinhaltet- ATrue
- BFalse
8Die Modellrelation ist die Beziehung zwischen dem Modell und seinem Urbild; von
bestimmten Merkmalen des Modells kann auf Merkmale des Urbilds geschlossen werden
und umgekehrt- ATrue
- BFalse
9Eine Isomorphierelation ist eine umkehrbar eindeutige Abbildung, bei der alle Relationen
erhalten bleiben- ATrue
- BFalse
10Methodologie ist das Nachdenken über Methoden; spezifische (fachübergreifende)
Methodologie wird nur in bestimmten Gruppen angewendet- ATrue
- BFalse
11Eine deskriptive Methodologie bewertet die Methoden hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit,
ihren Voraussetzungen, ihrer praktischen Durchführbarkeit und der Kontrollierbarkeit- ATrue
- BFalse
12Die Wissenschaftstheorie legt grundlegende Prinzipien, Ziele und Vorgehensweisen in
einzelnen Wissenschaften fest- ATrue
- BFalse
13Es gibt vier Grundpositionen von Erkenntnistheorien: Realismus, Idealismus, Empirie und
Rationalismus- ATrue
- BFalse
14Bei der Empirie handelt es sich um ein methodisches Vorgehen, mit der Theorien und
Hypothesen an Erfahrungsdaten geprüft werden- ATrue
- BFalse
15Erfahrung kann sich in bestimmten Datenerhebungsinstrumenten wie z.B. Experimenten,
Beobachtungen oder Befragungen konkretisieren- ATrue
- BFalse
16Objekte empirischer Untersuchungen werden hinsichtlich ihrer Merkmalsunterschiede
untersucht und mit Variablen erfasst- ATrue
- BFalse
17Merkmalsausprägungen entstehen, wenn quantitativen Merkmalen Daten zugeordnet
werden; aus deren Menge entstehen Daten- ATrue
- BFalse
18Operationalisierungen können sich auch auf latente Merkmale (Konstrukte) beziehen
- ATrue
- BFalse
19Eine Mediatorvariable verändert den Einfluss einer uV auf eine aV
- ATrue
- BFalse
20Eine exogene Variable bleibt ohne Einfluss durch andere Variablen
- ATrue
- BFalse
21Indikatorvariablen sind latente Variablen, die distinkte Informationen an manifeste Variablen
liefern- ATrue
- BFalse
22Eine Residualvariable beinhaltet den nicht erklärten Varianzanteil
- ATrue
- BFalse
23Stetige Variablen sind Variablen mit unendlichen Ausprägungen
- ATrue
- BFalse
24Kontrollvariablen sind vorsorglich erhobene Moderatorvariablen, die Störvariablen vorbeugen
- ATrue
- BFalse
25Empirischer Gehalt, Generalisierbarkeit und Falsifizierbarkeit sind zentrale Kriterien für die Aufstellung von Hypothesen
- ATrue
- BFalse
26Über Wahrscheinlichkeitsaussagen können Entscheidungen über die Falsifikation einer Hypothese getroffen werden, da hier stochastische Beziehungen angenommen werden
- ATrue
- BFalse
27Die uV des Bedingungsteils (Antezendenz) muss mindestens zwei Ausprägungen besitzen, entsprechend der Ausprägung sollten sich die Variablen der aV (Konsequenz) ändern
- ATrue
- BFalse
28Bei einer wissenschaftlichen Hypothese wird eine mehr oder weniger präzise formulierte
Beziehung zwischen zwei/mehreren Variablen ausgedrückt, die generalisierbar sein soll- ATrue
- BFalse
29Hypothesen besitzen induktive Funktionen, wenn sie zur Hypothesenprüfung eingesetzt
werden- ATrue
- BFalse
30Statistische Hypothesen dienen der Quantifizierung der intendierten Aussage und somit der
Überführung wissenschaftlicher Hypothesen in inhaltliche- ATrue
- BFalse
31Statistische Hypothesen beziehen sich auf die Grundgesamtheit, nicht auf
Stichprobenverhältnisse- ATrue
- BFalse
32Variablenbeziehungen sind probabilistischer Art und daher nicht durch Einzelfälle
falsifizierbar- ATrue
- BFalse
33Durch die sorgfältige Untersuchung von Stichproben sind Hypothesen generell verifizierbar
- ATrue
- BFalse
34Im Rahmen eines Experiments wird dann von einem Kausaleffekt gesprochen, wenn der
vermutete Effekt hergestellt werden kann- ATrue
- BFalse
35Der Bedingungs- und Konsequenzteil lassen sich bei einer Kausalhypothese sinnvoll
austauschen- ATrue
- BFalse
36Monokausale Hypothesen müssten in der Lage sein, die wahre Variabilität einer aV
vollständig zu erklären- ATrue
- BFalse
37Die präziseste Art der Formulierung einer Hypothese ist das Aufstellen einer gerichteten
Hypothese- ATrue
- BFalse
38Eine Nullhypothese kann nicht bestätigt werden, sondern lediglich nicht abgelehnt werden
- ATrue
- BFalse
39Pseudo-Hypothesentesten findet statt, wenn bei einem gefundenen Effekt nachträglich eine
Hypothese formuliert und überprüft wird- ATrue
- BFalse
40Basis für empirische Forschung ist der kritische Rationalismus, bei dem es sich um eine
hermeneutisch-dialektische Position handelt- ATrue
- BFalse
41Begriffe, die in einer Aussage vorkommen, müssen definiert sein/ werden und einen
empirischen Bezug haben- ATrue
- BFalse
42Aussagen, die empirisch überprüft werden sollen, müssen einen empirischen Bezug
aufweisen und verifizierbar sein- ATrue
- BFalse
43Aussagen, die an der Erfahrung nicht scheitern können, sind ausgeschlossen
- ATrue
- BFalse
44In den Humanwissenschaften finden vor allem Aussagen mittlerer Reichweite (räumlich und
zeitlich begrenzt) Anwendung- ATrue
- BFalse
45Allaussagen/ nomologische Aussagen sind im räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich
nicht eingeschränkt und daher leicht zu verifizieren- ATrue
- BFalse
46Das Basissatzproblem beinhaltet die Frage nach der Interpretierbarkeit von Falsifikation und
Verifikation- ATrue
- BFalse
47Anstelle von Verifikation/ Falsifikation sollte von empirisch bewährt/ nicht bewährt
gesprochen werden- ATrue
- BFalse
48Stochastische Aussagen beinhalten weichere Aussagen wie „im Allgemeinen“
- ATrue
- BFalse
49Theorien sind immer Ausgangslage für Hypothesen, ihre Gültigkeit bemisst sich an ihrer Bewährung an realen Beobachtungen
- ATrue
- BFalse
50Axiome sind grundlegende Postulate, auf denen Theorien bestenfalls basieren
- ATrue
- BFalse
51Theorien erlauben über die Beschreibung von Befunden hinaus keine prognostischen
Annahmen- ATrue
- BFalse
52Empiriker wünschen die induktive Bildung von Theorien durch Beobachtungen, aus
rationalistischer Perspektive sollten aus Theorien deduktiv Vorhersagen abgeleitet werden,
rudimentäre Theorien sind meist unumgänglich- ATrue
- BFalse
53Akzeptierte Vorgehensweisen werden auch als Paradigma bezeichnet, deren Akzeptanz sich
über verschiedene Zeiten hinweg verändern kann- ATrue
- BFalse
54Der Entdeckungszusammenhang beinhaltet, dass wissenschaftliche Aussagen über die
Realität nicht durch Wunschvorstellungen des Wissenschaftlers beeinflusst sein dürfen- ATrue
- BFalse
55Der Verwertungszusammenhang ergibt sich aus der Problematik, dass schon die Auswahl
einer bestimmten Fragestellung eine Wertung des Forschers in sich trägt- ATrue
- BFalse
56Die Beschreibung und Erklärung von Tatsachen soll objektiv erfolgen, dies wird mit dem
Begründungszusammenhang in Verbindung gebracht- ATrue
- BFalse
57Deduktiv-nomologische Aussagen besitzen in der Regel keinen Gesetzescharakter, sind
lediglich aus einem allgemeineren Gesetz abgeleitet- ATrue
- BFalse
58Das Falsifikationsprinzip besteht in der Empirie v.a. in der Eliminierung schlechter Theorien
z.B. mithilfe von Replikationen- ATrue
- BFalse
59Das Korrespondenzproblem ergibt sich, wenn Gegenbeweise zu einer Theorie auftauchen
und ggf. zu einer Falsifikation der Annahmen führen- ATrue
- BFalse
60Die falsche Prüfung einer Theorie aufgrund einer schlechten Operationalisierung ist ein
Problem der Reliabilität- ATrue
- BFalse
61Das Retten einer Theorie mittels Exhaustion erfolgt über die Hinzunahme von Moderatoren
und Mediatoren- ATrue
- BFalse
62Bei Stichprobendesigns besteht ein Bedürfnis nach systemischer Replikation (Reliabilität von Effekten absichern) und direkter Replikation (z.B. durch geplante Bedingungsvariation), um die Generalisierbarkeit nachweisen zu können
- ATrue
- BFalse
63Begriffe müssen definiert werden, um die intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu sichern
- ATrue
- BFalse
64Indikatoren erfordern eine Operationalisierung, sie entstehen aus der Begriffsdefinition
- ATrue
- BFalse
65Entscheidungen in einzelnen Planungsphasen sollten rechtzeitig miteinbezogen werden und
simultan betrachtet werden- ATrue
- BFalse
66Ethische Grundsätze können zugunsten der Praktikabilität von Operationalisierungen ggf.
vernachlässigt werden- ATrue
- BFalse
67Das Abwägen von Nutzen und Schaden betrifft die Frage, ob Personen über den
Untersuchungszweck aufgeklärt werden sollten und wie sich dies auswirkt- ATrue
- BFalse
68Im Rahmen einer Untersuchung muss die Verantwortung der einzelnen Personen im Voraus
klar sein- ATrue
- BFalse
69Materielle Vergütung kann zur Verfälschung von Untersuchungen beitragen und sollte daher
vermieden werden- ATrue
- BFalse
70Bei Unterzeichnung einer Teilnahmeverpflichtung durch den Probanden ist die
Anonymisierung von Daten nicht mehr notwendig- ATrue
- BFalse
71Bei Reviews handelt es sich um gesammelte Replikationen von bestimmten Untersuchungen
- ATrue
- BFalse
72Eine dimensionale Analyse (Konzeptualisierung) wird für explorative und hypothesengeleitete Untersuchungen angestellt, nicht für populationsbeschreibende
- ATrue
- BFalse
73Eine dimensionale Analyse wird durchgeführt, um die Einzelheiten herauszuarbeiten, die Teil der Untersuchung sein sollen
- ATrue
- BFalse
74Wichtig für die dimensionale Analyse sind Verwertungs- (was interessiert den Wissenschaftler) und Erkenntnisinteresse (wozu sollen die Resultate genutzt werden), sie lenken maßgeblich die Selektion der interessierenden Dimensionen
- ATrue
- BFalse
75Die Mehrdimensionalität von Begriffen erschwert die Berücksichtigung aller denkbaren Dimensionen eines Begriffes in einer empirischen Untersuchung
- ATrue
- BFalse
76Das Parsimonitätsprinzip legt nahe, dass eine einfachere Konzeptualisierung langfristig für die Forschung günstiger ist
- ATrue
- BFalse
77Das Begründungsprinzip beschreibt, dass Unklarheiten in der Planung oft zu unnötig komplizierten Versuchsanordnungen führen und deshalb Messungen hinsichtlich ihrer Relevanz zu begründen sind
- ATrue
- BFalse
78Die semantische Analyse behandelt vor allem die Analyse der Bedeutung von Begriffen, die in Hypothesen oder Theorien verwendet werden
- ATrue
- BFalse
79Die semantische Analyse entscheidet über den Sinn von Begriffen und Konzeptualisierungsregeln
- ATrue
- BFalse
80Korrespondenzregeln verknüpfen verwendete theoretische Begriffe mit realen Sachverhalten
- ATrue
- BFalse
81Über Axiome werden theoretische Beziehungen zwischen Konstrukten definiert
- ATrue
- BFalse
82Realdefinitionen bestehen aus zwei Bestandteilen, dem Definiens und dem Definiendum
- ATrue
- BFalse
83Der zu definierende Begriff (Definiendum) ist bedeutungsgleich mit den Begriffen, die das
Definiens bilden (beide Seiten einer Nominaldefinition sind also gleich)- ATrue
- BFalse
84Nominaldefinitionen stellen nomologische Umformungen dar.
- ATrue
- BFalse
85Nominaldefinitionen sind nicht in das Belieben des Definierenden gestellt.
- ATrue
- BFalse
86Realdefinitionen sind Behauptungen über die Beschaffenheit eines Phänomens.
- ATrue
- BFalse
87Die intensionale Seite einer Nominaldefinition bezieht sich auf die Menge der Objekte, die
unter diese Definition fallen.- ATrue
- BFalse
88Realdefinitionen bezeichnen das Wesen eines Begriffes und werden durch Beispiele belegt
- ATrue
- BFalse
89Nominaldefinitionen weisen einen empirischen Informationsgehalt auf
- ATrue
- BFalse
90Nominaldefinitionen können zweckmäßig oder unzweckmäßig sein, nicht aber richtig oder
falsch- ATrue
- BFalse
91Realdefinitionen sind für wissenschaftliches Arbeiten aufgrund ihrer Vagheit eher ungeeignet
- ATrue
- BFalse
92Für empirische Arbeiten empfiehlt sich die Nutzung einer akzeptierten Nominaldefinition
unter Berücksichtigung realdefinitorischer Aspekte- ATrue
- BFalse
93Die operationale Definition dient der Transparenz und der Validität
- ATrue
- BFalse
94Die analytische Definition entscheidet über Semantik und Indikatoren
- ATrue
- BFalse
95Operationale Definitionen können sich an analytische anschließen
- ATrue
- BFalse
96Für direkt empirisch bezogene Begriffe sind Indikatoren notwendig, die besser beobachtbar
sein sollten als das Indikandum (anzuzeigender Begriff)- ATrue
- BFalse
97Definitorische Indikatoren sind mit dem Definiens identisch
- ATrue
- BFalse
98Extern korrelierte und schlussfolgernde Indikatoren sind nicht Bestandteil des Definiens und
können daher nicht für die Beurteilung der Validität herangezogen werden- ATrue
- BFalse
99Ein intern korrelativer Indikator ist eine Komponente des Definiens und positiv mit den
anderen Komponenten korreliert- ATrue
- BFalse
100Schlussfolgernde Indikatoren spielen v.a. bei der Ermittlung von Einstellungen etc. eine Rolle, die Grenze zu extern korrelativen Indikatoren ist fließend
- ATrue
- BFalse
101Ein Indikator wird als valide bezeichnet, wenn er anzeigt, was mit dem definierten Begriff gemeint ist
- ATrue
- BFalse
102Die Verwendung eines guten einzelnen Indikators ist der Verwendung multipler Indikatoren möglichst vorzuziehen, um eine genauere Aussage treffen zu können
- ATrue
- BFalse
103Die Operationalisierung eines Begriffes ist die Angabe der Vorgehensweise, mit der entschieden werden kann, ob/in welchem Ausmaß ein Sachverhalt in der Realität vorliegt
- ATrue
- BFalse
104Operationalisierung ist immer ein zweistufiger Prozess, bei dem Indikatoren bestimmt und anschließend operationalisiert werden
- ATrue
- BFalse
105Aussagen sind nur wissenschaftlich sinnvoll, wenn die enthaltenen Begriffe operationalisierbar sind und somit festgestellt werden kann, ob die gemachte Aussage zutrifft
- ATrue
- BFalse
106Analytische und operationale Definitionen tragen wechselseitig zu ihrer Präzisierung bei
- ATrue
- BFalse
107Reaktionszeit bzw. Reaktionsdauer wird z.B. gemessen bei Tastendruck nach Präsentation
eines Stimulus- ATrue
- BFalse
108Die empirische Validität prüft, ob die operationalen Vorschriften den gleichen
Bedeutungsumfang aufweisen wie die Begriffsdefinition- ATrue
- BFalse
109Die logische Validität bezieht sich darauf, ob mithilfe von operationalen Vorschriften aus das
erfasst wird/werden kann, was mit dem Begriff gemeint ist- ATrue
- BFalse
110In der Praxis sind logische und empirische Validität selten 0 oder 100%, sondern meist
dazwischen zu finden, deshalb ist die Hinzunahme multipler Indikatoren sinnvoll- ATrue
- BFalse
111In den Humanwissenschaften wird Messen üblicherweise als Zuordnung von Zahlen zu
Objekten gemäß bestimmter Regeln bezeichnet- ATrue
- BFalse
112Man unterscheidet drei Problembereiche des Messens: Repräsentationsproblem,
Bedeutungsproblem und Eindeutigkeitsproblem- ATrue
- BFalse
113Die Abbildung von einem empirischen Relativ in ein numerisches muss strukturverträglich
sein und wird im Repräsentationstheorem zusammengefasst, aus dem bei Erfüllung der
Bedingungen eine Skala resultiert- ATrue
- BFalse
114Das Eindeutigkeitsproblem klärt, welche mathematischen Operationen bei bestimmten
Messungen sinnvoll angewendet werden können und ist mit dem Bedeutsamkeitsproblem
verknüpft- ATrue
- BFalse
115Mit der Operationalisierung eines Indikators kann nur eine graduelle empirische Validität
erzielt werden.- ATrue
- BFalse
116Verschiedene Operationalisierungen führen zu unterschiedlichen Skalenniveaus.
- ATrue
- BFalse
117Begriffliche Definitionen legen die Art der Operationalisierung eindeutig fest.
- ATrue
- BFalse
118Die Kardinalskala ist die Zusammenfassung aus Ordinal- und Verhältnisskala und ist eine
metrische Skala- ATrue
- BFalse
119Die Verhältnisskala (Ratioskala) besitzt einen natürlichen Nullpunkt und erlaubt
Ähnlichkeitstransformationen (z.B. Kelvin-Skala, Alter)- ATrue
- BFalse
120Für die praktische Anwendung von Skalen spielt vor allem das Eindeutigkeitsproblem eine
Rolle, bei dem es um die sinnvolle Weiterverarbeitung von Messwerten geht- ATrue
- BFalse
121Erhobene Daten können immer auf ein niedrigeres Skalenniveau transformiert werden,
umgekehrt funktioniert dies nicht- ATrue
- BFalse
122Bei der vertrauensbasierten Messung wird angenommen, dass interessierende Merkmale auf
Intervallskalenniveau gemessen werden- ATrue
- BFalse
123Die Bestätigung einer Hypothese wird durch die Annahme eines falschen Skalenniveaus erleichtert
- ATrue
- BFalse
124Die Festlegung des Skalenniveaus ist ein statistisches Problem, da geprüft werden muss, ob die mathematisch-statistischen Voraussetzungen gegeben sind
- ATrue
- BFalse
125Explorativ ist eine Untersuchung, wenn es um die Beschreibung/Erkundung von realen, aber unerforschten Phänomenen geht
- ATrue
- BFalse
126Populationsbeschreibend sind Untersuchungen, wenn eine ausformulierte Theorie bzw. eine Hypothese empirisch zur Schätzung von Populationsparametern anhand entsprechender Stichproben überprüft wird
- ATrue
- BFalse
127Die externe Validität kann durch stark varianzeingeschränkte Stichproben (z.B. nur Studenten) problematisch sein
- ATrue
- BFalse
128Die Konstruktvalidität ist Teil der internen Validität, die durch unzureichende Explikation der Konstrukte eingeschränkt sein kann
- ATrue
- BFalse
129Die statistische Validität kann durch zu kleine Stichproben, ungenaue Messinstrumente oder Fehler bei der Anwendung statistischer Verfahren eingeschränkt sein
- ATrue
- BFalse
130Die externe Validität belegt, dass die nachgewiesenen Effekte über den untersuchten Personenkreis hinaus generalisieren lassen
- ATrue
- BFalse
131Quasi-experimentelle Untersuchungen vergleichen natürliche Gruppen, ggf. mithilfe von Matching
- ATrue
- BFalse
132Experimentelle Gruppen entstehen durch selektive Personenvariablen (z.B. Geschlecht)
- ATrue
- BFalse
133Felduntersuchungen gehen meist zulasten der externen Validität
- ATrue
- BFalse
134Laboruntersuchungen finden in kontrollierten, künstlichen Settings statt (zur Kontrolle von
Störvariablen)- ATrue
- BFalse
135Dominieren für ein bestimmtes Forschungsgebiet bestimmte Untersuchungsarten (Feld-/
Laborstudien), kann mit zusätzlichen Untersuchungen der anderen Art die Validität
gesteigert werden- ATrue
- BFalse
136Feldquasiexperimente schneiden insbesondere bei der externen Validität gut ab
- ATrue
- BFalse
137Bei explorativen Studien sollten möglichst repräsentative Stichproben gezogen werden
- ATrue
- BFalse
138Eine statistische Auswertung setzt eine numerische Quantifizierung voraus
- ATrue
- BFalse
139Unter die Plausibilitätsanalyse fallen Strategien zum Umgang mit Dateneingabefehlern (z.B.
missing data)- ATrue
- BFalse
140Bei Evaluationsforschung handelt es sich um eine Art bewertender Begleitforschung
- ATrue
- BFalse
141An Evaluationsprojekten sind viele Personen beteiligt, z.B. Evaluatoren, die die Maßnahme
evaluieren lassen wollen und die Fachvertreter (Projektträger), welche die Maßnahme
implementiert und entwickelt haben- ATrue
- BFalse
142Die Zielpopulation beinhaltet jene Personen, die von einer Maßnahme direkt/ indirekt
betroffen sind- ATrue
- BFalse
143Über Interviews mit der Zielpopulation können ggf. Anpassungen zur Zielsetzung einer
Maßnahme vorgenommen werden- ATrue
- BFalse
144Es kann selten bis nie festgestellt werden, dass erhobene Auswirkungen einer Maßnahme
auch nur auf diese zurückgehen, dies ist eine Problematik der internen Validität- ATrue
- BFalse
145Die Befunde sollten sich über die von der Maßnahme betroffenen Personen hinaus
generalisieren lassen (externe Validität)- ATrue
- BFalse
146Bei Evaluationsstudien handelt es sich meist um Auftragsforschung, bei denen die Auftraggeber auch die Geldgeber sind
- ATrue
- BFalse
147Der Projektbericht sollte möglichst beide Positionen für und gegen die Wirkung einer Maßnahme beleuchten, um Stärken und Schwächen für den Leser eindeutig herauszuarbeiten
- ATrue
- BFalse
148Die Effektivität soll nicht nur durch einen statistischen Treatmenteffekt, sondern auch durch Nachweise der Relevanz und Auswirkungen nachgewiesen werden
- ATrue
- BFalse
149Bei Evaluationsstudien handelt es sich meist um eine Frage mit gebundenem Forschungsziel, da Erfolg bzw. Misserfolg überprüft werden sollen
- ATrue
- BFalse
150Evaluation bezeichnet die Optimierung und empirische Überprüfung einer Maßnahme
- ATrue
- BFalse
151Evaluationsforschung bezeichnet den eigentlichen Bewertungsprozess zum Wert einer
Maßnahme- ATrue
- BFalse
152Da Schlussfolgerungen aus Evaluationsstudien mit Konsequenzen verbunden sind, muss eine
hohe interne Validität der Untersuchung gewährleistet sein- ATrue
- BFalse
153Wissenschaftliche Theorien sollten praktisch, effizient und routinisiert sein und bilden die
Basis für Evaluationsforschung- ATrue
- BFalse
154Theoretische Annahmen der technologischen Theorien zu verdichten kann Aufgabe der
Interventionsforschung sein- ATrue
- BFalse
155Interventionsforschungen sind Evaluationsforschung logisch nachgeschaltet
- ATrue
- BFalse
156Die Grenzen zwischen Interventionsforschung und Evaluation sollten klar nach ihren
spezifischen Aufgaben differenziert werden- ATrue
- BFalse
157Für formative Evaluationen gelten die Regeln hypothesenprüfender Untersuchungen
- ATrue
- BFalse
158Die Inzidenzrate gibt an, in welchem Ausmaß ein Sachverhalt vorliegt
- ATrue
- BFalse
159Die Prävalenzrate gibt an, wie sich Inzidenzen in einem zeitlich begrenzten Raum verändern
- ATrue
- BFalse
160Summative Evaluationen setzen ein, wenn die Maßnahme bereits abgeschlossen wurde
- ATrue
- BFalse
161Interview- und Beobachtungstechniken können unterstützend zur formativen Evaluation
bzw. der Anpassung & Optimierung einer Maßnahme beitragen- ATrue
- BFalse
162Effektgrößen kommt bei Evaluationen eine besondere Bedeutung zu, da ein Effekt nur bei
ausreichender Größe berichtet werden darf- ATrue
- BFalse
163Nur in einem Pretest-Posttest-Kontrollgruppen-Design kann die externe Validität einer
Maßnahme gesichert werden- ATrue
- BFalse
164Evaluationsstudien sind meist Feldexperimente, bei denen die geringe interne Validität
zugunsten einer höheren externen in Kauf genommen wird- ATrue
- BFalse
165Die uV in einer Evaluationsstudie ist die Wirkungsmessung einer Maßnahme, weshalb ihre
Operationalisierung festlegt, welche Wirkungsart erfasst werden soll- ATrue
- BFalse
166Die Erhebung einer Kontrollbedingung dient der besseren Interpretierbarkeit eines kausalen
Effektes durch die uV auf die aV- ATrue
- BFalse
167Bereits in der Planungsphase muss festgelegt werden, über welche Indikatoren die
Maßnahmewirkung erfasst wird- ATrue
- BFalse
168Ein Verlust an Ausschöpfungsqualität schränkt die interne Validität von Studien ein
- ATrue
- BFalse
169Die Praktikabilität einer Zielgruppendefinition kann durch eine Machbarkeitsstudie (coverage
efficiency) überprüft werden- ATrue
- BFalse
170Die exakte Definition der Zielpopulation und die kontrollierte Ziehung einer
Interventionsstichprobe daraus sind entscheidend für die Aussagekraft einer Evaluation- ATrue
- BFalse
171Homogene Stichproben erfordern größere Zielpopulationen
- ATrue
- BFalse
172Für eine formative Evaluation muss sichergestellt werden, dass die Stichprobe repräsentativ ist, im Fall kleiner Stichproben sogar Vollerhebungen
- ATrue
- BFalse
173Eine Kontrollgruppe ist Teil der Zielpopulation, aber nicht Teil der Interventionsstichprobe
- ATrue
- BFalse
174Der wissenschaftliche Status in Evaluationsforschung kann nur durch Berücksichtigung
multipler Voraussetzungen gewährleistet werden- ATrue
- BFalse
175Das Auszählen ist die einfachste Form der Erhebung; im Falle quantitativer Merkmale sind dichotome von kategorialen Merkmalen zu unterscheiden
- ATrue
- BFalse
176Merkmalsabstufungen können natürlich (erzeugt) werden oder vorgegeben (künstlich) sein
- ATrue
- BFalse
177Beim Genauigkeitskriterium wird vorausgesetzt, dass eine exakte Definition durch präzise
Indikatoren vorliegt- ATrue
- BFalse
178Ein Objekt darf nicht zu mehreren Kategorien zugeordnet werden, Gruppen schließen sich
dann also gegenseitig aus, dies ist Teil des Exhausivitätskriteriums- ATrue
- BFalse
179Die Bildung von Restkategorien („Sonstiges“) ist sinnvoll, damit jedes Objekt einer Kategorie
zugeordnet werden kann, um die erschöpfende Beschreibung aller Merkmalsausprägungen
zu gewährleisten- ATrue
- BFalse
180Aus qualitativen Merkmalen lassen sich Kategoriensysteme ableiten, die mithilfe von
Häufigkeitstafeln untersucht werden können- ATrue
- BFalse
181Im Fall qualitativer Merkmale werden kardinalskalierte Merkmale erwartet, die in Kategorien
geordnet und ausgezählt werden- ATrue
- BFalse
182Ein Index entsteht durch die Zusammenfassung der Messwerte mehrerer Indikatorvariablen
- ATrue
- BFalse
183Indizes können aus unterschiedlichen Merkmalen errechnet werden
- ATrue
- BFalse
184Multiplikative Indizes erlauben Kompensationen
- ATrue
- BFalse
185Beim gewichteten additiven Index werden Summenscores gebildet, weshalb
Kompensationen möglich sind- ATrue
- BFalse
186Normative Indizes (aus Expertenratings gebildet) werden auch bei Durchschnittswerten
ermittelt (z.B. bei Prüfungsleistungen)- ATrue
- BFalse
187Bei der statistischen Indexbildung können Faktorladungen im Rahmen einer exploratorischen
Faktorenanalyse Aufschluss über die Enge des Zusammenhangs von Indikatorvariablen und
einem Faktor geben- ATrue
- BFalse
188Analytische Indizes können durch Gewichtung mit Faktorladungen entstehen
- ATrue
- BFalse
189Bei objektzentrierten Schätzverfahren werden Paarvergleiche von Beobachtungsobjekten
vorgenommen- ATrue
- BFalse
190Direkte Rangordnungen entstehen durch den paarweisen Vergleich von n Objekten
- ATrue
- BFalse
191Relative Rangfolgen werden auf Basis der exponentiellen Verteilung gebildet
- ATrue
- BFalse
192Bei der Methode der sukzessiven Intervalle sollen Objekte in Untergruppen sortiert und
gemäß ihrem Ausprägungsgrad in Stapel angeordnet werden- ATrue
- BFalse
193Bei einem Paarvergleich ist eine bestimmte Zahl von Objekten in eine Rangreihe zu bringen
- ATrue
- BFalse
194Intransitive Urteile bzw. zirkuläre Triaden sollten bei Paarvergleichen angestrebt werden
- ATrue
- BFalse
195Konsistenz meint die Übereinstimmung von zwei oder mehreren Urteilern im Sinne einer
Gesamtbeurteilung- ATrue
- BFalse
196Nach dem Law of Comparative Judgement werden Ordinaldaten in Intervalldaten (relative
Häufigkeiten) umgerechnet- ATrue
- BFalse
197Nach dem Law of Categorial Judgement kann erwartet werden, dass das
Merkmalskontinuum sich in ordinale Kategorien einteilen lässt- ATrue
- BFalse
198Das Law of Comparative Judgement vernachlässigt die Normalverteilungsannahme aufgrund des geringen Einflusses nicht-normaler Verteilungswerte
- ATrue
- BFalse
199Ähnlichkeitspaarvergleiche erfordern spezifische Ähnlichkeitsurteile zwischen zwei Objekten
- ATrue
- BFalse
200Als Messskalen für den Ähnlichkeits-Paarvergleich können Analogskalen (sehr ähnlich –
ähnlich – usw.) herangezogen werden- ATrue
- BFalse
Information
- Description
- Psychologie Quiz on PTE - FRAGENKATALOG 1-4,5, created by Jonas Hinze on 14/02/2018.
- Author
- Jonas Hinze
- Language
- Deutsch
- Views
- 23
- History
- Created on 14 Feb 2018 · updated on 16 Feb 2018
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