Quiz
Modul 2C FernUni Hagen Pflichtlektüre
Questions in this quiz (26)
1Die Umwelten von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind in jeder Beziehung vergleichbar.
- ATrue
- BFalse
2Vergleichsweise hohe Erblichkeitsschätzungen finden sich im Bereich der Intelligenz.
- ATrue
- BFalse
3Mit aktiven Anlagewirkungen ist gemeint, dass ein Individuum aktiv eine Umgebung sucht, die zu seinen Anlagen passt.
- ATrue
- BFalse
4Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch, bei zweieiigen Zwillingen liegt die durchschnittliche genetische Übereinstimmung bei 50 %.
- ATrue
- BFalse
5Bei Adoptionsstudien ist die theoretisch geforderte Nullkorrelation zwischen den Umweltmerkmalen der Herkunfts- und der Adoptivfamilie gut realisierbar.
- ATrue
- BFalse
6Zu den Aufgaben der Entwicklungspsychologie gehört:
- ADiagnostik des aktuellen Entwicklungsstands
- BBeschreibung von Entwicklungsphänomenen
- CPrognose des zukünftigen Entwicklungsstands
- DSuche nach den Bedingungen für das Zustandekommen von Entwicklung
- EErklärung kurzfristiger Befindlichkeitsänderungen
7Welche Aussage ist für die Sensorikentwicklung zutreffend?
- ASchon bei Neugeborenen lassen sich Indikatoren für die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung nachweisen.
- BSäuglinge präferieren Gesichter vor anderen Objekten.
- CSäuglinge präferieren komplexen Muster.
- DSchon in den ersten Tagen nach der Geburt zeigen Kinder eine Präferenz für die Stimme der eigenen Mutter.
- ESäuglinge zeigen eine Präferenz für hochfrequente Töne.
8Die Psychoanalyse hat sich u.a. auch mit der menschlichen Entwicklung befasst. Welche Aussage ist zutreffend?
- AIn der oralen Phase steht die Nahrungsaufnahme, in der analen Phase die Nahrungsausscheidung im Vordergrund.
- BDer Ödipus- bzw. Elektrakomplex führt zur Identifikation mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil.
- CVon den drei postulierten Instanzen „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“ ist das „Es“ um unmittelbare Triebbefriedigung bemüht.
- DNach der analen Phase folgt zuerst die phallische Phase, danach die Latenzphase.
9Welche Aussage ist für den Bereich der Methoden der Entwicklungspsychologie zutreffend?
- ABei der Querschnittmethode ist es einfacher als bei der Längsschnittmethode, repräsentative Stichproben zu gewinnen.
- BIm Vergleich zur Querschnittmethode ist die Längsschnittmethode durch einen höheren Zeit- und Personalaufwand charakterisierbar.
- CNur die Längsschnittmethode informiert über intraindividuelle Veränderungen.
- DIm Idealfall lassen sich Teilstichproben im Konvergenzmodell so verbinden, dass ein zusammengesetzter Längsschnitt entsteht. Voraussetzung für die Verbindung der einzelnen Teilstichproben ist jedoch, dass die Mittelwerte an den Stichprobenübergängen keine deutlichen Abweichungen erkennen lassen.
- EBeim Vergleich von längs- und querschnittlichen Untersuchungen desselben Merkmals
kann es zu systematisch verursachten Ergebnisdivergenzen wie beispielsweise folgender kommen: Bei der Messung der Intelligenz über die Lebensspanne hinweg zeigte sich in Längsschnittuntersuchungen typischerweise ein deutlicher Intelligenzabfall im späteren Erwachsenenalter, während die Intelligenzleistung in Querschnittuntersuchungen relativ konstant blieb.
10Durch welche Verfahren lässt sich die Reliabilität ermitteln?
(d.h. die Zuverlässigkeit, mit der ein Test das misst, was er misst → Messgüte eines Messinstruments)- ARetest-Reliabiltät
- BParalleltest-Reliabiltät
- CSplit-half-Reliabilität
- DKonsistenzanalyse
- EPretest-Reliabiltät
11Durch welche Verfahren lässt sich die Objektivität ermitteln?
(d.h. das Testergebnis muss unabhängig von Einflüssen des Untersuchers sein)- ADurchführungsobjektivität
- BAuswertungsobjektivität
- CInterpretationsobjektivität
- DInteressenobjektivität
12Durch welches Verfahren lässt sich die Validität ermitteln?
(d.h. Prüfen, ob ein Test das misst, was er messen soll)- AInhaltsvalidität
- Bkriterienbezogene Validität
- CKonstruktvalidität
13Als Datenerhebungsmethode im Säuglingsalter fungiert:
- APräferenz-Paradigma
- BHabituations-Dishabituations-Paradigma
- CErwartungs-Induktionsparadigma
- DErwartungs-Enttäuschungsparadigma
- EParadigma der verzögerten Nachahmung
- FWiener Entwicklungstest
14Bei hyperkinetische Störungen werden Stimulanzien als Interventionsmaßnahme eingesetzt.
- ATrue
- BFalse
15Innerhalb der kognitiven Theorie Jean Piagets sind folgenden Aussage richtig:
- APiaget nimmt einen kontinuierlichen Entwicklungsverlauf an.
- BEin zentraler Entwicklungsschritt in der sensomotorischen Entwicklungsphase ist die Entwicklung der Objektpermanenz.
- CDie Tendenz zur Zentrierung auf einzelne Dimensionen gilt als Grundproblem der preoperationalen Entwicklungsphase.
- DIm Assimilations-Akkommodationsprozess kommt es zunächst zum Disäquilibrium, wenn eine Assimilation misslingt.
(Durch die Aufhebung der vorhandenen Diskrepanzen kommt es wieder zum Äquilibrium.) - EWenn Sachverhalte mithilfe der vorhandenen Schemata eingeordnet werden, dann spricht man von einer Assimilation.
16Welche Verhaltensweisen gelten als Bestandteil des „intuitiven Elternprogramms“?
- AEinhalten eines optimalen Reaktionszeitfensters
- Bverbales und preverbales Verhalten der Eltern
- CHerstellen und Aufrechterhalten von Blickkontakt
- DRegulation des Wachheits- und Erregungszustandes
- EBereitstellung von lernförderndem Spielzeug
17Welche Merkmale werden beim Apgar-Index erfasst?
- AHerzfrequenz
- BAtmungsaktivität
- CReflexauslösbarkeit
- DMuskeltonus
- EHautfärbung
- Fzirkadianer Rhythmus
18Als sogenannter „Aktivierungszustand“ des Säuglings gilt:
- A(tiefer) ruhiger Schlaf
- B(aktiver) unruhiger Schlaf
- CSchläfrigkeit
- Dwache Aufmerksamkeit
- Eaufmerksamer, aber quengeliger Zustand
- FSchreien
- GLächeln
19Welche Bedingung erhöht das Risiko des „plötzlichen Säuglingstods“ („sudden infant death syndrome“, SIDS)?
- Aein bereits aufgetretener lebensbedrohlicher Zustand
- Bein an SIDS verstorbenes Geschwisterkind
- Ceine Frühgeburt bzw. sehr niedriges Geburtsgewicht
- DDrogenkonsum der Mutter
- ESchlafen in Bauchlage
- FRauchen der Mutter während der Schwangerschaft
- GRauchen in Gegenwart des Säuglings
- HVerzicht auf das Stillen des Kindes
- IÜberwärmung des Kindes (hohe Raumtemperatur, zu viel Bekleidung etc.)
- JZugluft
20Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen/-störungen im Kindesalter richtig?
- AKinder, die ein niedriges Geburtsgewicht aufweisen oder bei deren Geburt es zu Komplikationen kam, sind anfälliger für spätere psychische Störungen.
- BAlkohol-, Nikotin- oder Drogenkonsum der Mutter während der Schwangerschaft stehen in Kausalverbindung zu der Entwicklung kindlicher psychischer Störungen.
- CKinder mit körperlichen Beeinträchtigungen sind anfälliger, eine psychische Störung zu entwickeln.
- DDas jeweilige kindliche Temperament kann ein Risikofaktor, aber auch ein Schutzfaktor hinsichtlich der Entwicklung einer psychischen Störung sein.
- EEine desorganisierte Bindung kann psychische Störungen des Kindes begünstigen.
21William James geht davon aus, dass sich das „Selbst“ aus unterschiedlichen Bereichen zusammensetzt. Welche gehören dazu?
- ASelbst als Subjekt (self-as-knower) & Selbst als Objekt (self-as-known)
- Bmaterielles Selbst
- Cspirituelles Selbst
- Dsoziales Selbst
- Egeneralized other
22Der Rouge-Test dient zur Erfassung des Zeitpunktes des visuellen Selbsterkennens.
- ATrue
- BFalse
23Welche Aussage ist im Kontext von Entwicklungsabweichungen oder -störungen im Jugendalter?
- ADie Essstörungen Anorexia und Bulimia Nervosa kommen bei jugendlichen Mädchen häufiger vor.
- BIm Jugendalter zeigen Mädchen mehr externalisierendes, Jungen mehr internalisierendes
Problemverhalten. - CAnorexia ist durch starkes Untergewicht und Angst vor Gewichtszunahme gekennzeichnet.
- DBei der Entstehung von Substanzmissbrauchsstörungen spielen auch genetische und biologische Faktoren eine Rolle.
- EDepressive Störungen entwickeln sich häufig erst im Erwachsenenalter.
24Welche Aussage ist im Rahmen der Sprachentwicklung richtig?
- ASäuglinge unterscheiden weniger Lautkategorien als Erwachsene.
- BBei Gehörlosigkeit kann eine Gebärdensprache frühzeitig ohne bewusste Anstrengung erlernt werden, wenn sie im Kontext der Kommunikation mit dem Kind regelmäßig genutzt wird.
- CDie Phase der Einwortsätze wird als holophrasische Phase bezeichnet, da mit einem Wort komplexe Aussagen ausgedrückt werden.
- DIn der „telegrafischen“ Sprache erfolgt die Satzbildung bereits regelgeleitet.
- EDie Kindheit ist eine sensible Periode für den Spracherwerb, in der dieser besonders leicht vonstatten geht.
25Marcia unterscheidet unterschiedliche Identitätsstatus-Formen. Welche gehören dazu?
- Aerarbeitete Identität
- Bübernommene Identität
- CMoratorium
- Ddiffuse Identität
- Eeffiziente Identität
26Zur Fixierung kommt es, wenn in den einzelnen Entwicklungsphasen eine unzureichende oder übermäßige Bedürfnisbefriedigung stattfindet.
- ATrue
- BFalse
Information
- Description
- Quiz on Modul 2C FernUni Hagen Pflichtlektüre, created by Anni T-Pünktchen on 09/07/2014.
- Author
- Anni T-Pünktchen
- Language
- Deutsch
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