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Einführung in die Forschungsmethoden Kapitel 3
Questions in this quiz (24)
1Unabhängige Variablen
- A... beeinflussen idealerweise abhängige Variablen.
- B... können mit anderen unabhängigen Variablen zusammenhängen.
- C... werden vom Forscher definiert.
2Variablen
- A... haben normalerweise mindestens zwei Ausprägungen.
- B... sind immer direkt beobachtbar.
- C... können trotz mehrerer theoretischer Ausprägungen manchmal nur Messungen mit demselben Wert generieren.
3Variablen in der sozialwissenschaftlichen Forschung können beispielsweise
- A... die Körpergröße in cm sein.
- B... Aggressivität sein.
- C... Emotionale Intelligenz (EQ) sein.
4Abhängige Variablen
- A... beeinflussen in der Regel unabhängige Variablen.
- B... werden als abhängige Variablen vom Forscher definiert.
- C... können z.B. die Abiturnote oder die Anzahl von Facebook-Freunden sein.
5Eine unabhängige Variable
- A... "erklärt" eine abhängige Variable immer vollständig.
- B... kann z.B. das Geschlecht sein.
- C... sollte im Fall der Hypothesentestung in der emirisch-inhaltlichen Hypothese operationalisiert sein.
6Reaktivität kann verringert werden
- A... durch die Zusicherung von Anonymität.
- B... durch wiederholte Hinweise auf die Beobachtungssituation.
- C... durch die Verwendung impliziter Messverfahren.
7Messen
- A... ist im Rahmen eines Experimentes möglich.
- B... ist das Zuordnen von Zahlen zu den Eigenschaften von Objekten.
- C... kann auf unterschiedlichen Skalenniveaus erfolgen.
8Eine Messung auf einem Nominalskalenniveau
- A... erlaubt das sinnvolle Feststellen von größer-kleiner-Relationen.
- B... erlaubt keine sinnvolle Ordnung der Objekte über Gleichheit bzw. Unterschiedlichkeit hinaus.
- C... wäre z.B. die Erfassung des Bundeslandes, aus dem ein Befragter stammt.
9Eine Messung auf einem Intervallskalenniveau
- A... erlaubt die sinnvolle Berechnung eines Mittelwertes.
- B... erlaubt keine Ordnung von Messwerten der Größe nach.
- C... liegt vor, wenn Differenzen zwischen Messwerten sinnvoll interpretiert werden können.
10Per fiat-Messung ("Messung durch Vertrauen") bedeutet,
- A... dass ein Skalenniveau von dem jeweiligen Forscher definiert/festgelegt wird.
- B... dass es kein "natürliches" Skalenniveau von Variablen gibt.
- C... dass es durchaus sein kann, dass verschiedene Forscher der gleichen Variablen unterschiedliche Skalenniveaus zuordnen.
11Die Variable "Augenfarbe"
- A... ist eher intervallskaliert.
- B... ist eher ordinalskaliert.
- C... ist eher nominalskaliert.
12Das Skalenniveau für "mit wie vielen Personen leben Sie (sich selbst eingeschlossen) zusammen" ist
- A... eher eine Intervallskala.
- B... eher eine Ordinalskala.
- C... eher eine Nominalskala.
13Reaktivität
- A... steigt proportional zur Belohnung für eine Untersuchungsteilnahme.
- B... kann über sogenannte Reaktoren signifikant verringert werden.
- C... kann zu verzerrten Antworten führen.
14Reaktivität
- A... kann bei Fragenbogenstudien auftreten.
- B... kann bei Beobachtungen auftreten.
- C... führt zu besonders korrekten Antworten und Fragen.
15Bei retrospektiven Daten / Erinnerungsfehlern
- A... laufen Prozesse wie Vergessen und Fehlerinnern grundsätzlich international ab.
- B... können unsystematische Fehler durch große Stichproben ausgeglichen werden.
- C... führt das Fehlerinnern von Daten zu einer höheren Validität.
16Probleme bei der Erfassung von retrospektiven Daten
- A... können durch Echtzeit-Datenerfassung umgangen werden.
- B... treten besonders bei Fragen zu häufigen und alltäglichen Ereignissen auf.
- C... treten erst bei Daten auf, die länger als ein Jahr zurückliegen.
17Die Theory of Reasoned Action
- A... erfasst die "Verhaltensintention" als Mediatorvariable zwischen Einstellung und Verhalten.
- B... besagt, dass das Verhalten ausschließlich aus der Einstellung hervorgeht.
- C... besagt, dass die soziale Norm neben der Einstellung ebenfalls das Verhalten beeinflusst.
18Das Verhalten
- A... kann durch neuere Modelle ab 10 unabhängigen Variablen vollständig erklärt werden.
- B... hängt mit der Verhaltensintention eher zusammen, wenn die Verhaltensintention klarer formuliert ist.
- C... hängt häufig nur schwach mit der Einstellung zusammen.
19Eine Täuschung von Probanden besteht dann,
- A... wenn der Versuchsleiter keinen Hochschulabschluss hat.
- B... wenn den Probanden andere als die wirklichen Untersuchungsziele mitgeteilt werden.
- C... wenn Probanden durch eine Einwegscheibe beobachtet werden.
20Versuchspersonen
- A... sollten aus ethischen Gründen immer eine Belohnung für die Untersuchungsteilnahme erhalten.
- B... sollten aus ethischen Gründen immer freiwillig an einer Untersuchung teilnehmen.
- C... sollten aus ethischen Grünen über die Fragestellung einer Untersuchung informiert sein.
21Einhaltung der Vertraulichkeit
- A... ist gleichzusetzen mit der Vermeidung von Täuschung.
- B... ist nur für qualitative Untersuchungen von Bedeutung.
- C... ist eine ethische Grundanforderung an jede Form des Datenerhebung.
22Das Milgram-Experiment
- A... entspricht forschungsethischen Ansprüchen.
- B... untersucht die Auswirkung verschiedener Erziehungsstile.
- C... hätte heutzutage von einer Ethikkommission genehmigt werden müssen.
23Eine Beobachtung von Personen mit versteckter Kamera in einem Geschäft
- A... erfüllt das ethische Kriterium der freiwilligen Teilnahme.
- B... kann ohne Bedenken durchgeführt werden, da die Teilnehmer nichts davon merken.
- C... müsste durch eine Ethikkommission genehmigt werden.
24Transparenz als forschungsethische Anforderung bedeutet, dass
- A... die Versuchsleiter nicht verhüllt sein dürfen.
- B... den Probanden die tatsächlichen Ziele einer Untersuchung mitgeteilt werden.
- C... Personen keinen körperlichen Belastungen ausgesetzt werden.
Information
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- Wiederholungsfragen aus der Vorlesung: ➺ Einführung in die forschungsmethodischen Grundlagen und das wissenschaftliche Arbeiten • Prof. Dr. Christian Rietz, Dr. Simone van Koll • Wintersemester 2015/16 - Uni Köln
- Author
- Angelina Idt
- Language
- Deutsch
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