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Quiz

Kromreyfragen - September 2012 - Block 2

Melanie Najm 11 questions

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Questions in this quiz (11)

  1. 1Welche Aussagen zum Kritischen Rationalismus sind richtig?
    1. AAussagen, die aufgrund Ihrer logischen Struktur auf jeden Fall wahr sein müssen (analytisch wahre Aussagen), strebt der Kritische Rationalismus als
      beste Form der Aussage bei seinem Vorgehen an.
    2. BFür den Kritischen Rationalismus sind nur solche Begriffe und Aussagen akzeptabel, die sich auf die erfahrbare Realität beziehen.
    3. CStehen die Ergebnisse mit den Aussagen in Einklang, so gelten die Ergebnisse im Kritischen Rationalismus als verifiziert.
    4. DWidersprechen die Ergebnisse den Aussagen, so sieht der Kritische Rationalismus die Ergebnisse als falsifiziert an.
    5. ETheorien, in denen Aussagen falsifiziert worden sind, müssen als Ganzes verworfen werden.
  2. 2Welche Aussagen zu Theorien und Hypothesen treffen beim Kritischen Rationalismus zu?
    1. AHypothesen sind Vermutungen. Der Kritische Rationalismus macht keine weiteren Aussagen, wie diese gestaltet sein müssen.
    2. BHypothesen müssen prinzipiell an der Realität scheitern können.
    3. CEine Theorie ist ein System von Aussagen über einen jeweiligen Untersuchungsgegenstand.
    4. DZu einer Theorie gehören mehrere Hypothesen, die zu einem Gegenstandbereich Aussagen machen.
    5. EHypothesen dürfen nicht in Widerspruch zueinander stehen.
  3. 3Welche der Sätze sind „Hypothesen“ im Sinne des Kritischen Rationalismus?
    1. AWelche Ursachen gibt es für das schlechtere Abschneiden der Migranten im PISA-Test 2003?
    2. BDeutschland wird in der nächsten PISA-Studie besser abschneiden als in der bisherigen.
    3. CJe mehr Bücher im Haushalt der Eltern vorhanden sind, desto besser ist die Lesekompetenz der Kinder.
    4. DDie Schülerzahl wird in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen unter 1.000.000 liegen.
    5. ESchüler, deren Eltern die mittlere Reife abgeschlossen haben, besuchen häufiger Gymnasien als Schüler, deren Eltern den Hauptschulabschluss
      haben.
  4. 4Welche Aussagen zum Entdeckungs- und Begründungszusammenhang sind richtig?
    1. AMit dem Begriff „Entdeckungszusammenhang“ kennzeichnet Friedrich die
      Situation, dass ein Forscher im Laufe seiner empirischen Arbeit Neues
      entdeckt, was jenseits seiner bisherigen Fragestellung liegt.
    2. BUnter „Begründungszusammenhang“ versteht Friedrichs die methodologischen
      Schritte, mit deren Hilfe das Problem untersucht wird.
    3. CDas Postulat der Werturteilsfreiheit besagt, dass Entscheidungen innerhalb
      des Begründungszusammenhangs nicht aufgrund subjektiver Werte und
      Präferenzen zustande kommen dürfen.
    4. DWährend des „Entdeckungszusammenhangs“ hat sich der Forscher
      sämtlicher Wertungen zu enthalten, und die Ergebnisse ohne Bewertung der
      Forschergemeinde mitzuteilen.
    5. EDas Werturteilsfreiheitspostulat bezieht sich auch darauf, dass Werturteile
      nicht mit Methoden des Kritischen Rationalismus untersucht werden können.
  5. 5Welche Aussagen zum Untersuchungsdesign stimmen?
    1. ADas Untersuchungsdesign der hypothesentestenden Forschung bezieht sich
      nur auf künstlich geschaffene Situationen.
    2. BBei Quasiexperimenten werden alle Bedingungen der Experimentallogik
      erfüllt.
    3. CEvaluation im Sinne des Evaluationsdesign meint, dass bestimmte Sachverhalte
      oder ein bestimmtes Handeln, gestützt auf empirische Ergebnisse,
      bewertet werden.
    4. DBeim Evaluationsdesign spielt die Erfassung der während der
      Programmlaufzeit vorgenommenen Veränderungen der Randbedingungen
      keine Rolle.
    5. EBeim Survey-Modell werden bestimmte interessierende Sachverhalte zu
      mehreren Zeitpunkten erhoben.
  6. 6Beurteilen Sie, ob die folgenden Aussagen zur Operationalisierung und zum
    Messen zutreffen!
    1. AUnter der Operationalisierung eines Begriffs ist die Angabe derjenigen
      Forschungsoperationen zu verstehen, mit deren Hilfe entscheidbar wird, ob
      und in welchem Ausmaß der mit dem Begriff bezeichnete Sachverhalt in der
      Realität vorliegt.
    2. BIndikatoren sind Sachverhalte, die nicht direkt wahrnehmbar oder feststellbar
      sind, sondern erst durch Operationen empirisch erfassbar gemacht werden
      müssen.
    3. CSchlussfolgernde Indikatoren sind solche, bei denen ein korrelativer
      Zusammenhang zwischen dem Indikator und dem zu erfassenden Begriff
      besteht.
    4. DDefinitorische Indikatoren sind solche, durch die die zu untersuchende
      Merkmalsdimension selbst erst definiert wird.
    5. E„Messen“ definiert Kromrey als die Zuweisung von Ziffern zu Objekten oder
      Ereignissen nach Regeln.
  7. 7Welche Aussagen zu Skalenniveaus treffen zu?
    1. ABei der Ratioskala hat der Nullpunkt eine empirische Bedeutung.
    2. BDie Ratioskala unterscheidet sich von der Intervallskala in der Form, dass
      nur bei der Ratioskala die Abstände empirisch interpretierbar sind.
    3. CBei der Nominalskala dürfen „kleiner / größer“ empirisch interpretiert werden.
    4. DBei der Ordinalskala dürfen die Abstände zwischen den Zahlen der Messskala
      nicht interpretiert werden.
    5. EBei der Ratioskala dürfen die Messwerte bezüglich „gleich/ungleich“
      interpretiert werden.
  8. 8Beurteilen Sie die Richtigkeit der Einstufung der folgenden Merkmale!
    1. ADas Geschlecht hat ein ordinales Skalenniveau.
    2. BDie Religionszugehörigkeit ist nominalskaliert.
    3. CDie Zeitdauer für die Lösung einer bestimmten Aufgabe hat Ratioskalenniveau.
    4. DDie Schulabschlüsse (Hauptschule, mittlere Reife, Abitur) haben Intervallskalenniveau.
    5. EDie in einem Architekturwettbewerb erreichten Plätze bilden eine Skala auch
      auf Nominalniveau ab.
  9. 9Was wird unter Intersubjektivität der Messwerte verstanden?
    1. Adie Validität der Messwerte
    2. Bdie Zuverlässigkeit einer Messung
    3. Cdie Reliabilität der Messung
    4. Ddie Gültigkeit eines Indikators
    5. Edie Unabhängigkeit einer Messung von der Person des Beobachters
  10. 10Beurteilen Sie die Aussagen zu den Auswahlverfahren auf Richtigkeit!
    1. AVollerhebungen sind nur sinnvoll, wenn die Anzahl der Einheiten der
      Gesamtheit recht gering ist.
    2. BUnter Inklusionsschluss wird im Rahmen der Stichprobenziehung das
      Schließen von den Ergebnissen auf die Grundgesamtheit verstanden.
    3. CFür die Stichprobenkonstruktion ist es wichtig, dass die Grundgesamtheit
      genügend heterogen ist.
    4. DBei der systematischen Zufallsauswahl wird der Anfangspunkt systematisch
      bestimmt, und von dort aus in zufälligen Schritten die weiteren in die
      Stichprobe aufzunehmenden Fälle ermittelt.
    5. EBei einer reinen Zufallsauswahl wird jedes Element der Stichprobe
      unabhängig durch einen kontrollierten Zufallsprozess gezogen.

Information

Description
Es handelt sich hierbei um die Fragen, die wir zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt bekommen haben. Die Lösungen orientieren sich an der bei Facebook in der entsprechenden Gruppe eingestellten Zusammenfassung der Lösungen zu Block 2. Des Weiteren wird sich bei jedem Durchlauf die Anordnung der Fragen ändern. ;-)
Language
Deutsch
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