Quiz
Lohaus Kap. 4-7
Questions in this quiz (19)
1Mit welchen Nachteilen ist die Zwillingsmethode zur Abschätzung von Erblichkeitsanteilen behaftet?
- ABei Zwillingsstudien kommt es zu systematischen Varianzeinschränkungen
- BDie Aussagemöglichkeiten beschränken sich auf die vorgefundene Umweltvariation
- CDie Zwillingsmethode lässt keine Berechnung von Intraklassenkorrelationen zu
2Welche Intraklassenkorrelationen vergleicht man typischerweise bei einer Adoptivstudie?
- ADie Übereinstimmung zwischen den Messwertreihen von Kindern mit denen ihrer Adoptiveltern und ihrer ebenfalls adoptierten Geschwister
- BDie Übereinstimmung zwischen den Messwertreihen von Kindern mit denen ihrer biologischen Eltern und ihrer Adoptiveltern
- CDie Übereinstimmung zwischen den Messwertreihen adoptierter Kinder mit denen ihres biologischen Vaters und ihrer biologischen Mutter
3Wie lässt es sich erklären, wenn bei Adoptivstudien mit zunehmendem Lebensalter eine zunehmend höhere Übereinstimmung mit den leiblichen Eltern auftritt?
- ADa mit zunehmendem Alter häufig der Kontakt mit den leiblichen Eltern wieder zunimmt, kommt es als Konsequenz zu einer zunehmend höheren Übereinstimmung mit den leiblichen Eltern
- BBei der zunehmend höheren Übereinstimmung handelt es sich um ein statistisches Artefakt, das auf eine Regression zur Mitte zurückgeht
- CDie zunehmende höhere Übereinstimmung geht auf aktive und evozierende Wirkungen des Genotyps zurück
4Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und einer passiven Wirkung des Genotyps?
- ABei der aktiven Wirkung des Genotyps schaffen die Eltern auf der Basis ihrer eigenen Genausstattung aktiv ein Umfeld, das zu der Genausstattung des Kindes passt, während bei der passiven Wirkung das Kind passiv in Übereinstimmung mit der eigenen Genausstattung agiert
- BBei der aktiven Wirkung des Genotyps schaffen die Eltern auf der Basis ihrer eigenen Genausstattung aktiv ein Umfeld, das zu der Genausstattung des Kindes passt, während bei der passiven Wirkung das Kind passiv in Übereinstimmung mit der eigenen Genausstattung agiert
Bei der passiven Wirkung des Genotyps schaffen die Eltern auf der Basis ihrer eigenen Genausstattung ein Umfeld, das zu der Genausstattung des Kindes passt, während bei der aktiven Wirkung das Kind aktiv die Umgebung so gestaltet, das sie zur eigenen Genausstattung passt
- ABei der aktiven Wirkung des Genotyps schaffen die Eltern auf der Basis ihrer eigenen Genausstattung aktiv ein Umfeld, das zu der Genausstattung des Kindes passt, während bei der passiven Wirkung das Kind passiv in Übereinstimmung mit der eigenen Genausstattung agiert
5Was ist mit der Modifikationsbreite eines Merkmals gemeint?
- AModifikationsbreiten geben an, welche Merkmalsausprägungen sich unter den ungünstigsten und günstigsten Umgebungsbedingungen erreichen lassen
- BModifikationsbreiten geben an, welche Unterschiede hinsichtlich der Merkmalsausprägung sich bei ein- und zweieiigen Zwillingen typischerweise ergeben
- CModifikationsbreiten geben an, wie stark die individuellen Unterschiede hinsichtlich eines Merkmals in einer Population ausgeprägt sind
6Welche Formen der Reliabilitätsbestimmung lassen sich unterscheiden?
- ASplit-Half-Reliabilität, Retest-Reliabilität, Paralleltest-Reliabilität und Faktorenanalyse
- BSplit-Half-Reliabilität, Retest-Reliabilität, Paralleltest-Reliabilität und Konsistenzanalyse
- CSplit-Half-Reliabilität, Retest-Reliabilität, Sukzessivtest-Reliabilität und Konsistenzanalyse
- DSplit-Half-Reliabilität, Retest-Reliabilität, Paralleltest-Reliabilität und Varianzanalyse
7Welche spezifischen Probleme ergeben sich bei der Reliabilitätsbestimmung in der Entwicklungspsychologie?
- ADa sich auch das Merkmal entwickelt, kann ein niedriger Reliabilitätskoeffizient bei einem relativ großen Abstand zwischen den Messungen bei der Retest-Reliabilität nicht nur mangelnde Reliabilität, sondern auch Entwicklungsveränderungen indizieren
- BDa sich auch das Merkmal entwickelt, kann ein niedriger Reliabilitätskoeffizient bei einem relativ großen Abstand zwischen den Messungen bei der Split-Half-Reliabilität nicht nur mangelnde Reliabilität, sondern auch Entwicklungsveränderungen indizieren
- CDa sich auch das Merkmal entwickelt, kann ein niedriger Reliabilitätskoeffizient bei einem relativ großen Abstand zwischen den Messungen bei der Konsistenzanalyse nicht nur mangelnde Reliabilität, sondern auch Entwicklungsveränderungen indizieren
8Worauf beziehen sich die Begriffe der kriterienbezogenen Validität und der Konstruktvalidität?
- ABei der kriterienbezogenen Validität wird die Validität durch die Korrelation mit Außenkriterien überprüft, während bei der Konstruktvalidität varianzanalytisch geprüft wird, ob der Test das misst, was er messen soll
- BBei der kriterienbezogenen Validität wird die Validität durch die Korrelation mit Außenkriterien überprüft, während bei der Konstruktvalidität geprüft wird, ob ein theoretisch postuliertes Konstrukt sich empirisch nachweisen lässt
- CBei der kriterienbezogenen Validität wird nach Augenschein festgestellt, ob ein Test das misst, was er messen soll, während bei der Konstruktvalidität empirisch geprüft wird, ob ein theoretisch postuliertes Konstrukt sich nachweisen lässt
9Welche Aussagemöglichkeiten eröffnen sich, wenn ein Entwicklungstest normiert ist?
- AMit einem normierten Testverfahren lässt sich feststellen, wie weit ein Kind im Verhältnis zu seinen Altersgenossen entwickelt ist
- BEin normiertes Testverfahren ist durch festgelegte Standards hinsichtlich Objektivität, Reliabilität und Validität charakterisiert
- CEin normiertes Testverfahren enthält durch Experten festgelegte Entwicklungsnormen, die ein Kind erreichen sollte
10Welche Aussagen über den Entwicklungsstand erlaubt ein Screeningtest?
- Acreeningtests erlauben eine differenzierte Erfassung des Entwicklungsstands eines Kindes
- BScreeningtests erlauben nur in den ersten Lebensjahren eine differenzierte Erfassung des Entwicklungsstands
- CScreeningtests lassen sich nutzen, um sich schnell einen Eindruck zum Entwicklungstand eines Kindes zu verschaffen
11Was sind Teratogene und wie wirken sie typischerweise in der Embryonal- und in der Fötalzeit?
- ABei den Teratogenen handelt es sich um Gendefekte, die vor allem in der Embryonalzeit mit strukturellen Veränderungen verknüpft sind, während in der Fötalzeit funktionelle Veränderungen im Vordergrund stehen
- BBei den Teratogenen handelt es sich um schädigende Einflussfaktoren, die vor allem in der Embryonalzeit mit strukturellen Veränderungen verknüpft sind, während in der Fötalzeit funktionelle Veränderungen im Vordergrund stehen
- CBei den Teratogenen handelt es sich um schädigende Einflussfaktoren, die vor allem in der Embryonalzeit mit funktionellen Veränderungen verknüpft sind, während in der Fötalzeit strukturellen Veränderungen im Vordergrund stehen
- DBei den Teratogenen handelt es sich um Gendefekte, die vor allem in der Embryonalzeit mit funktionellen Veränderungen verknüpft sind, während in der Fötalzeit strukturelle Veränderungen im Vordergrund stehen
12Welche Parameter werden mit dem Apgar-Index erhoben und zu welchem Zeitpunkt im Entwicklungsverlauf findet die Erhebung statt?
- ADer Apgar-Index wird am Ende des 1. Lebensjahres erhoben. Die Parameter sind Herzfrequenz, Atmungsaktivität, Reflexauslösbarkeit, Muskeltonus und Hautfärbung
- BDer Apgar-Index wird unmittelbar nach der Geburt erhoben. Die Parameter sind Herzfrequenz, Atmungsaktivität, Sauerstoffgehalt des Nabelschnurblutes, Muskeltonus und Hautfärbung
- CDer Apgar-Index wird unmittelbar nach der Geburt erhoben. Die Parameter sind Herzfrequenz, Atmungsaktivität, Reflexauslösbarkeit, Muskeltonus und Hautfärbung
13Mit welchen Maßnahmen lässt sich das Risiko eines plötzlichen Säuglingstods reduzieren?
- AIndem man den Säugling in Bauchlage zum Schlafen legt, keinen Alkohol und keine Drogen in Gegenwart des Säuglings konsumiert und eine Überwärmung des Säuglings vermeidet
- BIndem man den Säugling in Bauchlage zum Schlafen legt, auf ein Stillen des Säuglings verzichtet und eine Überwärmung des Säuglings vermeidet
- CIndem man den Säugling nicht in Bauchlage zum Schlafen legt, in Gegenwart des Säuglings nicht raucht und eine Überwärmung des Säuglings vermeidet
14Was ist mit einer erfahrungsabhängigen (in Abgrenzung von einer erfahrungserwartenden) Plastizität gemeint?
- ABei der erfahrungserwartenden Plastizität werden Synapsen in Abhängigkeit von Umwelterfahrungen gebildet, während bei der erfahrungsabhängigen Plastizität spezifische Erfahrungen zur optimalen Entwicklung benötigt werden
- BBei der erfahrungsabhängigen Plastizität werden Synapsen in Abhängigkeit von Umwelterfahrungen gebildet, während bei der erfahrungserwartenden Plastizität spezifische Erfahrungen zur optimalen Entwicklung benötigt werden
15Welche Reflexe lassen sich im Neugeborenenalter nachweisen?
- ASchwimmreflex, Moreno-Reflex, Rooting-Reflex, Rückziehreflex
- BKlonischer Nackenreflex, Schwimmreflex, Rooting-Reflex, Rückziehreflex
- CMoreno-Reflex, Rooting-Reflex, Reaktiver Suchreflex, Rückziehreflex
- DSchwimmreflex, Rooting-Reflex, Moro-Reflex, Rückziehreflex
16Wie lässt sich das visuelle Auflösungsvermögen eines Säuglings mit der Präferenzmethode prüfen?
- AEs werden Muster präsentiert, die sich nur bei hinreichendem Auflösungsvermögen differenzieren lassen und die dann eine eindeutige Präferenz zulassen
- BDer Säugling wird zunächst an ein Muster habituiert, das als graue Fläche erscheint. Sobald ein Muster erscheint, das der Säugling aufgrund seines Auflösungsvermögens nicht als graue Fläche wahrnimmt, erfolgt eine Dishabituation
- CDer Säugling wird zunächst an ein Muster habituiert, das ein Streifenmuster enthält. Sobald ein Muster erscheint, das der Säugling aufgrund seines Auflösungsvermögens nicht mehr differenzieren kann, erfolgt eine Dishabituation
17Wie unterscheiden sich jüngere und ältere Kinder in ihrer Reaktion auf die visuelle Klippe?
- ABei jüngeren Kindern weisen die physiologischen Reaktionen auf die visuelle Klippe eher auf Angst als auf Interesse hin
- BBei jüngeren Kindern weisen die physiologischen Reaktionen auf die visuelle Klippe eher auf Interesse als auf Angst hin
- CBei älteren Kindern sinkt die Herzfrequenz, während sie bei jüngeren Kindern ansteigt
18Wie lässt sich nachweisen, dass Kinder bereits in den ersten Tagen eine Präferenz für die Stimme ihrer Mutter zeigen?
- ASäuglinge verändern ihre Saugfrequenz so, dass sie die Stimme ihrer Mutter hören können
- BSäuglinge verändern ihr Weinen hinsichtlich Intonation und Rhythmik so, dass sie die Stimme ihrer Mutter hören können
- CSäuglinge erlernen bestimmte Bewegungsabfolgen, um zu erreichen, dass sie die Stimme ihrer Mutter hören können
- DSäuglinge lernen, Blickkontakt und Augengruß gezielt einzusetzen, um die Stimme ihrer Mutter zu hören
19Was ist mit der Fähigkeit zu einer intermodalen Wahrnehmung gemeint?
- ADie Kompetenz zur Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten
- BDie Kompetenz zur Differenzierung von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten
- CDie Kompetenz zur Lenkung der Aufmerksamkeit auf spezifische Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten
Information
- Description
- Die MC Fragen kommen von http://lehrbuch-psychologie.de/
- Author
- Anne Malten
- Language
- Deutsch
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