Flashcards
3.5 Computersysteme I, Synthese von Schaltwerken
Cards in this deck (21)
- 1Was ist die Aufgabenstellung bei der "Synthese eines Schaltwerkes"?Aus einer (häufig verbal) gegebenen Aufgabenstellung ein Schaltwerk zu entwerfen
- 2Nenne die ersten drei Schritte, die man beim Entwurf eines Schaltwerkes vornehmen sollte.Festlegen von:
- Zustandsmenge u. Anfangszustand
- Ein- u. Ausgangsvariablen
Erstellung des:
Zustandsgraphen - 3Nenne die nachfolgenden vier Schritte nach Erstellung des Zustandsgraphen zur Synthese eines Schaltwerkes.- Aufstellen der Zustandstabelle
- DNF (bzw. KNF) herleiten
- Minimierung der Übergangs- u. Ausgabefunktion
- Zeichnen des Schaltplans - 4Wie erstellt man aus Zustandstabelle, Übergangs- und Ausgangsfunktion einen Schaltplan?- Übertragen der Schaltfunktionen in ein Schaltnetz
- Verbindungen mit den Flipflops herstellen
- Kennzeichnen von Zustands- und Folgezustandsvektor - 5Wann sind zwei Schaltwerke bezüglich ihres Verhaltens äquivalent?Wenn sie bei gleicher Folge von Eingabevektoren angesteuert,
die gleiche Folge von Ausgangsvektoren liefern - 6Wie kann man im Rahmen der Zustandsminimierung redundante Zustände erkennen?Dazu muss man die Äquivalenz
zweier bzw. mehrerer Zustände prüfen. - 7Wann sind zwei Zustände eines Schaltwerkes äquivalent?wenn sie:
- das gleiche Ausgabeverhalten haben
und
- für alle Eingabevektoren äquivalente Folgezustände einnehmen - 8Wie ist die Äquivalenzrelation zweier Zustände \( z_i\) , \( z_j\) definiert?Wenn
\( f(x,z_i) = f(x,z_j)) \)
und
\( g(x,z_i) ≡ g(x,z_j)) \) - 9Ergänze: Wenn die Übergangsfunktion zweier Zustände äquivalent ist, dann ...?sind die Folgezustände gleich
- 10Wann sind zwei Zustände nicht äquivalent? (rekursive Definition)wenn nach r-facher Anwendung der Gleichung
\( g(x,z_i) ≡ g(x,z_j)) \) d.h. ∀x(z+i ≡ z+j)
eine Nicht-Äquivalenz durch Verletzung der Gleichung:
∀x \((f(x,z_i) = f(x,z_j))\)
eintritt - 11Was ist der erste Schritt zum Minimieren redundanter Zustände in einem Schaltwerk?Erstellen einer Tabelle aller Zustandspaare (links), deren Ausgabe gleich ist , mit den
dazu gehörenden Folgezustandspaaren (rechts) - 12Welche Folgezustandspaare brauchen beim ersten Schritt zum Finden äquivalenter Zustände gar nicht erst übernommen werden?Die Folgezustandspaare, die in der gleichen Zeile auch Ausgangszustandspaar sind
- 13Was ist der zweite Schritt zur Zustands-Minimierung eines Schaltwerks?Streichen der Folgezustandspaare (rechts), die nicht als Ausgangszustandspaar (links) vorhanden sind.
- 14Was ist der dritte Schritt zur Zustandsminimierung eines Schaltwerkes?Wiederholung des zweiten Schrittes
bis keine weiteren Streichungen mehr möglich sind. - 15Wie stehen die Zustandspaare, die nach dem Algorithmus zur Zustandsminimierung in der Tabelle übrig bleiben zueinander in Relation?Diese sind äquivalent
- 16Wie kann man die übriggebliebenen Zustandspaare bei der Zustandsminimierung eines Schaltwerks miteinander vereinigen?man kann pro äquivalenten Zustandspaar je einen Zustand mit dem jeweils anderen Zustand vereinigen.
- 17Welche zwei Formen zur Codierung des Zustandes eines Schaltwerkes gibt es?die unäre ("Hot-One") Codierung
und
die binäre Codierung - 18Was kennzeichnet die Hot-One-Codierung von Zuständen?Es gibt für jeden Zustand einen Flipflop
- 19Was ist eine binäre Zustandscodierung?Eine Codierung der Zustände bei dem jedem Zustand ein Binärwort zugeordnet ist. Somit werden nur \( log_2 \) n Flipflops benötigt.
- 20Was ist ein Gray-Code?Ein binär Code bei dem sich zwei aufeinanderfolgende Codewörter nur um ein Bit unterscheiden
- 21Welchen Vorteil bietet der Gray-Code gegenüber einem "normalen" Binärcode?Die Übergänge zwischen zwei benachbarten Codes sind eindeutiger. Ungewollte Zwischenzustände und kurzzeitig falsch empfangene Werte werden so minimiert
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- Informatik (Computersysteme I) Flashcards on 3.5 Computersysteme I, Synthese von Schaltwerken, created by David Bratschke on 30/10/2017.
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- David Bratschke
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