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Flashcards

1.3.4 Computersysteme II, Befehlssatz

David Bratschke Informatik German 25 cards

Cards in this deck (25)

  1. 1Was wird durch den Befehlssatz definiert?Welche Operationen auf den Daten ausgeführt werden können.
  2. 2Welche unterschiedlichen Befehlsarten können unterschieden werden?Datenbewegungsbefehle,
    Arithmetisch-logische Befehle
    Schiebe- und Rotationsbefehle
  3. 3Wozu dienen Datenbewegungsbefehle? (Data Movement)Zum Übertragen von Daten von einer Speicherstelle zu einer Anderen.
    (inkl. Stapelspeicherbefehle PUSH, POP und auch I/O-Befehle)
  4. 4In welche Kategorien lassen sich die arithmetisch-logischen Befehle weiter unterteilen?In Ein-, Zwei-, oder Drei-
    Operandenbefehle,
    und weitere verschiedene Befehle für verschiedene Datenformate
  5. 5Was machen Schiebe- und Rotationsbefehle?Diese schieben/rotieren die Bits eines Wortes um eine Anzahl von Stellen entweder nach links oder nach rechts.
  6. 6Was sind Beispiel für Schiebe- und Rotationsoperationen?Linksschieben, Rechtsschieben, Linksrotieren ohne Übertragsbit, Linksrotieren durchs Übertragsbit usw.
  7. 7Welche arithmetische Operation entspricht dem arithmetischen Linkschieben?Die Multiplikation mit 2
  8. 8Worin besteht der Unterschied zwischen dem logischen und arithmetischen Rechtsschieben?Bei negativen Zahlen im Zweierkomplement muss zur Vorzeichenerhaltung das höchstwertige Bit in sich selbst zurückgeführt werden
  9. 9Was kennzeichnet Multimediabefehle?Diese führen taktsynchron dieselbe Operation auf mehreren Teiloperanden innerhalb eines Operanden aus
  10. 10Ergänze: Bei bitfeldorientierten Multimediabefehlen repräsentieren die Teiloperanden ... ?Pixel
  11. 11Was sind typische bitfeldorientierte Multimediaoperationen?Vergleiche, logische Operationen, Schiebe- und Rotationsoperationen, Packen und Entpacken von Teiloperanden in oder aus Gesamtoperanden sowie arithmetische Operationen auf den Teiloperanden entsprechend einer Saturationsarithmetik
  12. 12Was ist eine "Saturationsarithmetik"?Dabei werden Zahlbereichsüberschreitungen auf die höchstwertige bzw. niederstwertige Zahl abgebildet. Dadurch wird z.B. verhindert, dass die Summe zweier positiver Zahlen negativ wird.
  13. 13Wie werden die Operanden bei graphikorientierten Multimediabefehlen repräsentiert?Bei diesen repräsentieren die Teiloperanden einfach genaue Gleitkommazahlen, also zwei 32-Bit-Gleitkommazahlen in einem 64-Bit-Wort (bzw. vier 32-Bit-Gleitkommazahlen in einem 128-BitWort)
  14. 14Welche Operationen werden grds. bei graphikorientierten Multimediabefehlen durchgeführt?Die Multimediaoperationen
    führen dieselbe Gleitkommaoperation auf allen Teiloperanden aus
  15. 15Was sind Gleitkommabefehle (Floating-point Instructions)?Diese repräsentieren arithmetische- und Vergleichsoperationen, aber auch zum Teil komplexe Operationen wie Quadratwurzelbildung oder transzendente Funktionen auf Gleitkommazahlen
  16. 16Was sind Programmsteuerbefehle (Control Transfer Instructions)?Befehle, die den Programmablauf direkt ändern,
    die bedingten und unbedingten Sprungbefehle, Unterprogrammaufruf und -rückkehr sowie Unterbrechungsaufruf und -rückkehr.
  17. 17Was sind Systemsteuerbefehle (System Control Instructions)?erlauben es in manchen Befehlssätzen, direkten Einuss auf Prozessor- oder Systemkomponenten wie z.B. den Cachespeicher oder die Speicherverwaltungseinheit zu nehmen
  18. 18Zu welchen Befehlen gehören z.B. der HALT-Befehl und Befehle zur Verwaltung der elektrischen Leistungsaufnahme?Zu den Systemsteuerbefehlen
  19. 19Was sind Synchronisationsbefehle?Diese ermöglichen es, Synchronisationsoperationen zur
    Prozess- und Unterbrechungsbehandlung
    durch das Betriebssystem zu implementieren
  20. 20Was kennzeichnet die Synchronisationsbefehle?dass bestimmte, eigentlich sonst nur durch mehrere Befehle implementierbare Synchronisationsoperationen ohne Unterbrechung
    (auch als atomar bezeichnet) ablaufen müssen
  21. 21Was ist eine "atomare" Operation?eigentlich sonst nur durch mehrere Befehle implementierbare Operationen ohne Unterbrechung
  22. 22Nenne ein eimfaches Beispiel für einen Synchronisationsbefehl.ist der SWAP-Befehl, der als atomare Operation einen Speicherwert mit einem Registerwert vertauscht.
  23. 23Was macht der "TAS"-Befehl?"Test and Set", liest als atomare Operation einen Speicherwert, testet diesen auf Null, und setzt ggf. ein Bedingungsbit im Prozessorstatuswort und speichert einen bestimmten Wert zurück
  24. 24Zu welcher Befehlsgruppe zählt der "TAS"-Befehl?Zur Gruppe der Synchronisationsbefehle
  25. 25Wozu dienen "atomare" Operationen?Die Ausführung eines Befehls als atomare Operation verhindert,
    dass z.B. ein weiterer Prozessor zwischenzeitlich dieselbe Speicherzelle liest und dort noch den alten, unveränderten Wert vorfindet

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Informatik (Computersysteme II) Flashcards on 1.3.4 Computersysteme II, Befehlssatz, created by David Bratschke on 03/12/2017.
Created by
David Bratschke
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