Flashcards
Psy u Soz LN 1

Cards in this deck (33)
- 1Kommunikation ModelleSender Empfänger Modell
Stuart Hall entwickelte das bekannte Sender Empfänger Modell und bestimmte so
Kommunikation als eine Art Übertragung einer Informationen von Sender A zum
Empfänger B. Aber um die Nachricht die gesendet wurde überhaupt richtig zu
interpretieren bzw. diese richtig zu empfangen müssen beide Seiten den gleichen und
passenden Code für das verschlüsseln bzw. das entschlüsseln der Nachricht verwenden.
Wenn beide nicht in der Lage sind den selben Code zu nutzen kommt es zu einer Störung
des Gespräches und somit zu einer Störung der Kommunikation. - 2Kommunikation Schulz von Thun

- 3Kommunikation Schulz von Thun - Kommunikationsstile 1-41.Der bedürftig-abhängige Stil:
Hilfe oder Unterstützung
stellt man sich als schwach, hilflos
2.Der helfende Stil:
möchte sich selbst als stark und belastbar darstellen
3.Der selbst-lose Stil
Dieser Stil stellt sich als nicht so wichtig und bedeutend dar um sich selbst so abzuwerten.
4.Der aggressiv-entwertende Stil
sich stets über andere stellen möchte.Focus auf die Fehler und Schwachpunkte seines Gegenübers. - 4Schulz von Thun Kommunikationsstile 5-85.Der sich beweisende Stil
Dieser Stil will sich und anderen stets beweisen das er wertvoll ist.
6.Der bestimmende-kontrollierende Stil
kontrollierend und bestimmend bezüglich der
Lebensumwelt und den Menschen darin.So werden eigene Regeln aufgestellt und deren
Einhaltung vom Gegenüber erwartet.
7.Der sich distanzierende Stil
Dieser Stil möchte einen Abstand zu den Kommunikationspartnern erzeugen und
beibehalten. Oftmals sachtlich und rational.
8.Der mitteilungsfreudig-dramatisierende Stil
Nutzer dieses Stiles genießen es von sich selbst zu sprechen, ihnen widerfahren
interessante Sachen , blumige Worten so das sie stets im
Mittelpunkt des Geschehen stehen. - 5Paul WatzlawickPaul Watzlawick ist ein Österreichischer Professor für den Fachbereich Psychologie und
hat das allgemeine Verständnis von menschlichem Kommunikationsverhalten stark
geprägt. - 61.Axiom1.Axinom
Nicht zu kommunizieren ist unmöglich. Nonverbal & Verbal wird immer Kommuniziert. - 72.Axinom2.Axinom
Jede Kommunikation besitzt einen Inhalts und Beziehungsfaktor.
Somit es wird ein Inhalt mit jeder Botschaft versendet, der mit dem Beziehungsfaktor
verbunden ist. - 83.Axinom3.Axinom
Innerhalb von Kommunikation werden Interpunktionen gesetzt.
Interpunktion = Reaktion auf das Verhalten des anderen, ohne dieses eigene
Reaktion auf sich selbst zu beziehen.
• So unterstellt jeder Kommunikationsbeteiligte im (aufeinanderfolgendem)
Gesprächsprozess, eine Ursachen-Wirkungs-Abfolge die er für real hält.
• Die Interpunktion muss auch immer auch den kulturellen Hintergrund gemünzt
sein , da diese sich von der Kultur bzw. der Interpunktion unterscheiden kann. - 94.Axinom4.Axinom
Kommunikation bedient sich der (digitalen/analogen) Ausdrucksformen.
digitalen Seite = verbale Kommunikation
welche immer Inhalt vermitteln möchte.
digitale Kommunikation= stets eindeutig.
Die Analoge Kommunikation=Körpersprache, Gesten, Gesichtszüge
Analoge Kommunikation =
uneindeutig - 105.Axinom5.Axinom
Die menschliche Kommunikation kann entweder symmetrisch und/oder komplementär
verlaufen.
Das fünfte Axinom bezieht sich lediglich auf die Gesprächspartner, lässt aber die soziale
Rolle/Stellung außen vor.
Symmetrische Kommunikation strebt also nach Gleichheit der Kommunikationspartner
zueinander, unabhängig von deren Stellung zueinander.
Komplementäre Kommunikation ist somit die Kommunikation die darauf abzielt die
Unterschiedlichkeit zwischen den Gesprächspartner zu verdeutlichen bzw. unterstreichen. - 11Aktives Zuhören RegelnRegeln:
• Die vollkommene Aufmerksamkeit
(direkter Augenkontakt, Zugewandte Körperhaltung)
• Gesprächspartner nicht irritieren
• Keine neuen Themen aufbringen sondern das was
gesagt wurde weiter vertiefen.
• Keine Werturteile (Mimik, Verbal, etc.)
• Die eigene Meinung sollte erst einmal hinten anstehen
• In den eigenen Worten von Zeit zu Zeit das gehörte zusammenfassen und auf die
Gefühlsbotschaften achten.
• Das widerspiegeln des Emotionsinhalt bzw. die Stimmung des Gegenübers - 12Aktives Zuhören ZieleVerhindern bzw. das reduzieren von Missverständnissen
• Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen
• Förderung der Fähigkeit ( Empathie)
• Ermöglicht Probleme einfacher und effektiver zu lösen, bzw. überhaupt das
Problem zu verstehen.
• Möglichkeit des Lernens anhand von förderlichem Feedback - 13Gordan - Ich Botschaften - WirkungWirkung:
* Veränderung beim Gegenüber fördern und anregen.
*Durch Ich-Botschaften wird das Gegenüber nicht abgewertet
*Dadurch kann es keinen Schaden an der Zwischenmenschlichen
Beziehung entstehen. - 14Gordan - Ich Botschaften - VorteilVorteil:
durch das verbalisieren dessen was
jemanden selbst stört nicht dem anderen vorschreibt wie er sich verhalten soll. Dem
Gegenüber steht es frei zu handeln wie er möchte, auch wenn durch die Ich Botschaft das
eigene Empfinden dem Gesprächspartner mitgeteilt wird. So regen Ich Botschaften das
Gegenüber auch an sein Handeln oder sein Verhalten zu reflektieren und im besten falls
zu überdenken bzw. zu verändern. - 15Kongruente Kommunikation & Inkongruente KommunikationKongruente Kommunikation:
• bedeutet das die Kommunikation auf allen Mitteilungsebenen (verbal,nonverbale
Ausdrucksmöglichkeiten etc.) in die gleiche Richtung deutet.
Inkongruente Kommunikation:
• bedeutet das die Kommunikation auf allen Mitteilungsebenen (siehe oben.) in
verschiedene Richtungen laufen bzw. sich wiedersprechen. - 16Bindung 1Vorraussetzung für eine gesunde soziale und psychische Entwicklung.
Schlüsselfunktion für die Entwicklung.
Verlauf erstes Lebensjahr personenspezifische Bindung
Die Qualität der Bindung wird durch die Feinfühligkeit der Personen bestimmt.
Aufbau von Resilienz durch sichere Bindung unterstützt. - 17Bindungtypen 1Sichere Bindung:
K werden sensibel wahrgenommen
Angemessene Reaktionen
Offene Kommunikation
Bei Trennung leichter Protest
Bei Rückkehr schnell wieder beruhigt
Kind ruht in sich und erfährt das es vertrauen kann. - 18Bindungstypen 2Unsicher-vermeidende Bindung
Nicht feinfühlig&zurückweisend
Wenig Kommunikation
Trennung scheinbar gleich gültig --> innerlicher Stressaufbau
Bei Rückkehr eher abgewendet - so wie selbst erfahren
Kinder Gefühl : andere sind unerreichbar.
Mögliches schlechtes Selbstwertgefühl - 19Bindungstypen 3Unsicher-ambivalent Bindung
Bezugsperson ist sich selbst am nächsten
Umgang somit nicht vorhersagbar
Übersteigerte Gefühle beim K.
Trennung: Starke Angst = Starker Stress
Spielt nicht weiter
Rückkehr: Mischung auf Suche nach Nähe und Verärgerung.
Verhäufte Emotionen: Aggresion & Verzweifelung - 20Bindungstyp 4Desorganisierte Bindung
Umgang: Fahrlässig&Gefährdend
Bezugsperson meist selbst instabil
Kind zeigt eine Mischung aus Angst und Wunsch nach Nähe zur Bezugsperson
Trennung: Spielt weiter bricht aber dauernd ab.
Rückkehr: Verhalten Ambivalent, Vermeidend, Widerstand - 21Zusammenfaassung Bindung:Bindung zu vielen Personen möglich
--> Nähe , Sicherheit, Geborgenheit, Ansprache etc förderlich.
Fehlende Bezugspersson = fehlendes Selbstwertgefühl
Bezugspersonen müssen Nähe und Neigier des Kindes ertragen können.
Kindliche signale müssen erkannt werden.
Erfahrungen im ersten Lebensjahr führen zu unterschiedlichen Bindungsqualitäten später. - 22Transitionen..sind Entwicklungsanreize und Chancen.
Entscheidend ist die Begleitung in diesen Phasen. --< Alte & Neue Bezugspersonen sind dafür zuständig.
Bei Übergängen verändern sich Beziehungen und Gewohnheiten
Dazukommen weitere Pflichten/Anforderungen. - 23John Bowlby1907-1990
Pionier der Bindungsforschung
Zeigte auf welche negative Auswirkung die frühe Trennung von Mutter und Kind auf die Entwicklung im späteren Verlauf des Lebens haben kann.
Bestimmte (unsichere) Bindungstypen begünstigen so verschiedene Störungen --> Borderline, Depression, etc. - 24Ursachen und Folgen von BindungsstörungenTraumatisierung durch Bezugspersonen
massive Vernachlässigung
jegliche Art der Gewalt
häufig wechselnde Bezugssysteme
häufiger Verlust der Bezugsperon
Daraus folgt:
Zerstörung der sicheren emotionalen Basis
Verlust emotionaler Sicherheit und Vertrauen
mangelnde Fähigkeit=Beziehungfähigkeit
Verhaltensstörungen in wichtigen Bindungssituationen
psychosomatische Störungen - 25Transitionen ArtenFamilie --> Kindergarten
Kita--> Schule
Eintritt in die Pubertät
Schulwechsel
(Umfeldwechsel) - 26Schutzfaktoren im Bezug auf TransitionenBedingt durch die Vulnerabilität sind Schutzfaktoren wichtig.
Krisenfaktoren:
Anzahl der Risikofaktoren
zeitliche Dauer der RF
zeitliches Eintretten der RF
individuelle Wahrnehmung von Problemen
Schutzfaktoren:
Resilienz
Personale Ressourcen
*Kompetenzen, Fähigkeiten, Kreativität etc.
Familiäre Ressourcen
stabile Bindung
stabiles Erziehungsverhalten
positive Beziehung zu Geschwistern
Merkmale der Eltern
Soziale Ressourcen
Unterstützung
Einrichtungsqualität
soziale Modelle - 27EntwicklungspsychologieTeilbereich der Psychologie
befasst sich mit geistigen, psychischen, körperlichen Veränderungen im Laufe des gesamten Lebens. - 28Phasen der EntwicklungPränantal=Empfängnis/Geburt
Neugeborene=Geburt/10Lebenstag
Säuglingsalter=1.Lebensjahr
Kleinkindalter=2.Lebensjahr
Vorschulalter=3-6 Lebensjahr
Schulkind=6-13 LJ
Adoleszenz=13-20 LJ
Frühes Erw. Alter= 20-30 LJ
mittleres Erw. Alter=30-65 LJ
spätes Erw. Alter= 60+ - 29Resilienz Definition:..Definition bezeichnet die Fähigkeit, auch unter schweren Bedingungen sein Leben zu meistern.
- 30Resilienz Definition ZitatResilienz bezeichnet die psychische Widerstandskradt von Kindern gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken.
- 31Resilienz Merkmale1. nicht voraussehbar & stabil
2. Resilienz ist situationsabhängig + faktorenabhängig (alt, Geschlecht etc.)
3.Resilienz entwickelt sich in dynamischen Prozessen und ist mit Lernerfahrungen verbunden.
Daher Resilienz ist nicht angeboren. - 32ResilienzfaktorenPositive Aufmerksamkeit
Autonomie, Suche nach neuen Erfahrungen,positive soziale Aspekte, Kommunikation,
etc. - 33Förderung von ResilienzEmpathisch handeln
aktiv zuhören
Achtsamkeit vermitteln
Wenn nötig Handlungsmassnahmen ändern
Erfolgssituationen fördern bestärken
K u J akzeptieren wie sie sind
Verantwortung übertragen
Fehler als Lernchance sehen
Partizipation
Regeln aufstellen --Y Selbstkontrolle und Selbstwertgefühl stärken
Information
- Description
- Flashcards on Psy u Soz LN 1, created by SSM on 07/05/2015.
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