GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Flashcards

Siedlungssoziologie 2

Silas Trachsel Siedlungssoziologie 1 German 5.0Average rating 5.0 out of 5 (1 rating) 57 cards

Siedlungssoziologie 2

Cards in this deck (57)

  1. 1Was ist Stadtentwicklung?Als Stadtentwicklung bezeichnet man die räumliche, historische sowie strukturelle Gesamtentwicklung einer Stadt. Hierunter kann zum einen die Planung und Entwicklung der gesamten Stadt sowie zum anderen die Entwicklung einzelner Stadtquartiere verstanden werden.
  2. 2Was ist ein Leitbild?Übergeordnete und übergreifende Zielkonzepte,
    Auf allen pol. Ebenen einsetzbar,
    Sollten breit abgestützt sein,
    Sind allgemein formuliert
  3. 3Wozu werden Leitbilder erstellt?Man gibt ein Leitbild heraus, damit man sich bei zukünftigen Planungsentscheiden daran orientieren kann
  4. 4Leitbilder: Welche unterschiedlichen Akteure spielen hierbei welche Rolle? AkteurePrivate Personen
    Vereine / Verbände
    Politik und Verwaltung
    Markt-Akteure
  5. 5Leitbilder: Welche unterschiedlichen Akteure spielen hierbei welche Rolle? Private/Vereine/Verbändefrühzeitig und in geeigneter Form einzubeziehen,
    beeinflussen das Angebot an Wohnraum & Mobilitätsverhalten,
    Einfluss auf kulturelles & soziales Leben der Stadt
  6. 6Leitbilder: Welche unterschiedlichen Akteure spielen hierbei welche Rolle? Politik & VerwaltungErarbeitung der Leitbilder,
    Koordination mit anderen Gemeinden und übergeordneten Planungen
  7. 7Welche unterschiedlichen Akteure spielen hierbei welche Rolle? Markt-AkteureBauen die Stadt,
    sind "Stadtproduzenten"
  8. 8Wozu dient das Monitoring der Stadtentwicklung?Monitoring dient der BEOBACHTUNG, der ÜBERWACHUNG und auch der KONTROLLE von Entwicklungen von Stadtentwicklungsprozessen.
  9. 9Was sind mögliche Indikatoren für ein Monitoring? KategorienSoziale Indikatoren,
    Ökonomische Indikatoren,
    Ökologische Indikatoren,
    Städtischer Finanzhaushalt
  10. 10Was sind mögliche Indikatoren für ein Monitoring? Kategorien inkl. IndikatorenSoziale Indikatoren (Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesundheit...)
    Ökonomische Indikatoren (Wirtschaftskraft, Firmenstruktur)
    Ökologische Indikatoren (Fläche und Naturraum, Klimaschutz, Luft/Wasser/Boden..)
    Städtischer Finanzhaushalt (Steuern, Pro-Kopf-Verschuldung)
  11. 11Was versteht man unter nachhaltiger Entwicklung?Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generationen entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
    3 Dimensionen: Ökonomie, Ökologie, Soziales
  12. 12Welches sind Dimensionen einer nachhaltigen Stadtentwicklung? 4 WichtigeRessourcensparende, umweltgerechte Stadtentwicklung (ökol.),
    Soziale, integrative, gesunde und sichere Stadt (soz.),
    Zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort und Arbeitsort (ökon.),
    generationsgerechte Haushaltsführung (finanz.)
  13. 13Welches sind Dimensionen einer nachhaltigen Stadtentwicklung? AlleRessourcensparende, umweltgerechte Stadtentwicklung,
    Sozialverantwortliche, umweltgerechte Versorgung,
    Zukunftsfähige Stadtgestalt, Baukultur,
    Stadtverträgliche, sozial- und umweltgerechte Mobilität,
    Soziale, integrative, gesunde und sichere Stadt,
    Identitätsstiftende und innovative Kultur,
    Zukunftsfähiges Verwaltungshandeln,
    Zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort und Arbeitsort,
    Verantwortungsvolle und generationsgerechte Haushaltsführung,
    Übernahme globaler Verantwortung
  14. 14Benenne den Managementzyklus einer nachhaltigen Entwicklung.1. Bestandesaufnahme
    2. Zieldefinition
    3. Politischer Beschluss
    4. Umsetzung und Monitoring
    5. Berichterstattung und Evaluierung
  15. 15Was sind die Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung?ZUSAMMENARBEIT der Interessensgruppen,
    Langfristiges ENTWICKLUNGSKONZEPT unter Einbezug der Politik und Bevölkerung,
    Nachhaltige Nutzung der RESSOURCEN,
    ZUSAMMENARBEIT mit wirtschaftl. und wissenschaftl. Partnern
  16. 16Beschreibe die Bedürfnispyramide und ihre Bedeutung für das Wohnen.Wohnen fällt unter Grundbedürfnis (Schlafen) sowie Sicherheitsbedürfnis (Wohnen an sich). Somit gehört Wohnen zu den Defizitbedürfnissen, ist also essentiell für den Menschen.Beschreibe die Bedürfnispyramide und ihre Bedeutung für das Wohnen.
  17. 17Was versteht man unter Wohnumwelt?Innenräume
    Gebäude samt Freibereiche
    Gesamtes aneigenbares Wohnumfeld
    --> Alle Bereiche, die zusammen den Lebensraum eines Individuums ausmachen.
  18. 18Was versteht man unter physiologischen Wohnbedürfnissen?Schlaf,
    Ernährung,
    Hygiene,
    Regeneration,
    Aktivität,
    (Arbeiten)
  19. 19Was sind psychologische und soziale Wohnbedürfnisse?Gemütlichkeit, Geborgenheit,
    Ruhe und Ungestörtheit,
    Geselligkeit,
    Selbstdarstellung,
    Selbstverwirklichung
  20. 20In welche vier verschiedenen Funktionsbereiche kann die Wohnung unterteilt werden?Kommunikationsbereich (Interaktion, Hauswirtschaft),
    Individualbereich (Information, lernen, schlafen),
    Hygienebereich,
    Hobbybereich
  21. 21Welches sind die Determinanten der Wohnstandortentscheidung?Arbeitsmarkt
    Status
    Lebensstil
    Lebensphase
  22. 22Wohnstandortentscheidung: Was ist gemeint mit dem Determinanten Arbeitsmarkt?Erreichbarkeit resp. Anbindung an Verkehrsnetz
    zunehmende Entkopplung Arbeiten - Wohnen: Arbeiten im Zentrum, Wohnen in der Agglo
  23. 23Wohnstandortentscheidung: Was ist gemeint mit dem Determinanten Status?Lebenshaltungskosten / finanzielle Ressourcen
    Möglichkeiten Präferenzen umzusetzen
  24. 24Wohnstandortentscheidung: Was ist gemeint mit dem Determinanten Lebensstil?Persönliche Präferenzen
  25. 25Wohnstandortentscheidung: Was ist gemeint mit dem Determinanten Lebensphase?Infrastruktur
    Wohnungstyp
  26. 26Wie lässt sich Gesellschaft strukturieren?Nach Bourdieu:
    2 Dimensionen: Lebensstil und sozialer Status
  27. 27Beschreibe LebensstilArt und Weise der Lebensführung
    reicht von bürgerlich-traditionell bis individualisiert;
    Einstellungen und Werterhaltung unterscheiden sich sehr stark.
  28. 28Beschreibe Sozialer StatusAnzahl zur Verfügung stehende Ressourcen
    Setzt sich zusammen aus Einkommen, Vermögen, Bildung und Beruf etc.
    statusniedrig bis statushoch
  29. 29Zusammenhang Sozialer Status und LebensstilJe höher der soziale Status, desto mehr Wahlmöglichkeiten gibt's beim Lebensstil
  30. 30Wie wirken sich die verschiedenen Dimensionen auf die Wohnungsnachfrage aus? GrafikWie wirken sich die verschiedenen Dimensionen auf die Wohnungsnachfrage aus? Grafik
  31. 31Welche neuen Wohnformen lassen sich unterscheiden?Grosshaushalte
    Clusterwohnungen
  32. 32Was sind Grosshaushalte?Man wohnt in den eigenen vier Wänden, teilt sich aber eine Köchin welche in der Grossküche für alle kocht.
  33. 33Was sind Clusterwohnungen?Bewohner verfügen über eigenes Zimmer, eine Kochnische und Bad
    Teilen sich gemeinsamen Wohnbereich und grosse Küche
    Für ältere Menschen Ideal
  34. 34Was versteht man unter mulitlokalem Wohnen?Multilokales Wohnen ist, wenn Menschen an mehreren Wohnstandorten wohnen.
    Z.B. Studenten mit Wochenaufenthalterstatus, Familie, die in ZH wohnt, der Mann arbeitet aber in Hamburg
  35. 35Was ist eine Genossenschaft?Zusammenschluss von natürlichen beziehungsweise juristischen Personen
    gemeinschaftlicher Geschäftsbetrieb
    Ziel ist der Erwerb oder die wirtschaftliche und soziale Förderung ihrer Mitglieder
  36. 36Was versteht man unter Kostenmiete?Ist ein Mietzins der langfristig alle Kosten deckt, aber keine Gewinne abwirft.
    Kosten inkl. Zinsen, Unterhalt, Verwaltungskosten & Instandhaltungen
  37. 37Wie werden Genossenschaften beispielsweise von der Stadt Zürich unterstützt?Zinslose Darlehen,
    Übernahme von Anteilen des Anlagekapitals,
    Vergabe von Land im Baurecht 20-25% günstiger als normal
  38. 38Zu welchem Zweck werden Genossenschaften von der Stadt Zürich unterstützt?Einsparung von Fürsorge- und Ergänzungsleistungen
    Direkte Einflussnahme in die Genossenschaften durch Vorstandsdelegierte
  39. 39Was versteht man unter Objekthilfe? inkl. ZielÖffentl. Unterstützung ist an eine Liegenschaft gekoppelt
    Ziel: Angebot erhöhen, Wohnungen mit spezifischen Konditionen verbilligen, Wohnraum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen bereitstellen
  40. 40Vorteile ObjekthilfeSchafft preisgünstigen Wohnraum
    Geringer Verwaltungsaufwand, da einmalig bei Erstellung zu kontrollieren
    Einfluss auf Objektqualitäten und Standards
    Einfluss auf Zielgruppen
    Je nach Zielgruppen und Grösse der Objekte, Förderung einer sozialen Durchmischung
    Vorteile Objekthilfe
  41. 41Nachteile ObjekthilfeZielgruppe kann nicht gezielt erreicht werden,
    Förderung sozialer Entmischung möglich
  42. 42Was versteht man unter Subjekthilfe? inkl. ZielÖffentl. Unterstützung direkt an wirtschaftlich schwache Haushalte
    Ziel: Ermöglicht den Haushalten auf dem Markt eine angemessene Wohnung zu finden
  43. 43Vorteile SubjekthilfeZielgruppe kann gezielt erreicht werden,
    Förderung sozialer Durchmischung möglich
  44. 44Nachteile SubjekthilfeSchafft keinen preisgünstigen Wohnraum,
    Kann zu sozialem Abstieg führen,
    Hoher Verwaltungsaufwand
  45. 45Welche Instrumente und Massnahmen der Raumplanung gibt es um preisgünstigen Wohnraum zu fördern?Ausdehnung Siedlungsgebiet,
    Verdichtung,
    Zonen mit Auflagen in BZO,
    Zonen mit Anreizen in BZO,
    Auflagen bei GP's,
    Anreize bei GP's
  46. 46Raumplanerische Massnahmen: Welche Auflagen werden angewendet?Belegungsvorschrift,
    Kostenmiete,
    Preisgünstiger Wohnungsbau,
    Hohe Ausnutzungsziffer,
    Standards und Normen,
    Durchführung Wettbewerb
  47. 47Raumplanerische Massnahmen: Bewertung der angewendeten AuflagenSelber nachdenken :P
  48. 48Welche Raumtypen können unterschieden werden, um städtische und ländliche Regionen zu differenzieren?Stadtlandschaft,
    urbane Wohnlandschaft,
    Landschaft unter Druck,
    Kulturlandschaft,
    Naturlandschaft
  49. 49Über welche Qualitäten/Probleme verfügen die verschiedenen Raumtypen? GrafikÜber welche Qualitäten/Probleme verfügen die verschiedenen Raumtypen? Grafik
  50. 50Vor welchen Herausforderungen stehen die verschiedenen Regionen? StadtZunehmende Bevölkerung,
    erhöhte Nachfrage nach Wohnraum,
    steigendes Mobilitätsbedürfnis,
    steigender Energiebedarf
  51. 51Vor welchen Herausforderungen stehen die verschiedenen Regionen? AgglomerationVerknappung von Bauland für W und G,
    Steigendes Mobilitätsbedürfnis,
    Erhöhter Energiebedarf
  52. 52Vor welchen Herausforderungen stehen die verschiedenen Regionen? LandDruck auf Kulturlandschaften steigt,
    Alterung der Gesellschaft,
    Teilw. Zweitwohnungen
  53. 53Über welche Qualitäten verfügt die Stadtlandschaft?Hohe Dichte,
    Hochwertiger Freiraum,
    Verkehrstechnisch gut angeschlossen,
    Überregionale Ausstrahlung
  54. 54Über welche Qualitäten verfügt die urbane Wohnlandschaft?Teilw. gemischte Nutzungen mit hoher Dichte,
    Hochwertiger Freiraum,
    Gut erschlossen v.a. zu den Zentren,
    Industrie- und Gewerbestandorte,
    Attraktive Naherholungsgebiete
  55. 55Über welche Qualitäten verfügt die Landschaft unter Druck?Teilw. belebte Ortskerne,
    Je nach Lage gut erschlossen,
    Naherholungsgebiete,
    (noch) intakte Kulturlandschaft
  56. 56Über welche Qualitäten verfügt die Kulturlandschaft?Belebte Ortskerne,
    Land- und Forstwirtschaft dominieren,
    Kulturlandschaft intakt
  57. 57Über welche Qualitäten verfügt die Naturlandschaft?Land- und Forstwirschaft dominieren,
    Zusammenhängende Landschaftskammern

Information

Description
1 Siedlungssoziologie Flashcards on Siedlungssoziologie 2, created by Silas Trachsel on 26/08/2016.
Created by
Silas Trachsel
Views
72
Rating
Average rating 5.0 out of 5 (1 rating)

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?