Flashcards
Gefässerkrankungen
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- 1Symptome des klassischen Arterienverschlusses am Bein?- starke Schmerzen in der betroffenen Extremität;
- Das Bein ist blass u. kalt;
- Fusspulse sind nicht mehr tastbar;
- bei ausgedehnten Verschlüssen-->Schocksymptomatik - 2Nenne Beschwerden bei Venenverschlüssen- Schmerzen in der Wadenmuskulatur (nehmen beim Auftreten zu und beim Hochlagern ab
- 3Weitere Symptome der tiefen Beinvenenthrombose (Phlebothrombose)?- Rötung, Ueberwärmung, Schwellung, Schmerz (Druckgefühl, Schmerzgefühl), gespannte Haut (glänzt)
- 4Massnahmen bei akuten Beinschmerzen?- Arzt benachrichtigen;
- Vitalzeichen kontrollieren;
- bei blasser, kalter Haut und Fehlen der Fusspulse betroffene Extremitäten tief lagern (dringender Verdacht auf arteriellen Gefässverschluss);
- Wattepackung oder Wollstrümpfe anziehen;
- Bei livider, warmer Haut (wahrscheinlichste Ursache ist eine Thrombose)--> Bein hoch lagern, Bettruhe - 5Was versteht man unter Hochdrucksystem?Die grossen Arterien des Körpers gehören zum Hochdrucksystem; ebenfalls die linke Herzkammer
- 6Was versteht man unter Niederdrucksystem?Im Niederdrucksystem herrscht ein nur geringer Blutdruck. Die Venen des Körperkreislaufs und alle Gefässe des Lungenkreislaufs, das rechte Herz und der linke Vorhof gehören zum Niederdrucksystem
- 7Was versteht man unter systolischer Blutdruck?Kontraktionsphase Anspannungs- und Austreibungsphase des Herzens nennt man Systole
- 8Was versteht man unter dem arteriellen Mitteldruck?Er wird wie folgt berechnet:
Mad=diastolischer BD plus 1/3 der Blutdruckamplitude.
Der Mitteldruck in der Aorta beträgt ca. 95 mmHg. - 9Was versteht man unter Blutdruckamplitude?Es ist die Differenz zwischen systolischen und diastolischen Blutdruck
- 10Welchen Weg nimmt das Blut von der li zur re Herzkammer?-Aorta-->Körperkreislauf-->zurück vom Körper in den re Vorhof über die untere und obere Hohlvene (V. cava inferior u. superior)-->re Ventrikel--> Truncus pulmonalis--> beide Lungenflügel (Blut wird mit Sauerstoff angereichert)--> V.pulmonales-->li Vorhof--> li Ventrikel
- 11Worauf ist in der körperlichen Untersuchung bei Gefässerkrankungen zu achten; a) bei der Anamnese?- Darstellung von Art und Lokalisation der Schmerzen sowie früheren ähnlichen Schmerzereignissen gibt erste Hinweise auf die Erkrankung
- 12b) bei der Inspektion?- Blässe, Marmorierung, Rötung u. Zyanose;
- Hyperpigmentierung;
- schlecht verheilte oder infizierte Wunden;
- Pilzinfektionen;
- Varizen und Ulzera - 13c) bei der Palpation?- Tasten der Pulse (immer im Seitenvergleich);
- Abtasten von Varizen;
- Suche nach Verhärtungen und die Prüfung von Schmerzzeichen bei Verdacht auf tiefe Beinvenenthrombose - 14d) bei der Auskultation?- Sind bei grösseren Gefässen reibende oder schabende Stenosegeräusche hörbar weist dies auf Einengungen des Arterienlumens hin.
- 15Was versteht man unter Duplex-Sonographie?- nicht-invasives und nebenwirkungsfreies Untersuchungsverfahren;
- wird benützt zur Diagnose u. Schweregradeinschätzung arterieller Stenosen, sowohl der Extremitätenarterien als auch der grosse hirnversorgenden Gefässe;
- zum Nachweis einer tiefen Arm-oder Beinvenenthrombose, postthrombotischen Syndroms oder Venenklappeninsuffizienzen - 16Was versteht man unter Angiographie?- korrekter Arteriographie;
wird zur Darstellung der Arterien benutzt;
- normalerweise wird Kontrastmittel über einen Katheter in den krankheitsverdächtigen Gefässabschnitt injiziert. Am häufigsten über die A. femoralis;
- es ist eine invasive Methode, mit Risiken für den Patienten - 17Was versteht man unter Phlebographie?die Darstellung der Venen mit Kontrastmittel (zur Beurteilung der tiefen Venen un. zum Nachweis oder Ausschluss einer Thrombose);
- das Kontrastmittel wird in eine Fussrücken-oder Handrückenvene injiziert;
- Hauptrisiko: Kontrastmittelunverträglichkeit bzw. Allergie, hohe Strahlenbelastung - 18Was versteht man interventioneller Angiographie (PTA)?= perkutane transluminale Angioplastie;
- damit lässt sich die Gefässdarstellung mit therapeutischen Massnahmen (Intervention) verbinden;
- Dehnung von Stenosen mit einem Ballon - 19Was versteht man unter Digitaler Subtraktionsangiographie (DSA)?- technische Weiterentwicklung der konventionellen Angiographie;
- Erstellung von Röntgenbildern vor und nach der Kontrastmittelgabe;
- die Nativaufnahmen (vor Kontrastmittelgabe) werden von den Kontrastmittel-Aufnahmen mit Hilfe eines Computers subtrahiert (abgezogen) = Gefässe werden nahezu überlagerungsfrei von anderen Strukturen abgebildet;
- es gibt i.v-DSA und i.a- DSA - 20Was versteht man unter der Arteriosklerose?= Arterienverkalkung;
- Sammelbezeichnung für versch. chron. Arterienerkrankungen-->Verhärtung und Verdickung der Arterienwand durch Ablagerungen - 21Benenne Risikofaktoren der Arterioskleroseentstehung- Nikotinabusus;
- Hypertonie;
- Fettstoffwechselstörung;
- Diabetes mellitus;
- Gicht;
- Übergewicht und Bewegungsmangel - 22Nenne (Spät-)Folgen der Arteriosklerose- durch arterielle Gefässverengungen- u. Verschlüsse kommt es zu Durchblutungsstörungen bis zum Gewebsuntergang (Infarkt) in den nachgeschalteten Organen;
- pAVK der Leiste-u. Beinarterien;
- akute arterielle Verschlüsse (v.a Bauch-,Leisten-,Beinarterien;
- arteriosklerotische Aneurysmen (v.a Bauch u. Gehirn);
- zerebrovaskuläre Insuffizienz (Schlaganfall) oder Multiinfarkt-Demenz;
- Durchblutungsstörungen der Eingeweidearterien;
- KHK - 23Was versteht man unter der arteriellen Hypertonie?= Bluthochdruck;
Dauerhafte, nicht situationsabhängige Blutdruckerhöhnung über 140/90 mmHg;
eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt - 24Was versteht man unter der primären (=essentiellen) Hypertonie?Die Ursache der Blutdruckregulationsstörung ist unbekannt;
- macht über 90% der Fälle aus;
- Vermutet wird Stress, Übergewicht - 25Was versteht man unter sekundärer Hypertonie?- Sie tritt als Folge einer anderen Grunderkrankung auf (z.B. Nierenerkrankungen, Gefässerkrankungen, endokrine Störungen;
- machen nur 10% der Fälle aus - 26Nenne Symptome der arteriellen Hypertonie- oft keine Beschwerden;
- Kopfdruck oder Kopfschmerzen;
- Ohrensausen;
- Herzklopfen;
- Schwindel;
- Schweissausbrüche bes. bei Belastung;
- bei der sekundären Hypertonie zusätzlich Symptome der Grunderkrankung - 27Welche Untersuchungsverfahren gehören zur weiterführenden Diagnostik bei Verdacht auf sekundäre Hypertonie?- bildgebende Diagnostik;
- Ultraschall der Bauchorgane;
- Doppleruntersuchung der Nierenarterien Nierenszintigramm u. DSA;
- Bei Verd. auf Nebennierenveränderung (z.B. Phäochromozytom-->Adrenalin-produzierend)--> Angiographie u. CT;
- Hormonanalyse;
- Kortisolbestimmung im Blut, Dexamethasonkurztest;
- Renin- und Aldosteronbestimmung im Blut;
- Untersuchung des 24-h-Urins auf Katecholamine u. Vanillinmandelsäure (VMS= Abbauprodukt des Adrenalin) - 28Nenne Spätkomplikationen der arteriellen Hypertonie- Gefässe: beschläunigt Arthroseentwicklung aller Arterien;
- Augen: Netzhautschäden reichen über Netzhautblutungen bis zu völliger Erblindung;
- Herz: Linksherzhypertrophie (li Herzkammer pumpt gegen eine erhöhten Widerstand), KHK durch Arteriosklerose der Herzkranzgefässe;
- Niere: eine arteriosklerotische Schrumpfniere mit Niereninsuffizienz bis zum Nierenversagen ;
- Gehirn: Schlaganfall (durch arteriosklerotisch bedingte Minderdurchblutung des Gehirns oder Blutung in das Gehirn hinein) - 29Nenne nicht-medikamentöse Therapieverfahren der arteriellen Hypertonie- Reduktion von Übergewicht;
- Rauchstop, Beschränkung des Alkoholkonsums;
- mildes Ausdauertraining (schnelles Gehen oder Schwimmen);
- Einschränkung des Salzkonsums;
- geringer Fettverzehr und reichlich Obst u. Gemüse;
- regelmässig Arzt aufsuchen um Spätkomplikationen u. weitere Risikofaktoren für Gefässerkrankungen frühzeitig diagnostiziert werden. - 30Was besteht man unter der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK)?= chron. Verengung u. Verschlüsse der Extremitätenarterien (90% der unteren Extremitäten)
- 31Was sind Ursachen der pAVK?- Alter;
- Hypercholesterinämie (LDL erhöht);
- Hypertonie;
- Zigaretten rauchen;
- Diabetes mellitus - 32Was sind Symptome und Untersuchungsbefunde bei der pAVK?- lange Zeit beschwerdefrei (Stadium I);
- Beinschmerzen;
- typisch ist die Claudicatio intermittens (intermittierendes Hinken);
- belastungsabhängige Schwäche der betroffenen Extremität;
- Kältegefühl u. Gefühlsstörungen;
- Auftreten von dauernden Ruheschmerzen;
- Nekrose u. Ulzera - 33Stadien nach Fontaine?- Stadium I: keine Beschwerden, aber nachweisbare Veränderungen (Stenzen, Verschlüsse);
- Stadium II Claudiacatio intermittens: IIa-->Schmerzfreie Gehstrecke > 200 m, IIb--> Schmerzfreie Gehstrecke < 200 m, kompliziertes Stadium II--> nicht heilende Verletzung;
- Statium III: Ruheschmerz in Horizontallage;
- Stadium IV Ruheschmerz, Nekrose/Gangrän/Ulkus - 34Was ist ein Thrombose?Gefässerkrankung bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäss bildet
- 35Was ist eine Embolie?Gefässverschluss durch einen Embolus, d.h. in die Blutbahn verschleppter Substanzen, die sich nicht in Blut lösen z.B. Tromben (=Thromboembolien, häufigste Form), Luft, Fremdkörper oder Bakterien
- 36Häufigste Form der Thrombose und ihre mögliche Komplikationen?= Phlebothrombose (tiefe Venenthrombose;
- Komplikationen: Lungenembolie - 37Was sind Risikofaktoren der Thromboseentstehung (Virchow-Trias)?- Verlangsamung der Blutströmung;
- Gefässwandschädigung;
- Veränderte Blutzusammensetzung - 38Was versteht man unter Virchow-Trias?beschreibt die ursächlichen Faktoren der Entstehung einer Thrombose bzw. einer Phlebothrombose
- 39Was sind Ursachen der verlangsamten Blutströmung?- Bettruhe, Lähmung;
- Gipsverband oder Schiebung;
- Schock;
- Herzinsuffizienz;
- chron. venöse Insuffizienz;
- Hochgradigem Flüssigkeitsmangel oder Flüssigkeitsverlust z.B durch anhaltendes Erbrechen u. Diarrhö, grossflächige Verbrennungen, Diuretika - 40Was sind Ursachen der Gefässwandschädigung?Traumatisch: Operation, Verletzung, Quetschung;
- Degenerativ: Varikosis, altersbedingte Veränderung der Beinvenen;
- Entzündlich: Venenentzündung (Phlebitis) - 41Was sind Ursachen erhöhter Gerinnungsneigung?- Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Ovulationshemmer, Kortison);
- Vermehrung der Blutgerinnungsfaktoren z.B nach grossen Operationen, Verletzungen mit grossen Gewebszerstörung, Verbrennungen - 42Nenne Massnahmen zur ThromboseprophylaxeZiel: venösen Rückfluss steigern, Venenwandschäden vorbeugen, Gerinnungsbereitschaft senken;
- (Früh-) Mobilisation;
- Lagerung;
- Ausstreichen der Venen;
- Venenkompression durch Antithrombosestrümpfe und Kompressionsverbände;
- Rückstromfördernde Gymnastik (Aktivierung der Muskel-Venen-Pumpe);
- Heparinisierung - 43Nenne Therapiemassnahmen bei Thrombose- Anticoagulation;
- Kompressionsstrümpfe oder Verbände - 44Was versteht man unter chron.-venöser-Insuffizienz (kurz CVI)?Erkrankung der Beinvenen, die mit venösen Abflussbehinderungen, Mikrozirkulationsstörungen und trophischen Veränderungen der Unterschenkel und Füsse einhergehen
- 45Wie kommt es zur Krankheitsentstehung bei CVI?Stauung des Blutes lässt den Blutdruck im venösen Schenkel der Kapillaren u. in den Venolen ansteigen --> Oedembildung --> langfristig entsteht eine Sklerose (Verhärtung) der Haut u. Unterhaut --> Hautanhangsgebilde (Haare, Nägel, Drüsen) werden geschädigt --> Pigmente lagern sich vermehrt ein --> Endstadium: Ulzera u. Nekrosen (Haut wird anfälliger gegenüber Keimen, Verletzungen heilen nur schlecht)
- 46Was versteht man unter einem Ulkus cruris?= Unterschenkelulcus, Unterschenkelgeschwür;
- Hautdefekt am Unterschenkel, der mind. in die Lederhaut reicht. Einzeln oder mehrfach auftretend;
- in 85% venös bedingt (Ulkus cruris venosum) seltener arteriell verursacht (ulcus cruris arteriosum);
- gemischte Form (Ulkus mixtum) - 47Was sind typische Hautveränderungen bei Ulkus cruris?- glänzende, dünne u. leicht verletzbare Haut durch Elastizitätsverlust;
- Braun-gelbe u./oder livide (schlecht durchblutet, fahl, bläuliche Verfärbung der Haut) Hyperpigmentierung, bes. bei venösem Grundleiden;
- verletzungsbedingte unregelmässige, kleine Narben infolge der schlechten Heilungstendenz;
- Entzündliche Veränderungen bei bakterieller oder mykotischer Folgeinfektion;
- Nagelveränderungen;
- harte, rote, schmerzhafte "Platten" kurz vor der Ulkusentwicklung - 48Was sind Eigenschaften des venösen ulcus cruris?- Lokalisation bevorzugt am Innenknöchel u. medialen Unterschenkel;
- münz- bis Handtellergross;
- kann bis auf die Faszie oder Knochen reichen;
- Geschwürgrund infolge bakterieller Folgeinfektion --> schmierig-eitrig belegt;
- Ulkusränder wulstig und verhärtet - 49Was sind Eigenschaften des arteriellen Ulkus cruris?- Meist Endzustand einer pAVK, selten Folge einer Polyneuropathie;
- Lokalisation v.a an Zehen und Druckstellen (Zehen, Fersen);
- Fast immer sind Haut, Weichteile (Muskeln, Faszie, Sehnen) und Knochen zerstört;
- Bei Diabetikern an Zehen, Fersen, häufig auch tiefreichend unter den Mittelfussköpfchen - 50Was versteht man unter einem Gangrän?Gewebsnekrose, meist infolge von Blutunterversorgung
- 51Was versteht man unter einem trockenen Gangrän?- blauschwarzer bis schwarzer, scharf abgegrenzter Gewebedefekt (sieht mumifiziert aus), das Gewebe ist trocken u. hart;
- entsteht v.a bei schwerer pAVK, bei Diabetikern nach kleineren Verletzungen (z.B. durch nicht fachgerechte Fusspflege) oder Druckstellen (z.B zu enge Schuhe);
- vorzugsweise im Bereich der Zehen oder des Vorfusses - 52Was versteht man unter dem feuchten Gangrän?- Besiedlung durch Bakterien der Nekrose (Anaerober) --> zersetzen das abgestorbene Gewebe;
- matschig-schmieriges Aussehen, übel-fauligem Geruch der Wunde;
- lebensbedrohlich da eine Ausbreitung der Infektion droht, im Ernstfall eine Sepsis - 53Was ist ein Aneurysma?- Arterienausweitung;
- am häufigsten der Bauchaorta;
- angeborene (selten) oder erworbene (häufig) Gefässveränderungen - 54Komplikationen durch ein Aneurysma?- Ruptur --> Blutaustritt in die Nachbarschaft, z.B. durch Blutdruckerhöhung, körperlicher Anstrengung;
- Grössenzunahme (Verdrängung benachbarter Strukturen);
- Thrombose (Aneurysma verändre die Strömungsverhältnisse im Blut);
- arterielle Embolie mit akutem Gefässverschluss infolge Verschleppung thrombotischem Material in diesmal gelegene Arterien) - 55Wie kann ein akuter Verschluss einer Extremitätenarterie entstehen?- 80% sind Folge einer Embolie aus dem li Herzen (z.B. Vorhofflimmern, Herzinfarkt oder Endokarditis);
- 20% sind aufgrund aufgepfropfter Thrombose bei Arteriosklerose (z.B. Beinarterienverschluss bei zuvor bereits bestehender Stenose u. pAVK) - 56Welche Symptome treten bei akutem Verschluss einer Extremitätenarterie auf?- Pain: (plötzlich einsetzender) stärkster Schmerz;
- Paleness: Blässe der betroffenen Körperteile;
- Paraesthesia: Gefühlsstörungen;
- Pulslessness: Pulslosigkeit der Extremitäten;
- Paralysis: Bewegungseinschränkungen oder -unfähigkeit;
- Prostration: Schock - 57Beschreibe die Einteilung der Lungenembolie in Schweregrade nach der Ausdehnung des Gefässverschlusses- I (klein): periphere Aeste;
- II (submassiv): Segmentarterien;
- III (massiv): Ein Pulmonalarterienast;
- IV (fulminant): Pulmonalarterienhauptstamm oder mehrere Lappenarterien - 58Beschreibe die Einteilung der Lungenembolie in Schweregrade nach der klinischen Symptomatik- I (klein): leichte Dyspnoe, Thoraxschmerz;
- II (submassiv): akute Dyspnoe, Thoraxschmerz, Tachypnoe, Tachykardie;
- III (massiv): akute schwere Dyspnoe, Thoraxschmerzen, Zyanose, Unruhe, Synkope;
- IV (fulminant): Dyspnoe, Schocksymptomatik, drohender Herz-Kreislauf-Stillstand - 59Was versteht man unter einer Lungenembolie?Plötzliche oder schrittweise Verlegung der Lungengefässe durch Tromben aus dem venösen Gefässsystem (in 90% aus der unteren Körperhälfte, die über die untere Holvene u. rechtes Herz die Lungenstrombahn erreichen);
- meist Folge einer (unentdeckten tiefen Bein- oder Beckenvenenthrombose) - 60Welche Symptome können bei einer Lungenembolie auftreten?- plötzliches Auftreten von Atemnot, Zyanose u. Husten, evtl. mit blutigem Sputum;
- Atemabhängige Thoraxschmerzen;
- Patient ist sehr ängstlich u. unruhig;
- blasse Haut und schweissig;
- gestaute Halsvenen (Zeichen einer zentralvenösen Druckerhöhung);
- Puls arrhythmisch u. tachykard;
- Atemfrequenz ist erhöht - 61Nenne Behandlungsmassnahmen bei Lungenembolie (Erstmassnahmen)- i/v Schmerzbekämpfung mit Opioiden;
- Sezierung mit z.B Diazepam (z.B. Valium);
- i/v-Gabe eines Heparinbolus (meist 10'000 IE);
- O2-Gabe bei Hypoxie, in Extremfällen Beatmung - 62Nenne Behandlungsmassnahmen der Lungenembolie im weigern Krankheitsverlauf- Bettruhe bei der Lysetherapie (heftige Bewegungen und Erschütterungen werden vermieden);
- Oberkörperhochlagerung, Weichlagerung -->Dekubitusprophylaxe;
- Uebernahme der Körperpflege durch die Pflege;
- Obstipationsprophylaxe;
- Flüssigkeitsbilanzierung bei Rechtsherzbelastung;
- keine blähende oder stopfende Kost;
- Atemtherapie;
- Thromboseprophylaxe mit Kompressionsverbänden
oder Strümpfen u. Beinhochlagerung;
- weitere Anticoagulation oral zur Rezidivverhütung - 63Was versteht man unter einer Thrombophlebitis?Entzündung einer oberflächlichen Vene
- 64Symptome und Befunde der Thrombophlebitis?abakterielle Thrombophlebitis
- derber druckschmerzhafter (Venen) Strang (Krampfader), dessen Umgebung gerötet u. überwärmt ist;
- evtl. besteht eine lokale Schwellung;
- keine Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens;
bakterielle Thrombophlebitis:
- ähnlich wie die bakterielle Thrombophlebitis--> zusätzlich können jedoch Fieber, Schüttelfrost, eitrige Einschmelzung des Entzündungsherdes hinzutreten - 65Was versteht man unter Varize?= Krampfader
- geschlängelt u. erweiterte (oberflächliche) Venen, am häufigsten an den Beinen - 66Was versteht man unter Varikosis?= Krampfaderleiden- ausgedehnte Varizen der Beine
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- Description
- Flashcards on Gefässerkrankungen, created by Patri_40 on 29/03/2014.
- Created by
- Patri_40
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