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Käuferverhalten und Marketingforschung

Lucie Wo Marketingforschung und Käuferverhalten Alemán 117 fichas

Käuferverhalten und Marketingforschung

Fichas del conjunto (117)

  1. 1Träger von Kaufentscheiungen- Individuen
    - Kollektive
  2. 2Erklärungsansätze des Kaufverhaltens- Partialerklärung: eine Determinante
    - Totalerklärung: alle Determinanten
  3. 3Grundtypen von KaufentscheidungenGrundtypen von Kaufentscheidungen
  4. 4Typologien von Kaufentscheidungen nach Katona bzw. Howard/Sheth- Extensive (echte) Kaufentscheidungen
    - Limitierte Kaufentscheidungen
    - Habitueller Kauf
    - Impulskauf
  5. 5Extensive (echte) KaufentscheidungPhasen:
    - Anregungsphase
    - Suchphase
    - Bewertungs- und Auswahlphase
    - Kaufaktphase
    - Nachkaufphase
    Merkmale:
    - hohe kognitive Steuerung
    - große Bedeutug
    -Neuartigkeit
    bsp: Hauskauf
  6. 6Limitierte KaufentscheidungPhasen:
    reduzierte Such-, Bewertungs-, Auswahlphase
    Merkmale:
    - Rückgriff auf bewährte Problemlösungsmuster und Entscheidungskriterien
    Bsp: Kauf von Produkten einer best. Preislage
  7. 7Habitueller KaufPhasen:
    Such-, Bewertungs- und Auswahlphase stark verkürzt
    Merkmale:
    - gewohnheitsmäßig getroffene Wahl
    Bsp: Markentreue
  8. 8ImpulskaufPhasen:
    keine Such-, Bewertungs- und Auswahlphase, da ungeplanter Kauf
    Merkmale:
    - Spontanhandlung
    - sehr geringe kognitive Steuerung
    Bsp: Kauf von Bonbons/Schoki
  9. 9Typologien von Kaufentscheidungen des Haushalts nach Ruhfus1. Typ A
    - geringer Grad kollektiver Entscheidungsbeteiligung im priv. Haushalt
    - Vorhandenes Entscheidungsprogramm
    - Convenience Goods (Kaugummis)
    2. Typ B
    - hohe kollektive Beteiligung
    - Entscheidungsprogramm nicht vorhanden
    - Speciality Goods (Wohnung)
    3. Mischtyp
    - zwischen A und B
    - Shopping Goods (Kleidung)
  10. 10Typologien von Kaufentscheidungen des Haushalts nach Ruhfus (Grafik)Typologien von Kaufentscheidungen des Haushalts nach Ruhfus (Grafik)
  11. 11Einflussfaktoren des Kaufverhaltens von KonsumentenEinflussfaktoren des Kaufverhaltens von Konsumenten
  12. 12Partialerklärungen des Konsumentenverhaltens- Psychologisch (Prozesse, Zustände)
    - Soziologisch
  13. 13System der psychischen VariablenSystem der psychischen Variablen
  14. 14Psychische Zustände (statisch) (Psychologische Partialerklärungen)- Emotionen
    - Kognitionen
    - Bedürfnisse/Motive
    - Einstellungen
    - Werte
    - Involvement
    - Persönlichkeit
  15. 15Psychische Prozesse (dynamisch) (Psychologische Partialerklärungen)- aktivierender Prozess
    - kognitiver Prozess
  16. 16Allgemeine Aktivierung Definitionneuropsychologischer Vorgang, der den Organismus mit Energie versorgt und ihn in einen Zustand der Leistungsfähigkeit versetzt
  17. 17Aktivierungsmessungdurch:
    1. psychologische Indikatoren (EEG, Atmung, Stimmfrequenz..)
    2. Erlebnisindikatoren (verbale Angaben)
    3. Bildgebende Verfahren (fMRT)
  18. 18Auslösung der Aktivierungdurch:
    1. innere Reize
    2. äußere Reize
    - emotionale Reize (Kindchenschema)
    - kognitive Reize (Widersprüche, Überraschungen)
    - physische Reize (Größe und Farbe eines Werbemittels)
  19. 194 Elementarhypothesen der Aktivierung1. Minimalaktivierung (Mindestmaß an Aktivierung - Voraussetzung für jede Leistung)
    2. Normalaktiverung (Mit zunehmender Aktivierung nimmt menschl. Leistung zu)
    3. Überaktivierung (Zu hohe Aktivierung wirkt leistungsmindernd)
    4. Maximalaktivierung (bei extremer Überaktivierung ist keine Leistung mehr möglich)
  20. 20AktivierungswirkungenAktivierung = notwendige Voraussetzung für jede menschl. Leistung
    Umgekehrte U-Funktion zwischen Aktivierung und Leistung
    Aktivierungswirkungen
  21. 21These von Kroeber-Riel/Weinberg (2003) zum Thema Aktivierung- Marketing kann eine Überaktivierung d. Konsumenten praktisch nicht erzeugen
    - deshalb kann dort von der Hypothese der Normalaktiverung ausgegangen werden
  22. 22Praxisrelevanz Aktivierungsforschung- Werbegestaltung
    - Produkt- und Verpackungsgestaltung
    - Ladengestaltung
  23. 23Probleme Aktivierungsforschung- Prognose d. ökonomischen Werbeerfolgs
    - Bumerang- und Irritationswirkungen
    - Ablenkungsgefahr, zB durch Vampireffekte
  24. 24Kognitive Prozesse Definition= gedankliche Prozesse, die das Verhalten kontrollieren und willentlich steuern
  25. 25Wahrnehmung= kognitiver Vorgang aktiver und selektiver Verarbeitung der von den Sinnesorganen aufgenommenen Reize
    - Aktivität
    - Subjektivität
    - Selektivität
  26. 26Wahrnehmungstheorien- Filtertheorie
    - Hypothesentheorie
  27. 27Filtertheorie- Reizaufnahmeschwellen
    - Empfindungsschwellen
    - Wahrnehmungsschwellen
  28. 28HypothesentheorieWahrnehmung als Kompromiss zwischen Erwartung und Realität
    --> Wahrnehmungsverzerrung
  29. 29Marketing-Konsequenzen aus der Wahrnehmung- nicht das objektiv, sondern das subjektiv wahrgenommene Angebot ist entscheidend
    - Werbung muss prägnant gestaltet sein
    - Anzeigengestaltung muss Blickverlauf entsprechen
    - Halo-Effekt ermöglicht Strategie d. Image-Transfers
  30. 30Denken= Prozess der Verknüpfung von Kognitionen nach bestimmten Regeln zu neuen Kognitionen
  31. 31Denken hängt zusammen mit- Aktivierung
    - Wissen (Gedächtnis, Vergessen)
    - Sprache (verbales Gedächtnis)
    - Innerer Bilder (Bild-Gedächtnis)
  32. 32Gedächtnismodell zur Darstellung elementarer kognitiver ProzesseGedächtnismodell zur Darstellung elementarer kognitiver Prozesse
  33. 33Zaltman Metaphor Eliciation Technique (ZMET)- Erforschung semantischer Netzwerke
    - eine Kombination aus:
    1. tiefenpsychologischen Interviews
    2. linguistischen Methoden
    3. darstellerischen Verfahren
  34. 34GedächtnissystemeGedächtnissysteme
  35. 35SIP Modell der InformationsverarbeitungSIP Modell der Informationsverarbeitung
  36. 36Wahrnehmung von Marken- Priming-Gedächtnis
    - Perzeptuelles Gedächtnis Wissenssystem
    - Episodisches Gedächtnis
  37. 37Priming GedächtnisMarke wird vorläufig bzw unterschwellig aufgenommen
  38. 38Perzeptuelles Gedächtnisbewirken differenziertes und Erkennen bzw. Wiedererkennen der Marke
  39. 39Episodisches Gedächtnisbringt über Gefühlsebene die persönliche Beziehung zwischen der Person und der Marke Zustande - bis hin zur Identifikation der Person mit der Marke
  40. 40Informationsverarbeitung im Gehirn (rechte Hirnhälfte)- stärker als die linke für die Verarbeitung von Gefühlen bzw. Emotionen und Bildern zuständig
    - ist für das episodisch-biographische Gedächtnis relevant, da diese stärker als die anderen Gedächtnissysteme an Emotionen gekoppelt ist
    - Fördert Markenbildung und Markengedächtnis
  41. 41Informationsverarbeitung im Gehirn (linke Hirnhälfte)- ist primär für die Verarbeitung von neutralem Faktenwissen zuständig
    - interagiert mit rechter Gehirnhäfte (und umgekehrt)
  42. 42Lernen= das Erwerben/ Ändern von Verhalten/ Wissen aufgrund von:
    - Erfahrung
    - Beobachtung
    - Einsicht
    Lerntheorien: behavoristisch vs. kognitiv
  43. 43Lernen nach dem Kontiguitätsprinzip- behavoristisch
    - klassische Konditionierung
    - Kopplung von Stimuli (Assoziationslernen)
  44. 44Lernen nach dem Verstärkungsprinzip- behavoristisch
    - instrumentelle (operante) Konditionierung
    - Lernen am Erfolg/Misserfolg
    Marketing: Angenehme Verkaufsatmosphäre, positive Produkterfahrung; Warenprobe
  45. 45Lernen durch Einsicht- kognitiv
    - individuell-kognitives Lernen
    - Verhaltensänderung als Ergebnis eines Denkprpozesses
    Marketing: Aufforderung zum Produktvergleich in der Werbung
  46. 46Lernen am Modell- kognitiv
    - sozial-kognitives Lernen
    - Imitationslernen
    Marketing:
    - Leitbildwerbung; Testimonialwerbung
  47. 47Involvement= Grad des persönlichen Engagements, mit dem sich jemand einem Objekt zuwendet
    - besondere Form der Aktiviertheit
    - persönliches Involvement vs. reizabhängiges Involvement vs. situatives Involvement
  48. 48Konsumentenverhalten Involvement1. High-Involvement-Käufe
    - wichtige, riskante Entscheidungen
    - aktive Informationssuche
    - kritische Auseinandersetzung mit Werbung
    Bsp: Auto, Eigenheim ...
    2. Low-Involvement-Käufe
    - weniger wichtig/riskant
    - kaum Informationssuche
    - limitierte/Habitueller Kauf
    Bsp: Glühbirnen
  49. 49Zielgruppenbildung nach InvolvementunterschiedenWerbung:
    1. für low-involvement-Produkte
    - Kurze Werbebotschaften
    - häufige Wiederholungen
    - Wenig Informationen
    2. für High-Involvement-Proukte
    - längere, inhaltsreiche Botschaften
    - wenig Wiederholungen
  50. 50Emotionen= innere Erregung, die als angenehm oder unangenehm empfunden und mehr oder weniger bewusst erlebt werden
    = Aktiviertheit + Interpretation
  51. 51Stimmung= relativ ungerichtete, subjektiv erfahrene Befindlichkeit
    = weniger zielgerichtet und intensiv, aber länger andauernd als Emotion
  52. 52Stimmungswirkung- Einfluss auf kognitive Prozesse
    - Einfluss auf Einstellungen und (äußeres) Verhalten
  53. 53Stimmungsbeeinflussung- Maßnahmen zur Stimmungsverbesserung
    - Vermittlung positiver Erlebnisse
  54. 54Kognitionen= subjektive Wissenszustände
    - Produktwissen (Schlüsselinformationen relevant)
    - Preiswissen (meist gering)
    - Sprachliches Wissen (begrenzte Kapazität)
    - Nicht-Sprachliches-Wissen (fast unbegrenzte Kapazität)
    --> Marketing: mehr Bild, weniger Text
  55. 55Motive= Beweggründe des Handelns, die es antreiben und auf ein Ziel ausrichten
    = Emotionen + Zielorientierung
    Bsp: Prestigemotiv, Geltungsmotiv, Entlastungsmotiv ...
  56. 56MotivationstheorienHomöostatische Theorien --> Gleichgewichtsstreben
    Humanistische Theorien --> Bedürfnishierarchie von Maslow
  57. 57Motivationstheorien Marketing-Anwendung- gezielte Ansprache von Konsum-Motiven durch Werbung und Produktgestaltung
    - insbes. in gesättigten Märkten: Marktchancen durch gezielte Ansprache "höherer" Motive
  58. 58Bedürfnishierarchie nach MaslowBedürfnishierarchie nach Maslow
  59. 59Einstellungen= subjektiv wahrgenommene Eignung von Gegenständen zur Befriedigung vorhandener Motive
    = Motiv + kognitive Gegenstandsbeurteilung
  60. 60Drei-Komponenten-TheorieEinstellung =
    1. affektive Komponente (Emotionen, Motive)
    2. kognitive Komponente (Wissen über Gegenstand)
    3. konative Komponente (Verhaltensbereitschaft)
    --> Konsistenz-Konzeption
  61. 61Einstellungsmessung1. eindimensional (Wie schätzen Sie Marke X ein?)
    2. mehrdimensional (Fishbein-Modell; Trommsdorff-Modell)
  62. 62Fishbein-Modell- Einstellungsmessung (mehrdimensional)Fishbein-Modell
  63. 63Tromsdorff-Modell- Einstellungsmessung (mehrdimensional)Tromsdorff-Modell
  64. 64E-V-HypotheseEinstellung-Verhalten
    "Einstellungen bestimmen das (Kauf-)Verhalten"
    Konsequenz: "Kaufabsicht" zur Prognose des Kaufverhaltens geeigneter
  65. 65Werte= konsistente Systeme von Einstellungen mit normativer Verbindlichkeit
    - Objektklassen
    - Breitband-Vorhersager
    Wertewandel = Änderung ganzer Einstellungssysteme
  66. 66Kluckhohn/ Dialoge-Studien (Werte)Kluckhohn/ Dialoge-Studien (Werte)
  67. 67Persönliche Lebenswertegenerelle Orientierungsmaßstäbe individueller Daseinsbewältigung und Gestaltung
  68. 68Gesellschaftsbezogene WertePräskriptive Erwartungen an die Gesellschaft
  69. 69Fazit Shell-Studien 2002 und 2006- Kein Wertewandel in Richtung postmaterialistischer Selbstverwirklichungswerte, aber
    - Wertewandel hin zu einer "neuen pragmatischen Haltung"
    - Hat sich von 2002 bis 2006 kaum geändert
  70. 70Fazit Shell Jugendstudie 2010- Optimismus nimmt zu
    - Bildung wird als Erfolgsfaktor für die Zukunft gesehen
    - Bedeutung der Familie wächst weiter
    - Alle sind im Internet
    - Interesse an Politik nimmt leicht zu
    - Soziales Engagement und Verständnis für Ältere nimmt zu
    - Globalisierung meist positiv bewertet
    - Klimawandel wird als großes Problem angesehen
    - Religion spielt nur eine geringe Rolle
  71. 71Fazit Schell Jugendstudie 2015- Vertiefung der Sicht auf Gesellschaft und eigene Lebensführung
    - Respekt ggü. Kultur und eigener Tradition, Anerkennung der Vielfalt der Menschen; Bewusstsein für Umwelt und Natur
    - Ausgeprägter Wunsch nach Vereinbarung Familie, Arbeit und Freizeit
    - Optimistischer Blick in die Zukunft
    - Das Interesse an Politik nimmt zu
  72. 72Wertefolgen - Marketinganwendung- Früherkennung (Frühindikator für tiefgreifenden Wertewandel der Konsumenten)
    - Marktsegmentierung (Wertetyp)
    - Produkt- und Programmpolitik (Öko- und Bioprodukte)
    - Distributionspolitik (Öko- und Bioläden)
    - Kommunikationspolitik (Werbung mit Bezug auf Werbetrends)
  73. 73Persönlichkeit= die Gesamtheit der für eine Person als typisch angesehenen, fest eingeprägten und normalerweise nicht zu verändernden Verhaltensmuster
  74. 74Persönlichkeitsmerkmale- Anlagen und Züge (Intelligenz, Musikalität...)
    - typische Zustandsausprägungen (Einstellungen, Werte, Wissen)
  75. 75Persönlichkeit als ganzheitliches ZustandskonstruktPersönlichkeit als ganzheitliches Zustandskonstrukt
  76. 76Persönlichkeit Marketing Anwendungen- Marktsegmentierung (Bildung von Persönlichkeitssegmenten oder Typen; Lebensstilsegmentierung)
    - Lebensstil-Werbung (Positionierung von Markenartikeln)
    - Modellpersonen in der Werbung
  77. 77Kultur= Übereinstimmung der Verhaltensmuster vieler Individuen (in größeren sozialen Einheiten)
    zB: Länder, Kontinente, Sprachgemeinschaften
  78. 78Subkultur= Teil innerhalb einer Kultur; Personenmehrheit mit übereinstimmenden Verhaltensweisen/werten (Nord- vs. Süddeutsche)
  79. 79Soziale Schicht= Personenmehrheit mit gleichem sozialen Status (Unterschicht, Mittelschicht, Oberschicht)
    --> Erweiterung: Soziale Milleus
  80. 80Marketinganwendung Kultur- Marktsegmentierung
    - Produktpolitik (Kuluturunterschiede ua. Misserfolg für Global Marketing)
    - Werbung
  81. 813 Phasen des kulturellen Übergangs in Deutschland1. Restauration der Industriegesellschaft (Wirtschaftswunder) 1950-65
    2. Kulturkonflikt (Studentenrevolte, Wirtschaftskrise) 1965-80
    3. Erlebnisgesellschaft (Expandierender Erlebnismarkt) ab 1980
  82. 82Gruppe= Mehrzahl von Personen, die in wiederholten wechselseitigen Beziehungen zueinander stehen.
    - Primärgruppen (Familie)
    - Sekundärgruppen
    - Mitgliedschaftsgruppen
    - Fremdgruppen
    - Bezugsgruppen
  83. 83Gruppen Marketing-Anwendung- Marktsegementierung
    - Marktgestaltung (Produktgestaltung, Werbung)
  84. 84Meinungsführer= Gruppenmitglieder, die im Rahmen der Kommunikation einen stärkeren persönlichen Einfluss (als andere) auf die Meinung der übrigen Gruppenmitglieder haben
    - zweistufige Kommunikation (two-step-flow)
    - Mehrstufige Kommunikation (Multi-step-flow)
  85. 85Einstufige KommunikationEinstufige Kommunikation
  86. 86Mehrstufige KommunikationMehrstufige Kommunikation
  87. 87Influencer Marketing= neue Werbeform, die durch hohe Effizienz sehr lukrativ für viele UN ist. Mithilfe des Einflusses und der Reichweite von Influencern, soll Marketingstrategie ausgebaut und mehr Aufmerksamkeit generiert werden
  88. 88Merkmale Meinungsführer- hohes Involvement
    - hohe Kompetenz
    - aktives Kommunikationsverhalten mit Meinungsfolgern
    - gleiche soziale Schicht wie Meinungsfolger
    - mehrere Einflussbereiche
  89. 89Meinungsführer Marketing-Anwendung- Marktsegmentierung (Meinungsführer als Zielgruppe für Werbung)
    - Nachahmung von Meinungsführern
    - Schaffung von Meinungsführern
  90. 90Kundenzufriedenheit und -loyalität sind...- zentrale Unternehmensziele
    - wichtige Ursachen des Unternehmenserfolgs
  91. 91Kundenzufriedenheit= Zufriedenheit d. Kunden mit einer einzelnen Transaktion und/oder der ges. Geschäftsbeziehung
    = mehrdimensionales Konstrukt mit kognitiven und affektiven Komponenten
    Erklärungsansatz: Konfirmations/Diskonfirmations-Paradigma - Kundenzufriedenheit entsteht aus Soll/Ist Vergleichen
  92. 92Konfirmations/Diskonfirmations-ParadigmaKonfirmations/Diskonfirmations-Paradigma
  93. 93Kundenloyalität= Bindung des Kunden an einen Anbieter
    Erklärungsansätze:
    - Risikotheorie: Vermeidung von Risiken
    - Dissonanztheorie: Sicherung von Konsonanz
    - Lerntheorie: Verstärkung durch pos. Erfahrungen
    Dimensionen:
    - Tatsächliches Verhalten (Kaufverhalten, Weiterempfehlung)
    - Verhaltensabsicht (Wiederkaufsabsichten...)
  94. 94Konstrukt KundenloyalitätKonstrukt Kundenloyalität
  95. 95Zusammenhang Kundenzufriedenheit und KundenloyalitätZusammenhang Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität
  96. 96Marketing-Forschung= systematische und objektive Gewinnung und Analyse von Informationen, die zur Erkennung und Lösung von Problemen im Bereich Marketing dienen
    Zweck:
    - Deckung Informationsbedarf der Marketing-Manager
    - Verbesserung Informationsbasis
    - Verbesserung Marketing-Entscheidungen
  97. 975 D's der Marketingforschung- Definitionsphase (Forschungsproblem)
    - Designphase (Forschungsdesign)
    - Datenerhebungsphase (Sekundär-/Primärforschung)
    - Datenanalysephase (multivariate Verfahren)
    - Dokumentations- und Kommunikationsphase (Ergebnispräsentation)
  98. 98Erstellung detaillierter Untersuchungsplan- Bestimmung der Datenerhebungsmethoden und der Erhebungseinheit
    - Wahl der Datenanalyseverfahren
    - Kosten-Nutzung-Schätzung
  99. 99Sekundärforschung= Aufbereitung bereits vorliegenden Datenmaterials
    Vorteile: Kostenersparnis
    Nachteile: uU Aktualitätsdefizite und geringe Entscheidungsrelevanz
  100. 100Data Warehouse KonzeptDatenauswertung mittels:
    - Tools für Ad-hoc- Abfragen und Managed Queries
    - OLAP-Tools
    - Data Mining-Tools
  101. 101Primärforschung= Erhebung neuer Daten, mittels: Befragung, Beobachtung und deren Sonderformen
    Grundformen: Befragung & Beobachtung
  102. 102BefragungGrundformen:
    schriftlich, mündlich, telefonisch, online
    weitere Formen:
    Spezialbefragung, mehr-Themen-Befragung, Standardumfragen, standardisierte Befragung, Teil- bzw. nicht-standardisierte Befragung, direkte Befragung, Indirekte Befragung, Computergestützte Befragung
  103. 103Beobachtung- Laborbeobachtung
    - Feldbeobachtung
    - Teilnehmende Beobachtung
    - Nicht-teilnehmende Beobachtung
  104. 104Experiment- Simulationsexperiment
    - Realexperiment (Laborexperiment, Feldexperiment)
  105. 105Varianten Markttest- Regionaler Testmarkt
    - lokaler- oder Mini-Testmarkt
    - Store-Test
    - Labor-Testmarkt
  106. 106Panel= Gruppe von Personen oder Organisationen, die in regelmäßigen Abständen zu bestimmten Themen befragt wird
    Formen:
    - Händler-Panel
    - Verbraucher-Panel
    - Spezial-Panel
    - Online-Panel
    Probleme:
    - Panel-Sterblichkeit
    - Panel-Effekt
  107. 107Computergestützte Verfahren der Primärforschung- Computergestützte Interviewsysteme
    - Automatische Datenerfassung am Verkaufspunkt
    - Elektronische Panels
  108. 108Computergestützte Interviewsysteme- Computergestützte Befragungssysteme (CBS)
    - Bildschirmbefragungssysteme (BBS)
    - Online-Befragungen
  109. 109Automatische Datenerfassung am Verkaufspunkt- Scanning
    - RFID
  110. 110Einsatz RFID- Logistik
    - Supply-Chain-Management
    - Marktforschung (neue Infos über Warenbewegungen in Einkaufsstätten des Handels)
    - Werbung
  111. 111Elektronische Panels- Scanner-Handelspanels
    - Elektronische Mini-Testmärkte
  112. 112Behavior-Scan-WerbetestsystemBehavior-Scan-Werbetestsystem
  113. 113Vollerhebung= Daten werden bei allen Elementen der Grundgesamtheit erhoben
    - bei großen Grundgesamtheiten meist nicht praktikabel
  114. 114Teilerhebung= Datenerhebung nur bei einem Teil der Elemente der Grundgesamtheit (Stichprobe)
    = Regelfall in der MaFo
    Probleme:
    - Festlegung Umfang
    - Festlegung Auswahlverfahren
    - Durchführung und Kontrolle
  115. 115Auswahlverfahren- Nicht-zufallsgesteuert (Willkürlich oder bewusst)
    - Zufallsgesteuert (einfach, geschichtet oder Klumpenverfahren)
  116. 116ADM-Master-Sample1. Stichprobenstufe: Auswahl Samplingpoint
    2. Stichprobenstufe: Zufallsauswahl Haushalte
    3. Stichprobenstufe: Auswahl Zielpersonen
  117. 117Inhalte Ergebnisbericht- Management Summary (Zusammenfassung der Ziele, wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerung)
    - Hauptteil (auführliche Darstellung Vorgehen, Resultate und Grenzen)

Información

Descripción
Marketingforschung und Käuferverhalten Fichas sobre Käuferverhalten und Marketingforschung, creado por Lucie Wo el 23/07/2018.
Creado por
Lucie Wo · jul 2018
Actualizado
25 jul 2018
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