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Mapa mental

verbrauchsgesteuerte Disposition (11)

Budd9r 3 - Betriebswirtschaftliche Steuerung Alemán

verbrauchsgesteuerte Disposition (11)

Contenido del mapa

verbrauchsgesteuerte Disposition (11)

  1. Ablauf

    • nicht zukunfsorientiert, sondern vergangenheitsorientiert
    • zukünftiger Bedarf wird anhand vergangenheitswerten aus dem Produktionsplan ermittelt
    • i.d.R. Anwendung bei nicht vorhandener Stückliste
    • Unter der Annahme, dass sich die künftige Bedarfsentwicklung analog der vergangenen Bedarfsentwicklung gestaltet, wird mithilfe statistischer Methoden aus den Bedarfswerten der Vergangenheit auf den zukünftigen Bedarf geschlossen
    • Das Verfahren wird oft in der Konsumgüterindustrie und bei der Planung geringwertiger Güter angewandt oder wenn deterministische Methoden nicht anwendbar sind (z.B. Ersatzteilbedarf)
  2. Bestellpunktverfahren ( Menge fest, Zeit variabel)

    • Regel
      • !Bestelle immer dann die festgelegte (optimale) Bestellmenge, wenn der verfügbare Bestand den vorab fixierten Meldebestand (Bestellpunkt) erreicht hat“
    • Bestellpunkt(Meldebestand)
      • Der Bestellpunkt als Bestandsgröße ist so festzulegen, dass er den Bedarf abdeckt, der zwischen der Bestellauslösung und der Bereitstellung im Lager voraussichtlich auftreten wird
    • Sicherheitsbestand
      • Aufgabe : Lieferterminabweichungen oder Bedarfsschwankungen auffangen
    • Bestellpunkt
      • Bestellpunkt = durchschnittlicher Verbrauch x Wiederbeschaffungszeit + Mindestbestand (Sicherheitsbestand)
    • Wiederbeschaffungszeit
      • Beschaffungsvorbereitung = 2 Tage
      • Lieferzeit = 23 Tage
      • Transportzeit = 4 Tage
      • Materialannahme und Prüfung = 1 Tag
      • Gesamt 30 Tage
    • Beispiel
      • Durchschnittlicher Tagesbedarf : 80 Stck.
      • Wiederbeschaffungszeit : 30 Tage
      • Sicherheitsbestand : 20 Tage (1.600 Stck.)
      • Meldebestand (Bestellpunkt) =
        • = 2.400 + 1.600
      • = 4.000
  3. Bestellrhythmusverfahren (Menge variabel, Zeit fest)

    • Variante des Bestellpunktverfahrens, bei der nicht nach jedem Lagerabgang, sondern in periodischen Abständen geprüft wird, ob eine Bestellung auszulösen ist
    • Bestellmengenermittlung
      • Prognosebedarf x Bestellintervall u. Beschaffungszeit
      • + Sicherheitsbestand für die Eindeckungszeit
      • - Restlagerbestand
      • = Bestellmenge
    • Beispiel
      • Prognosebedarf : 100 Stck. pro Woche
      • Beschaffungszeit : 3 Wochen
      • Bestellintervall : 6 Wochen
      • Sicherheitsbestand : 90 Stck.
      • Bestellmenge =
      • 100 x (6 + 3 ) + 90 – Restlagerbestand
      • = 990 – Restlagerbestand
    • Vorteile
      • Kontrollaufwand geringer
      • Rückgang Anzahl Einzelbestellungen
      • Lagerhüter werden aufgedeckt
    • Nachteile
      • Höhere Sicherheitsbestände
      • nicht vorhergesehener Mehrbeedarf wird nicht rechtzeitig berücksichtigt

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  • verbrauchsgesteuerte Disposition (11)

Información

Descripción
(Bedarfsermittlung und Disposition) 3 - Betriebswirtschaftliche Steuerung Mapa Mental sobre verbrauchsgesteuerte Disposition (11), creado por Budd9r el 05/10/2013.
Creado por
Budd9r
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