¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

THEO univie 2018/19

Laus Kojka Publizistik Alemán 36 fichas

Fichas del conjunto (36)

  1. 1Theorie des kommunikativen HandelnsEinlösung der Geltungsansprüche: Verständlichkeit, Wahrheit, Richtigkeit, Wahrhaftigkeit
    Beide Kommunikatoren sind sich über die Geltungsansprüche bewusst, nur so kann Kommunikation erfolgreich sein und stattfinden.
    Anzweiflung -> Diskurs
  2. 2KonstruktivismusMenschen konstruieren ihre Wirklichkeit selbst in einem unbewussten, impliziten Prozess - eigene Weltkonstruktion.
    Abhängig von: Kognition, Kommunikation, Medien, Kultur
    Kognition und Kommunikation sind getrennt, Menschen müssen diese Sphären zusammenführen (Hilfe: Medien und Kultur)
  3. 3Kontingenzprinzipielle Offenheit und Ungewissheit menschlicher Lebenserfahrungen
  4. 4Leitdifferenzen (in Luhmanns Systemtheorie)Sind die Grenzen zwischen einem Funktionssystem und der Umwelt
  5. 5Input/Output-Modell nach RühlSysteme stehen mit Inputs und Outputs mit ihrer Umwelt in Verbindung
    Outputs können durch Rückkoppelung wieder zu Inputs werden
    Problem: Systemgrenzen verwischen
  6. 6SteuerungsparadigmaKommunikation ist ein monokausaler Wirkungszusammenhang, Rezipient nimmt Inhalt der Kommunikation 1:1 auf
    Fremdsteuerung: Kommunikation als Mittel der Machtausübung und Interessensdurchsetzung
    Selbststeuerung: Mensch beobachtet Objekte (Wahrnehmung ist subjektiv)
    -> Kritischer Rationalismus
  7. 7Emanzipatorisches Paradigma(löst in 70ern das SP ab)
    Vernünftige Kommunikation, herrschaftsfrei und verständlich
    -> Theorie des komm. Handelns
    Emanzipatorische KRAFT der Kommunikation
  8. 8Interpretatives ParadigmaKommunikation ist ein Verstehensprozess
    Menschen handeln aufgrund von subjektivem Bedeutungskontext - bestimmten diesen selbst!
    -> Symbolischer Interaktionismus
  9. 9ParadigmaMeinungen/Werte von Vertretern einer wissenschaftlichen Gemeinde
    Wechsel: Beispiel geozentrisches Weltbild; kopernische Wende: heliozentrisches Weltbild
  10. 10PositivismusstreitTheodor Adorno (und Jürgen Habermas)
    Kritische Theorie & Frankfurter Schule
    Karl Popper (empirisch-analytisch) (und Hans Albert)
    Kritischer Rationalismus
    Vorwurf: Positivismus, Faktenfetischismus, Subjektivismus, Feindschaft gegen das Theoretische, Wertneutralität und politische Abstinenz
  11. 11Symbolischer InteraktionismusGrundannahmen:
    Menschen handeln Dingen gegenüber aufgrund von Bedeutungen der Dinge
    Diese Bedeutungen entstehen durch soziale Interaktionsprozesse
    Bedeutungen sind historisch wandelbar, aufrechterhalten, abgeschwächt, etc.
  12. 12Stufenmodell des Denkens nach HolzkampDREI STUFEN:
    a) anschauliches Denken
    Frage nach dem wie und was existiert. Zentral ist das sinnliche Erfahren, Erkennen und Aufnehmen von Wirklichkeit. -> PuKW
    b) problemlösendes Denken
    Zentral ist das Erkennen eines Problems, wissenschaftliche Analyse des Problems und Lösungsversuche finden (Ursache ist nicht interessant) -> PuKW
    c) begreifendes Denken
    Frage nach Grundlagen und Entstehung des Problems, es begreifen
    (der "Blick dahinter") -> Philosophie
  13. 13Erkentnisse sind ...... subjektive Vorgänge!
    Betroffene nehmen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit wahr und interpretieren und deuten diesen.
    Ein Gärtner nimmt einen Baum anders wahr als ein Student.
  14. 14Naschold und die Geschichte der WirkungsforschungKommunikation bedeutet die Organisation und folglich soziale Steuerng von Individuen zur Gruppenbildung
  15. 15Lazarsfeld: Two step flow of communication1. Massenmedien informieren Meinungsführer
    2. Meinungsführer interpretieren diese und informieren direkt die Rezipienten
  16. 16Verhältnis Wissenschaft und WirklichkeitWissenschaft kann niemals die Wirklichkeit 1:1 abbilden, da:
    a) Sie selbst Teil der Wirklichkeit ist
    b) jede ihrer Aussagen nur eine Interpretation der Wirklichkeit ist
    Popper: nur durch Falsifikation können sie sich annähern.
  17. 17FaliabilitätEs gibt kein gesichertes Wissen.
    Wissen ist nur vorläufig.
  18. 18FalsifikationEine Hypothese muss sich durch stetige Überprüfung (Falsifikationsversuche) immer wieder bestätigen.
    Gibt uns die Garantie, dass Wissenschaft sich weiterentwickelt.
  19. 19FalsifikationismusDer Weg zur Erkenntnis kann nur durch permanente Kritik (Falsifizierung von Theorien) erreicht werden. Gegenteil von Induktionismus.
    -> Kritischer Rationalismus
  20. 20Schritte zum Erkentnisinteresse nach Karl Popper1. Die Welt wird beobachtet und infrage gestellt -> Problem wird gefunden
    2. Hypothesen werden aufgestellt, die die behaupteten Zusammenhänge verbinden
    3. Experiment findet statt; Methodische Überprüfung - Gesetzmäßigkeiten
    4. Eine Theorie wird aufgestellt zur Erklärung und Prognose
    5. Anstrebung der Falsifikation der Theorie
  21. 21Netzparabel von Arthur EddingtonFischer fängt nur Fische
    a) über 5cm und b) mit Kiemen
    Annahme: Alle Fische sind so.
    Nach Diskurs: Maschenweite 5cm, Fischer ist es nicht möglich, andere zu fangen.
    Wir können nur Dinge beobachten, die in unser Netz (Denken, Erkennen, etc.) passen
    Unser Denken und Wissen hat Löcher, kann die Welt also nicht in Gänze einfangen.
  22. 224 Geltungsansprüche von Kommunikation (nach Jürgen Habermas)Verständlichkeit (gemeinsame Basis in Zeichen und Sprache)
    Wahrheit (die Existenz der Inhalte (empirische Sachverhalte) muss gegeben sein)
    Wahrhaftigkeit (der Sender muss sich wahrhaftig/glaubwürdig/authentisch geben (sehr subjektiv für den Partner!))
    Richtigkeit (Werte und Normen müssen "richtig" sein, um vom Empfänger angenommen zu werden)
  23. 23Minimal- und Maximalbedeutung von VerständigungMinimal: Gesprächspartner verstehen sprachliche Ausdrücke mehr oder weniger identisch.
    Maximal: Gesprächspartner haben eine Übereinstimmung in der Richtigkeit einer Äußerung.
  24. 24ParadigmenwechselVorparadigmatische Phase: unabhängige Phänomendeutungen
    Neues Paradigma setzt sich durch (normale Wissenschaft)
    Grundlagenkrise: Anomalien werden erkannt und weichen das bestehende Paradigma auf
    Im Diskurs entsteht bei einem gemeinsamen Konsens ein neues Paradigma
  25. 25Kritische TheorieAnspruch, die Totalität gesellschaftlicher Verhältnisse und die Notwendigkeit ihrer Veränderung theoretisch auf den Begriff zu bringen.
    Es soll Veränderung hervorgerufen werden! Nicht nur analysiert werden
  26. 263 Arten von DiskursHermeneutischer Diskurs
    (Geltung der Interpretation von Ausdrücken)
    Theoretischer Kurs
    (Wahrheit: empirisch gehaltvolle Behauptungen und Erklärungen sollen geprüft werden)
    Praktischer Diskurs
    (Richtigkeit wird überprüft: Normverletzungen. Geltung von Empfehlungen, die sich auf Standards stützen)
  27. 27KonsenstheorieAussagen sind dann wahr, wenn durch einen Diskurs konsens darüber herrscht.
    Kritik: Wer bestimmt, ob Konsens vorhanden ist? Wer ist kompetent, zu entscheiden, ob jemand kompetent für den Diskurs ist?
  28. 28Definition: TheorieEine Theorie ist ein sich im besten Fall nicht widersprechendes System von Aussagen, das die empirischen Daten (Basissätze) ordnet und der Kritik zugänglich ist.
    Sie behaupten Zusammenhänge, erklären deren Wechselwirkungen und versuchen Gesetzmäßigkeiten erkennbar zu machen.
    Im Zentrum stehen Gesetze und Hypothesen.
  29. 29Stimulus-Response- TheorieZentrale These: Inhalt der Kommunikation und Richtung des Effekts werden gleichgesetzt.
    Der Kommunikationsprozess setzt sich aus 4 Faktoren zusammen: Kommunikator (Glaubwürdigkeit); übermittelter Stimulus (Anordnung der Argumente, einseitig oder „twosided“), Publikum ( Selbsteinschätzung der Individuen), Publikumsreaktionen
  30. 30Kommunikative Vernunft nach HabermasDer Sitz der kommunikativen Vernunft ist im argumentativen Diskurs also in der begründeten Sprache.
    Vernünftig ist der Diskurs wenn man einen Streit über Geltungsfragen beilegen will.
    Zirkelschluss: Vernünftigkeit entsteht im Diskurs und scheint gleichzeitig der Grund der Vernünftigkeit im Diskurs zu sein.
  31. 31Theorie des Erkenntnisinteresses (Habermas)Wissenschaftliche Einteilung:
    1. Empirisch-analytische Wissenschaften
    Naturwissenschaften. Technisches Erkenntnisinteresse.
    Strebt nach Macht über Gegenstände.
    2. Historisch-hermeneutische Wissensch.
    Geisteswissenschaften. Praktisches Erkenntnisinteresse.
    Ermöglicht das Verstehen.
    3. Kritische Wissenschaften
    Gesellschaftswissenschaften. Emanzipatorisches Erkenntnisinteresse. Ablehnung: Herrschaft über Menschen und Manipulation.
  32. 32Systemtheorie (Niklas Luhmann)Komplexe Phänomene werden reduziert mit Systemen erklärt um ein Problem zu lösen
    Verknüpfung von Funktionen (funktional-strukturell)
    Primäre Funktion von Journalismus: Selektieren, Bearbeiten, Bereitstellen von Informationen
  33. 33Allopoietische Systeme (Luhmann)Maschinen:
    fremdgesteuert und fremderzeugt
  34. 34Autopoetische SystemeOrganische, psychische und soziale Systeme:
    Selbsterzeugt und selbstgesteuert
  35. 35Funktionen der Sprache (Habermas)1. Herstellung von Realitätsbezügen zur äußeren, sozialen und subjektiven Welt
    2. Medium der Verständigung: Minimalbedeutung und Maximalbedeutung der Sprache
    3. Geltungsansprüche
    Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Richtigkeit und Verständlichkeit
  36. 36Journalisten als Beobachter 2. OrdnungJournalisten sind (selten) unmittelbar bei Ereignissen dabei. Journalisten nehmen es von der Erstquelle und nicht durch ihre Erfahrung - sprich die Beobachtung einer Beobachtung

Información

Descripción
Publizistik Fichas sobre THEO univie 2018/19, creado por Laus Kojka el 16/01/2019.
Creado por
Laus Kojka
Visitas
187
Valoración

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?