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Fichas

FOST 3 - Inferenzstatistik

Kathy H FOST Alemán 83 fichas

FOST 3 - Inferenzstatistik

Fichas del conjunto (83)

  1. 1Ziel der InferenzstatistikSchlüsse von einer Stichprobe auf Population zu ziehen sowie Aussagen über die Güte der Schlüsse
  2. 2wie kann man sicherstellen, dass Ergebnis einer Stichprobe auf Population verallgemeinert werden kann- Metaanalysen
    - Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit, dass die Bestimmung des Ergebnis aus der Stichprobe falsch ist
  3. 3Stichprobenverteilung= Streuung der Mittelwerte aus einzelnen Stichprobe
    = zeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis erwartet werden kann
  4. 4Unterschiede der Stichprobenverteilung zur Häufigkeitsverteilung- Werte der Verteilung müssen nicht der Skala entsprechend (da sie Mittelwerte sind)
    - Y-Achse: Anzahl der Stichproben / Wahrscheinlichkeit
    - Werte in der Mitte kommen häufigst vor (da Mittelwerte der Studien), Randwerte eher selten
  5. 5theoretische Stichprobenverteilung= Verteilung aufgrund Ergebnisse einer Stichprobe --> durch deren Kennwerte wird die Stichprobenverteilung am PC simuliert
  6. 6zentraler Grenzwert= Verteilung einer großen Anzahl von Stichproben folgt immer der Normalverteilung
  7. 7Vorteil von steigender StichprobengrößeStreuung der Stichprobenverteilung sinkt
  8. 8Kennwerte von Stichprobenergebnisse der Inferenzstatistik- Kennwerte der Lage und Streuung (Mittelwert)
    - Kennwerte bzgl. Unterschied zwischen Gruppen (Mittelwertsunterschiede)
    - Kennwerte, die Zusammenhang zwischen Variablen beschreiben (Korrelation)
  9. 9Standardfehler s(e)= Standardfehler des Mittelwertes
    = Standard-abweichung der Stichprobenverteilung
    = durchschnittlicher Unterschied zwischen den geschätzten Mittelwert einzelner Stichproben und dem tatsächlichen Mittelwert
    Standardfehler s(e)
  10. 10Populationsstreuung= Formel für SD in der Population
    = exaktere Schätzung als mit der Formel für den Standardfehler
    Populationsstreuung
  11. 11Konfidenzintervalle / Vertrauensintervalle= Wertebereich, bei dem wir darauf vertrauen, dass sich der wahre Wert in der Population mit der Vertrauenswahrscheinlichkeit deckt
  12. 12Vertrauenswahrscheinlichkeit= gewünschte Güte des Intervalls
  13. 13Konstruktion des Konfidenzintervall1. Vertrauenswahrscheinlichkeit festlegen
    2. Stichprobe und Mittelwert erheben
    3. Stichprobenverteilung konstruieren
    4. Fläche der Vertrauenswahrscheinlichkeit markieren
    5. Werte die über und unter der Fläche von 4. werden abgeschnitten
  14. 14Festlegung der Vertrauenswahrscheinlichkeit- Vertrauenswahrscheinlichkeit kann beliebig festgelegt werden, sollte aber nicht zu hoch sein, da sonst die Aussage ihren Wert verliert
    Normal: 90, 95, selten 99 %
  15. 15Vorteil des Konfidenzintervalls- Wahrscheinlichkeit der Güte einer Schätzung ist vorstellbar
    Aber: nur Aussage über die Wahrscheinlichkeit der Korrektheit des Intervalls möglich
  16. 16Alternative Möglichkeit zur Erstellung der Konfidenzintervalle- große Stichprobe (ab 30 P.): Standardnormalverteilung
    - kleine Stichprobe: t-Verteilung
  17. 17t-Verteilung- Mittelwert 0
    - Streuung 1
    - Form ist abhängig von der Stichprobengröße
    - symmetrische Verteilung
  18. 18Notwendige Werte für die t-Verteilung- Freiheitsgrade
  19. 19Freiheitsgrade (df)= Werte, die in einem statistischen Ausdruck frei variieren könnenFreiheitsgrade (df)
  20. 20Berechnung der oberen und unteren Grenze des Konfidenzintervalls mittels der t-Verteilung bei MittelwertenBerechnung der oberen und unteren Grenze des Konfidenzintervalls mittels der t-Verteilung bei Mittelwerten
  21. 21Vorteil von größeren Stichproben bei Konfidenzintervallen- informativer Aussage, da die Grenzen des Intervalls näher zusammen rücken
  22. 22Standardfehler bei Anteilen1. Stichprobenverteilung bestimmen --> Binomialverteilung (bei zwei Ausprägungen)
    2. Standardabweichung bestimmen (definiert durch n und Wahrscheinlichkeit p)
    Standardfehler bei Anteilen
  23. 23Risiken bei Hypothesentesten- Verallgemeinerung auf die Population
    - Effekte entstanden durch Zufall -> nicht übertragbar auf Population
  24. 24vertrauensvolle Verallgemeinerung- Berechnung von Standardfehler
    - Berechnung von Konfidenzintervallen
    - Durchführung von Signifikanztests
  25. 25Abhängige Messungen- Messwiederholungen: within-subject-design: Personen durchlaufen beide Tests
    - gepaarte Stichproben: matching: Versuchsgruppen werden konstant gehalten, d.h. vergleichbare Personen in Gruppe 1 und 2
  26. 26unabhängige Messungen= jede Messung wird in jeweiliger Stichprobe vorgenommen
    - Between-subject-Design: Teilnehmer werden randomisiert und so den verschiedenen Versuchsgruppen zugeordnet
  27. 27Art der Messung bei Zusammenhangshypothesenabhängige Messung
    --> es müssen beide Variablen an beiden Gruppen untersucht werden um Messwerte beiden Variablen zuordnen zu können und Streudiagramm erstellen zu können
  28. 28Standardfehler - s(e) - bei Hypothesentesten (Zusammenhänge & Unterschiede)ist nicht alleine aussagekräftig!
    Zusätzlich noch Konfidenzintervall und Signifikanztest
    weil: es geht um Entscheidungen treffen, und da ist s(e) alleine nicht ausreichend
  29. 29Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei unabhängigen Messungen= berechnet aus der Streuung der einzelnen Stichproben
    Berücksichtigt werden muss die Streuung jeder Stichprobe
    Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei unabhängigen Messungen
  30. 30Gesamtstreuung (Standardfehler für Mittelwertsunterschied bei unabhängigen Messungen)= Fehlerstreuung + systematische Streuung
  31. 31Fehlerstreuung (Standardfehler für Mittelwertsunterschied bei unabhängigen Messungen)= Streuung ohne erkennbaren / systematischen Grund, die die Messwerte variieren lässt --> schmälert Bedeutsamkeit des gefundenen Effekts (bei großer Fehlerstreuung kann Mittelwertsunterschied auch zufällig entstanden sein)
    = Streuung innerhalb der Gruppe
  32. 32systematische Streuung (Standardfehler für Mittelwertsunterschied bei unabhängigen Messungen)= Streuung zwischen den Gruppen
    = ergibt sich durch den Mittelwertsunterschied
    = interessanter Effekt
  33. 33Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen MessungenDifferenz der Messwerte relevant = Streuung innerhalb der Person --> Durchschnitt aller Differenzen über alle Personen hinaus
    Differenz ist entscheidend
    Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen Messungen
  34. 34Streuung der Differenz (Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen Messungen)Streuung der Differenz (Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen Messungen)
  35. 35Fehlerstreuung (Standardfehler für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen Messungen)besteht nur in der Streuung der Differenz --> Differenzen sollten gleich groß und gleiche Richtung haben. wenn nicht: Vergrößerung der Fehlervarianz --> gefundener Effekt weniger bedeutsam
  36. 36Korrelationskoeffizient bei Zusammenhängebeschreibt die Enge des Zusammenhangs
    (r = groß --> Streuung klein)
  37. 37Standardfehler für Korrelationskoeffizient bei Zusammenhänger nahe 1 /-1 führt zu Standardfehler nahe 0Standardfehler für Korrelationskoeffizient bei Zusammenhänge
  38. 38Regressionsgewicht= beschreibt den relativen Einfluss einer Variable auf die andere
    = beschreibt den Anstieg der Regressionsgeraden
    aus einzelnem Regressionsgewicht kann nicht die Güte abgeleitet werden
  39. 39Standardschätzfehler bei der Regressionwie stark streuen die Werte um die Regressionsgrade - beschreibt Ungenauigkeit wenn man Y-Werte aus X-Werte mithilfe der Regressiongeraden schätzt
    = Gütemaß für die Vorhersage
    Standardschätzfehler bei der Regression
  40. 40Berechnung des Standardfehler aus dem Regressionskoeffizienten (also aus dem Standardschätzfehler)Bezeichnung: SEBerechnung des Standardfehler aus dem Regressionskoeffizienten (also aus dem Standardschätzfehler)
  41. 41Vorteile von Konfidenzintervalle- leicht verständliche Angabe, ob Effekt durch Zufall entstand oder statistischer Bedeutung hat
  42. 42Konfidenzintervalle für Mittelwertsunterschiede bei unabhängigen Stichproben- Verwendung der Stichprobenverteilung von Mittelwertsunterschieden oder die t-VerteilungKonfidenzintervalle für Mittelwertsunterschiede bei unabhängigen Stichproben
  43. 43Der Wert 0 beim Konfidenzintervall für Mittelwertsunterschiede bei unabhängigen Stichprobenes gibt keinen Mittelwertsunterschied in der Population --> Hypothese verwerfen
    Gründe:
    - zu hohe Vertrauenswahrscheinlichkeit
    - Mittelwert nahe 0 (je kleiner der Effekt desto eher wird 0 Bestandteil des Konfidenzintervalls sein)
  44. 44Konfidenzintervall für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen StichprobenAndere Formel, gleiche Interpretation wie bei unabhängigen StichprobenKonfidenzintervall für Mittelwertsunterschiede bei abhängigen Stichproben
  45. 45Besonderheit des Korrelationskoeffizient bei Zusammenhänget-Verteilung ist nur symmetrisch, wenn r=0 --> r > 0 -> t-Verteilung unbrauchbar, da unsymmetrische Darstellung
    --> Nutzung der z-Verteilung
  46. 46Konfidenzintervalle für Korrelationskoeffizienten bei Zusammenhängewerden meist nicht berechnet, wenn über z-Verteilung
    Ablauf: Korrelationskoeffizient in z-Wert umrechnen -> kritischer Wert für Intervallgrenzen ablesen --> Grenzen berechnen (siehe Formel) --> Umrechnung auf Korrelationskoeffizient
    Konfidenzintervalle für Korrelationskoeffizienten bei Zusammenhänge
  47. 47Berechnung des Konfidenzintervall für Regressionsgewicht β bei unsymmetrischer VerteilungBerechnung des Konfidenzintervall für Regressionsgewicht β bei unsymmetrischer Verteilung
  48. 48SignifikanztestsEntscheidungshilfe bei Hypothesen
    es werden Hypothesen gegeneinander getestet
    lässt keine Aussage über Wahrscheinlichkeit einer Hypothese zu!
  49. 49Grundlage der SignifikanztestsStichprobenverteilungen (Verteilungen, die aus theoretischen Überlegungen erwachsen)
  50. 50Nullhypothese (H0)= Forschungshypothese
    = behauptet es gibt keinen Effekt in der Population
    Gegenteil: Alternativhypothese (H1)
    --> Achtung bei Berechnung und Interpretation
  51. 51Stichprobenverteilung bei der NullhypotheseMittelwert = 0
  52. 52p-Wert= Wahrscheinlichkeit des gefundenen Effekts unter der Annahme dass die Nullhypothese gilt
  53. 53Irrtumswahrscheinlichkeit α / Signifikanzniveau / Alpha-Niveau= entspricht Wert bei p, ab dem man die Nullhypothese nicht mehr akzeptiert
    - kleinere Werte = signifikant -> Ablehnung der Nullhypothese
  54. 54Alpha-Fehler= legt das Niveau der Irrtumswahrscheinlichkeit fest
    = Risiko die Nullhypothese fälschlicherweise abzulehnen
    p < α Ergebnis ist signifikant = Ablehnung der Nullhypothese
  55. 55"Entstehung" des p-Wertest-Werte der Stichprobe = Mittelwert = 0 --> entspricht Verteilung der Nullhypothese --> p-Wert aus Verteilung ablesen
  56. 56Prüfverteilungen- z-Verteilung (ist einzelner Wert signifikant)
    - t-Verteilung (bei Mittelwertsunterschieden, Korrelationskoeffizienten und Regressionsgewichten)
  57. 57einseitige Tests= Hypothese geht nur in eine Richtung - Effekt ist auf der rechten Seite der Nullhypothese zu finden
    schließen Alpha-Fehler auf der linken Seite aus --> müssen keinen Signifikanztest machen, wenn Kontrollgruppe höhere Werte erzielt, da Hypothese bereits widerlegt ist
  58. 58zweiseitige Tests= Richtung des Effekts ist unbekannt
    - Effekt kann auf beiden Seiten der t-Verteilung liegen --> Alpha-Fehler muss auf beide Seiten gleich aufgeteilt werden, dadurch wird es schwerer ein signifikantes Ergebnis zu erzielen
  59. 59Alternativhypothese= unterscheidet sich um die Größe des erwarteten Effekts von H0
  60. 60Verteilung der Alternativhypothesetheoretische Verteilung bestimmbar durch:
    - Größe des interessanten Mindesteffekts
    - Effekte aus bereits durchgeführten Studien
    Überschneidung mit H0
  61. 61Fehler erster Art= Alpha-Fehler
    Nullhypothese wird fälschlicherweise verworfen / in der Population gilt H0
    Interessante Teil der Verteilung: rechter Überschneidungsbereich
  62. 62Fehler zweiter Art= Beta-Fehler
    Alternativhypothese wird fälschlicherweise abgelehnt / in der Population gilt H1
    Interessante Teil der Verteilung: linker Überschneidungsbereich
  63. 63Abwägung von Alpha- und Beta-FehlerAbhängig von der Fragestellung, relevant wenn Verteilungen sich stark überschneiden
  64. 64Minimierung der Alpha- und Beta-Fehler- Effekt in der Population ist groß
    - größere Stichprobe -> Verteilung wird schmaler, geringe Überlappung
  65. 65Ablauf der Signifikanztest unter Berücksichtigung der AlternativhypotheseAblauf der Signifikanztest unter Berücksichtigung der Alternativhypothese
  66. 66Hybrid-Vorgehensweise= Alternativhypothese und Abwägung der Fehler erster und zweiter Art wird nicht gemacht
    wenn Ergebnis nicht signifikant -> H0 stimmt
  67. 67Einflussgrößen auf Signifikanztests- Größe des Populationseffekts
    - Stichprobengröße
    - Alpha-Niveau
  68. 68Kritik an Signifikanztests- die Größe eines Effektes in der Population kann nicht geschätzt werden --> inhaltliche Bedeutung ebenfalls nicht erkennbar
    -
  69. 69Zusätzlich notwendige Angaben zu Signifikanztests- Konfidenzintervalle
    - Effektgrößen
  70. 70Effektgröße= standardisierte Effekte, welche die Stichprobengröße berücksichtigen --> sind über Stichproben und Themenbereiche hinweg vergleichbar
  71. 71Möglichkeiten der Berechnung der Effektgrößen- aus Rohdaten
    - aus anderen Effektgrößen
    - aus Signifikanztestergebnissen
  72. 72Effektgrößen aus Rohdaten- bei unabhängigen Messungen
    - bei abhängigen Messungen
    - für Zusammenhänge (Korrelationskoeffizient)
  73. 73Abstandsmaß d (bei unabhängigen Messungen)repräsentieren den Abstand der Mittelwerte
    --> Effektgröße erhöht sich, wenn Streuung kleiner wird
    Abstandsmaß d (bei unabhängigen Messungen)
  74. 74Streuung für Abstandsmaß nach Cohens (bei unabhängigen Messungen)Stichproben-streuungStreuung für Abstandsmaß nach Cohens (bei unabhängigen Messungen)
  75. 75Alternative zum Abstandsmaß (bei unabhängigen Messungen)= Hedges' (g) aus Populationsstreuung
    liefert exaktere Schätzungen als d
    Alternative zum Abstandsmaß (bei unabhängigen Messungen)
  76. 76Berechnung von Hedges bei unabhängigen MessungenPopulationsstreuung bestimmenBerechnung von Hedges bei unabhängigen Messungen
  77. 77Abstandsmaß d bei abhängigen MessungenAbstandsmaß d bei abhängigen Messungen
  78. 78Hedges g bei abhängigen MessungenHedges g bei abhängigen Messungen
  79. 79Überführung Unterschieds- und Zusammenhangsfragen bei Effektgrößenn = ist Gesamtstichprobe
    Freiheitsgrade = n - k (Anzahl der Gruppen)
    Überführung Unterschieds- und Zusammenhangsfragen bei Effektgrößen
  80. 80Berechnung Korrelation aus Abstandsmaßennur bei gleicher StichprobengrößeBerechnung Korrelation aus Abstandsmaßen
  81. 81Berechnung Abstandsmaße aus KorrelationBerechnung Abstandsmaße aus Korrelation
  82. 82Effektgröße aus SignifikanztestergebnissenSignifikanztestergebnis = Prüfgröße
    Größe der Studie = mithilfe der Freiheitsgrade
    Effektgröße aus Signifikanztestergebnissen
  83. 83Interpretation von Effektgrößen- Abhängig von der Fragestellung
    - Anwendung von Konventionen
    Interpretation von Effektgrößen

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(FOST 1 -4) FOST Fichas sobre FOST 3 - Inferenzstatistik , creado por Kathy H el 09/08/2016.
Creado por
Kathy H
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