¡GoConqr estrena diseño! Cuéntanos qué te parece.

Fichas

B 2.2 2. Blickrichtung: Die struktur-funktionalistische Funktionszuweisung an Schulen und deren Kritik

Yvonne Heitland Bildungswissenschaften Modul 1B Studium Alemán 18 fichas

Fichas del conjunto (18)

  1. 1in der zweiten Blickrichtung wird der Aufsatz..."Schulklasse als soziales System" von Parsons aus dem Jahre 1959 vorgestellt
  2. 2in dem Aufsatz "Die Schulklasse als soziales System" werden zwei Funktionen von Schule herausgearbeitet:1. Sozialisation;
    2. Selektion
  3. 3Erkenntnisinteresse des Struktur-Funktionalismus'...zielt auf die Bedingungen der Strukturbildung und Strukturerhaltung sozialer Systeme
  4. 4Was versteht Parsons unter Systemen?das kulturelles System (Normen, Werte);
    soziale Systeme (Familie, Schule, Gesellschaftssystem);
    Persönlichkeitssystem;
    Parsons geht davon aus, dass Systeme ein harmonisches Gleichgewicht anstreben
  5. 5Was versteht Parsons unter dem Begriff "Funktion"?"Unter 'Funktion' versteht Parsons ... den Beitrag zur Erhaltung von Strukturen bzw. Systemen."
  6. 6Hauptinteresse ist auf ein doppeltes Problem gerichtet:Funktionieren der Schulklasse...
    1. um bei Schülern die Bereitschaft und Erfüllung zur erfolgreichen Erfüllung ihrer späteren Erwachsenenrolle zu verinnerlichen;
    2. um diese menschlichen Ressourcen innerhalb der Rollenstruktur der Erwachsenengesellschaft zu verteilen
  7. 7zentrale Sozialisationinstanz zwischen dem Eintritt der 1. Klasse und der Erwerbstätigkeit oder Ehe...ist die Schulklasse;
    in der Schulklasse werden einzelne Persönlichkeiten ausgebildet
  8. 8Kennzeichen der SozialisationsfunktionEntwicklung von Bereitschaften und Fähigkeiten der Individuen als wesentliche Voraussetzung für ihre spätere Rollenerfüllung
  9. 9Zwei Komponenten der Bereitschaft"Bereitschaft zur Verwirklichung der allgemeinen Werte der Gesellschaft";
    "Bereitschaft zur Erfüllung eines spezifischen Rollentyps innerhalb der Struktur der Gesellschaft"
  10. 10Zwei Komponenten von Fähigkeiten"Kompetenz oder Fertigkeiten, die mit den individuellen Rollen verbundene Aufgaben erfüllen";
    "Rollenverantwortlichkeit oder Fähigkeit, den Erwartungen der anderen hinsichtlich dem diesen Rollen angemessenen interpersonellen Verhalten zu entsprechen"
  11. 11Welche Erfahrung macht das Kind zum ersten Mal in der Schule?Das Kind macht die Erfahrung, dass es seinen Status beim Lehrer durch seine Leistung verdient und nicht wegen askriptiven Merkmalen
  12. 12Helmut Fendveröffentlichte 1980 die "Theorie der Schule" in welcher er einen Überblick über den Forschungsstand zur Bestimmung des Verhältnisses zwischen Schule und Gesellschaft vorlegt
  13. 13Fend identifizierte drei Traditionsstränge, an die die Bildungsfoschung in Deutschland anknüpft1. Struktur-Funktionalismus von Parsons, welcher zwischen der Sozialisations- und Selektionsfunktion der Schule unterscheidet;
    2. kulturvergleichende Untersuchungen der englischen Sozialanthropologie: Reproduktion spezifischer kultureller Praktiken und Einstellungen;
    3. Wiederaufleben der Rezeption marxistischer Theorien: Reproduktion der bestehenden Herrschaftsverhältnisse in der Gesellschaft
  14. 14QualifikationsfunktionSchüler werden in der Schule mit den Qualifikationen ausgestattet, die für den Arbeitsprozess notwendig sind;
    "Grundständiges Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsmarkt sollen von der Schule zur Verfügung gestellt werden";
    "die Produktion eines mäßigen Qualifikationsüberschuss sollte zum Ziel der Bildungsplanung werden."
  15. 15Selektionsfunktiondas Schulsystem fungiert als ein "großes Rüttelsieb", was zu einer Neuverteilung der Lebenschancen zwsichen den Generationen führt
  16. 16Legitimationsfunktionzentrale Funktion der Bildungssysteme ist die Gewährtleistung der Reproduktion von zentralen gesellschaftlichen Wertestrukturen;
    Aufrechterhaltung von bestehenden Herrschaftsverhältnissen;
    ungleiche Verteilung knapper Güter wird durch eine Leistungsideologie legitimiert, Ungleichheit wird als Ergebnis von unterschiedlicher Anstrengung und unterschiedlicher Qualität des Menschen verstanden
  17. 17Kritik an Parsons, Erweiterung durch Fend von TillmannParsons beschreibt die überragende Bedeutung vom Leistungs- und Konkurrenzprinzip, fragt aber nicht nach den gesellschaftlichen Ursachen oder nach den psychischen Kosten von diesem Prinzip;
    Parsons Sozialisationskonzept hat viele Autoren zur Ausfüllung und Weiterentwicklung angeregt;
    Vernachlässigung von Macht und Herrschaft
  18. 18Fend überabeitet 2006 seine Darstellung gesellschaftlicher Funktionen von Schule und gliedert drei Aufgabenbereiche der sozialen Reproduktionsaufgabe1. Kulturelle Reproduktion (Beherrschung grundlegender Symbolsysteme, wie z.B. Sprache und Schrift, bis zur Internalisierung grundlegender Wertorientierung);
    2. Qualifikationsfunktion (Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen, die zur Ausübung konkreter Arbeit erforderlich sind);
    3. Die Allokationsfunktion des Bildungswesens

Información

Descripción
Studium (Studienbrief 2: Funktionen schulischer Erziehung in der Ges.) Bildungswissenschaften Modul 1B Fichas sobre B 2.2 2. Blickrichtung: Die struktur-funktionalistische Funktionszuweisung an Schulen und deren Kritik, creado por Yvonne Heitland el 27/03/2017.
Creado por
Yvonne Heitland
Visitas
105
Valoración

Escríbenos

¿Sobre qué es tu mensaje?

¿Qué te parece el nuevo diseño?

¿Te gusta?