Expressionismus

Julia Schaffhirt
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Description

Universität Neuere Deutsche Literatur Mind Map on Expressionismus, created by Julia Schaffhirt on 01/28/2016.

Resource summary

Expressionismus
1 Historisch-soziale Grundlagen
1.1 Großstadt
1.2 1. Weltkrieg
1.3 Novemberrevolution
1.4 Ende des Kaiserreichs
1.4.1 verkommene und überholte Welt muss überwunden werden
1.5 Hoffnung auf Erneuerung der Gesellschaft
1.6 Weimarer Republik
1.6.1 1923: Inflation
1.6.2 1929: Weltwirtschaftskrise
1.6.3 politisch instabiles Staatengebäude
2 Autorschaft und literarische Produktion
2.1 regionales Phänomen, in Großstädten angesiedelt
2.2 regionale Produktionsmilieus
2.3 Vielfalt in der Programmatik
2.4 Einheit in Herkunft und Bildung der Autoren
2.4.1 80% Studierte
2.4.2 privilegierte Söhne
2.5 Gruppenbildungstendenz
2.5.1 gekoppelt mit Zeitschriften und Verlagen
2.5.2 Dresden: Expressionistische Arbeitsgemeinschaft
2.6 Autoren wollen politisch eingreifen und aktiv werden
2.7 in 20ern: Sinnkrise, Auseinanderdriften der Bewegung
2.8 Dadaismus: Antibürgerlichkeit
3 Programmatik
3.1 neue Sachlichkeit
3.1.1 Gegenkonzept zum Expressionismus
3.1.2 neue Nüchternheit
3.1.3 Blick auf das Reale
3.1.4 neues Interesse am Stofflichen, am Sachverstand, am handwerklichen Können, Genauigkeit, Klarheit, Präzesion
3.1.5 Reportagenstil
3.1.6 sachlich, nüchtern, emotionslos, empathielos
3.1.7 Erich Kästner: Sachliche Romanze
3.2 Expressionismus
3.2.1 Themen
3.2.1.1 Grostadt
3.2.1.2 Verdichtung von Tempo und Geist
3.2.1.3 Drogenproblematik
3.2.1.4 Ohnmacht
3.2.1.5 ausgeprägtes Tatkonzept
3.2.1.6 gesellschaftliche Außenseiter: Kranke, Prostituierte
3.2.1.7 Mensch als Ansammlung von Symptomen
3.2.1.8 keine Individualität
3.2.2 kein einheitliches Programm
3.2.3 nur Leitlinien
3.2.3.1 vom alten zum neuen Menschen
3.2.3.1.1 alter Mensch: Ungeist, Bürger, Materialismus, Ordnung
3.2.3.1.2 neuer Mensch: Jugend, Geist, neue Gemeinschaft
3.2.3.1.3 innere Revolution
3.2.3.2 Beschäftigung mit der Großstadt
3.2.3.2.1 Beigeisterung für Außenseiter
3.2.3.2.2 Abgrenzung von Harmonie des willhelminischen Zeitalters
3.2.3.2.3 Konfrontation mit Verwerfungen des Lebens
3.2.3.2.4 Darstellung des Grotesken, Hässlichen, Pathologischen, Abstoßenden, Phantastischen
3.2.3.2.5 Kunst der Provokation
3.2.3.2.6 Isolierung, Entfremdung, Angst und Ekel
3.2.4 extensive und oft autobiografisch geprägte Texte
3.2.5 Kritik an Klassischer Moderne: bloße Scheinkultur
3.3 Kafka
3.3.1 ambivalentes Verhältnis zum Expressionismus
3.3.2 Umkehrung des neuen Menschen
3.3.2.1 neuer Mensch (Söhne) immer die Verlierer
3.3.3 parabolische Texte mit Hermetik
3.3.3.1 entziehen sich der einfachen Referenz auf Alltagswelt
3.3.3.2 verkomplizierte Deutungsarbeit
3.3.4 will Fragen aufwerfen
3.3.5 Vor dem Gesetz aus der Proceß
4 Öffentlichkeit
4.1 markante Marktveränderung
4.1.1 Vielzahl von Zeitschriften und Jahrbüchern, die sich dem Expressionismus annehmen
4.1.1.1 Der Sturm, Die Aktion
4.1.2 Markt wurde exklusiver
4.1.2.1 Abgrenzung vom zeitgenössichen lesenden Bürger
4.1.2.2 man schreibt nicht für die Dummen, nur für die, die verstehen
4.1.2.3 Geist des Aristokratismus
4.2 Tageszeitung als modernes Medium
4.3 Beginn von Hörfunk und Film
4.4 Literatur als Ware
4.5 Mehrfachverwertung von Literatur
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