Social Development Theory

Klaudia Weber
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Description

argumentiert, dass soziale Interaktion zu Entwicklung führt. Demnach sind Bewusstsein und Erkenntnis das Endprodukt von Sozialisation und sozialem Verhalten.

Resource summary

Social Development Theory
1 Gründer
1.1 Die Social Development Theorie ist das Werk des russischen Psychologen Lev Vygotsky (1896-1934)
1.1.1 Vygotskys Arbeit war im Westen weitestgehend unbekannt, bis sie im Jahr 1962 veröffentlicht wurde.
1.1.1.1 Vygotskys Theorie ist eine der Grundlagen des Konstruktivismus, die drei große Themen erklärt.
1.1.1.1.1 3 Haupttthemen
1.1.1.1.1.1 Soziale Interaktion
1.1.1.1.1.1.1 Im Gegensatz zu Jean Piagets Verständnis der Entwicklung des Kindes (in der Entwicklung zwangsläufig zu Lernen führt), sah Vygotsky, dass soziales Lernen zu Entwicklung führt.
1.1.1.1.1.1.1.1 Jede Funktion in der kulturellen Entwicklung eines Kindes tritt zweimal auf:
1.1.1.1.1.1.1.1.1 Zuerst auf einer sozialen Ebene: zuerst, zwischen den Menschen (INTERPSYCHOLOGISCH)
1.1.1.1.1.1.1.1.2 Später auf einer individuellen Ebene: im Inneren des Kindes (INTRAPSYCHOLOGISCH).
1.1.1.1.1.2 MKO: More Knowledgeable Other
1.1.1.1.1.2.1 Der MKO bezieht sich auf all jene, die ein besseres Verständnis bzw. ein höheres Leistungsniveau als der Lernende selbst haben
1.1.1.1.1.2.1.1 Lehrer
1.1.1.1.1.2.1.2 Trainer
1.1.1.1.1.2.1.3 Erwachsener
1.1.1.1.1.2.1.4 Peer
1.1.1.1.1.2.1.5 Computerprogramm
1.1.1.1.1.3 ZPD: Zone of Proximal Development
1.1.1.1.1.3.1 Die ZPD ist der Abstand zwischen:
1.1.1.1.1.3.1.1 A) der Fähigkeit eines Studenten, eine Aufgabe unter Anleitung eines Erwachsenen auszuführen und/oder in Zusammenarbeit mit einem “Peer”
1.1.1.1.1.3.1.2 B) der Fähigkeit des Studenten, das Problem eigenständig zu lösen.
1.1.1.1.1.3.1.2.1 Zwischenschritt: Scaffolding
1.1.1.1.1.3.1.2.1.1 Scaffolding ("scaffold" = Gerüst) bezeichnet die Unterstützung des Lernprozesses durch die Bereitstellung von Orientierungsgrundlagen in Form von Anleitungen, Denkanstößen und anderen Hilfestellungen.
1.1.1.1.1.3.1.2.1.1.1 Sobald der Lernende fähig ist, eine bestimmte Teilaufgabe eigenständig zu bearbeiten, entfernt man dieses „Gerüst“ schrittweise wieder.
1.1.1.1.1.3.1.2.1.1.1.1 z. B Hilfsmaterialien beim Yoga
1.1.1.1.1.3.1.2.1.1.1.2 z. B. Anweisungen geben beim Einwerfen von Klötzchen
2 Absicht / Ziel
2.1 Vygotskys Theorie treibt jene Lernkontexte voran, in denen die Schüler eine aktive Rolle beim Lernen einnehmen.
2.1.1 "Lehrer" sollen lediglich “mitwirken” und den Schülern dabei helfen , die jeweilige Bedeutung bzw. den Sinngehalt zu erarbeiten, indem entsprechende Hilfen bereitgestellt werden.
2.1.1.1 Lernen wird daher zu einer beidseitigen Erfahrung: für die Schüler und (!) für die Lehrer.
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