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Mapa mental

4 Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget

Lena S. Pädagogik Abitur Alemão 4,7Avaliação média 4,7 de 5 (3 avaliações) 1.181 visualizações

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4 Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget

  1. 1. Sensomotorisches Stadium

    • 6 Phasen
      • 1. Phase
        • 1. Lebensmonat
        • Ausbildung von Handlungsgewohnheiten
        • sensomotorische Schemata festigen sich und treten in Beziehung zueinander
          • Schema = organisiertes Wissens-/Verhaltensmuster (individuell und logisch), entwickeln sich durch die Differenzierung des Wissens (Akkomodation)
          • Folge: zunehmende Koordination
        • Objektpermanenz ohne interne Repräsentation
          • Objektpermanenz hier: nur Wahrnehmung eines sichtbaren Gegenstands, existiert für das Kind nicht mehr, sobald er versteckt ist
          • nur das was sicht- oder tastbar ist existiert
        • physikalischer Egozentrismus
          • keine Unterscheidung zwischen sich selbst und anderen Personen oder Gegenständen
      • 2. Phase
        • ca. 1. - 4. Lebensmonat
        • Unterscheidung von sich selbst und Umwelt
        • Ausbildung eines Zweck-Mittel-Verhaltens
          • gezielte Handlungen
          • Koordination von Schemata
        • schrittweise Überwindung des physikalischen Egozentrismus
      • 3. Phase
        • ca. 4. - 8. Monat
        • Interesse / Freude an den Auswirkungen des eigenen Handelns
          • Folge: aktive Wiederholung von Handlungen
        • "Experimentierphase"
        • Suche (mit den Augen) nach plötzlich verschwundenen Gegenständen
          • Bewusstsein, dass Dinge existieren, auch wenn sie momentan nicht sichtbar sind
            • Objektpermanenz hat sich also entwickelt
      • 4. Phase
        • ca. 8. - 12. Monat
        • gezieltes Verhalten
        • Verständnis von Gesten
        • Immitation von Gesten
          • Folge: häufige Wiederholung von Handlungsweisen
      • 5. Phase
        • ca. 12. - 18. Monat
        • zweckorientiertes Experimentieren
        • gezielte Suche nach verlorenen Gegenständen
        • Interesse für Aussenwelt
          • Nachahmung von Dingen und Verhaltensweisen
        • Abwesenheit wichtiger Personen aushaltbar
        • Freude am Suchen und Finden von Dingen / Personen
      • 6. Phase
        • ca. 18. - 24. Monat
        • Lernen, konkrete Erfahrungen und Sinneseindrücke zu abstrahieren
        • Sprechen lernen
        • symbolische Repräsentation
        • ansatzweises Denken geht dem Handeln voraus
        • bewusste Handlungen möglich
        • Folgen des eigenen Handelns können bedacht werden
    • bis ca. zum 2. Lebensjahr
    • für kognitive Entwicklung entscheidend
    • Sinne/Sinneserfahrungen und die Motorik dominieren das Denken des Kindes
      • Motorik = das sichtbare Verhalten
  2. 2. Präoperationales Stadium

    • ca 2. - 7. Lebensjahr
    • Kind kann Operationen vornehmen
      • Operation = logischer gedanklicher Prozess
    • Kommunikation über abwesende Dinge und Personen
    • Begreifung von ersten mathematischen Grundbegriffen
      • Größenverhältnisse, Zahlen, Mengen
      • keine Einsicht in die Invarianz der Menge (Umschüttaufgabe)
        • Invarianz der Menge = z.B. die Menge von Wasser ändert sich durch den Prozess des Umschüttens in ein anderes Gefäß nicht
    • kein physikalischer Egozentrismus
    • unmittelbare Wahrnehmung
    • magisches Denken
      • Vorstufe des rationalen Denkens, Wunschdenken, Glaube an Zauberei und Mythen, keine Unterscheidung zwischen Realität und Fantasie
      • Entwicklung von Phantasie und Kreativität
    • Animismus
      • Verlebendigung der Welt
      • Aneignung der Welt
      • Nachahmen des "Handelns" der Gegenstände
      • Kennenlernen der "Wirklichkeit" der Gegenstände
    • Finalismus
      • Annahme, dass alles Geschehen zielgerichtet ist
    • Funktionsspiel entwickelt sich zum werkschaffenden Spiel
      • Funktionsspiel = Memory, fiktive Autorennen, mit Puppen sprechen, ... werkschaffendes Spiel = Freude am erschaffenen Produkt (durch Spiel erschaffen)
    • wenig zu rationalen Entscheidungen fähig
  3. 3. Konkret-operationales Stadium

    • ca. 7. - 12. Lebensjahr
    • Erlernen von reversiblem Denken
      • verschiedene Perspektiven sind möglich
      • Begreifung von Invarianz der Menge
    • abstraktes Rechnen nur schwerfällig
    • Überwindung von gedanklichem Egozentrismus
      • gezieltes Hineinversetzen in die Gefühlswelt von anderen ist möglich
      • vorausschauendes Denken, Folgen von Handeln bedenken
    • Regelspiel, Konstruktionsspiel, Rollenspiel
      • Regelspiel = Spiel mit (selbst) festgelegten Regeln, diese dürfen auf keinen Fall gebrochen oder verändert werden Konstruktionsspiel = erst planen und dann etwas nach dem Plan bauen / erstellen Rollenspiel = verschiedene Rollen übernehmen und dabei konkrete allgemeine Rollenerwartungen berücksichtigen, Freimachen von individuellen Rollenvorbildern
      • Kinder wollen sich von sich aus an Regeln halten
  4. 4. Stadium der formalen Operation

    • ca. 11. - 13. Lebensjahr
    • Metadenken, induktives Denken, hypothetisch-deduktives Denken
      • Metadenken = über das Denken nachdenken induktives Denken = aus Begebenheiten/Erfahrungen Folgerungen ziehen und somit Theorien entwickeln hypothetisch-deduktives Denken = mit Blick auf Sachverhalte eine Theorie entwickeln und diese auf die Umwelt beziehen / überprüfen
    • Verstehen von abstrakten Gesetzen
      • für Moralentwicklung bedeutsam
    • Strategiespiele, Bewältigung von logischen Denkaufgaben
      • Strategiespiele = Spiele mit Strategie, bei denen zwischen Handlungsalternativen gewählt werden kann / muss

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4 Phasen der kognitiven Entwicklung nach Piaget
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Lena S.
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