Quiz
Kommunikationssoziologie Grimm 1
Perguntas do quiz (43)
1Kommunikation als...
- ASozialisationsagentur
- BInstrument bei der Konfliktaustragung
- COrientierungshilfe/instrument der Problemlösung
- DGrundlage für Erlebnissuche und Motivationsstärkung
- ESpaß
- FGeselligkeit
- GLebensorientierung
2Kommunikationsmodell von Westley und McLean (1957): Unterscheidet zwischen Advocacy-Role (Kommunikator), Channel-Role (Vermittler) und der Behavioral-System-Role ( Rezipient).
- AVerdadeiro
- BFalso
3Kommunikationsmodell von Westley und McLean (1957)
- AFokussierung auf die Selektionsprozesse
- BFeedbackmöglichkeiten werden auch stark betont
- CAbhängigkeiten von der Medienorganisation und der Gesellschaft werden vollständig ausgeblendet.
- DFokussiereung auf die Medienorganisation
- EFeedbackmöglichkeiten der Gesellschaft werden vollständig ausgeblendet
4Kommunikationsmodell von Westley und McLean (1957): Ist gut dafür geeignet zwischen Ereignis, Kommunikationsquelle und medialem Kommunikator zu unterscheiden. Der Kommunikator als "Gatekeeper" für die mediale Öffentlichkeit entscheidet letztlich was genau an die Öffentlichkeit vermittelt wird.
- AVerdadeiro
- BFalso
5Kommunikationsmodell von Riley und Riley (1959)
- Asoziale Verflochtenheit der Kommunikationspartner steht im Mittelpunkt
- Bgeht davon aus, dass sowohl der Kommunikator wie auch der Rezipient Mitglieder von sozialen Gruppen sind, und durch diese auch geprägt werden
- CModell nimmt Bezug auf soziologischen Gruppen- und Systemzusammenhänge der Massenkommunikation
- DEinerseits beeinflusst der Massenkommunikationsprozess das Gesamtsozialsystem, andererseits wird es davon selbst beeinflusst.
- EDer Kommunikator steht im Mittelpunkt
- FModell nimmt Bezug auf sozialpsychologische Gruppen- und Systemzusammenhänge der Massenkommunikation
- Ggesellschaftliche Verpflochtenheit der Kommunikationspartner steht im Mittelpunkt
- Hgeht davon aus, dass sowohl der Kommunikator wie auch der Rezipient Mitglieder von gesellschaftlichen Gruppen sind, und durch diese auch geprägt werden
6Kommunikationsmodell von Maletzke (1963):
Der Kommunikator (K) porduziert seine Aussage (A) durch Stoffwahl und Gestaltung. Dabei wirkt mitbestimmend...- ASeine Persönlichkeit
- BSeine allgemeinen sozialen Beziehungen
- CEinflüsse (Zwang) der Öffentlichkeit und die Tatsache, dass der Kommunikator meist in einem Produktionsteam arbeitet
- DSein soziales Umfeld
- ESein psychischer Zustand
- FSein familiäres Umfeld
- GEinflüsse (Zwang) der Gesellschaft und die Tatsache, dass der Kommunikator meist in einem Team arbeitet
7Kommunikationsmodell von Maletzke (1963):
Der Akt des Auswählens, das Erleben der Aussage und die resultierende Wirkungen auf den Rezipienten hängen von verschiedenen Faktoren ab von..- APersönlichkeit des Rezipienten
- Bsozialen Beziehungen und Eigenarten des Mediums die verschiedene Wirkungen auf den Rezipienten haben kann
- CPsyche des Rezipienten
- Dsoziales Umfeld und Eigenarten des Mediums die verschiedene Wirkungen auf den Rezipienten haben kann
8Emile Durkheim (1858-1917): Die soziale Tatsache
- AGesellschaft ist mehr als Summe der Individuen
- BGesellschaft hat einen übersubjektiven Kern
- CGesellschaft besteht aus „sozialen Tatsachen“, die als „System von Verhaltensregeln“
dem Individuum gegenübertreten und zwingenden Charakter annehmen können. - DDie „soziale Tatsache“ ist eine „allgemeine“ und für den Einzelnen „äußerliche“ Realität.
- EGesellschaft ist die Summe aller Individuen
- FGesellschaft hat einen subjektiven Kern
- GGesellschaft besteht aus „sozialen Geschehnissen“, die als „System von Handlungsregeln“
dem Individuum gegenübertreten und zwingenden Charakter annehmen können. - HGesellschaft besteht aus „sozialen Tatsachen“, die als „System von Handlungsregeln“
dem Individuum gegenübertreten und einen öffentlichen Charakter annehmen.
9Emile Durkheim (1858-1917): Die soziale Tatsache
Kreuze die richtigen Aussagen an!- AGesellschaftliche Institutionen als „objektive Realität ́“ außerhalb unseres Bewusstseins
- BMoralische Autorität des Kollektivs
- CTrennung von Individuum und Gesellschaft/ Differenzierung zwischen individueller und gesellschaftlicher Perspektive
- DBegründung der Soziologie als empirische Wissenschaft (zur Analyse sozialer Tatsachen)
- EGesellschaftliche Institutionen als „subjektive Realität ́“ außerhalb
unseres Bewusstseins - FGesellschaftliche Institutionen als „objektive Realität ́“ innerhalb unseres Bewusstseins
- GGesellschaftliche Institutionen als „subjektive Realität ́“ innerhalb unseres Bewusstseins
10Emile Durkheim (1858-1917): Gesellschaft als moralisches Subjekt
Kreuze die richtigen Antworten an!- AMoral: System von Pflichten und obligationen
- BGesellschaft als moralische person, die sich qualitativ von den individuellen personen
unterscheidet - CMoral beginnt in Augen der Allgemeinheit erst mit Selbstlosigkeit und Hingabe
- DSelbstlosigkeit nur dann sinnvoll, wenn das Subjekt, dem wir uns unterordnen einen
höheren Wert besitzt als wir Individuen => Kollektivität oder auch Göttlichkeit - EMoral: System von Gefühlsentscheidungen
- FGesellschaft als moralische person, die sich quantitativ von den individuellen personen
unterscheidet - GMoral endet in Augen der Allgemeinheit erst mit Selbstlosigkeit und Hingabe
- HSelbstlosigkeit nur dann sinnvoll, wenn das Subjekt, dem wir uns unterordnen einen
niederigen Wert besitzt als wir Individuen => Kollektivität oder auch Göttlichkeit
11Emile Durkheim (1858-1917): Moralische Autorität
Kreuze die richtigen Antworten an!- AGesellschaft bezieht ihre moralische Autorität nicht aus ihrer Rolle der moralischen gesetzgeberin, aber sie ist befähigt, diese gesetzgeberische Rolle zu spiel, weil sie in unseren Augen einer wohlbegründeten moralischen autorität begabt ist
- BGesellschaft bezieht ihre moralische Autorität aus ihrer Rolle der moralischen gesetzgeberin, und sie ist befähigt, diese gesetzgeberische Rolle zu spiel, weil sie in unseren Augen einer wohlbegründeten individuellen autorität begabt ist
- CDas Wort „moralische Autorität“ steht im gegensatz zur materiellen autorität, zur physischen supramatie
- DDas Wort „moralische Autorität“ steht im gegensatz zur materiellen autorität, zur gesellschaftlichen supramatie
- EGesellschaft als ein psychisches Wesen, das dem unseren überlegen ist, uns von der natur befreit und herrschaft über dinge gibt
- FGesellschaft als ein gemeinschaftliches Wesen, das dem unseren überlegen ist, uns von der natur befreit und herrschaft über dinge gibt
- GDer Gläubige neigt sich vor Gott, weil ihm das Sein, insbesondere sein geistiges Sein, seine Seele, von Gott zu stammen scheint. Aus den gleichen Gründen hegen wir ein solches Gefühl gegenüber der Kollektivität.
12Emile Durkheim (1858-1917): Krise der Moral
Traditionelle moral ist heute zerrüttet, daraus folgt, dass die Moral uns weniger als ein Pflichtenkodex, als eine festgelegte, für uns verbindliche Disziplin vor Augen tritt denn als ein erahntes, aber noch sehr unbestimmtes Ideal, das uns anzieht- AVerdadeiro
- BFalso
13Emile Durkheim (1858-1917): Individuum und Gesellschaft
Kreuze die richtigen Antworten an!- AFortschreitende Emanzipierung des Individuums impliziert keine Schwächung, sondern eine Veränderung des gesellschaftlichen Bandes.
- BFortschreitende Emanzipierung der Gesellschaft impliziert keine Schwächung, sondern eine Veränderung des individuellen Bandes.
- CDas Individuum unterwirft sich der Gesellschaft, und diese Unterwerfung ist die Bedingung seiner Befreiung: sich von den blinden, nicht-rationalen, physischen Kräften befreien, gelingt nur, wenn mensch diesen kräften ebenso starke rationale kräfte entgegensetzt, in deren schutz er sich begibt, die gesellschaft.
- DIndem er sich in ihrem Schatten niederlässt, ensteht eine abhängigkeit zur gesellschaft, die aber befreiend ist
- EKein gegensatz von individuum und gesellschaft, aber spannungsverhältnis
- FGegensatz von Individuum und Gesellschaft
14Emile Durkheim (1858-1917): Mechanische Solidarität
Kreuze die richtigen Antworten an!- AVor allem in wenig entwickelten Gesellschaften
- BVor allem in hoch entwickelten Gesellschaften
- Cberuht auf dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, auf Ähnlichkeit und wird durch traditionelle, feststehende, sanktionsbewehrte Regeln sichergesellt
- DGesellschaft verfügt über Individuum. Individdum geht im Ganzen auf.
- ESpielt im Krieg eine besonders große Rolle
- FSpielt im Frieden eine besonders große Rolle
15Ferdinand Tönnies (1855-1936): Gemeinschaft und Gesellschaft
Kreuze die richtigen Antworten an!- AGemeinschaft = traditionelle Sozialform, die für die Betroffenen um ihrer selbst willen bedeutsam ist (z.B. Dorf, Stadtrepublik).
- BGesellschaft = zweckbestimmte Sozialform, die durch einen Vertragsschluss (Hobbes, Rousseau) gegründet werden kann.
- CGemeinschaft = zweckbestimmte Sozialform, die durch einen Vertragsschluss (Hobbes, Rousseau) gegründet werden kann.
- DGesellschaft = traditionelle Sozialform, die für die Betroffenen um ihrer selbst willen bedeutsam ist (z.B. Dorf, Stadtrepublik).
16Ferdinand Tönnies (1855-1936): Kritik der öffentlichen Meinung
Was ist die "prägende universale geistige Kraft" ?- ADie Öffentliche Meinung (ÖM)
- Böffentliche Meinung(en) (öM)
17Ferdinand Tönnies (1855-1936): Aggregatzustände der öM
Als sozialer Wille wollen alle Typen der öM verpflichten, kritisieren und moralisch sanktionieren. Um so dichter der Aggregatzustand wird, desto mehr nähert sich die öM der religiösen Überzeugung, die nicht mehr infrage gestellt wird und nicht ungestraft verletzt werden darf.- AVerdadeiro
- BFalso
18Theodor Geiger (1891-1952): Soziale Schichtung
Was meint Theodor Geiger mit der "sozialen Schichtung?- Asoziale Lagen, Einkommensverhältnisse, Berufsgruppenzugehörigkeiten und Gruppenidentitäten
- BEr setzt sich damit vom marxistischen Begriff der „Klasse“ ab
- CEr setzt sich damit von Konzepten der Massengesellschaft, denen zufolge „atomisierte Individuen“ den Einflüssen der Medien schutzlos ausgeliefert sind
- DEr unterscheidet zwischen Schicht und Schichtbewusstsein
- EAusgangspunkt für eine Sozial-Charakterologie
- FAlle angegebenen Antworten sind falsch.
19Wertehierarchie:
Werte im Werte-Hierarchie-Test werde definiert als allgemeine zielorientierungen von personen im sozialen raum, die helfen, in konflikt- und problemsituationen „moralisch“ richtige und sozial akzeptierte entscheidungen zu treffen.
Wertorientierungen lassen sich danach unterscheiden ob...- ASie den bestand der gesellschaft (sozialer zusammenhalt, strukturelle voraussetzungen) oder den bestand des individuums in der gesellschaft (selbstverwirklichung, individueller anteil) absichern.
- BSie den bestand der Familie (sozialer zusammenhalt, strukturelle voraussetzungen) oder den bestand des individuums in der gesellschaft (selbstverwirklichung, individueller anteil) absichern.
20Georg Simmel (1858-1918 ): Soziale Funktion von Konflikten
Kreuze die richtigen Antworten an!- AFeindseligkeiten hindern Grenzen zwischen Gruppen am Verschwimmen
- BOpposition gewährt innere Genugtuung, Ablenkung und Erleichterung – wie es unter
andere psychologischen Umständen gerade die Demut und die Geduld tut - Cz.B. Aversion in der Großstadt, Kampfspiel, Rechtsstreit, Kampf zwischen Wissenschaftlern
- DFeindseligkeiten begünstigen Grenzen zwischen Gruppen am Verschwimmen
21Georg Simmel (1858-1918 ): Konkurrenzen
Kreuze die richtigen Antworten an!- AKämpfe um ein und denselben kampfpreis
- BIndirekte Kampfform
- CBesteht nicht in erster Linie aus offensive und defensive
- DPreis wird von dritter Seite überreicht
- EDirekte Kampfform
- FPreis wird von vierter Seite überreicht
- GBesteht in erster Linie auf offensive und defensive
22Georg Simmel (1858-1918 ): Gruppe und Feindseligkeit
Kreuze die richtige Antwort an!- Aes besteht eine Beziehung zwischen der Struktur jedes sozialen Kreises und dem Maß von Feindseligkeiten, das er unter seinen Elementen gestatten kann
- Bes besteht keine Beziehung zwischen der Struktur jedes sozialen Kreises und dem Maß von Feindseligkeiten, das er unter seinen Elementen gestatten kann
- CJe enger vereinheitlicht die Gruppe ist, desto mehr kann die Feindschaft zwischen ihren Elementen ganz entgegensetzte Bedeutungen haben
- DJe reiner negativ oder destruktiv eine Feindschaft ist, desto leichter wird sie eine Verbindung unter solchen zustanden bringe, für deren Gemeinsamkeit sonst jegliches Motiv fehlte ⇒ synthetische Kraft gemeinsamer Gegnerschaft
23Georg Simmel (1858-1918 ): Kampf – Krieg – Zentralisation
„Der Kämpfende muss sich »zusammennehmen«, d.h. all seine Energien müssen gleichsam in einem Punkt konzentriert sein. “
Kreuze die richtigen Antworten an!- AWechselwirkung zwischen despotischer Verfassung und kriegerischen Tendenzen
- BExtreme, zentralistisch organisierte Parteien bedingen sich wechselseitig
- CVerfolgte Minoritäten, die sich abschließen und zentralistisch organisieren: Ablehnung von Zugeständnissen durch die Majorität, um die innere Geschlossenheit zu wahren
- DWechselwirkung zwischen gesellschaftlicher Verfassung und kriegerischen Tendenzen
- EExtreme, rechtspopulistisch organisierte Parteien bedingen sich wechselseitig
24Georg Simmel (1858-1918 ): Wechselwirkung von Kampf und Frieden
„Und so verhält sich Kampf und Frieden. Im Nacheinander wie Nebeneinander des
gesellschaftlichen Lebens verschlingen sie sich derartig, dass sich in jedem Friedenszustand
die Bedingungen für den zukünftigen Kampf, in jedem Kampf die für den künftigen Frieden
herausbilden.“- AVerdadeiro
- BFalso
25Georg Simmel (1858-1918 ): Beendigung von Konflikten
Was sind Techniken der Konfliktbeendigung nach Simmel?- AErschöpfung der Kräfte
- BWegfall des Streitobjekts
- CSieg/Niederlage
- DKompromiss
- EVersöhnung; zweiter Bruch kann nicht mehr geheilt werden => Unversöhnlichkeit
- FSturrheit
- GVergessenheit
26Lewis A. Coser (1913-2003): Theorie sozialer Konflikte
Nach Coser können Konflikte verstanden werden als...- ATransaktionen von Feindseligkeiten
- BHaltung/ Einstellung
- CUnstimmigkeit
- DMeinungsverschiedenheit
27Lewis A. Coser (1913-2003): Theorie sozialer Konflikte
Konflikte haben Einfluss auf die Identität und den Zusammenhalt von Gruppen...- AWir- Gefühl
- BIn-group versus out-group
- Cdiese Aussage ist Falsch
28Lewis A. Coser (1913-2003): Theorie sozialer Konflikte
Nach Coser erfüllen Konflikte folgende soziale Funktion für die Gesellschaft:- AGruppenbildung, Gruppenzusammenhalt
- BNormen und Werte treten ins Bewusstsein
- CMachtverhältnisse können eingeschätzt und ausbalanciert werden
- DIntegration durch Kompromiss
- ESteigerung der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sozialer Strukturen
- FGeselligkeit
- GFamilienplanung
29Lewis A. Coser (1913-2003): „Echte“ und „unechte“ Konflikte
Die Unterscheidung von „realistic“ und „unrealistic conflicts“ ist bedeutsam im Hinblick auf unterschiedliche Techniken der Konfliktbewältigung (Konfliktregulierung, Konfliktdämpfung, Konflikttransformation)- AVerdadeiro
- BFalso
30Lewis A. Coser (1913-2003): „Echte“ und „unechte“ Konflikte
Was sind "echte" Konflikte nach Coser?- AZwei oder mehr Parteien stellen Forderungen aus Frustration oder
Gewinnkalkulation. - Bmüssen nicht in Kampfsituationen, sondern können auch in Verhandlungen
oder anderen funktionalen Äquivalenten münden - CEs besteht die Wahl der Mittel
- DDer Konfliktverlauf wird durch das konkrete Verhalten der Parteien ausgelöst,
ist auf ein „Objekt“ gerichtet. - Emüssen in Kampfsituationen münden
- FEs besteht keine Wahl der Mittel
- GDer Konfliktverlauf wird durch das konkrete Verhalten der Parteien ausgelöst,
ist auf ein „Sache“ gerichtet.
- AZwei oder mehr Parteien stellen Forderungen aus Frustration oder
31Lewis A. Coser (1913-2003): „unechte“ Konflikte
Was sind "unechte" Konflikte nach Coser?- Awird nicht von äußeren „Objekten“, sondern von inneren Spannungszuständen bestimmt
- Bdient ausschließlich zur Spannungsentladung (ähnlich zur „Triebentladung“ bei Sigmund Freud)
- CKonfliktverlauf ist impulsiv, ungeregelt und kaum institutionalisierbar
- Dwird von äußeren „Objekten“ bestimmt
- EKonfliktverlauf ist explosiv, geregelt und sehr institutionalisierbar
32Was kritisiert Ralf Dahrendorf an Coser?
- AHerrschaft als Ursache und Begleiterscheinung sozialer Konflikte werde vernachlässigt. Coser vertrete eine Gleichgewichtstheorie der Konflikte, die mit den asymmetrischen Machtverhältnissen in der Gesellschaft nicht vereinbar ist.
- BDie eruptive Wirkung von Konflikten werde unterschätzt ebenso wie die Folgen für den sozialen Wandel.
- CCoser vertrete ein individualistisches Konfliktkonzept. Strukturell erzeugte Gegensatzbeziehungen von Normen und Erwartungen geraten aus dem Blick. Demgegenüber betont Dahrendorf den überindividuellen Charakter sozialer Konflikte.
- DDahrendorf kritisiert Coser nicht.
33Unterscheidungsmöglichkeiten von Konflikten nach...
- AArt des Konflikts: Soziale Gemeinschaften, Organisationen, Individuen
- BMittel der Konfliktaustragung: Streik/Demonstrationen, Wettkampf, Debatten
- CZiele des Konflikts: Verteilungskonflikte (um knappe Güter), Konflikte um soziale
Rangordnungen, Regel- und Normenkonflikte - DArt des Konflikts: Streik/Demonstrationen, Wettkampf, Debatten
- EMittel der Konfliktaustragung: Verteilungskonflikte (um knappe Güter), Konflikte um soziale
Rangordnungen, Regel- und Normenkonflikte
34Alle Arten von Konflikten können grundsätzlich auch mit Gewalt ausgetragen werden.
- AVerdadeiro
- BFalso
35Als besonders schwierig in der sozialen Handhabung erscheinen Konflikte, die durch Identitätsfragen (Gruppenzugehörigkeit, nationale Identität etc.) oder religiöse Themen (Gläubige gegen Ungläubige, Gläubige gegen Andersgläubige, etc.) aufgeladen werden.
- AVerdadeiro
- BFalso
36Medienintegration: Differenzierung und Konflikt ( Jäckel)
Kreuze die richtigen Antworten an!- AMedien stellen Angebote bereit, die selektiv genutzt werden
- BDabei kann auch das vermeintlich Unvereinbare zum Zwecke der Aufmerksamkeitssteigerung temporär zusammengeführt werden
- CKonfrontation ist interessanter als harmonischer Gleichklang
- DLesart ist nicht festgelegt und gewährleistet die Chance auf Anschlusskommunikation
- ELesart ist festgelegt und gewährleistet die Chance auf Anschlusskommunikation
- FHarmonischer Gleichklang ist interessanter als Konfrontation
- GMedien stellen Angebote bereit, die wahllos genutzt werden
- HDavon zu unterscheiden ist die integrative Macht von Medienereignissen, die im Sinne von ‚Medien-Events“ ein Zusammengehörigkeitsgefühl in Freud und Leid evozieren können
- IOffen bleibt hier die Frage, ob und ggf. auf welche Weise Medien an Wertevermittlung und normativer Integration der Gesellschaft beteiligt sind
37Kommunikative Integration: Welche Vergesellschaftsformen gibt es nach Weßler?
- AKollektive (regelmäßiger Austausch, Mitgliedschaft, Identifikation, Handlungsfähigkeit)
- BSymbolische Gemeinschaften (regelmäßiger Austausch, Mitgliedschaft, Identifikation,
z.B. soziale Schichten, Klassen und Berufsgruppen) - CSoziale Netze (regelmäßiger Austausch)
- DGemeinschaftliche (regelmäßiger Austausch, Mitgliedschaft, Identifikation,
z.B. soziale Schichten, Klassen und Berufsgruppen) - EWeßler hat sich nicht mit den Vergesellschaftsformen nicht befasst.
38Welches Integrationsmodell krititisert Weßler?
- AKritisiert wird das Integrationsmodell von Winfried Schulz, das am Prinzip der Einheitlichkeit orientiert ist und Medienintegration mit geringem Umfang des Channel-Repertoires und hohen Überschneidungen zwischen den Channels definiert.
- BWeßler hat sich nicht mit Vergesellschaftsformen als Integrationsmodellen befasst.
39Was sind die Anforderungen an die Integrationsfunktion von Massenmedien nach Schulz?
- Ahohe Einheitlichkeit des Medienangebots
- Bgroße Übereinstimmung der Mediennutzungsmuster
- Cmöglichst einheitliche Themenauswahl und Werte-Färbung
- Dgeringe Einheitlichkeit des Medienangebots
- Egerine Übereinstimmung der Mediennutzungsmuster
- Fmöglichst viele Wahlmöglichkeiten des Medienangebots
40Kommunikative Integration ( Weßler)
Beende den Satz:
"Symbolische Gemeinschaften sind aber gerade durch Abgrenzung von anderen Symbol gemeinschaften definiert und können daher dem Einheitlichkeitsprinzip grundsätzlich..."- A...nicht entsprechen
- B...entsprechen
41Kommunikative Integration (Weßler)
Beende den Satz!
Wichtig sei unter Integrationsgesichtspunkten die Beziehung zwischen den Symbolgruppen...- A...die durch Indifferenz, durch Wertschätzung oder durch Konflikt gekennzeichnet sein kann.
- B... die durch Differenz, durch Toleranz oder durch Konflikt gekennzeichnet sein kann.
42Weßler unterscheidet zwischen "genuinen“ Konflikten (Kampf um Ressourcen) und „ethnisierten Konflikten“ (Zugehörigkeit zu einer Symbolgemeinschaft bestimmt die Konfliktwahrnehmung).
Für genuine Konflikte schlägt Weßler „Integration durch Konfliktkommunikation“ vor.- AVerdadeiro
- BFalso
43Kommunikative Integration (Weßler)
Integration durch Konfliktkommunikation beinhaltet:- A1. Gegenseitige Beobachtung der gesellschaftlichen Gruppen über Medien
- B2. Nutzung nach individuellen und Gruppenpräferenzen, sofern dies nicht zur dauerhaften Ausblendung vorhandener Konflikte führt
- C3. Konfliktkommunikation ohne Entwertung und durch Fokussierung von Interessen statt Positionen
- D1. Gegenseitiges Interesse der gesellschaftlichen Gruppen über Medien
- E2. Nutzung nach kollektiven Gruppenpräferenzen, sofern dies nicht zur dauerhaften Ausblendung vorhandener Konflikte führt
- F3. Konfliktkommunikation mit Aufwertung und durch Fokussierung von Interessen statt Positionen
Informações
- Descrição
- Uni wien uni wien ksoz kommunikationssoziologie
- Autor
- Victoria N.
- Idioma
- Deutsch
- Visualizações
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- Etiquetas
- Avaliação
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