Quiz
Kommunikationssoziologie teil 2 grimm
Perguntas do quiz (21)
1Homogenität/Einheitlichkei (nach Schulz)
-> wird von den meisten Sozial-/ Kommunikationswissenschaftlern heute als unrealitisch und unerreichbar kritisiert- AVerdadeiro
- BFalso
2Differenzierte/komplexe Gesellschaften werden nach Jäckel integriert durch...
- AAnschlusskommunikation
- BMedien-Events
- CNormen
- DMassenmedien
- Esubjektive
3Nach Wessler können "genuine" Konflikte durch Konfliktkommunikation integriert werden:
- AGegenseitige Beobachtung
- BMediennutzung nach differenziellen Gruppenpräferenzen
- CKonfliktaustragung ohne Entwertung durch Fokussierung von Interessen statt
Konflikten - DGegenseitige Beschattung
- EMediennutzung nach indifferenten Gruppenpräfernzen
- FHomogenität/Einheitlichkeit
4"Ethnisierte" Konflikte könnten durch Konfliktkommunikation angeheizt werden.
- AVerdadeiro
- BFalso
5Unterhaltungsgenres sind insofern an sozialen Integrations-/Desintegrationsprozessen beteiligt, als das sie...
- A1. Minderheiten thematisieren (oder ignorieren)
- B2. Stereotypen über soziale Gruppen konstruieren (Eigenschaften der Mehrheits-gesellschaft, Eigenschaften von Minderheiten)
- C3. eine Moral transportieren (welche die Ausgrenzung von Minderheiten erleichtert oder
erschwert) - D1. eine integrierte Mehrheit thematisieren (oder ignorieren)
- E2. Stereotypen über ihr soziales Umfeld konstruieren (Eigenschaften der Mehrheits-gesellschaft, Eigenschaften von Minderheiten)
- F3. keine Moral transportieren
6Unterhaltungsgenres sind (ebenso wie Medieninformationen) im Hinblick auf Integration-/Desintegration
prinzipiell ambivalent. Dies gilt insbesondere für solche Unterhaltungsgenres, die einen Bezug zu Deutungsschemata (Frames) haben, die im Rahmen des Migrationsdiskurses verwendet werden wie z.B.:- AKriminalfilme
- BPolitthriller über Terrorismus
- Crealitätsnahe Soaps
- DDramen
- ERomanzen
- FThriller
7Nenne die vier Grundkategorien der amerikanischen Kultur nach Dörner!
- ABiblische Tradition, Republikanismus, utilitaristischer Individualismus, expressiver Individualismus
- Bkatholische Tradition, Demokratismus, Individualität, Freiheit
- CBiblische Tradition, Demokratie, utilitaristischer Individualismus, expressiver Individualismus
8Was sind "Klassische" Wirkungshypothesen, denen zufolge der Medienkonsum die Aggressivität beeinflusst?
- AStimulations-Hypothese
- BKatharsis-Hypothese
- CDie Inhibitions-Hypothese
- DLernen am Modell
- EAbstumpfungs-Hypothese
- FErregungs-Hypothese
- GSelective Exposure
- HSelective Retention
9Kritik der "klassischen" Mediengewalt-Wirkungsforschung:
- AStarke Fokussierung auf Aggressionseffekte, Angstprozesse werden kaum beachtet
- BWirkungsvoraussagen widersprechen sich im Hinblick auf die Erhöhung
- CGewaltdarstellungen werden aus der Täterperspektive verarbeitet. Die Möglichkeit
von Opferidentifikationen wird vernachlässigt. - DDie Wirkungsvoraussagen sind pauschal
- EDie Mediengewalt-Wirkungsforschung wird seit den 60er Jahre durch politisch motivierte Positionierungen bestimmt.
bestimmt - FMethodische Mängel
- Glinear-analoges Medienwirkungsverständnis dominiert heutzutage
- HEs gibt keine Kritiken zur Mediengewalt-Wirkungsforschung.
- Izu Allgemein
10General-Aggression-Model (GAM)
- Asozialen und sozial-kognitiven Theorie von Bandura
- BModell fokussiert die "Person in der Situation" und versucht die Bedingungen für die Auslösung gewalttätiger Episoden in laufenden Interaktionen zu klären
- CAus einer Serie von Lernepisoden entwickelt sich dann (potenziell) eine aggressive
Persönlichkeit - Dsozialen und sozial-kognitiven Theorie von Gerbner
- EAus einer Serie von Lernepisoden entwickelt sich keine agressive Persönlichkeit
11Kritik am General Aggression Model:
- AAngstprozesse bei der Mediengewalt-Rezeption werden ausgeblendet
- BEinflüsse der Kommunikatgestaltung auf das Endergebnis der Rezeption werden
vernachlässigt - CMöglichkeit der Vermeidung violenten Verhaltens zwar erkannt, aber weder im
Zusammenhang mit der Mediengewalt-Rezeption noch im Hinblick auf die
Zieldimension einer "friedfertigen Persönlichkeit" thematisiert - DPersönlichkeitsfaktoren und Situationseinflüsse als Filtervariablen bei der Herausbildung einer aggressiven Persönlichkeit aufgefasst
- EAngstprozesse bei der Mediengewalt-Rezeption werden eingeblendet
- FEinflüsse der Kommunikatgestaltung auf das Endergebnis der Rezeption werden zu stark betont
12Was sind allgemeine Wirkungstrends bei Gewaltdarstellungen?
- AStarke Angstvermittlung
- BTendenz zur Entwicklung von Aggressionshemmungen und zum Abbau reaktiver Aggressivität (negatives Lernen)
- CAbbau von Empathiebereitschaft
- DAbbau von Toleranz
- EFeindbildkonstruktionen anhand aversiv empfundener Gewalttäter
- FNeigung zum Abbau von Scary World-Ansichten aufgrund von Distanzierungsbestreben (es sei denn, es besteht eine direkte Betroffenheit)
- GNeigung zum Abbau von Scary World-Ansichten aufgrund von Distanzierungsbestreben (es sei denn, es besteht keine direkte Betroffenheit)
- HAufbau von Toleranz
- IAufbau von Empathiebereitschaft
- Jgeringe Angstvermittlung
13Was ist der Robespierre-Affekt?
- AVersuch, eine als „offen“ perzipierte Gewaltkette durch die Usurpation von Strafgewalt
eigenmächtig zu schließen - BRache in moralischem Gewand
- Cwird in kommunikationswissenschaftlicher Terminologie zur Bezeichnung eines nichtimitativen Typus medieninduzierter Aggression eingeführt, der von der
moralischen Empörung lebt und diese in Gewaltbereitschaft gegen „Täter“ übersetzt - DRache im gesellschaftlichen Gewand
- ERache im individualistischen Gewand
- AVersuch, eine als „offen“ perzipierte Gewaltkette durch die Usurpation von Strafgewalt
14Systemtheorie nach Talcott Parsons(1902-1979): Handlungs- zur Systemtheorie
Was sind Bestandteile der strukturellen Gesellschaft?- ASozialisierte Personen
- BSoziale Beziehungen
- CInstitutionelle Regeln
- DKulturelle Werte
- EPersönlichkeit
- FGesellschaft
- GSoziales Umfeld
15Systemtheorie nach Talcott Parsons(1902-1979): Handlungs- zur Systemtheorie
Nenne die Sub-Systeme!- AOrganismus (organism system)
- BPersonale System (personality system)
- CSoziale System (social system)
- DKulturelles System (cultural system)
- EGesellschaftliches System (society sytem)
- FIndividuale System (individual system)
16Systemtheorie nach Talcott Parsons(1902-1979): Handlungs- zur Systemtheorie
Übergreifende Stabilität ergibt sich aber erst aus der Überschneidung aller vier sub Systeme. So funktioniert beispielsweise die Vermittlung zwischen sozialem und kulturellen System über die Ausbildung eigener Institutionen der sozialen Kontrolle. Das personale System ist mit den anderen Sub-Systemen über
Internalisierung und Sozialisierung verknüpft.- AVerdadeiro
- BFalso
17Systemtheorie nach Talcott Parsons(1902-1979): Normen und Werte
- AWerte haben eine primäre Funktion für die Aufrechterhaltung der Strukturen eines Sozialsystems
- BNormen sind primär integrierend;sie regulieren die Vielzahl jener Prozesse, die zur Verwirklichung strukturierter Wert-Verpflichtungen beitragen
- CWerte sind primär integrierend;sie regulieren die Vielzahl jener Prozesse, die zur Verwirklichung strukturierter Wert-Verpflichtungen beitragen
- DNormen haben eine primäre Funktion für die Aufrechterhaltung der Strukturen eines Sozialsystems
- Eprimäre Funktion der Kollektivität: Erreichen von Zielen im Sinne des Sozial-Systems
- Fprimäre Funktion der Rolle für das Sozialsystem ist eine adaptive (z.B. Dienstleistungen)
18Struktur-funktionaler Ansatz der Systemtheorie
Kreuze die richtige Aussage an!- AStrukturbegriff dem Funktionsbegriff vorgeordnet
- BAnnahme, dass alle sozialen Systeme notwendigerweise bestimmte Strukturen aufweisen
- CNachteil: dass Strukturen weitgehend als gegeben vorausgesetzt und deshalb gerade nicht selbst auf ihre Funktion hin befragt werden
- DStrukturbegriff dem Funktionsbegriff untergeordnet
- EAnnahme, dass alle sozialen Systeme keine bestimmten Strukturen aufweisen
- FNachteil: dass Strukturen weitgehend nicht vorausgesetzt sind und deshalb gerade nicht selbst auf ihre Funktion hin befragt werden
19Systemfunktionaler Ansatz
- AProm. Vertreter: Walter Buckley und James Miller
- BSysteme als komplexe, anpassungsfähige und zielgerichtete Gesamtheiten
- CStrukturveränderungen oder Ausbau bei veränderten Umweltbedingungen
- DIn der Konzentration auf interne Systemprozesse liegen zugleich Stärken und Schwächen
->Erhaltung eines bestimmten Systems unter variablen Umweltbedingungen und bei Einbeziehung der Möglichkeit der Strukturänderung Bezugspunkt der Analyse - EProm. Vertreter: Bandura und Schrammer
- FStrukturveränderungen oder Ausbau bei Veränderungen der Gesellschaftstruktur
20Funktional-struktureller Ansatz
Kreuze die richtigen Antworten an!- AProm. Vertreter: Luhmann
- BFrage nach der Funktion von Systemen
- CBezugspunkt der Analyse außerhalb des Systems: in der Relation zwischen System und Umwelt
- DSinn von Systemen: ausgegrenzte Bereiche erschaffen, die es ermöglichen, die menschliche Aufnahmekapazität überwältigende Komplexität der Welt in spezifischer Weise zu erfassen und zu verarbeiten
- Egrundlegende Problem der Verarbeitung von Komplexität lösen
- FProm. Vertreter: Walter Buckley und James Miller
21Theorie des kommunikativen Handelns (Habermas): Was sind die Handlungstypen nach Habermas ?
Kreuze die richtigen Antworten an!- ATeleologisches Handeln: tritt mit dem Geltungsanspruch der Wahrheit auf, bezieht sich auf die
objektive Welt - BNormatives Handeln: unterliegt dem Geltungsanspruch der Richtigkeit und bezieht sich auf die
soziale Welt - CDramaturgischen Handeln: ist Wahrhaftigkeit/ Aufrichtigkeit zugeordnet, Referenzrahmen ist die
subjektive Welt - DKommunikatives Handeln: zielt auf Verständigung und bezieht sich in reflexiver Weise auf alle drei Welten
- ETeleologisches Handeln: unterliegt dem Geltungsanspruch der Richtigkeit und bezieht sich auf die
soziale Welt - FKommunikatives Handeln: ist Wahrhaftigkeit/ Aufrichtigkeit zugeordnet, Referenzrahmen ist die
subjektive Welt
- ATeleologisches Handeln: tritt mit dem Geltungsanspruch der Wahrheit auf, bezieht sich auf die
Informações
- Descrição
- uni wien pukw kommunikationssoziologie
- Autor
- Victoria N.
- Idioma
- Deutsch
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