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Pez Penguin
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Markus Gio
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Pez Penguin
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342
14

Description

Ein unmfangreicher Fragenkatalog für das WS 2016.

Resource summary

Question 1

Question
Von der Handlungs- zur Systemtheorie (Talcott Parsons) (4)
Answer
  • Ausgangspunkt ist die Frage nach der Möglichkeit gesellschaftlicher Ordnung
  • Die Voraussetzungen hierfür sind die Reproduktion der Art und die Produktion der Mittel zur Problemlösung
  • Die Voraussetzungen hierfür sind die Produktion der Art und die Reproduktion der Mittel zur Problemlösung
  • Knüpft an die "soziale Theorie" von Bandura und die Theorie von "Gesellschaft und Gemeinschaft" von Tönnies an
  • Knüpft an die "soziale Tatsache" und das "moralisches Subjekt" von Durkheim sowie "soziales Handeln" von Weber an
  • Zielgerichtete Handlung = kleinste soziale Einheit
  • Organismus = kleinste soziale Einheit

Question 2

Question
Wie lauten die Sub-Systeme? (Talcott Parsons) (4)
Answer
  • Organismus = Genetisch strukturierte Einheit von Organen
  • Gesellschaft = zweckbestimmte Sozialform
  • Soziales System = Interaktion zwischen zwei oder mehreren Akteuren
  • Kulturelles System = Organisation von Institutionen und der darin verkörperten Werte
  • Personales System = Um das Problem der Bedürfnisbefriedigung herum organisiertes Sub-System integrierter Handlungen eines Akteurs
  • Gemeinschaft = Wesenswille, psychische Verfassung ist Gefallen und Gewohnheit

Question 3

Question
AGIL Schema (Talcot Parsons) (4)
Answer
  • Adaption = Anpassung an die knappe Umweltressourcen
  • Goal Attainment = Auswahl geeigneter Ziele und effizientes Agieren
  • Integration = Abstimmung der Teile und Funktionseinheiten
  • Latent Pattern Maintenance = Systemerhaltung und Kontrolle von Abweichungen
  • General Interest = Interessen und Absichten einer Gesellschaft
  • Affection = Affektive Handlungen und Emotionen

Question 4

Question
Wer sind die ProminenTen Vertreter des Systemfunktionalen Ansatzes? (2)
Answer
  • Walter Buckley
  • James Miller
  • Talcott Parsons
  • Niklas Luhmann
  • Humberto Maturana
  • Francisco Varela

Question 5

Question
„Autopoietische Systeme erscheinen nun entgegen dem systemtheoretischen Grundpostulat der notwendigen Offenheit komplexer Systeme als Einheiten, die in ihrem Kernbereich, in ihrer inneren Steuerungsstruktur offen sind.
Answer
  • True
  • False

Question 6

Question
Nenne die 5 Systemtheorethischen Ansätze: (5)
Answer
  • Struktur-funktionaler Ansatz
  • Systemfunktionaler Ansatz
  • Funktional-struktureller Ansatz
  • Funktional-genetischer Ansatz
  • Theorie selbstreferentieller Systeme
  • Genetisch-struktureller Ansatz
  • Genetisch-funktioneller Ansatz
  • Systemgenetischer Ansatz

Question 7

Question
Funktional-struktureller Ansatz - welche Aussagen stimmen? (5)
Answer
  • Dieser insbesondere von Niklas Luhmann ausgearbeitete Ansatz radikalisiert die funktionale Analyse zur Frage nach der Funktion von Systemen
  • Dieser insbesondere von Talcott Parsons ausgearbeitete Ansatz radikalisiert die funktionale Analyse zur Frage nach der Leistung von Systemen
  • Systemtheorie muss notwendigerweise als "System-Umwelt-Theorie" verstanden werden
  • Der Sinn von Systemen, lässt sich nur rekonstruieren, wenn der Bezugspunkt der Analyse außerhalb des Systems selbst liegt
  • Der Sinn der Bildung von Systemen darin zu sehen, dass ausgegrenzte Bereiche geschaffen werden, die es ermöglichen, die menschliche Aufnahmekapazität überwältigende Komplexität der Welt in spezifischer Weise zu erfassen und zu verarbeiten
  • System-Umwelt-Konzeptionen dagegen begreifen soziale Gebilde als komplexe, sinnhaft konstituierte Einheiten, die eine Vielzahl von Problemen lösen müssen, wenn sie in ihrer Umwelt bestimmte Ziele erreichen wollen
  • System-Umwelt-Konzeptionen dagegen begreifen soziale Gebilde als einfache, sinnhaft konstituierte Einheiten, die eine Vielzahl von Problemen lösen müssen, wenn sie in ihrem System bestimmte Ziele erreichen wollen

Question 8

Question
Funktional-genetischer Ansatz - Welche Aussage trifft zu? (2)
Answer
  • Schon der system-funktionale Ansatz ist durch ein starkes Interesse an Prozessen gekennzeichnet, wenngleich dort vor allem systeminterne Prozesse im Vordergrund stehen.
  • Schon der system-funktionale Ansatz ist durch ein starkes Interesse an Strukturen gekennzeichnet, wenngleich dort vor allem systeminterne Prozesse im Hintergrund stehen.
  • Fokussiert die evolutionäre Perspektive
  • Fokussiert die externe Perspektive

Question 9

Question
Theorie selbstreferentieller Systeme - Welche Aussagen treffen zu? (4)
Answer
  • Prominenter Vertreter: NIklas Luhmann
  • Der Ansatz geht davon, dass komplexe Systeme für sich selbst ein Problem darstellen
  • Der Ansatz geht davon, dass jedes System über eine bestehende Struktur verfügt
  • Die Theorie thematisiert reflexive Mechanismen, Selbstthematisierung, Reflexion sowie Selbstreferenz
  • Das Motiv der Selbstreferentialität führt dann Theorie der Autopoiesis

Question 10

Question
Begriff der Massenmedien - Welche Aussagen treffen zu? (6)
Answer
  • Mit dem Begriff der Massenmedien sollen im folgenden alle Einrichtungen der Gesellschaft erfasst werden, die sich zur Verbreitung von Kommunikationen technischer Mittel der Vervielfältigung bedienen
  • Vor allem ist an Bücher, Zeitschriften, Zeitungen zu denken
  • Vor allem ist an Vorträge, Theateraufführungen, Ausstellungen und Konzerte zu denken
  • Verfahren, die Produkte in großer Zahl mit noch unbestimmten Adressaten erzeugen
  • Vor allem ist an die Massenproduktion von Manuskripten nach Diktat wie in mittelalterlichen Schreibwerkstätten zu denken
  • Durch technische Zwischenschaltung wird Interaktion ausgeschlossen
  • Durch die Unterbrechung des unmittelbaren Kontaktes sind einerseits hohe Freiheitsgrade der Kommunikation gesichert
  • Es sind zwei Selektoren am Werk: Sendebereitschaft und Einschaltinteresse
  • Es sind zwei Selektoren am Werk: Selbstreferenz und Fremdreferenz

Question 11

Question
Autopoietische Systeme erscheinen nun entgegen dem systemtheoretischen Grundpostulat der notwendigen Offenheit komplexer Systeme als Ganzheiten, die in ihrem Kernbereich, in ihrer inneren Steuerungsstruktur geschlossen sind.
Answer
  • True
  • False

Question 12

Question
Realität der Massenmedien - Welche Aussage trifft zu? (5)
Answer
  • Die Realität der Massenmedien, ihre reale Realität könnte man sagen, besteht in ihren eigenen Operationen
  • Der Verbreitungsprozess ist aber nur auf Grund von Technologien möglich
  • Der Verbreitungsprozess ist aber nur auf Grund von persönlicher Interaktion möglich
  • Es macht daher guten Sinn, die reale Realität der Massenmedien als die in ihnen ablaufenden, sie durchlaufenden Kommunikationen anzusehen
  • Massenmedien erzeugen eine transzendentale Illusion
  • Es besteht eine eine Realitätsverdoppelung, die in dem beobachteten System der Massenmedien stattfindet

Question 13

Question
Für die zweite Verstehensmöglichkeit muss man die Einstellung eines Beobachters zweiter Ordnung einnehmen, eines Beobachters von Beobachtern. Wir beobachten jetzt eine Realitätsverdoppelung, die in dem beobachteten System der Massenmedien stattfindet. Wir halten uns an den Ausgangspunkt, dass Massenmedien als beobachtende Systeme genötigt sind, zwischen Selbstreferenz und Fremdreferenz zu unterscheiden
Answer
  • True
  • False

Question 14

Question
Kommunikation im sozialen Kontext als (4)
Answer
  • Sozialisationsagentur
  • Grundlage für Erlebnissuche, Moralentwicklung und Motivationsverstärkung
  • Instrument bei der Konfliktaustragung
  • Orientierungshilfe bei Problemlösungen
  • Systemtheorie
  • Einseitiger und direkter Prozess

Question 15

Question
Die kommunikationssoziologische Betrachung: (3)
Answer
  • Individuelle Bedingungen des Senders und Empfängers
  • Prozesse im Sender und Empfänger
  • Soziale Bedingungen des Senders und Empfängers
  • Interaktion zwischen Sender und Empfänger
  • Einbettung der Interaktion zwischen Sender und Empfänger in den sozialen Kontext

Question 16

Question
Alternative Erklärungsansätze der Mediengewalt: (4)
Answer
  • Der Konsum violenter Medieninhalte bedingt eine Erhöhung der Aggressivität und Gewaltbereitschaft (Medienwirkungsthese)
  • Aggressivität/ Gewaltbereitschaft und Medienkonsum verstärken sich wechselseitig (Aufschaukelungsthese).
  • Sinkender Medienkonsum führt zu sinkender Aggressivität/ Gewaltbereitschaft (Abschaukelungsthese)
  • Eine erhöhte Aggressivität und Gewaltbereitschaft bedingt eine verstärkte Zuwendung zu violenten Medieninhalten (Zuwendungsthese).
  • Eine erhöhte Aggressivität und Gewaltbereitschaft bedingt eine verstärkte Zuwendung zu violenten Medieninhalten (Medienwirkungsthese)
  • Aggressivität/ Gewaltbereitschaft und Medienkonsum verstärken sich wechselseitig (Zuwendungsthese)
  • Der Konsum violenter Medieninhalte bedingt eine Erhöhung der Aggressivität und Gewaltbereitschaft (Aufschaukelungsthese).

Question 17

Question
"Klassische" Wirkungshypothesen der Mediengewaltforschung (6)
Answer
  • Stimulations-Hypothese
  • Inhibitions-Hypothese
  • Lernen am Modell
  • Abstumpfungs-Hypothese
  • Erregungs-Hypothese
  • Katharsis-Hypothese
  • Medienwirkungsthese
  • Zuwendungsthese
  • Abschaukelungsthese
  • Aufschaukelungsthese

Question 18

Question
Kritik der "klassischen" Mediengewalt-Wirkungsforschung (7)
Answer
  • Starke Fokussierung auf Aggressionseffekte, Angstprozesse werden kaum beachtet.
  • Wirkungsvoraussagen widersprechen sich im Hinblick auf die Erhöhung & Veringerung
  • Gewaltdarstellungen werden aus der Täterperspektive verarbeitet. Die Möglichkeit von Opferidentifikationen wird vernachlässigt
  • Auch Persönlichkeitsfaktoren der Rezipienten werden ebenso wie situationale Einflüsse allenfalls als Filtervariablen zur Abschwächung oder Erhöhung von Gewalteffekte angesehen.
  • Auch Persönlichkeitsfaktoren der Rezipienten werden ebenso wie strukturelle Einflüsse allenfalls als Filtervariablen zur Abschwächung oder Erhöhung von Gewalteffekte angesehen.
  • Es herrschen Methodische Mängel
  • Es dominiert ein analog-lineraeres Medienwirkungsverständnis
  • Es herrscht eine Revitalisierung des imitationstheorethischen Erbes (das Vorbildlernen wird überschätzt und die Möglichkeit negativen Lernens im Sinne des Vermeidungsverhaltens unterschätzt.
  • Nachahmungstaten lassen sich vor allem bei der Darstellung von Gewalt finden. Offensichtlich hat Gewalt eine suggestive Wirkung.
  • Vermittlung von Gewaltmotivation

Question 19

Question
Kritik am General Aggression Model von Bandura (GAM) (5)
Answer
  • Der bislang komplexeste Versuch, Lernprozesse bei der Rezeption von Mediengewalt kognitionspsychologisch zu fundieren
  • Der bislang komplexeste Versuch, Wahrnehmungsprozesse bei der Rezeption von Mediengewalt soziologisch zu fundieren
  • Einseitigkeiten "klassischer" Lerntheorien
  • Persönlichkeitsfaktoren und Situationseinflüsse als Filtervariablen bei der Herausbildung einer aggressiven Persönlichkeit
  • Die Möglichkeit der Vermeidung violenten Verhaltens zwar anerkannt, aber weder im Zusammenhang mit der Mediengewalt-Rezeption noch im Hinblick auf die Zieldimension einer "friedfertigen Persönlichkeit" thematisiert
  • Angstprozesse bei der Mediengewalt-Rezeption ausgeblendet
  • Agressionsprozesse werden ausgeblendet
  • Einflüsse der Rezeption auf die Kommunikatgestaltung der Rezeption werden vernachlässigt
  • Einflüsse der Kommunikatgestaltung auf das Endergebnis der Rezeption werden vernachlässigt

Question 20

Question
Das Modell der Opferzentrierung besteht aus welchen Dimensionen? (3)
Answer
  • Angst
  • Tragikeffekt
  • Robbespierre-Affekt
  • Aggression
  • Situative Effekte
  • Gestaltungseffekte

Question 21

Question
Das Modell der erweiterten Opferrezeption von Grimm beinhaltet folgende Dimensionen (6)
Answer
  • Angst-Depression
  • Tragische Katharsis
  • Heldenverehrung
  • Täterscham
  • Moral-Akkumulation
  • Robbespierre-Affekt
  • Tragikeffekt
  • Angst
  • Aggression
  • Saubere Gewalt

Question 22

Question
Wirkung von Gewaltdarstellungen: Schlussfolgerungen (5)
Answer
  • Gewaltdarstellungen können sowohl integrative, friedensstiftende als auch desintegrative, gewaltförderliche Wirkungen entfalten
  • Die Wirkung von Mediengewalt hängt von der Kontextuierung der Gewalt innerhalb des Kommunikats ab
  • Rezipienten sind keine Imitationsautomaten, die Vorgaben in den Medien ungeprüft übernehmen. Vielmehr können sie einer Überredungsabsicht des Kommunikats aktiv Widerstand leisten oder die Rezeptionsvorgabe nach Maßgabe eigener Überlegungen kreativ erweitern.
  • Rezipienten sind Imitationsautomaten, die Vorgaben in den Medien ungeprüft übernehmen. Sie können einer Überredungsabsicht des Kommunikats zwar aktiv Widerstand leisten aber die Rezeptionsvorgabe nicht nach Maßgabe eigener Überlegungen erweitern
  • Gewaltdarstellungen lösen als Primäremotion Angst aus.
  • Der weitere Wirkungsprozesses folgt weniger dem Modell linear-analoger Übertragung (z.B. Täterimitation, Scary World-Effekt) als vielmehr der Logik der Angstverarbeitung
  • Der weitere Wirkungsprozesses folgt dem Modell linear-analoger Übertragung (z.B. Täterimitation, Scary World-Effekt)

Question 23

Question
Sekundäre und tertiäre Effekte der Angstverarbeitung: (8)
Answer
  • Empathieabbau
  • Erhöhung der Erregungskontrolle
  • Verringerung der Erregungskontrolle
  • Vermeidungsverhalten
  • Distanzierungsbestreben
  • Zuneigungsverstärkung
  • Violentes Verhalten
  • Moralische Empörung
  • Hilflosigkeit
  • Toleranzsteigerung

Question 24

Question
Nach Wessler können "genuine" Konflikte durch Konfliktkommunikation integriert werden: (3)
Answer
  • Gegenseitige Beobachtung
  • Gegenseitiges Nichtbeachten
  • Mediennutzung nach differenziellen Gruppenpräferenzen
  • Konfliktaustragung ohne Entwertung durch Fokussierung von Interessen statt Konflikten
  • Konfliktaustragung durch Aufwertung von Positionen statt Interessen

Question 25

Question
Trends der Berichterstattung über Migranten (6)
Answer
  • Medien stellen Migranten als besonders kriminell oder als anders problematische Gruppe dar
  • Medien zeigen Ausländer in ihrer Opferrolle
  • In der Regel kommen Migranten als Objekte von Aussagen und kaum als Subjekte von Kommunikation vor.
  • Bestimmte Nationen sind überrepräsentiert
  • Die Verwendung des Nachrichtenfaktors Negativität wird akzentuiert
  • Zunehmende Verwendung von Gewalt- und Konflikt-Bilderm
  • Nachrichtenmedien tragen zur Stigmatisierung/Diskriminierung von Minderheiten bei und erschweren die Integration.
  • Soziale Probleme von ausländischen Arbeitnehmern werden thematisiert
  • Es gibt einen positiven Trend in der Berichterstattung über Ausländer

Question 26

Question
Unterhaltungsgenres sind insofern an sozialen Integrations- /Desintegrationsprozessen beteiligt, als sie (3)
Answer
  • Minderheiten thematisieren (oder ignorieren)
  • Stereotypen über soziale Gruppen konstruieren
  • eine Moral transportieren
  • auf ein konfliktfreies Zusammenleben hinweisen
  • auf Sendungen im rechtsradikalen Millieu für das Thema der Ausländerfeindlichkeit sensibilisieren

Question 27

Question
Die kommunikative Leistungsfähigkeit fiktionaler Film-Erzählungen gegenüber Dokumentationen besteht in der größeren Gestaltungsfreiheit der Repräsentationsbeziehung zur sozialen Realität. So lassen sich in der Fiktion: (3)
Answer
  • Einzelaspekte akzentuieren, die vom gesellschaftlich Durchschnittlichen abweichen
  • Gemeinsamkeiten gesellschaftlichen Zusammenlebens finden
  • Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, die bislang nicht oder ungenügend wahrgenommen werden
  • Zukünftige Situationen erlebbar machen
  • Gegenargumente für die Persuasion im Sinne einer interkulturellen Toleranzsteigerung finden

Question 28

Question
Der Kampf ist selbst schon, ohne Rücksicht auf seine Folge- oder Begleiterscheinungen, „eine Vergesellschaftungsform“.
Answer
  • True
  • False

Question 29

Question
Konkurrenzen sind (1)
Answer
  • Kämpfe, in denen parallele Bemühungen beider Parteien um ein und denselben Kampfpreis bestehen
  • Ablenkung und Erleichterung zugleich – wie es unter anderen psychologischen Umständen gerade die Demut und die Geduld tut

Question 30

Question
Demokratischer Dauerstreit nach Dubiel (4)
Answer
  • Dubiels Gesellschaftsdiagnose unterstellt eine „moderne Dynamik der Ausdehnung des potenziell Strittigen“, das durch die „Erosion überpolitischer, streittranszendenter Autoritätsquellen“ beschleunigt wird.
  • Am Beispiel der Transformation von Klassenkampf in Tarifkonflikt macht Dubiel deutlich, wie Konflikte „eingehegt“ werden können.
  • Er unterscheidet zwischen "teilbaren" und "unteilbaren" Konflikten
  • Er unterscheidet zwischen "strukturierten" und "unstrukturierten" Konflikten
  • Ist der unblutige Dauerstreit der demokratischen Öffentlichkeit
  • der blutige Dauerstreit der demokratischen Öffentlichkeit

Question 31

Question
Emile Durkheim ist Vertreter folgender Theorien: (4)
Answer
  • Demokratischer Dauerstreit
  • Soziale Tatsache
  • Moralisches Subjekt
  • Moralisches Objekt
  • Moralische Autorität
  • Individuum und Gesellschaft
  • Gemeinschaft und Gesellschaft
  • Moral und Recht

Question 32

Question
Ferdinand Tönnies ist Vertreter folgender Theorien: (2)
Answer
  • Öffentliche Meinung (ÖM) und öffentliche Meinungen (öM)
  • Soziale Schichtung
  • Moral und Recht
  • Soziales Verhalten
  • Soziales Handeln
  • Gemeinschaft und Gesellschaft

Question 33

Question
Theodor Geiger ist Vertreter folgender Theorien: (2)
Answer
  • Moral und Recht
  • Soziale Schichtung
  • Öffentliche Meinung (ÖM) und öffentliche Meinungen (öM)
  • Soziale Handlung

Question 34

Question
Wie lauten die Wertegruppen der Wertehierarchie nach Kohlberg? (5)
Answer
  • Individualwerte 1 (Selbstverwirklichung)
  • Individualwerte 2 (Gratifikation)
  • Individualwerte 3 (Leben/Tod)
  • Gesellschaftswerte 1 (Solidarität/Zusammenhalt)
  • Gesellschaftswerte 2 (Ordnung)
  • Vermittlungswerte
  • Differenzialwerte

Question 35

Question
Wie lautet Berechnungsweise der Kennwerte bei der moralischen Überzeugung von Journalisten? (1)
Answer
  • MOOPT=MOPOW-MANMO
  • MOPOW=MOOPT-MANMO
  • MANMO=MANMO-MOOPT

Question 36

Question
Interaktion – Sprache – Kommunikation (Talcott Parsons) (5)
Answer
  • Der Prozess, der für soziale Systeme charakteristisch ist, bezeichnen wir als "Interaktion"
  • Der Prozess, der für soziale Systeme charakteristisch ist, bezeichnen wir als "Entscheidung"
  • Damit dieser Prozess Handeln in unserem Sinn einbegreife, muss er sich auf die symbolische Ebene konzentrieren. Damit meinen wir im wesentlichen die linguistische Ebene des Ausdrucks und der Kommunikation.
  • Der Input einer Botschaft kann einen Output stimulieren, der in gewissem Sinn eine Antwort ist
  • Den Prozess, der zu einer Antwort führt, die in irgendeiner Beziehung zu einem oder mehreren Kommunikations-Inputs steht, können wir als "Entscheidung" bezeichnen
  • Den Prozess, der zu einer Antwort führt, die in irgendeiner Beziehung zu einem oder mehreren Kommunikations-Inputs steht, können wir als "Interaktion" bezeichnen
  • Der Entscheidungsprozess findet in einer »Black-Box« – der Persönlichkeit des Handelnden – statt
  • Der Interaktionssprozess findet in einer »Black-Box« – der Persönlichkeit des Handelnden – statt

Question 37

Question
Informationsbegriff nach Luhmann (4)
Answer
  • Information ist irgendein Unterschied, der bei einem späteren Ereignis einen Unterschied ausmacht
  • Informationen lassen sich nicht wiederholen - sie werden, sobald sie Ereignis werden, zur Nichtinformation
  • Eine Nachricht, die ein zweites Mal gebracht wird, behält zwar ihren Sinn, verliert aber ihren Informationswert
  • Eine Nachricht, die ein zweites Mal gebracht wird, behält zwar ihren Informationswert, verliert aber ihren Sinn
  • Fresh money und new information sind zentrale Motive der modernen Gesellschaftsdynamik

Question 38

Question
Irritation und zweiteilige Information nach Luhmann (2)
Answer
  • Massenmedien dienen der Erzeugung und Verarbeitung von Irritation
  • Massenmedien vermeiden die Erzeugung und Verarbeitung von Irritation
  • Die eine Komponente ist freigestellt, einen Unterschied zu registrieren, der sich als Abweichung von dem einzeichnet, was schon bekannt ist. Die zweite Komponente bezeichnet die daraufhin erfolgende Änderung der Strukturen

Question 39

Question
Unterhaltung – Spiel – Realität nach Luhmann (4)
Answer
  • Realitätskonstruktion durch Unterhaltung vollzieht sich durch Realitätsverdoppelung
  • Realitätsverdoppelungdurch Unterhaltung vollzieht sich durch Realitätskonstruktion
  • Das Spiel enthält in jeder seine Operationen immer auch Verweisungen auf die gleichzeitig existierende reale Realität
  • Die Funktion von Unterhaltung, ist in allen sozialen Beziehungen mit dem Unterschied von Anschein und Wirklichkeit zu rechnen
  • Der ‚Witz’ der Unterhaltung ist der ständig mitlaufende Vergleich
  • Das Spiel enthält in jeder seine Operationen immer auch Verweisungen auf die nachträglich existierende reale Realität

Question 40

Question
Selektivität von Nachrichten und Berichten nach Luhmann (2)
Answer
  • Realitätskonstruktion durch Nachrichten und Berichte vollzieht sich durch Selektion
  • Es geht um eine unvermeidliche, aber auch gewollte und geregelte Selektivität
  • Bei Information, die im Modus der Nachrichten und Berichterstattung angeboten werden, wird vorausgesetzt und geglaubt, dass sie falsch sind

Question 41

Question
Selektoren nach Luhmann (7)
Answer
  • Überraschung und Konflikte
  • Quantitäten und Lokaler Bezug
  • Normverstöße und Routine
  • Reproduktion von Moral
  • Zurechnung auf Handeln
  • Aktualität und Rekursivität
  • Meinungsäußerung
  • Negativität
  • Sensation
  • Dramatisierung

Question 42

Question
Gesinnungs- Verantwortungsethik nach Weber (3)
Answer
  • Gesinnungsethik: Es zählt nur die Handlung an sich
  • Verantwortungsethik: Hierbei wird nicht die Handlung alleine sondern auch ihre Folgen reflektiert
  • Kommt es durch diese zu absehbaren Folgen, werden diese nicht reflektiert, es geht nur um die einzelne Handlung und dass diese der Gesinnung entspricht
  • Gesinnungs- und Verantwortungsethik sind die wichtigsten Ethiken
  • Handlung ist hier nicht relevant

Question 43

Question
Streit nach Georg Simmel (2)
Answer
  • Gegensatz zu Streit ist nicht Harmonie sondern Desinteresse und Gleichgültigkeit
  • Streit: Mehr als Gleichgültigkeit zwischen den Elementen
  • Streit: Nur Gleichgültigkeit zwischen den Elementen

Question 44

Question
Sozial Handlung nach Weber (3)
Answer
  • 4 Handlungstypen: zweckrational, wertrational, affektuell, tradition
  • 4 Handlungstypen: Zusammenhalt, Selbstverwirklichung, Ordnung, Gratifikation
  • Soziales Handeln (einschließlich Dulden und Unterlassen)
  • am vergangenen, gegenwärtigen und zukünftig erwartbaren Verhalten anderer ausgerichtet
  • Mehr als Gleichgültigkeit zwischen den Elementen

Question 45

Question
Erklären Sie Moral und Recht der Gesellschaft anhand von Theodor Geiger (2)
Answer
  • Kohärenz der Gesellschaft resultiert aus Funktionsverlust der Moral & Orientierung an Moral würde zu Desintegration führen
  • Kohärenz der Gesellschaft aufgrund aufrechterhaltung der Moral (Orientierung an Moral gewährleistet Integration)
  • Recht expandiert und überlässt Moral nur noch wenige Bereiche
  • Institutionalisierung der Moral

Question 46

Question
Was trifft auf ein Sozialsystem nach Parsons zu? (2)
Answer
  • Jedes Mitglied eines Sozialsystems ist sowohl Handelnder als auch Objekt der Orientierung für andere Handelnde wie für es selbst.
  • Sozialsysteme entstehen durch Interaktion menschlicher Individuen.
  • Das Interaktionssystem ist nicht als analytischer Prozess zu verstehen, es ist vielmehr auf das Handeln der Teilnehmer zu abstrahieren.
  • Jedes Mitglied eines Sozialsystems ist sowohl Handelnder als auch Objekt der Orientierung für andere Handelnde nicht aber für es selbst

Question 47

Question
Welche sozialen Funktionen erfüllen Konflikte für die Gesellschaft nach Coser? (3)
Answer
  • Normen und Werte treten ins Bewusstsein
  • Sie führen zu mehr Gerechtigkeit
  • Stärkung des Gruppenzusammenhalts
  • Machtverhältnisse können eingeschätzt und ausbalanciert werden
  • Die Starken setzen sich durch

Question 48

Question
Welche Besonderheiten weist das "Narrative Engagement" auf? (2)
Answer
  • Narrative Engagement" umfasst den Aufmerksamkeitsfokus des Rezipienten
  • Beim "Narrativen Engagement" stellt der Rezipient eine starke Beziehung zwischen sich und der dargestellten Welt her.
  • "Narrative Engagement" meint die Nähe des Geschehens zum Rezipienten, ohne diesen vollkommen in die Geschichte einzubeziehen.
  • "Narrative Engagement" meint das Eintauchen in die Geschichte.
  • "Narrative Engagement" meint die Identifikation mit dem Protagonisten einer Geschichte.

Question 49

Question
Die Autoritäre Persönlichkeit ... (5)
Answer
  • ist die Grundlage für Vorurteilhaftes Verhalten
  • ermöglicht antidemokratische und faschistische Systeme
  • baut auf der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit auf
  • baut auf Freuds Psychoanalyse auf
  • ist von Luhmann
  • ist von Adorno
  • hat den Ursprung in frühkindlichen Charakterdefiziten
  • Ursprung ist komplex Gesellschaftlich

Question 50

Question
Die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ...(3)
Answer
  • hat seine Ursache in frühkindlichen Charakterdefiziten
  • baut auf der Autoritären Persönlichkeit auf und erweitert diese
  • baut auf der Autoritären Persönlichkeit auf, aber distanziert sich gleichzeitig von ihr
  • die Ursache ist komplex gesellschaftlich
  • Untersucht Einstellungen im Bereich Rassismus und Rechtsextremismus

Question 51

Question
Der Eindimensionale Mensch (Marcuse) (5)
Answer
  • In der modernen Industriegesellschaft besteht kein Transzendierungsdruck mehr, weil die soziale Ungleichheit gemildert wurde
  • Individuelles Denken wird durch Massenkommunikation aufgesogen.
  • Es herrscht eine "affirmative Kultur"
  • Es herrscht ein "positivistisches Denken"
  • Es herrscht ein "Negativismus"
  • Technik erscheint als festes Gehäuse der Entwicklung und nicht als Folge menschlicher Praxis. Im Medium der Technik verschmelzen Kultur, Politik und Wirtschaft zu einem allgegenwärtigen „System“
  • In der modernen Industriegesellschaft besteht kein Transzendierungsdruck mehr, weil die soziale Struktur angepasst wurde

Question 52

Question
Die Öffentliche Meinung (Habermas) hat eine andere Bedeutung und unterscheidet sich durch (2)
Answer
  • Kritische Distanz im Verhältnis zur normativen Publizität
  • Rezeptive Distanz im Verhältnis zur manipulativen und demonstrativen Publizität
  • Kritische Distanz im Verhältnis zur werteorientierten Publizität
  • Rezeptive Distanz im Verhältnis zur subjektiven Publizität

Question 53

Question
Wie lauten die Begriffe der Öffentlichen Meinung nach Habermas? (2)
Answer
  • Räsonierendes Publikum
  • Institutionelle Macht
  • Gesellschaftliche Institutionen
  • Soziale Gruppen

Question 54

Question
Die 3 Welten des kommunikativen Handelns nach Habermas (3)
Answer
  • Objektive
  • Subjektive
  • Soziale
  • Normative
  • Dramaturgische

Question 55

Question
Die Rationalität verständigungsorientierten Handelns (Habermas) (4)
Answer
  • Wahrheit
  • Richtigkeit
  • Verständlichkeit
  • Wahrhaftigkeit
  • Rationalität
  • Subjektivität
  • Objektivität

Question 56

Question
Ideale Sprechsituation & Herrschaftsfreier Diskurs (Habermas) (4)
Answer
  • Gleiche Chancen auf Dialog
  • Gleiche Chancen auf Deutung und Argumentation
  • Herrschaftsfreiheit (Kein Einfluss von Außen)
  • Keine Täuschung
  • Gemeinsame Interessen
  • Durchsetzung egoistischer Ziele
  • Manipulative Einflussnahmen

Question 57

Question
Verständigungsorientiertes Handeln (2)
Answer
  • Zielt auf Einigung zwischen Sprach- und Handlungsfähigen Subjekten
  • Zielt auf Beeinflussung und persönliche Interessen
  • Verzicht auf Durchsetzung egoistischer Ziele und manipulativer EInflussnahmen
  • Zielt auf geregelte Beziehungen, deren Legitimität geprüft werden muss
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