Quiz
Einführung in die KW
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Questions in this quiz (56)
1Was zeichnet Wissenschaft im Gegensatz zu anderen Formen der Erkenntnis aus?
- AEinheitlichkeit der Ansichten
- BMethodisches Vorgehen
- COrganisierter Skeptizismus
- DDie absolute Wahrheit der Erkenntnis
2Was beinhaltet die Forderung nach ‚Rationalität‘ in der Wissenschaft?
- AStreben nach Wahrhaftigkeit
- BBemühen um Präzision
- CIntegrität in der Forschung
- DBegründbarkeit von Aussagen
3Was beinhaltet der Begriff der Intersubjektivität?
- AWiderspruchsfreiheit
- BNachvollziehbarkeit
- COffenlegung von Methoden
- DEinheitlichkeit von Interpretationen
4Wenn man von ‚empirischer‘ Forschung spricht, meint man…
- A… die Anwendung qualitativer Verfahren.
- B… die Anwendung quantitativer Verfahren.
- C...die theoretische Reflektion über ein Problem.
- D… die theoretische Modellierung eines Sachverhalts.
5Was sind Grundgedanken des Kritischen Rationalismus?
- AMan sollte Erkenntnis immer als vorläufig betrachten
- BÄquivalenzhypothesen sind nicht zulässig
- CTheorien müssen so formuliert sein, dass sie widerlegt werden können.
- DMan sollte versuchen seine Theorien zu widerlegen.
6Wie versteht sich die Kommunikations- und Medienwissenschaft nach dem Selbstverständnisproblem der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPUK)?
- Aals Sozialwissenschaft
- Bals Geisteswissenschaft
- Cals theoretisch und empirisch arbeitendes Fach
- Dals Fach mit starken interdisziplinären Bezügen
7Wenn man Kommunikation als soziales Handeln definiert, geht man davon aus, dass Kommunikation...
- A... immer in einem normativen Kontext steht.
- B… auf andere Menschen bezogen ist.
- C… mit einem subjektiven Sinn verbunden ist.
- D… meist in Gruppen stattfindet.
8Was müssen Kommunikator und Rezipient gemeinsam haben, damit sie kommunizieren können?
- AEine Verbindung zur Übertragung von Signalen.
- BEine gemeinsamen Sprache
- CEin Mindestmaß an übereinstimmendem Wissen.
- DÄhnliche Zielvorstellungen
9 Welches sind nach der gängigen Definition Merkmale von Massenkommunikation?
- ADie Öffentlichkeit der Kommunikation.
- BEine Reichweite der Kommunikation von mindestens 20%.
- CDie Einseitigkeit der Kommunikation.
- DEine Reichweite der Kommunikation von mindestens 5%.
10Bitte wählen Sie die beste Antwortalternative. Methoden der Massenkommunikation…
- A… können primäre, sekundäre oder tertiäre Medien sein.
- B… sind tertiäre Medien.
- Ckönnen sekundäre, tertiäre, oder quartäre Medien sein.
- D… primäre oder tertiäre Medien sein.
11Es besteht Einigkeit in der Wissenschaft, dass Theorien…
- A… Aufmerksamkeit und Wahrnehmung lenken.
- B... möglichst komplex sein sollten.
- C... das Denken über Phänomene strukturieren.
- D… möglichst einfach sein sollten
12Spricht man vom ‚analytischen Fokus‘ einer Theorie, dann bezieht sich dies auf die Unterscheidung…
- A… die einzelnen Elemente der Lasswell-Formel.
- B… von Mikro-, Meso- und Makroebene.
- C… von Basistheorien und Theorien mittlerer Reichweite.
- D… von deskriptiv-analytischem und präskriptiv-normativem Paradigma.
13Basistheorien und Theorien mittlerer Reichweite…
- A… widersprechen sich oftmals.
- B… können oft zur Analyse ein und desselben Phänomens herangezogen werden.
- C… unterscheiden sich oft nur in Ihrem Zugang zu einem Problem.
- D... können beide zur Ableitung von Hypothesen verwendet werden.
14Die Digitalisierung der Medien eröffnet völlig neue Möglichkeiten in Hinblick auf…
- APersonalisierung
- BMobilität
- CMedienkonvergenz
- DRekursivität
15Dass den Präferenzen der NutzerInnen bei der Medienauswahl heute eine größere Bedeutung zukommt, ist in erster Linie darauf zurückzuführen auf…
- Adie gestiegene Medienkompetenz der NutzerInnen.
- Bdie Expansion und Differenzierung des Angebots.
- Cdie rückläufigen Reichweiten der Tageszeitungen.
- Ddie Ausbreitung von mobilen Endgeräten.
16Welche Aussagen treffen am ehesten zu? Das Internet…
- Ahat die anderen Medien bei den jüngeren völlig verdrängt.
- Bist heute auch in der Gesamtbevölkerung das wichtigste Medium für die tagesaktuelle Information.
- Chat auch die Mediennutzung Erwachsener erheblich verändert.
- Dhat zu einer Ausweitung der Mediennutzungsdauer geführt.
17Welche Aussagen entsprechen Kerngedanken der empirisch-utilitaristischen Argumentationslinie zur Meinungsfreiheit?
- ADer Nutzen einer Meinungsäußerung zeigt sich erst am Ende eines Diskurses.
- BJede öffentliche Meinungsäußerung dient letztlich der Wahrheitsfindung
- CNur die Äußerung unstrittig wahrer Aussagen sollte geschützt werden.
- DMeinungsfreiheit dient dem gesellschaftlichen Fortschritt.
18Was ist im Vergleich zu früheren Rechtsgrundlagen in Deutschland das Besondere an Art. 5GG?
- AMeinungsfreiheit erhält Verfassungsrang als individuelles Menschenrecht.
- BPresse- und Rundfunkfreiheit werden gleichzeitig garantiert.
- CIndividuelle Meinungsfreiheit und institutionelle Funktionsgarantie für die Presse.
- DDer ö-r RF erhält Verfassungsrang.
19In Artikel 5 GG sind festgeschrieben:
- AMeinungs- und Pressefreiheit
- BInformationsfreiheit
- CBinnenpluralismus
- DWissenschaftsfreiheit
20Welche der folgenden Merkmale kennzeichnen den deutschen Tageszeitungsmarkt?
- AMarktdominanz national verbreiteter Tageszeitungen
- BHohe Reichweite von Regionalzeitungen
- CHohe Verlagsvielfalt
- DViele Lokalmonopole (Ein-Zeitungs-Kreise)
21Was sind zentrale Argumente für das Festhalten an öffentlich-rechtlich organisiertem Rundfunk?
- ADie Verhinderung staatlicher und ökonomischer Einflüsse
- BDie Sicherung des Einflusses von Parteien auf den Rundfunk
- CDie ökonomischen Probleme der privaten Anbieter
- DDie Annahme starker Wirkungen des Rundfunks
22Was sind wichtige übergeordnete Ziele der Medienregulierung im Rundfunk?
- ADie Sicherung von Vielfalt im Medienangebot
- BDie Verhinderung zu großer Meinungsmacht
- CDie Sicherung des Einflusses der Bundesebene in der Medienpolitik
- DDie Verhinderung von Reichweitenverlusten der Öffentlich-Rechtlichen
23Welche sind Charakteristika des deutschen TV-Marktes?
- AEtwa gleiche Marktanteile von Privaten und Öffentlich-Rechtlichen
- BAbnehmende Wettbewerbsintensität
- CZunehmende Differenzierung
- DHohe Anbieterkonzentration
24Kann man Internetangebote generell als ‚Massenmedien’ bezeichnen?
- Aja
- Bnein
- CHängt von der Reichweite des Angebots ab
- DHängt von der jeweiligen Online-Anwendung ab
25Was ermöglicht die Digitalisierung im Medienbereich definitiv?
- AEine höhere Qualität im Journalismus
- BDie Kompression von Daten
- CEine höhere Qualität bei der Übertragung von Bildern.
- DDie Konvergenz verschiedener Medien
26Was haben die Unternehmen gemeinsam, die als „BIG Tech“ bezeichnet werden?
- AGeschäftsmodelle, die in starkem Maße auf Qualitätsjournalismus setzen
- BEin hoher Marktanteil auf den jeweiligen Kernmärkten
- CEine überwiegende Konzentration ihrer Aktivitäten auf Soziale Netzwerke
- DEine hohe Transparenz relevanter Algorithmen
27Was sind Intermediäre? Es sind digitale Angebote ...
- A… die Aufmerksamkeit für Dritte erzeugen.
- B… Inhalte aggregieren, selektieren und präsentieren.
- C… journalistisch und werbliche Inhalte produzieren.
- D… nutzergenerierte Inhalte journalistisch aufbereiten.
28Wenn man von den Strukturen von Medieninhalten auf mögliche Wirkungen schließen will, verfolgt man…
- A… einen Mehr-Methoden-Ansatz
- B… einen prognostischen Ansatz
- C… einen explanativen Ansatz
- D… einen Intra-Extra-Ansatz
29Weshalb kann man nicht ohne Weiteres von individuellen Einstellungen von JournalistInnen auf die Ausrichtung medialer Berichterstattung schließen?
- AWeil JournalistInnen in redaktionelle Linien eingebunden sind.
- BWeil die meisten Medien in Dt. keine pol. Linie haben.
- CWeil JournalistInnen u.U. in Medienorganisationen mit einer anderen Linie arbeiten.
- DWeil viele JournalistInnen ein aktives Rollenverständnis haben.
30Wo setzen Erklärungen journalistischer Auswahlentscheidungen üblicherweise an?
- AAn Ereignismerkmalen
- BAn Merkmalen der MediennutzerInnen
- CAn generellen Einflüssen auf JournalistInnen
- DAn erwarteten Medienwirkungen
31Was spricht dafür, dass Soziale Netzwerke nicht nur neutrale Vermittler von Informationen sind?
- ADie Anwendung von Algorithmen zur Personalisierung von Inhalten
- BDie Löschung von Accounts aufgrund von Community-Richtlinien
- CDer hohe Anteil von Werbeeinnahmen am Gesamtumsatz
- DDie hohen Marktanteile einzelner Konzerne
32Welche Verständnisse von ‚Nachrichtenfaktoren‘ finden sich in der Literatur? Nachrichtenfaktoren als…
- A… objektive Merkmale von Ereignissen.
- B… Einflüsse auf die einzelnen Phasen der Nachrichtenproduktion.
- C… journalistische Annahmen über relative Ereignismerkmale.
- D... externe Einflüsse auf Nachrichtenredaktionen.
33Woran kann man strukturelle Biases in der Medienberichterstattung beispielsweise erkennen?
- AAn einer geringeren Berücksichtigung von Frauen in der Berichterstattung.
- BAn einer starken Fokussierung auf negative Ereignisse.
- CAn einer dominanten pol. Linie.
- DAn einer Entideologisierung der Berichterstattung.
34Welche Aussagen zu den ‚redaktionellen Linien‘ deutscher Medien sind richtig? Redaktionelle Linien…
- A… sind medienrechtlich grundsätzlich problematisch.
- B… entstehen in erster Linie durch journalistische Bewertungen .
- C… finden sich in der Presse stärker als im Rundfunk
- D… können zur instrumenteller Aktualisierung führen.
35Weshalb spricht man vom ‚Finalmodell‘ der Nachrichtenauswahl?
- AWeil es um die Ziele geht, die JournalistInnen mit der Berichterstattung verfolgen.
- BWeil journalistische Ziele Auswahlentscheidungen beeinflussen können.
- CWeil das Endprodukt des Auswahlprozesses im Mittelpunkt steht.
- DWeil es nur um die Aspekte der Nachrichten geht, die letztlichausgewählt werden.
36Weshalb sind über die Zeit stattfindende, strukturelle Veränderungen von Berichterstattungsmustern relevant? Weil sie…
- A… Änderungen journ. Selektionskriterien anzeigen können.
- B... meist Belege für Veränderungen ges. Realität sind.
- C… die Realitätswahrnehmung von Rezipienten ändern können.
- D… meist Belege für die Abnahme journ. Qualität sind.
37Was können Ursachen einer Berichterstattungswelle sein?
- ADie Koorientierung von JournalistInnen.
- BEine tatsächliche Häufung von Ereignissen.
- CEin Schlüsselereignis
- DDie Einhaltung der Objektivitätsnorm
38Was unterscheidet den ö-r vom privaten RF?
- ADer private RF unterliegt keiner ges. Kontrolle
- BFür den ö-r RF gelten höhere Anforderungen an die Vielfalt
- CDer private Rundfunk hat eine deutlich höhere Reichweite.
- DDer private RF ist nicht Ländersache
39Welche Aussagen zum privaten TV-Markt in Dt sind richtig?
- ADie Anbieterkonzentration ist gering, weil es viele TV-Kanäle gibt
- BDer Markt wird von zwei Sendergruppen definiert
- CTV-Anbieter sind in der Regel nicht außerhalb des TV-Marks aktiv
- DProSiebenSat1 zählt zu den wichtigsten TV-Anbietern
40Welche Neuerungen sind im Medienstaatsvertrag von 2020 enthalten?
- AEs finden sich erstmals Änderungen für Intermediäre
- BDie Bagatellgrenze für Anmeldung von Rundfunk wurde angehoben
- CDie Pflichten der privaten TV-Sender wurden erstmals festgeschrieben
- DDie Regeln zur Medienkonzentration wurden neu gefasst
41Welche Aussagen zum Programmauftrag der ÖR sind richtig?
- ADer PA enthält keinerlei inhaltliche, sondern nur abstrakte Qualitätsanforderungen
- BDer PA verpflichtet zu Ausgewogenheit und Objektivität
- CDer PA verpflichtet zur Stärkung des ges. Zusammenhalts
- DDer PA schreibt einen Mindestanteil an Information vor
42Weshalb führt ein Vergleich der Nutzung ‚des Internets‘ mit TV, Presse, Radio, oft in die Irre?
- AWeil das Internet ganz verschiedene Arten von Anbietern und Inhalten umfasst
- BWeil alle im Internet angezeigten Inhalte durch Algorithmen personalisiert sind
- CWeil im Internet auch Angebote von TV-, Radio, und Presse-Anbietern zu finden sind
- DWeil das Internet im Wesentlichen nach wie vor unreguliert ist
43Welche Merkmale zeichnen soziale Netzwerke aus?
- AZahlreiche Interaktionsmöglichkeiten
- BStarke Personalisierung
- CHohe Transparenz der Verwendung von Nutzerdaten
- DHohe Bedeutung soz. Feedbacks
44Welche der folgenden Intermediäre zählen zu den vier reichweitenstärksten in Dt.?
- ABild.de
- BYoutube
- CGoogle-Suche
- DTwitter
45Welche Faktoren beeinflussen die Zusammensetzung eines Feeds auf sozialen Netzwerken?
- AVerfügbare Inhalte
- BPrognostizierte Nutzungswahrscheinlichkeit
- CVorheriges Nutzungsverhalten
- DOffline Kontakte
46Zeitungstypen werden (in der Kommunikationswissenschaft) oftmals nach bestimmten Charakteristika unterschieden. Kreuzen Sie die zutreffenden Charakteristika an.
- ADruckverfahren
- BVertriebsform
- CVerbreitungsgebiet
- DErscheinungsweise
47Die Publikumsfragmentierung kann zu...
- APolarisierung des Publikums führen.
- BTribalisierung des Publikums führen
- CPluralisierung des Publikums führen
- DHomogenisierung des Publikums führen
48Inwiefern unterscheiden sich Zeitschriften in der Regel von Tageszeitungen?
- AGeringere Aktualität
- BGeringere Periodizität
- CHöhere Universalität
- DMeist höhere Auflagen
49Welche der nachfolgenden Aussagen sind zutreffend?
- ADer deutsche Zeitschriftenmarkt ist stark diversifiziert.
- BMit zunehmender Konzentration auf dem diversifizierten Zeitungsmarkt steigt die Anzahl der publizistischen Einheiten.
- CDie Anzahl redaktioneller Ausgaben ist in Deutschland deutlich geringer als die Anzahl publizistischer Einheiten.
- DDurch das Internet hat sich in Deutschland die Medienkonvergenz verstärkt.
50Von wem wurde die Formel „Who says what in which channel to whom with what effect"
formuliert?- AGeorg H. Mead
- BMarshall Mcluhan
- CNiklas Luhmann
- DHarold D. Lasswell
51Die Regulierung des Rundfunks ist Sache…
- Ader Bundesländer
- Bdes Bundes
- Cder privaten Medienunternehmen
- Dder öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten
52Die Organisationsstruktur der verschiedenen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten setzt sich aus mehreren Organen zusammen. Kreuzen Sie die zutreffenden Organe an.
- AVerwaltungsrat
- BIntendant
- CRundfunkrat
- DTechnisches Gremium
53Was sind Finanzierungsquellen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens?
- AWerbeeinnahmen
- BGebühren
- CVertriebseinnahmen/Pay-TV
- DStaatliche Zuwendungen
54Kreuzen Sie korrekte Aussagen zum Grad der staatlichen Regulierung in der deutschen Medienlandschaft an.
- ADer Rundfunk und die Presse sind beide stark reguliert.
- BDer Rundfunk ist stärker reguliert als die Presse.
- CDer Rundfunk ist schwächer reguliert als die Presse.
- DDer Rundfunk und die Presse sind beide kaum reguliert.
55Was ist der Organisationszweck des privatrechtlichen Rundfunks?
- AGrundversorgung
- BGrundanspruch
- CGrundqualität
- DGrundstandard
56Die Landesmedienanstalten sind zuständig für die Zulassung und Aufsicht der...
- Aprivaten Radiosender
- Bprivaten Fernsehsender
- Cöffentlich-rechtlichen Radiosender
- Döffentlich-rechtlichen Fernsehsender
Information
- Description
- Vorlesung Einführung in die Kommunikationswissenschaft I, LMU, Prof. Reinemann, WS 2022/23, Fragen aus Altklausuren
- Author
- AB C
- Language
- Deutsch
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