PUL 5. Semester

Alexander Berger
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Alexander Berger
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Description

Prüfungsvorbereitung PUL

Resource summary

Question 1

Question
Im Rahmen der Durchlaufterminierung werden unter anderem folgende Werte festgelegt:
Answer
  • Frühester Starttermin
  • Spätester Starttermin
  • Frühester Endtermin
  • Pufferzeiten

Question 2

Question
Durch die Definition von Kundenentkoppelungspunkten, sogenannten OPP (Order Penetration Points) oder CODP (Customer Order Decoupling Points) soll es gelingen eine Koordination zwischen den von den Kunden geforderten (kürzeren) Lieferzeiten und den benötigten (längeren) Durchlaufzeiten in der Produktion zu erreichen. Kreuzen Sie diesbezüglich die richtige(n) Aussage(n) an:
Answer
  • Bis zum Kundenentkoppelungspunkt erfolgt eine kundenanonyme Produktion des jeweiligen Produktes.
  • Häufig geht mit dem Kundenentkoppelungspunkt ein Übergang von einem Pull- zu einem Push-System einher.
  • Make-to-Stock, Assemble-to-Order, Make-to-Order und Engineer-to-Order sind unterschiedliche Varianten zur Bestimmung eines Kundenentkoppelungspunkts.
  • Bei Assemble-to-Order werden erst bei der Montage des Produkts kundenspezifische Anforderungen berücksichtigt.

Question 3

Question
Welche der nachfolgenden Zielsetzungen sind für Prioritätsregeln typisch?
Answer
  • Die Minimierung der Durchlaufzeit
  • Die Maximierung der Kapazitätsauslastung
  • Die Minimierung der Termin Abweichungen von Kundenaufträgen
  • Priorisierung des Arbeitsganges mit dem niedrigsten Produktwert

Question 4

Question
Welche Verfahren werden üblicherweise im Rahmen der Durchlaufterminierung angewendet:
Answer
  • Rückwärtsterminierung
  • Vorwärtsterminierung
  • Endpunkterminierung
  • Mittelpunktterminierung

Question 5

Question
Aufgrund der meist längeren Durchlaufzeiten auf Lieferantenseite zu den geforderten Lieferzeiten auf Kundenseite ist es oft erforderlich sogenannte Kundenentkopplungspunkte zu definieren. Folgende Aussagen zu Kundenentkopplungspunkten treffen zu:
Answer
  • Der Kundenentkopplungspunkt kann an unterschiedlichen Stellen im Fertigungsprozess liegen.
  • Der ideale Kundenentkopplungspunkt ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich.
  • Kundenentkopplungspunkte können nach deren Festlegung nicht mehr verschoben werden.
  • Häufig geht mit dem Kundenentkoppelungspunkt auch der Wechsel von einem pull-System zu einem push-System einher.

Question 6

Question
Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig:
Answer
  • Die zentrale Aufgabe der Kapazitätsterminierung ist, die Kapazitätsnachfrage sowie das Kapazitätsangebot abzustimmen und einander anzugleichen.
  • Ist das Kapazitätsangebot größer als der Kapazitätsbedarf, so liegt eine Unterdeckung vor und eine Anpassung ist erforderlich.
  • Möglichkeiten zur Durchlaufzeitverkürzung sind u.a.: Reduktion der Übergangszeiten, Erhöhung der intensitätsmäßigen Betriebsmittelnutzung.
  • Beim Kapazitätsabgleich kann durch Maßnahmen die Belastung an die Kapazität oder auch die Kapazität an die Belastung angepasst werden.

Question 7

Question
Die Lagerhaltung ist ein wichtiger Teilbereich der Materialwirtschaft. Welche Funktionen kann die Lagerhaltung dabei erfüllen?
Answer
  • Produktionsfunktion
  • Sortimentsbildungfunktion
  • Sicherungsfunktion
  • Spekulationsfunktion

Question 8

Question
Unter dem Begriff Logistik werden alle Aktivitäten rund um die Planung, Koordination, Durchführung und Kontrolle von Güterbewegungen in und zwischen Unternehmen zusammengefasst. Welche Aussage/n zu den Teilbereichen der Logistik sind richtig?
Answer
  • Die Beschaffungslogistik beschäftigt sich mit der Güterbewegung zwischen Lieferant und dem eigenen Unternehmen.
  • Die Produktionslogistik beschäftigt sich mit der Güterbewegung innerhalb des Produktionssystems des Unternehmens.
  • Die Distributionslogistik beschäftigt sich mit der Güterbewegung zwischen Unternehmen und Kunden.
  • Die Entsorgungslogistik beschäftigt sich mit Redistribution, Aufbereitung, Wiedereinsatz und Entsorgung von Produktionsrückstände.

Question 9

Question
Kennzahlen spielen in der Logistik eine wesentliche Rolle. Zu den am häufigsten Verwendung findenden Kennzahlen gehört/en unter anderem …
Answer
  • der Sekundärbedarf an Rohstoffen, Halbfertigerzeugnissen, Materialien, …
  • die Arbeitsplatzdurchlaufzeit.
  • der Grad der Liefertreue.
  • die durchschnittliche Lagerdauer.

Question 10

Question
Eine Verkürzung der Durchlaufzeiten ist notwendig, wenn bei Rückwärtsterminierung mindestens ein Starttermin eines Arbeitsvorganges vor dem frühesten möglichen Starttermin liegt. Welche Aussage(n) zur Durchlaufzeitverkürzung sind korrekt?
Answer
  • Eine Verkürzung der Durchlaufzeit kann durch eine Reduktion des Kapazitätsangebotes erreicht werden.
  • Eine Verkürzung der Durchlaufzeit kann durch eine Erhöhung der Kapazitätsnachfrage erreicht werden.
  • Eine Verkürzung der Durchlaufzeit kann durch eine Überlappung von Arbeitsvorgängen erreicht werden.
  • Eine Verkürzung der Durchlaufzeit kann durch Lossplitting/Losteilung erreicht werden.

Question 11

Question
Welche der folgenden Anwendungen sind typisch für ein ERP-System?
Answer
  • Personalwesen
  • Produktion
  • Beschaffung
  • Vertrieb

Question 12

Question
Welches sind die wichtigsten Nutzungsaspekte durch den Einsatz von ERP-Systemen?
Answer
  • Niedrige Informationsqualität
  • rasche Kommunikation zwischen Kunden und Lieferanten
  • schnellere Auftragsbetreuung
  • Integration unterschiedlicher Lieferanten sowie Partner möglich

Question 13

Question
Welche Bereiche wurden in MRP-Systemen (Material Requirement Planning) in den 1970er Jahren typischerweise berücksichtigt:
Answer
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Beschaffung
  • Produktion
  • Customer Relationship Management

Question 14

Question
Im Fertigungsmanagement gelangen sogenannte Manufactoring Execution Systeme (MES) zur Anwendung. Welche Produktionsdaten sind den Auftragsdaten (Organisatorische Daten) zuzuordnen?
Answer
  • Anwesenheitszeiten
  • produzierte Mengen
  • Laufzeiten von Maschinen
  • Daten über Maschineneinstellungen

Question 15

Question
Welche der folgenden Aussagen ist/sind richtig:
Answer
  • "Product Data Management bezeichnet die Erstellung von Entwürfen und Entwurfsdokumentationen mithilfe von Software auf einem Computer."
  • In einem Product Lifecycle Management - System sind produktorientierte, als auch prozessorientierte Funktionen vorhanden.
  • Product Data Management ist ein konstruktionsorientiertes System, mit dem die Wirtschaftlichkeit bestehender Produktentwicklungsprozesse gesteigert werden kann.
  • Product Lifecycle Management ist ein Konzept, mit dem der gesamte Lebenszyklus eines Produktes abgebildet werden kann.

Question 16

Question
Beim Global Sourcing wird auf potenzielle Lieferanten auf dem Weltmarkt zurückgegriffen. Welche Aussagen zum Global Sourcing sind korrekt?
Answer
  • Zu den Vorteilen des Global Sourcing gehört, dass eine Beschaffung beim weltweiten Qualitätsführer möglich ist.
  • Zu den Nachteilen des Global Sourcing gehört, dass es zu einer Ausdehnung des Wettbewerbes zwischen den Lieferanten kommt.
  • Zu den Vorteilen des Global Sourcing gehört, dass es zu keinen Währungsrisiken bei Fakturierung in Fremdwährungen kommt.
  • Zu den Nachteilen des Global Sourcing gehört, dass es zu längeren Reaktionszeiten bei Fehlern oder Qualitätsproblemen kommt.

Question 17

Question
Strategische Güter sind zentrale Materialien für das Unternehmen. Welche der folgenden Aussagen treffen auf strategische Güter zu:
Answer
  • Strategische Güter sollen i. d. R. vom Unternehmen selbst produziert werden
  • Strategische Güter haben einen geringen Einfluss auf den Markterfolg
  • Durch Eigenproduktion strategischer Güter wird versucht die Lieferanten-Abhängigkeit zu reduzieren
  • Strategische Güter sind i. d. R. leicht zu beschaffen

Question 18

Question
Der Bullwhip-Effekt, auch Peitscheneffekt genannt, ist eine wichtige Eigenschaft im Kontext von Supply Chains. Dieser Effekt entsteht durch sich aufschaukelnde Prozesse entlang der gesamten Supply Chain. Welche der folgenden Aussagen kann/können als Ursache für den Bullwhip-Effekt genannt werden?
Answer
  • Lange Durchlaufzeiten
  • Bestellung kleiner Lose
  • Häufige Änderung der Produktpreise
  • Materialüberhang

Question 19

Question
Make-or-buy-Entscheidungen spielen im Rahmen des Supply-Chain-Managements eines Unternehmens eine zentrale Rolle. Zu entscheidungsrelevanten Faktoren, die in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden sollten, gehört/en:
Answer
  • Know-How im Unternehmen
  • Kapazitäten im Unternehmen
  • Qualität der Zulieferteile/der Lieferanten
  • Kosten für Fremdbezug/Eigenproduktion

Question 20

Question
Zur Herbeiführung von make-or-buy Entscheidungen werden oft Portfoliomethoden eingesetzt. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang korrekt.
Answer
  • Hebelgüter haben einen wesentlichen Einfluss auf den Markterfolg
  • Für die Unabhängigkeit von Lieferanten sollten strategische Güter selbst produziert werden
  • Der Vorteil bei Engpassgütern liegt in der niedrigen Komplexität des Beschaffungsmarktes
  • Unkritische Güter haben einen erheblichen Einfluss auf den Markterfolg

Question 21

Question
Welche Aktivität(en) ist/sind im Scor-Modell dem Prozess "Source" zuzuordnen?
Answer
  • Materialkontrolle
  • Qualitätskontrolle
  • Wartungsprozesse
  • Transportprozesse

Question 22

Question
NFC (Near Field Communication) ist ein System, mit dem Daten über sehr kurze Entfernungen übertragen werden können. Welche Aussage(n) zu der NFC-Technologie ist/sind richtig?
Answer
  • Zwei Kommunikationsarten können angewendendet werden, EAN 8 und EAN 13.
  • NFC basiert auf der RFID-Technologie.
  • Der NFC-Chip wird von einer eingebauten Batterie mit Strom versorgt.
  • Die grundlegende Aufgabe von NFC ist die autmatische Datenerfassung.

Question 23

Question
Bin Radio Frequenz Identifikation System (RFID-System) handelt es sich um ein System, bei dem Daten auf einen Chip gespeichert und anschließend mit einem Lesegerät über elektromagnetische Wellen wieder ausgelesen werden können. Welche Aussagen zum RFID-System ist/sind richtig?
Answer
  • Es ist kein Sichtkontakt zwischen den beiden Komponenten (Tag und Lesegerät) erforderlich.
  • Die Bauform der Transponder ist immer gleich.
  • Der Mikrochip ist einerseits durch seine Speicherkapazität und andererseits durch seine Beschreibbarkeit definiert.
  • Bei einem aktiven System (mit Batterie) kann der Transponder ohne vorherige Stromzufuhr die Daten senden.

Question 24

Question
Ein Barcode, auch Strichcode genannt, ist eine Abfolge von parallelen schwarzen Strichen und dazwischenliegenden weißen Lücken. Welche Aussage(n) zum Thema Barcodes trifft/treffen zu?
Answer
  • Barcodes stellen einen Binärcode dar, der üblicherweise auf Etiketten, Verpackungen etc gedruckt wird.
  • Mit EAN Code 8 und 13 werden sowohl Ziffern als auch Buchstaben und Sonderzeichen dargestellt.
  • Die Vorteile von 2D-Codes liegen in der hohen Fehlertoleranz sowie in einer sehr großen Informationsdichte.
  • Der QR-Code kann auf Grund von eingebauten Mechanismen zur automatischen Fehlerkorrektur auch noch bei einem Zerstörungsgrad von bis zu 30% korrekt gelesen werden.

Question 25

Question
Beacons sind noch eine recht junge Entwicklung im Bereich der automatischen Erfassungs- und Identifikationssysteme. Welche Aussage(n) zur Beacon-Technologie sind korrekt?
Answer
  • Beacons wurden ursprünglich für sogenannte function-based-services im Industrie-Bereich entwickelt.
  • Die Beacon-Technologie basiert auf dem Bluetooth Low Energy (BLE)-Standard.
  • Beacons sind kleine Transmitter, welche in bestimmten zeitlichen Abständen eine eindeutige Kennung (UID) aussenden.
  • Die Beacon-Technologie hat gegenüber andern aktiven Transponder-Systemen Nachteile durch eine kompliziertere Implementierung und höhere Kosten.
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