Quiz
Boden und Vegetation Übungsklausur
Questions in this quiz (50)
1Welche Aussagen sind richtig?
- ATonminerale sind Schichtsilikate mit einem mittleren Teilchendurchmesser von < 2 µm.
- BZu den Zweischicht-Tonmineralen gehören beispielsweise Kaolinit und Smectit
- CTonminerale besitzen große spezifische Oberflächen und haben die Fähigkeit der reversiblen An- und Einlagerung von Wassermolekülen
- DTonminerale entstehen sowohl durch die Umwandlung primärer Minerale als auch durch Redoxreaktionen
2Welche Aussagen sind richtig?
- ASaprolith bildet den unteren Teil von Regolith
- BRegolith bildet den unteren Teil von Saprolith
- CRegolith: Zone der chemischen Verwitterung oberhalb des unverwitterten Festgesteins inkl. Boden
- DRegolith:tiefgreifende gefüge- und volumenerhaltende Gesteinszersatzzone
3Welche Aussagen sind falsch?
- APedogene Minerale sind Verwitterungsprodukte, die in Böden neu oder umgebildet werden
- Blithogene Minerale sind aus Schmelzen kristallisiert und entstehen aus primären Mineralen
- CCalcit kommt in kalkhaltigen Böden vor und ist ein primär Mineral
- DKaolinit ist ein Oxid und kommt so wie das Silikat Goethit in verwitterten Böden vor
4Welche Aussagen zu den Prozentanteilen der Elemente in der Gesamterde, in der Erdkruste und in Böden stimmen?
- ADie Gesamterde hat einen Fe-Anteil von 35%, einen O-Anteil von 30% und einen Si-Anteil von 15%, damit kommen diese drei Elemente in der Gesamterde am häufigsten vor
- BDer Fe-Anteil im Boden ist geringer als der Fe-Anteil in der Erdkruste, jedoch ist der Fe-Anteil der Gesamterde ca. 7 mal höher als in der Erdkruste
- CDen höchsten Prozentanteil im Boden hat Si mit 33%, in der Erdkruste liegt dieser Anteil bei 26,9%
- DDen größten Prozentanteil der Elemente macht sowohl für die Erdkruste als auch für den Boden der Sauerstoff aus
5Welche Aussagen zum Mineralbestand der Erdkruste treffen zu?
- ASilicate bilden die wichtigste Mineralgruppe, sie machen ca. 80 % des Mineralbestandes der Erdkruste aus
- BDas häufigste Oxid ist Quarz, es entsteht durch magmatische und metamorphe Prozesse
- CSiO2 macht einen Anteil von 12 % der Erdkruste aus
- DCalcite und Dolomite machen 2% der Erdkruste aus
6Welche Aussagen treffen zu?
- ASiO2 Tetraeder bestehen aus dreiwertigem Si Atomen und werden von vier großen Sauerstoffionen eingeschlossen
- BSiO2 Tetraeder sind durch Sauerstoffbrücken mit weiteren SiO2 Tetraedern verbunden
- CJe nach dem Grad der Verknüpfung der Tetraeder und Oktaeder unterscheidet man verschiedene Tonmineralgruppen
- DMit zunehmender Vernetzung steigt die Stabiltät der Silicate an
7Welche Aussagen sind falsch?
- AEin Teil der Si4+ in den Tetraedern der Silicate wird durch Al3+ ersetzt, der sogenannte isomorphe Ersatz
- BDurch den Isomorphen Ersatz enstehen überflüssige negative Ladungen im Kristalgitter, diese Ladungen können nicht ausgeglichen werden
- CDie relativ zum Si4+ fehlende positive Ladung des Al3+ wird durch die zusätzliche Aufnahme von Kationen kompensiert
- DEs gibt Gruppensilikate, Ringsilikate, Bandsilikate und Einzelsilikate
8Welche Aussagen zur Rolle der Tonminerale in Böden stimmen?
- APhysikalische Eigenschaften wie Plastizität, Quellfähigkeit und Porung des Bodens werden durch Tonminerale bedingt
- BIonen können in austauschbarer Form absorbiert werden, die KAK. Sie ist wichtig für die Ladungseigenschaften des Bodens
- CTonminerale haben eine große Teilchengröße, diese Eigenschaften sind für die Bindungsfähigkeit von Nährstoffen und Wasser wichtig
- DTonminerale sind wichtig für die Wasserbindung, die Gefügebildung und zur Nährstoffsorption
9Welche Aussagen sind richtig?
- ADurch die Abgabe von Na, K, Mg, Ca oder Si werden aus Feldspäten, Glimmer oder Olivin pedogene Minerale
- BAus Glimmer wird durch die Abgabe Kalium Illit, durch die Abgabe von Kalium wird aus Illit Vermiculit, dieser Prozess kann nicht umgekehrt werden
- CVermiculit hat einen kleineren Anteil an K+ als Illit, das primär Mineral Glimmer hat den größten K+ Anteil
- DVermiculit und Montmorillonit haben eine größere spezifische Oberfläche, aber eine geringere KAK als Hydroglimmer
10Welche Aussagen sind richtig?-
- ADie Geringe Kristalinität und die Schichtladung der Tonminerale führen zu ihrer hohen Reaktivität
- BBeim Isomorphen Ersatz bleiben die Silikatschichten der Primärminerale nicht erhalten, die Besetzung im Zwischenschichtraum wird verändert
- CBeim Isomorphen Ersatz bleiben die Silikatschichten der Primärminerale erhalten, die Besetzung im Zwischenschichtraum wird verändert
- DBeim Isomorphen Ersatz bleiben die Silikatschichten der Primärminerale erhalten, die Besetzung im Zwischenschichtraum wird nicht verändert
11Welche Aussagen zu den Zwei- und Dreischichtmineralen stimmen?
- AKaolinit ist ein Anzeiger für starke Verwitterung und lange Dauer der Bodenbildung, sie sind ein Zeichen für schlechte Bodenfruchbarkeit, man findet es typischer Weise in Wüstenregionen
- BIllit bindet Kalium relativ fest und die Bindung der austauschbaren Ionen kann daher zur in Randzonen statt finden, es ist in Mitteleuropa weit verbreitet
- CDer Schichtabstand von Smectit ist nicht so variabel wie bei Vermiculit, Vermiculit ist typisch für Böden aus sauren Plutoniten wie Basalt
- DSmectit ist typisch für Böden aus Granit und hat das höchste Wasser- und Nährstoffhaltevermögen
12Welche Aussagen zu Vierschichtmineralen und amorphen Tonmineralen stimmen?
- ASekundäre Chlorite weiten sich nicht auf und quellen auch nicht
- BSekundäre Chlorite haben eine geringe KAK, da die positive Ladung der Tetraeder durch neg. Ladungen der Oktaeder weitgehend kompensiert
- CAllophan, entsteht bei der Verwitterung vulkanischer Gläser
- DSekundäre Chlorite haben eine geringe KAK, da die negative Ladung der Tetraeder durch pos. Ladungen der Oktaeder weitgehend kompensiert
13Welche Aussagen zu Quarz stimmen?
- AQuarz ist in Böden häufiger als Sand
- BQuarz kommt in tierischem und pflanzlichem Gewebe vor
- CQuarz kommt nur in magmatischen Gesteinen vor, besonders in Basalt und Granit
- DQuarz ist ein primäres Mineral und kann bis zu 50% des Bodens ausmachen
14Welche Aussagen über Manganoxide treffen zu?
- AEs tritt nur in einer Form auf
- Bwird in reduzierenden Milieu gelöst, fällt unter oxidierenden Bedingungen wieder aus
- Cwird in oxidierendem Milieu gelöst, fällt unter reduzierenden Bedingungen wieder aus
- DEs tritt als Flecken oder Krusten auf
15Welche Aussagen über Gibbsit stimmen?
- AEs ist das seltenste Al-Oxid
- BWird bei langsamer Freisetzung von Al aus Silicium gebildet
- CEs tritt häufig parallel zu Tonmineralen auf
- Dtypisch für tropische und subtropische Böden
16Welche Beudeutung haben Fe-Oxide für den Boden?
- AArt und Verteilung liefern Informationen über abgelaufende und abgeschlossene Bodenprozesse wie z.B. die Bodenfarbe
- BFestlegung von Nähr- und Schadstoffen
- CAustausch und Pufferfunktion
- DWichtig für den Wassergehalt im Boden
17Welche Aussagen sind richtig?
- AFerrihydrit bildet sich bei relativ schneller Hydrolyse oder wenn die Kristalisation von Goethit gestört wird
- BGoethit ist in europäischen Böden verbreitet, generell in Böden gemäßigter bis arider Klimazonen
- CHämatit bildet sich aus Ferrihydrit, es entsteht bei niedriger Bodentemperatur und hoher Bodenfeuchte
- DLepidokrokit kommt vorwiegend in tonigen, staunassen Böden vor
18Welche Aussagen zu Carbonaten stimmen?
- AIn gemäßigten Gebieten entsteht es bei der Verwitterung des kalkhaltigen Gesteins
- BIn gemäßigten Gebieten bildet es Wiesen- und Auenkalk in Senken
- CIn Mitteleuropa: im Löss Entkalkungsgrenze bei ca. 3m
- DIn semiariden Gebieten entstehen Calcitanreichenungen nahe der Bodenoberfläche
19Welche der folgenden Aussagen zur Bodenzusammensetzung sind richtig?
- Aorganische Bodensubstanz nimmt 7% des geasmmten Bodens ein, Luft 23% und Wasser 25%, die Mineralische Substanz 45%
- BVon der organischen Substanz die im Boden enthalten ist sind 85% tote organische Substanzen, 10% Pflanzenwurzeln und 5% Edaphon
- C40% des Edaphon besteht aus Pilze und Algen, weitere 40% aus Bakterien, Mikro und Mesofauna ist häufiger als Makrofauna
- DDie Bezeichnung Organische Substanz umfasst sowohl tote als auch lebende Substanz
20Welche Aussagen sind falsch?
- AZur Bodenflora gehören Mikro-, Meso-, Makro- und Megaflora
- BZur Mikroflora gehören Fadenwürmer, Geißeltierchen und Wurzelfüßler
- CZur Mikrofauna gehören Bakterien, Pilze und Algen
- DUnterirdische Pflanzenorgane gehören nicht zur Bodenfauna
21Welche Aussagen sind richtig?
- ADie Ernährungsgemeinschaften der Organismen lassen sich in Produzenten, Konsumenten und Destruenten aufteilen, zu den Konsumenten zählen grüne Pflanzen, Algen und Pilze
- BDas Leben auf der Erde ist auf die Wiederverwertung essentieller Elemente angewiesen
- CLebewesen tauschen durch Nährstoffaufnahme, Atmung und Ausscheidungen von Abfallprodukten ständig chemische Bestandteile mit der Umwelt aus
- DDestruenten müssen org. Substanzen abgeben, um Energie und lebenswichtige Sustanzen für ihren Stoffwechsel zu bekommen, sie sind zuständig für die Zersetzung
22Welche der folgenden Aussagen zur Bodenflora sind richtig?
- ABakterien und Archaeen sind Prokaryoten, Bakterien werden in Kokken, Stäbchen und Spirillen eingeteilt
- BUnter Autrophie versteht man die Fähigkeiten von Lebewesen ihre Baustoffe ausschließlich aus anorganischen Stoffen aufzubauen
- CFast alle Pflanzen und Algen sowie einige Bakterien sind Photoautotroph, sie nutzen Licht als Energiequelle bei Autotrophie
- DChemoautrophie kommt bei Bakterien und Archaeen vor, sie nutzen CO2 zum Aufbau von Biomasse
23Welche Aussagen sind richtig?
- AC-autotrophe Mikroorganismen beziehen ihren Kohlenstof aus Kohlenstoffdioxid und org. Substanz
- BZu den C-heterotrophe Mikroorganismen zählen Cyanobakterien, Pilze und Strahlenpilze
- Cfakultativ anaerob, Bez. für Bakterien, die optimal in Gegenwart von Sauerstoff wachsen, aber auch in Abwesenheit von Sauerstoff leben können
- DObligat anaerobe Mikroorganismen tolerieren O2, können aber nur Energie über anearobe Stoffwechsel gewinnen
24Welche Aussagen sind richtig?
- AIn fruchbaren Böden (pH 4,5-7) sind Bakterien den Pilzen überlegen
- BBakterien benötigen ausreichend Luft und Wasser, aber auch Temperatur und Niedschlag sind für ihr optimales Wachstum entscheident
- CSchimmelpilze wie z.B. Nitrosomonas sind wichtig für die Erzeugung von Antibiotika und wichtige Streuzersetzer
- DMykorrhiza Bez. eine Symbiose von Pilzen und Pflanzen, der Kontakt verläuft über die Feinwurzeln
25Welche Aussagen zu Algen stimmen?
- ASie leben in der obersten Bodenschicht, da sie Phototroph sind
- BGrünalgen in Symbiose mit Cyanobakterien und Pilzen heißen Flechten
- CNach dem Abschmelzen von Gletschern bilden sie als erste Lebewesen Humus
- DAlgen leben ausschließlich in Zellverbänden von eukaryotischen Organismen
26Welche Aussagen sind richtig?
- ADie Bodenfauna ist wichtig für die Porenbildung sowie die Primärzersetzung
- BDie Bodenfauna ist wichtig für die Gefügebildung sowie die CO2 Produktion
- CDie Bodenflora ist wichtig für die Nährstofffreisetzung und die Gefügebildung
- DDie Bodenflora ist wichtig für die Durchmischung
27Welche Aussagen zur Bodenfauna stimmen?
- AMesofauna lebt in wassergefüllten Poren und ernährt sich von Pflanzenteilen und Mikrofauna
- BMakrofauna und Megafauna lebt auf der Bodenoberfläche, zu beiden zählen die Regenwürmer
- CWebspinnen, Asseln und Schnecken gehören zur Makrofauna und Zersetzen pflanzliche Reste (Streu)
- DAnözische Regenwürmer kommen zur Nahrungsaufnahme an die Oberfläche, Epiäische Formen leben in tiefen Bodenschichten
28Welche Aussagen sind richtig?
- AHumus umfasst alle Streustoffe sowie Huminstoffe
- BStreu ist stark umgewandelt, jedoch ist die Gewebestruktur noch sichtbar
- CNichthuminstoffe haben eine kurze Verweilzeit im Boden und sind die Ausgangssubstanz für die Humusbildung
- DHuminstoffe sind amorph und liegen oft in organo-mineralischen Verbindungen vor
29Welche Aussagen zur Speicherung und Kohlenstoff in Pflanzlicher Biomasse sowie Humus stimmen?
- AIn den Tropischen Wäldern ist viel Biomasse vorhanden, diese wird jedoch kontinuierlich und schnell umgesetzt, viel CO2 wird frei
- BDie Tundra hat eine geringe Biomasse, aber eine hohe Umsetzung von CO2
- CIn Mooren kann nur wenig CO2 gespeichert werden, da es unter Wasserabschluss kaum zur Humusbildung kommt
- DKulturland und Wälder der gem. Zone speichern jeweils mehr CO2 als der Tropische Regenwald, aber weniger als Sümpfe
30Woraus bestehen Pflanzen?
- AZu 85% aus Wasser
- BZu 65% aus Wasser
- CDas häufigste anorganischen Substanzen neben Wasser in Pflanzen sind Sauerstoff und Kohlenstoff
- DLignin ist die häufigste org. Verbindung in Pflanzen
31Welche Aussagen sind richtig?
- AKohlenhydrate zählen zu den komplexen Verbindungen, sie sind schnelle Energieliferanten
- BNährhumus hat eine lange verweildauer von mehreren Wochen und Monaten
- CDauerhumus ist mikrobiell langsam umsetzbar und enthält Lignin und Stärke
- DNährhumus ist ein Liferant für CO2, N, S, P
32Wie lautet die Stabilitätsreihe der org. Verbindungen?
- AZucker, Stärke, Proteine < Cellulose < Lignin, Wachs, Harze, Gerbstoffe
- BZucker, Stärke, Proteine < Lignin < Cellulose, Wachs, Harze, Gerbstoffe
- CWachs, Harze, Gerbstoffe, Cellulose < Lignin < Proteine, Stärke, Zucker
- DAlle anderen Antworten sind falsch
33Welche Aussagen zu Humusformen stimmen?
- AL = Organischer Horizont > 30% OS
- BH = mind. 90% org. Substanz
- CO = mind. 30% org. Substanz
- DAh = weniger als 30% org. Substanz
34Welche Aussagen zu Humusformen stimmen?
- ATorf wird aus Resten torfbildender Pflanzen an der Oberfläche unter Wasserüberschuss gebildet
- BLitter Bez. eine Bodenauflage aus frischen Blättern oder Nadeln
- CFermentierte org. Auflage enthält wenig Huminstoffe
- DHumifizierte org. Auflage enthält wenig Streureste
35Welche Aussagen zu den Humusformen stimmen?
- AMull ist typisch für Nadelwälder, wenig Bioturbation
- BModer typisch für laub- und krautreiche Wälder, hohe Bioturbation
- CRohhumus typisch für Heide, Streuabbau durch Pilze
- DMull: neutral bis schwach saure Böden, Moder: neutral bis schwach sauer, Rohhumus: auf basischen und sandigen Böden
36Welche Aussagen zur Humifizierung und Mineralisierung stimmen?
- ABeide passieren bei der Sekundärzersetzung ab
- BBei der Mineralisierung werden anorganische Komponenten freigesetzt, Fulvosäure sowie Kohlenstoffdioxid wird im Boden gespeichert
- CBei der Humizirung reichern sich dunkelgefärbte Huminstoffe an der Oberfläche an
- DWährend der Humifizierung werden Nährstoffe freigesetzt
37Welche Aussagen zu Bodenreaktionen sind richtig?
- ApH = neg. dekadischer Logarithmus der H+ Ionenaktivität
- BpH = pos. dekadischer Logarithmus der H+ Ionenaktivität
- Cbasisch wirkende Austauscher: H+, Al3+, Na+
- Dsauer wirkende Austauscher: K+, Ca2+, Mg2+
38Welche Aussagen zu den pH- Werten der Böden sind richtig?
- AKalkreiche Böden pH = 7-8
- BKalkreiche Böden pH = 7-6
- CWaldböden pH = 4,5-3,5
- DWaldböden pH = 5,5- 4,5
39Welche Aussagen zur pH-Messung stimmen?
- AAktuelle Acidität, erfasst zusätzlich sorbierte Ionen
- BPotentielle Acidität, H+- Ionen in der Bodenlösung
- CIn Deutschalnd, Bestimmung aktuelle sowie potentielle Acidität
- DAktuelle Acidität: 10g Boden + 25 ml H2O dest. = pH (H2O)
40Welche Aussagen zum Ionenaustausch sind richtig?
- ASorbenten = Tonminerale, Hxdroxide, Huminstoffe
- BDesorption = Ionen- Adsorption nicht reversibel
- CDie meisten Bindungsplätze sind mit Kationen belegt
- DEs gibt Kationentauscher und Anionentauscher
41Welche der Aussagen ist richtig?
- ApH Wert = negativer dekadischer Logarithmus der OH- Ionenaktivität
- BpH Wert = positiver dekadischer Logarithmus der H+ Ionenaktivität
- CBodenacidität = saure Reaktion des Bodens
- DBodenalkalinität wird bestimmt durch Austauscher, Kationen in der Bodenlösung
42Welche Aussagen sind zutreffend?
- Abasische: Na+, K+, Ca 2+, Mg 2+
- Bsauer: Na+, H+, Ca 2+
- Csauer: Al3+, Ca 2+, Mg 2+
- Dbasisch: H+, K+, Al3+
43Welche Aussagen sind richtig?
- ADer pH Wert der meisten natürlichen Böden liegt zwischen 3-10
- BDie Aktuelle Acidität erfasst sorbierte Ionen wie H+, Al3+, Fe3+
- CDie Aktuelle Acidität misst: 10g Boden + 25 ml H2O
- DKalkreiche Böden haben einen pH Wert von 4-5
44Welche Aussagen sind richtig?
- ASorbenten sind Bodenpartikel (>2 qm) mit großer spezifischer Oberfläche
- BZu den Austauschern gehören Tonminerale, Hxdroxide und Huminstoffe
- CSorbenten sind zur Desorption fähig
- DAlle Bindungsplätze sind immer mit Kationen belegt
45Welche Aussagen sind richtig?
- ANicht austauschbare Ionen sind nur im Kristallgitter von Mineralen gebunden
- BIonenaustausch kann mit Bariumionen gemessen werden
- CPermanente Ladung = Tonminerale und Oxide
- DPermanente Ladungen entsteht durch isomorphen Ersatz
46Welche Aussagen zum Ionenaustausch bei variablen Ladungen treffen zu?
- ATonminerale in neutralen bis basischen Böden haben eine höhere KAK, als in sauren
- BToniminerale in sauren Böden haben eine steigende H+ Konzentration
- CFe-, Al-Oxide und Huminstoffe haben eine variable Ladung, die durch funktionelle Gruppen entsteht
- DHöhere H+ Konzentrationen führen zu niedrigen pH Werten
47Welche Aussagen sind richtig?
- AWenn der pH Wert steigt, kommt es zu zunehmender Protonierung funktioneller Gruppen
- BBeim Ladungsnullpunkt ist das elektrische Oberflächenpotential = 0
- CDer LNP von Smectit liegt bei 2-3 pH
- DDer LNP von Goethit liegt bei 8-9 pH
48Welche Aussagen zur KAK und Basensättigung stimmen?
- AH-Wert = basische Kationen
- BS- Wert = saure Kationen
- CT-Wert = H - S Wert
- DBassensättigung = Anteil der basisch wirkenden Kationen an den gesammten austauschbaren Kationen
49Welche Aussagen sind richtig?
- AKationen: H+ = Na+ < K+ < Mg2+ < Ca2+ < Al3+
- BAnionen: NO3- = Cl- < SO4 2- < H2PO4-
- CBöden der gemässigten Klimazonen sind vorwiegend Kationentauscher
- DK und N Ionen werden leicht ausgewaschen
50Welche Aussagen stimmen?
- APotentielle KAK = 8- 8,5
- BEfektive KAK = bei gegebenem pH
- CHuminstoffe haben eine hohe KAKpot von 70-130
- DN ist in Schwarzerden meistens ausgewaschen
Information
- Description
- Fragen zur Vorlesung Boden und Vegetation V1-10
- Author
- Jenny Otti
- Language
- Deutsch
- Views
- 38
- Tags
- Rating
- 5.0 out of 5 · 1 rating Rate this quiz