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Flashcards

Lernstrategien

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie German 8 cards

Cards in this deck (8)

  1. 1DefinitionenDefinition 1:
    =Mental repräsentierte Schemata/Handlungspläne:
    -Zur Steuerung eigenen Lernverhaltens
    -Zusammengesetzt aus einzelnen Handlungssequenzen
    -situationsspezifisch abrufbar
    Definition 2:
    =Vorgehensweisen zur Realisierung von Lernzielen und Bewältigung von Lernanforderungen:
    -unterschiedlich komplex
    -unterschiedlich generalisierbar
    -bewusst oder unbewusst eingesetzt
  2. 2Klassifikation (Wild & Schiefele, 1994)1. Kognitive Lernstrategien (Informationsstrategien):
    -Organisation
    -Elaboration
    -kritisches Prüfen
    -Wiederholen
    2. Metakognitive Lernstrategien (Kontrollstrategien):
    -Planung
    -Überwachung
    -Regulation
    3. Ressourcenbezogene Strategien:
    -interne Ressourcen
    -externe Ressourcen
  3. 3Klassifikation (Friedrich & Mandl, 1992)Primärstrategien:
    -Zur direkten Steuerung der kog. Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung während des Lernens
    Ziel: besseres Verständnis, Reproduktion und Behaltensleistung
    Stützstrategien:
    -Indirekte Auswirkungen auf den Informationsverarbeitungsprozess durch Beeinflussung motivationaler und exekutiver Funktionen
    -Selbstmotivierung, Aufmerksamkeitsstrategien und Umgang mit Ablenkern
  4. 4Lernstrategien und LernerfolgInkonsistente Befundlage
    Empirische Befunde:
    -Einsatz aufwendiger Lernstrategien schlägt sich nur in begrenztem Umfang in den Schulnoten nieder
    -Nachweis systematischer Unterschiede im Lern- und Arbeitsverhalten leistungsstarker und leistungsschwacher Schüler
    -Ergebnisse aus der Textlernforschung sprechen dafür, dass ein tiefenorientiertes Lernen zu einem besseren Textverständnis und zu differenzierten kohärenten Wissensstrukturen führt
    Mögliche Gründe:
    -Mangelnde Sensitivität herkömmlicher Methoden der Leistungserfassung für qualitative Kriterien des Lernerfolgs
    -Kenntnis einer Strategie garantiert nicht deren Anwendung
  5. 5Genese von Lernstrategien - EigenschaftenProzess fortschreitender Ausdifferenzierung, Stabilisierung und Flexibilisierung (Dekontextualisierung)
    Kennzeichnende Veränderungen des langfristigen Prozesses des Strategieerwerbs:
    -vom Speziellen zum (->) Allgemeinen
    -Wissen -> Anwendung
    -Einfachen -> Komplexen
    Der Erwerb neuer und der Einsatz bereits verfügbarer Lernstrategien hängt auch von motivationalen Faktoren ab
  6. 6Genese von Lernstrategien - Empirische Befunde (Schiefele & Schreyer, 1994)Intrinsisch Motivierte tendieren eher zu tiefgreifendem Lernen, während extrinsisch Motivierte eher zu oberflächlich-wiederholenden Lernstrategien neigen
  7. 7Lernstrategietrainings - Beispiel: Ziele und Inhalte (Klauer)Denktraining für Kinder und Jugendliche
    Ziel:
    Systematische Förderung induktiven Denkens und Schließens als potenzieller Ansatzpunkt für die grundlegende Förderung kognitiver Prozesse und der Verbesserung schulischer Leistungen
    Inhalte:
    -Förderung von Denkoperationen in Bezug auf Merkmale oder Relationen
    -Unterscheidung von Gleichheit, Verschiedenheit oder Gleicheit und Verschiedenheit
  8. 8Lernstrategietrainings - Beispiel: Effektivität (Klauer)-Insgesamt 74 Experimentalstudien aus De, Au, NL, USA (Experimentaldesign und LZ-Studien)
    -Allgemeiner mittlerer Effekt: d=.52
    -Effekt auf schulische Leistungen: d=.67
    => dieser Effekt verstärkt sich mit der Zeit; nach 6 Monaten: d=.74

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Zellbiologie Psychologie (KLE II) Flashcards on Lernstrategien, created by Joney Stoney on 07/02/2019.
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Joney Stoney
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