Flashcards
Wie viel Krippe braucht das Kind?
Cards in this deck (20)
- 1BegriffserklärungKiTa: Überbegriff für vrschiedene Stätten
Kinderkrippe: Betreuung bis 3 Jahre
Kindergarten: 3-6 Jahre
Kinderhort: Nachmittagsbetreuung nach/in der Schule - 2Gesellschaftliche RelevanzSteigender Bedarf (50% mehr als 2008; 57% mehr als im Vorjahr)
Seit 2013:Kinder von 1-3 Jahren haben Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung - 3Beziehung von Kindern zu ErziehungskräftenAufbau von Beziehung mit bindungsähnlichen Merkmalen zu Erziehern, welche angemessen und feinfühlig auf das Kind reagieren, ist dies nicht so, eher keine als unsichere Beziehung/Bindung
Erzieher/innen können sichere Basis sein, von der aus Umgebung entdeckt/erprobt wird - 4Leidet die Eltern-Kind-Bindung?-Mutter-Kind- und Fachkraft-Kind-Beziehung konkurrieren nicht miteinander, sondern ergänzen sich
-Bindung kann sich durch ext. Betreuung verbessern
-Eltern kompensieren Trennung durch vermehrte Zuwendung (morgens & abends)
-Bester Prädiktor für sichere Bindung im Alter von 3 Jahren ist Responsivität der Eltern (Alter:15 Monate), nicht Art, Dauer, Qualität der Kinderbetreuung - 5Studie des "Early Child Care Research Network" (1997) - Ziele & MethodenZiel:
Untersuchung der Bedingungen unter denen externe Kinderbetreuung sich positiv/negativ auf die Bindung zur Mutter auswirkt
Methode:
-Längsschnittstudie
-N= 1153 Kinder (+Mütter); Kinder 1-15 Monate alt
-Interviews, Fragebögen mit Müttern; Beobachtung der Mutter-Kind-Interaktion im Spiel und zuhause
-Beobahctung der Kinder in der Kita im Alter von 6 und 15 Monaten
-Fremde-Situations-Test im Alter von 15 Monaten - 6Studie des "Early Child Care Research Network" (1997) - ErgebnisseKeine Unterschiede zu nicht betreuten Kindern im Stresserleben im Fremde-Situations-Test, keine schwierigere Zuordnung zu Bindungsbedingungen
Keine Effekte auf Bindungssicherheit
Späteres Bindungsverhalten v.a. Feinfühligkeit der Mutter
Aber: bei wenig Feinfühligkeit der Mutter und schlechter externer Betreuung => weniger sichere Bindungen - 7Studie von Ahnert et al. (2004) - Ziele & MethodenZiel:
Stressbelastung und Stabilität von Bindungsverhalten vin Krippenkindern untersuchen
Methode:
11-19 Monate alte Kinder
-Speichel-Cortisol vor Krippenstart, in der Eingewöhnungsphase (Mutter anwesend), in den ersten 9 Tagen danach und 5 Monate später
-Bindungsverhalten vor Krippenstart und 3 Monatge danach mittels Fremde-Situations-Test ermittelt - 8Studie von Ahnert et al. (2004) - Ergebnisse I
- 9Studie von Ahnert et al. (2004) - Ergebnisse II
- 10Studie von Ahnert et al. (2004) - Ergebnisse III
- 11Welche Folgen hat Krippenbetreuung für die sozial-emotionale Entwicklung?-Stressbelastung bei Krippenkindern höher als zuhause betreuten, v.a. bei ungünstigem Betreuungsschlüssel
-Einige Studien: intensive Fremdbetreuung im 1. LJ => höhere Stresswerte im Jugendalter
-Auch Studien mit besserer Stressbewältigung, falls Stress sozial aufgefangen wird
-Manchmal leicht erhöhtes aggressives Verhalten im Grundschulalter, jedoch in früher Adoleszenz nicht mehr nachweisbar
-Erwerb sozialer Fähigkeiten (durch Umgang mit Gleichaltrigen)
-Innerhalb erster Monate der Fremdbetreuung: Steigeruzng des Interesses an anderen Kindern, Abnahme negativer Gefühle (bei sanftem Übergang)
-Positive Auswirkungen auf Spielverhalten im 2. LJ - 12Studie von Herba et al. (2013) - Ziele & MethodenZiel:
Protektive Wirkung von externer Betreuung
auf Kinder depressiver Mütter?
SP:
Québec Longitudinal Study of Child Development (n=2120), wiederholt im Alter von 5, 17, 30, 42 Monaten und 5 Jahren
Methode:
Mütter: Schwere der Depressionssymptome
Kinder: a) Typ der Betreuung, Startalter, Intensität der Betreuung
b) emotionale Probleme, Trennungsangst, Symptome sozialen Rückzugs - 13Studie von Herba et al. (2013) - Ergebnisse I
- 14Studie von Herba et al. (2013) - Ergebnisse II
- 15Studie von Herba et al. (2013) - Ergebnisse III
- 16Studie von Herba et al. (2013) - Ergebnisse IV
- 17Folgen der Betreuung für die kognitive Entwicklung-Frühe Betreuung => höhere Lese- und Mathematikfähigkeiten im GS-Alter, unabhängig vom Bildungsstand der Eltern
-v.a. Profit für Kinder aus Risikofamilien (positive Auswirkungen auf Familienplanung und Berufserfolg)
-benachteiligte Familien oder Migrationshintergrund: doppelt so häufi Gymnasialbesuch - 18Unter welchen Bedingungen profitieren Kleinkinder von der Kita?-Sanfte und schrittweise Eingewöhnung
-Kontinuität in der Betreuungssituation
-Positive Beziehung zu den betreuenden Erziehern
-Responsivität der Eltern, besonders in der EIngwöhnungsphase
-Bewusstsein der Eltern, dass sie die primären Bezugspersonen sind
-"Risikokinder" (+ benachteiligte Familoien & Migrationshintergrund) profitieren
=> Gefahren, wenn Kind dauerhaft überfordert ist/Stress nicht aufgefangen werden kann - 19Anforderungen an eine gute externe Kinderbetreuung-Soll Entwicklung der Kindes durch geeignete entwicklungsangemessene Bildungsangebote unterstützen
-Soll positives Beziehungsklima fördern
-Qualifikation und Weiterbildung der Fachkräfte
-Gute materielle und räumliche Ausstattung als Voraussetzung
-Regelmäßiger Austausch zwischen Kindern, Erziehern und Eltern
-Besonders kleine Kinder brauchen überschaubare Anzahl von Bezugspersonen, Stabilität und langsame Eingewöhnung
-Altersgemischte Struktur - 20Fazit-Insgesamt positive Bilanz für Krippen
-Bestimmte Qualitätsmaßnahmen zwingend für Profit der Kinder (v.a. "Risikokinder")
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- Zellbiologie Psychologie (KLE II) Flashcards on Wie viel Krippe braucht das Kind?, created by Joney Stoney on 10/02/2019.
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