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Grundlagen der doppelten Buchführung
Cards in this deck (107)
- 1Was wird als Inventar bezeichnet?Das Verzeichnis, in das die Vermögensgegenstände und Schulden einzeln nach Art und Wert eingetragen werden.
- 2Wann muss das Inventar aufgestellt werden?Beimein letzter Zeit und egalSein der Geschäftseröffnung
sowie am Ende eines jeden Geschäftsjahres - 3Was versteht man unter Inventur?Das ist die Tätigkeit der Bestandsaufnahme.
- 4Was wird als flüssige Mittel bezeichnet?Bargeldbestand
und
Bankguthaben - 5Was ist der Unterschied zwischen der körperlichen und der buchmäßigen Bestandsaufnahme in Bezug auf die flüssigen Mitteln?Der Bargeldbestand wird am Stichtag gezählt. Die Höhe des Bargeldes wird dem zum Stichtag vorliegenden Kontoauszug der Bank entnommen.
- 6Was versteht man unter einem offenen Posten?eine noch nicht bezahlte Rechnung
- 7Gegenüber wem hat ein Unternehmen eine Forderung?Kunden
- 8Gegenüber wem hat ein Unternehmen eine Verbindlichkeit?Lieferant
- 9Warum stellen Forderungen Vermögenswerte dar?Sie beinhalten einen Anspruch
auf Geld. - 10Was zählt alles zu den Schulden eines Unternehmens?Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie erhaltende Bankkredite.
- 11Was sind Rohstoffe?Rohstoffe werden nach einer
Be- oder Verarbeitung
Hauptbestandteil
des fertigen Produkts. - 12Was sind Hilfsstoffe?Hilfsstoffe gehen als
Nebenbestandteile
in das Endprodukt ein. - 13Was sind Betriebsstoffe?Betriebsstoffe sind für den Betrieb und für die Wartung der Produktionsmaschinen erforderlich. Sie sind kein Bestandteil des Endprodukts, werden jedoch bei der Produktion verbraucht.
- 14Was sind Handelswaren?Handelswaren werden eingekauft und ohne Bearbeitung und Verarbeitung weiterverkauft.
- 15Was wird neben den Rohstoffen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen zum Vorratsvermögen gezählt?Unfertige Erzeugnisse
und
fertige Erzeugnisse - 16Was ist eine Stichtagsinventur?eine Inventur zum
letzten Tag
eines Geschäftsjahres - 17Wie lange müssen die Unterlagen der Inventur aufbewahrt werden?Zehn Jahre
- 18In welche Bereiche gliedert sich das Inventar?Vermögen
und
Schulden - 19Wie werden die einzelnen Vermögenspositionen beim Inventar angeordnet?Nach dem Grad der Flüssigkeit
- 20Was versteht man unter dem Liquiditätsprinzip?Die einzelnen Vermögenspositionen werden nach dem
Grad der Flüssigkeit geordnet. - 21Wie werden die Schulden beim Inventar angeordnet?Nach ihrer Fälligkeit
- 22Was versteht man unter dem Flüssigkeitsprinzip?Die einzelnen Vermögenspositionen werden nach dem
Grad der Liquidität geordnet. - 23Welche Vermögensgegenstände werden dem Anlagevermögen zugeordnet?Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen dauernd zu dienen.
- 24Welche Vermögensgegenstände werden dem Umlaufvermögen zugeordnet?Vermögensgegenstände, die dem Unternehmen nicht längerfristig zur Verfügung stehen.
- 25Wie ermittelt man beim Inventar das Reinvermögen?Differenz zwischen dem
Gesamtvermögen und den Schulden - 26Wie wird das Reinvermögen mit einem anderen Begriff genannt?Eigenkapital
- 27Warum ist das Eigenkapital eine "Restgröße"?Es gibt den Betrag an, der dem Eigentümer eines Unternehmens bei angenommener Auflösung des Unternehmens und Begleichung aller Schulden verbleiben würde. Der als Eigenkapital ausgewiesene Betrag darf nicht mit flüssigen Mitteln, wie Kasse oder beim Guthaben, gleichgesetzt werden.
- 28Was ist die Bilanz?Die Bilanz ist die Zusammenfassung des Inventars in Kontenform.
- 29Wie nennt man die linke Seite der Bilanz?Aktiva
oder
Aktivseite - 30Wie nennt man die rechte Seite der Bilanz?Passiva
oder
Passivseite - 31Was sind Geschäftsvorfälle?Vorgänge in einem Unternehmen, durch die sich die Höhe oder die Zusammensetzung von Vermögen und/oder Schulden des Unternehmens ändern
- 32Was versteht man unter Buchführung?die planmäßige, lückenlose, zeitlich und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle in einem Unternehmen
- 33Wie wird die linke Seite eines T-Kontos, wie wir die rechte Zeit eines T-Kontos bezeichnet?linke Seite = Soll
rechte Seite = Haben - 34Wie ermittelt man in einem Inventar das Eigenkapital?Gesamtvermögen
minus
Schulden - 35Wie lautet ein anderer Begriff für Eigenkapital?Reinvermögen
- 36Wie lautet der Unterschied zwischen dem Eigenkapital und dem Reinvermögen?Es gibt keinen Unterschied,
es handelt sich um ein Synonym. - 37Wie ermittelt man in einem Inventar das Reinvermögen?Gesamtvermögen
minus
Schulden - 38Was ist eine Bilanz?Die Bilanz ist die Zusammenfassung des Inventars in Kontenform.
- 39Was wird auf der linken Seite der Bilanz ausgewiesen?das Vermögen = Aktiva
- 40Was wird auf der rechten Seite der Bilanz ausgewiesen?das Kapital = Passiva
- 41Wie wird die linke Seite der Bilanz genannt?Aktivseite oder Aktiva
- 42Wie wird die rechte Seite der Bilanz genannt?Passivseite oder Passiva
- 43Worüber gilt die Passivseite der Bilanz Auskunft?Woher stammen die
finanziellen Mittel
(Mittelherkunft = Finanzierung)? - 44Worüber gilt die Aktivseite der Bilanz Auskunft?Wofür werden die
finanziellen Mittel verwendet
(Mittelverwendung = Investierung)? - 45Wie viele Grundfälle lassen sich hinsichtlich der Bilanzveränderungen unterscheiden?Vier
- 46Welche Grundfälle lassen sich hinsichtlich der Bilanzveränderungen unterscheiden?- Aktivtausch
- Aktiv-Passiv-Mehrung
- Aktiv-Passiv-Minderung
- Passivtausch - 47Was ist ein Aktivtausch?Ein Aktivposten nimmt um den gleichen Betrag zu, um den ein anderer Aktivposten abnimmt.
- 48Was ist eine Aktiv-Passiv-Mehrung (Bilanzverlängerung)?Ein Aktivposten und ein Passivposten nehmen um den gleichen Betrag zu.
- 49Was ist eine Aktiv-Passiv-Minderung (Bilanzverkürzung)?Ein Aktivposten und ein Passivposten nehmen jeweils um den gleichen Betrag ab.
- 50Was ist ein Passivtausch?Ein Passivposten nimmt um den gleichen Betrag zu, um den ein anderer Passivposten abnimmt.
- 51Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einem Aktivtausch?Die Bilanzsumme
bleibt unverändert. - 52Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einer Aktiv-Passiv-Mehrung?Die Bilanzsumme steigt.
- 53Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einer Aktiv-Passiv-Minderung?Die Bilanzsumme sinkt.
- 54Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einem Passivtausch?Die Bilanzsumme bleibt unverändert.
- 55Was muss für jeden Geschäftsvorfall vorliegen?Ein Beleg
- 56Wozu dient ein Beleg, der für einen Geschäftsvorfall vorliegen muss?Er ist Grundlage für die Buchung des Geschäftsvorfalls.
- 57Welche Grundsatz gilt bezüglich Buchung und Beleg?Keine Buchung ohne Beleg!
- 58Wie lange sind aus Beweisgründen die Belege aufzubewahren?Zehn Jahre
- 59Welche Belege gibt es in der Buchhaltung?- Kassenbelege, Quittungen
- Ausgangsrechnungen und Gutschriften an Kunden
- Eingangsrechnungen und Gutschriften von Lieferanten
- Kontoauszüge der Bank
- Materialentnahmescheine
- Lohnlisten und Gehaltslisten - 60Welche allgemeine Buchungsregeln gelten für eine vollständige Buchung?- Jeder Geschäftsvorfall betrifft mindestens zwei Konten.
- Es gibt bei jedem Geschäftsvorfall mindestens eine Sollbuchung und mindestens eine Habenbuchung.
- Die Summe der Beträge aus den Sollbuchungen ist betragsmäßig genauso groß wie die Summe der Beträge aus den Habenbuchungen. - 61Wie lautet ein anderes Wort für Aktivkonten?Vermögenskonten
- 62Wie lautet ein anderes Wort für Passivkonten?Kapitalkonten
- 63Wo steht in allen Aktivkonten der Anfangsbestand?Im Soll
- 64Wo werden in einem Aktivkonto die Zugänge gebucht?Im Soll
- 65Wo werden in einem Aktivkonto die Abgänge gebucht?Im Haben
- 66Wo ergibt sich in einem Aktivkonto der Schlussbestand?Im Haben
- 67Wie nennt man den Saldo in einem Aktivkonto?Schlussbestand
- 68Wo wird der Anfangsbestand in einem Passivkonto gebucht?Im Haben
- 69Wo werden die Zugänge in einem Passivkonto gebucht?Im Haben
- 70Wo werden die Abgänge in einem Passivkonto gebucht?Im Soll
- 71Wo ergibt sich der Schlussbestand in einem Passivkonto?Im Soll
- 72Wie lauten die vier Schritte zur Bildung eines Buchungssatzes?Erster Schritt: Welche Konten sind durch den Geschäftsvorfall betroffen?
Zweiter Schritt: Welche Kontenart liegt jeweils vor?
Dritter Schritt: Liegt eine Zunahme oder Abnahme vor?
Vierter Schritt: Auf welcher Kontenseite ist jeweils zu buchen? - 73Was sind Buchungssätze?Buchungsanweisungen
- 74Welche Reihenfolge gilt bei den Buchungssätzen?Erst wird das Konto und der Betrag der Sollbuchung genannt, verbunden mit dem Wort "an", dann wird das Konto und der Betrag der Habenbuchung genannt.
- 75Wann handelt es sich um einen einfachen Buchungssatz?Wenn lediglich zwei Konten durch den Geschäftsvorfall betroffen sind
- 76Wann muss ein zusammengesetzter Buchungssatz gebildet werden?Wenn von einem Geschäftsvorfall
mehr als zwei Konten betroffen sind - 77Was muss auch beim zusammengesetzter Buchungssatz bzgl. der Summen der Beträge aus den Sollbuchungen und den Summen der Beträge aus den Habenbuchungen gelten?Sie müssen übereinstimmen.
- 78Was versteht man unter Vorkontierung?Die Angabe der Buchungsanweisung
auf dem jeweiligen Beleg - 79Welche Geschäftsvorfälle werden als ergebniswirksam bezeichnet?Betrieblich bedingte Geschäftsvorfälle,
die zu einer Veränderung
des Eigenkapitals führen - 80Was bedeutet ergebniswirksam in Zusammenhang mit Geschäftsvorfällen?Das sind Geschäftsvorfälle,
die den Gewinn oder
Verlust beeinflussen. - 81Was sind Aufwendungen?Geschäftsvorfälle,
die das Eigenkapital mindern - 82Was sind Erträge?Geschäftsvorfälle,
die das Eigenkapital erhöhen - 83Nenne Beispiele für Aufwendungen!- Lohnaufwendungen
- Zinsaufwendungen
- Mietaufwendungen
- Rohstoffaufwendungen
- Hilfsstoffaufwendungen
- Betriebsstoffaufwendungen - 84Nenne Beispiele für Erträge!- Umsatzerlöse (aus Verkäufen)
- Mieterträge
- Zinserträge
- Provisionserträge - 85Wie werden die Unterkonten des Eigenkapitalkontos genannt?Ergebniskonten
- 86Wie viele Arten von Ergebniskonten gibt es?2
- 87Wie heißen die beiden Ergebniskonten?- Aufwandskonten
- Ertragskonten - 88Wann beeinflusst ein Geschäftsvorfall den Gewinn oder den Verlust?Wenn eine Buchung auf einem Ergebniskonto erfolgt
- 89Gibt es bei Ergebniskonten einen Anfangsbestand?Nein
- 90Gibt es bei Ergebniskonten einen Endbestand?Nein
- 91Auf welcher Seite werden Aufwendungen auf den Aufwandskonten gebucht?Auf der Sollseite
- 92Auf welcher Seite werden Erträge auf den Ertragskonten gebucht?Auf der Habenseite
- 93Über welches Konto werden die Aufwands- und Ertragskonten abgeschlossen?Über das Gewinn- und Verlustkonto
(GuV-Konto) - 94Wann liegt im GuV-Konto ein Gewinn vor?Wenn die Erträge höher
als die Aufwendungen sind - 95Wann liegt im GuV-Konto ein Verlust vor?Wenn die Aufwendungen höher
als die Erträge sind - 96Über welches Konto wird das GuV-Konto abgeschlossen?Über das Konto Eigenkapital
- 97Wie lautet der allgemeingültige Abschlussbuchungssatz bei Gewinn?GuV-Konto
an
Eigenkapital-Konto - 98Wie lautet der allgemeingültige Abschlussbuchungssatz bei Verlust?Eigenkapital-Konto
an
GuV-Konto - 99Welche Ertragsart ist die wichtigste für ein Unternehmen?Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen
- 100Wie lautet der Buchungssatz beim Verkauf von Waren oder Dienstleistungen auf Ziel?Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Umsatzerlöse
- 101Wann liegt eine Privatentnahme vor?Wenn ein Unternehmer zum Beispiel Geld für private Zwecke aus der Geschäftskasse entnimmt
- 102Wie verändert sich das Eigenkapital bei einer Privatentnahme?Es verringert sich.
- 103Wann liegt eine Privateinlage vor?Wenn ein Unternehmer Geld oder Gegenstände aus seinem Privatvermögen auf das Unternehmen überträgt
- 104Wie verändert sich das Eigenkapital bei einer Privateinlage?Es erhöht sich.
- 105Auf welchem Konto werden private Entnahmen und Einlagen erfasst?Auf dem Konto Privat
- 106Von welchem Konto ist das Privatkonto ein Unterkonto?Vom Eigenkapitalkonto
- 107Über welches Konto wird das Konto Privat abgeschlossen?Über das Eigenkapitalkonto
Information
- Description
- Eingangsklasse Externes Rechnungswesen Flashcards on Grundlagen der doppelten Buchführung, created by Stefan Kurtenbach on 30/05/2015.
- Created by
- Stefan Kurtenbach
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