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Flashcards

Grundlagen der doppelten Buchführung

Stefan Kurtenbach Externes Rechnungswesen Eingangsklasse German 107 cards

Cards in this deck (107)

  1. 1Was wird als Inventar bezeichnet?Das Verzeichnis, in das die Vermögensgegenstände und Schulden einzeln nach Art und Wert eingetragen werden.
  2. 2Wann muss das Inventar aufgestellt werden?Beimein letzter Zeit und egalSein der Geschäftseröffnung
    sowie am Ende eines jeden Geschäftsjahres
  3. 3Was versteht man unter Inventur?Das ist die Tätigkeit der Bestandsaufnahme.
  4. 4Was wird als flüssige Mittel bezeichnet?Bargeldbestand
    und
    Bankguthaben
  5. 5Was ist der Unterschied zwischen der körperlichen und der buchmäßigen Bestandsaufnahme in Bezug auf die flüssigen Mitteln?Der Bargeldbestand wird am Stichtag gezählt. Die Höhe des Bargeldes wird dem zum Stichtag vorliegenden Kontoauszug der Bank entnommen.
  6. 6Was versteht man unter einem offenen Posten?eine noch nicht bezahlte Rechnung
  7. 7Gegenüber wem hat ein Unternehmen eine Forderung?Kunden
  8. 8Gegenüber wem hat ein Unternehmen eine Verbindlichkeit?Lieferant
  9. 9Warum stellen Forderungen Vermögenswerte dar?Sie beinhalten einen Anspruch
    auf Geld.
  10. 10Was zählt alles zu den Schulden eines Unternehmens?Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sowie erhaltende Bankkredite.
  11. 11Was sind Rohstoffe?Rohstoffe werden nach einer
    Be- oder Verarbeitung
    Hauptbestandteil
    des fertigen Produkts.
  12. 12Was sind Hilfsstoffe?Hilfsstoffe gehen als
    Nebenbestandteile
    in das Endprodukt ein.
  13. 13Was sind Betriebsstoffe?Betriebsstoffe sind für den Betrieb und für die Wartung der Produktionsmaschinen erforderlich. Sie sind kein Bestandteil des Endprodukts, werden jedoch bei der Produktion verbraucht.
  14. 14Was sind Handelswaren?Handelswaren werden eingekauft und ohne Bearbeitung und Verarbeitung weiterverkauft.
  15. 15Was wird neben den Rohstoffen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen zum Vorratsvermögen gezählt?Unfertige Erzeugnisse
    und
    fertige Erzeugnisse
  16. 16Was ist eine Stichtagsinventur?eine Inventur zum
    letzten Tag
    eines Geschäftsjahres
  17. 17Wie lange müssen die Unterlagen der Inventur aufbewahrt werden?Zehn Jahre
  18. 18In welche Bereiche gliedert sich das Inventar?Vermögen
    und
    Schulden
  19. 19Wie werden die einzelnen Vermögenspositionen beim Inventar angeordnet?Nach dem Grad der Flüssigkeit
  20. 20Was versteht man unter dem Liquiditätsprinzip?Die einzelnen Vermögenspositionen werden nach dem
    Grad der Flüssigkeit geordnet.
  21. 21Wie werden die Schulden beim Inventar angeordnet?Nach ihrer Fälligkeit
  22. 22Was versteht man unter dem Flüssigkeitsprinzip?Die einzelnen Vermögenspositionen werden nach dem
    Grad der Liquidität geordnet.
  23. 23Welche Vermögensgegenstände werden dem Anlagevermögen zugeordnet?Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Unternehmen dauernd zu dienen.
  24. 24Welche Vermögensgegenstände werden dem Umlaufvermögen zugeordnet?Vermögensgegenstände, die dem Unternehmen nicht längerfristig zur Verfügung stehen.
  25. 25Wie ermittelt man beim Inventar das Reinvermögen?Differenz zwischen dem
    Gesamtvermögen und den Schulden
  26. 26Wie wird das Reinvermögen mit einem anderen Begriff genannt?Eigenkapital
  27. 27Warum ist das Eigenkapital eine "Restgröße"?Es gibt den Betrag an, der dem Eigentümer eines Unternehmens bei angenommener Auflösung des Unternehmens und Begleichung aller Schulden verbleiben würde. Der als Eigenkapital ausgewiesene Betrag darf nicht mit flüssigen Mitteln, wie Kasse oder beim Guthaben, gleichgesetzt werden.
  28. 28Was ist die Bilanz?Die Bilanz ist die Zusammenfassung des Inventars in Kontenform.
  29. 29Wie nennt man die linke Seite der Bilanz?Aktiva
    oder
    Aktivseite
  30. 30Wie nennt man die rechte Seite der Bilanz?Passiva
    oder
    Passivseite
  31. 31Was sind Geschäftsvorfälle?Vorgänge in einem Unternehmen, durch die sich die Höhe oder die Zusammensetzung von Vermögen und/oder Schulden des Unternehmens ändern
  32. 32Was versteht man unter Buchführung?die planmäßige, lückenlose, zeitlich und sachlich geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle in einem Unternehmen
  33. 33Wie wird die linke Seite eines T-Kontos, wie wir die rechte Zeit eines T-Kontos bezeichnet?linke Seite = Soll
    rechte Seite = Haben
  34. 34Wie ermittelt man in einem Inventar das Eigenkapital?Gesamtvermögen
    minus
    Schulden
  35. 35Wie lautet ein anderer Begriff für Eigenkapital?Reinvermögen
  36. 36Wie lautet der Unterschied zwischen dem Eigenkapital und dem Reinvermögen?Es gibt keinen Unterschied,
    es handelt sich um ein Synonym.
  37. 37Wie ermittelt man in einem Inventar das Reinvermögen?Gesamtvermögen
    minus
    Schulden
  38. 38Was ist eine Bilanz?Die Bilanz ist die Zusammenfassung des Inventars in Kontenform.
  39. 39Was wird auf der linken Seite der Bilanz ausgewiesen?das Vermögen = Aktiva
  40. 40Was wird auf der rechten Seite der Bilanz ausgewiesen?das Kapital = Passiva
  41. 41Wie wird die linke Seite der Bilanz genannt?Aktivseite oder Aktiva
  42. 42Wie wird die rechte Seite der Bilanz genannt?Passivseite oder Passiva
  43. 43Worüber gilt die Passivseite der Bilanz Auskunft?Woher stammen die
    finanziellen Mittel
    (Mittelherkunft = Finanzierung)?
  44. 44Worüber gilt die Aktivseite der Bilanz Auskunft?Wofür werden die
    finanziellen Mittel verwendet
    (Mittelverwendung = Investierung)?
  45. 45Wie viele Grundfälle lassen sich hinsichtlich der Bilanzveränderungen unterscheiden?Vier
  46. 46Welche Grundfälle lassen sich hinsichtlich der Bilanzveränderungen unterscheiden?- Aktivtausch
    - Aktiv-Passiv-Mehrung
    - Aktiv-Passiv-Minderung
    - Passivtausch
  47. 47Was ist ein Aktivtausch?Ein Aktivposten nimmt um den gleichen Betrag zu, um den ein anderer Aktivposten abnimmt.
  48. 48Was ist eine Aktiv-Passiv-Mehrung (Bilanzverlängerung)?Ein Aktivposten und ein Passivposten nehmen um den gleichen Betrag zu.
  49. 49Was ist eine Aktiv-Passiv-Minderung (Bilanzverkürzung)?Ein Aktivposten und ein Passivposten nehmen jeweils um den gleichen Betrag ab.
  50. 50Was ist ein Passivtausch?Ein Passivposten nimmt um den gleichen Betrag zu, um den ein anderer Passivposten abnimmt.
  51. 51Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einem Aktivtausch?Die Bilanzsumme
    bleibt unverändert.
  52. 52Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einer Aktiv-Passiv-Mehrung?Die Bilanzsumme steigt.
  53. 53Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einer Aktiv-Passiv-Minderung?Die Bilanzsumme sinkt.
  54. 54Wie verändert sich die Bilanzsumme bei einem Passivtausch?Die Bilanzsumme bleibt unverändert.
  55. 55Was muss für jeden Geschäftsvorfall vorliegen?Ein Beleg
  56. 56Wozu dient ein Beleg, der für einen Geschäftsvorfall vorliegen muss?Er ist Grundlage für die Buchung des Geschäftsvorfalls.
  57. 57Welche Grundsatz gilt bezüglich Buchung und Beleg?Keine Buchung ohne Beleg!
  58. 58Wie lange sind aus Beweisgründen die Belege aufzubewahren?Zehn Jahre
  59. 59Welche Belege gibt es in der Buchhaltung?- Kassenbelege, Quittungen
    - Ausgangsrechnungen und Gutschriften an Kunden
    - Eingangsrechnungen und Gutschriften von Lieferanten
    - Kontoauszüge der Bank
    - Materialentnahmescheine
    - Lohnlisten und Gehaltslisten
  60. 60Welche allgemeine Buchungsregeln gelten für eine vollständige Buchung?- Jeder Geschäftsvorfall betrifft mindestens zwei Konten.
    - Es gibt bei jedem Geschäftsvorfall mindestens eine Sollbuchung und mindestens eine Habenbuchung.
    - Die Summe der Beträge aus den Sollbuchungen ist betragsmäßig genauso groß wie die Summe der Beträge aus den Habenbuchungen.
  61. 61Wie lautet ein anderes Wort für Aktivkonten?Vermögenskonten
  62. 62Wie lautet ein anderes Wort für Passivkonten?Kapitalkonten
  63. 63Wo steht in allen Aktivkonten der Anfangsbestand?Im Soll
  64. 64Wo werden in einem Aktivkonto die Zugänge gebucht?Im Soll
  65. 65Wo werden in einem Aktivkonto die Abgänge gebucht?Im Haben
  66. 66Wo ergibt sich in einem Aktivkonto der Schlussbestand?Im Haben
  67. 67Wie nennt man den Saldo in einem Aktivkonto?Schlussbestand
  68. 68Wo wird der Anfangsbestand in einem Passivkonto gebucht?Im Haben
  69. 69Wo werden die Zugänge in einem Passivkonto gebucht?Im Haben
  70. 70Wo werden die Abgänge in einem Passivkonto gebucht?Im Soll
  71. 71Wo ergibt sich der Schlussbestand in einem Passivkonto?Im Soll
  72. 72Wie lauten die vier Schritte zur Bildung eines Buchungssatzes?Erster Schritt: Welche Konten sind durch den Geschäftsvorfall betroffen?
    Zweiter Schritt: Welche Kontenart liegt jeweils vor?
    Dritter Schritt: Liegt eine Zunahme oder Abnahme vor?
    Vierter Schritt: Auf welcher Kontenseite ist jeweils zu buchen?
  73. 73Was sind Buchungssätze?Buchungsanweisungen
  74. 74Welche Reihenfolge gilt bei den Buchungssätzen?Erst wird das Konto und der Betrag der Sollbuchung genannt, verbunden mit dem Wort "an", dann wird das Konto und der Betrag der Habenbuchung genannt.
  75. 75Wann handelt es sich um einen einfachen Buchungssatz?Wenn lediglich zwei Konten durch den Geschäftsvorfall betroffen sind
  76. 76Wann muss ein zusammengesetzter Buchungssatz gebildet werden?Wenn von einem Geschäftsvorfall
    mehr als zwei Konten betroffen sind
  77. 77Was muss auch beim zusammengesetzter Buchungssatz bzgl. der Summen der Beträge aus den Sollbuchungen und den Summen der Beträge aus den Habenbuchungen gelten?Sie müssen übereinstimmen.
  78. 78Was versteht man unter Vorkontierung?Die Angabe der Buchungsanweisung
    auf dem jeweiligen Beleg
  79. 79Welche Geschäftsvorfälle werden als ergebniswirksam bezeichnet?Betrieblich bedingte Geschäftsvorfälle,
    die zu einer Veränderung
    des Eigenkapitals führen
  80. 80Was bedeutet ergebniswirksam in Zusammenhang mit Geschäftsvorfällen?Das sind Geschäftsvorfälle,
    die den Gewinn oder
    Verlust beeinflussen.
  81. 81Was sind Aufwendungen?Geschäftsvorfälle,
    die das Eigenkapital mindern
  82. 82Was sind Erträge?Geschäftsvorfälle,
    die das Eigenkapital erhöhen
  83. 83Nenne Beispiele für Aufwendungen!- Lohnaufwendungen
    - Zinsaufwendungen
    - Mietaufwendungen
    - Rohstoffaufwendungen
    - Hilfsstoffaufwendungen
    - Betriebsstoffaufwendungen
  84. 84Nenne Beispiele für Erträge!- Umsatzerlöse (aus Verkäufen)
    - Mieterträge
    - Zinserträge
    - Provisionserträge
  85. 85Wie werden die Unterkonten des Eigenkapitalkontos genannt?Ergebniskonten
  86. 86Wie viele Arten von Ergebniskonten gibt es?2
  87. 87Wie heißen die beiden Ergebniskonten?- Aufwandskonten
    - Ertragskonten
  88. 88Wann beeinflusst ein Geschäftsvorfall den Gewinn oder den Verlust?Wenn eine Buchung auf einem Ergebniskonto erfolgt
  89. 89Gibt es bei Ergebniskonten einen Anfangsbestand?Nein
  90. 90Gibt es bei Ergebniskonten einen Endbestand?Nein
  91. 91Auf welcher Seite werden Aufwendungen auf den Aufwandskonten gebucht?Auf der Sollseite
  92. 92Auf welcher Seite werden Erträge auf den Ertragskonten gebucht?Auf der Habenseite
  93. 93Über welches Konto werden die Aufwands- und Ertragskonten abgeschlossen?Über das Gewinn- und Verlustkonto
    (GuV-Konto)
  94. 94Wann liegt im GuV-Konto ein Gewinn vor?Wenn die Erträge höher
    als die Aufwendungen sind
  95. 95Wann liegt im GuV-Konto ein Verlust vor?Wenn die Aufwendungen höher
    als die Erträge sind
  96. 96Über welches Konto wird das GuV-Konto abgeschlossen?Über das Konto Eigenkapital
  97. 97Wie lautet der allgemeingültige Abschlussbuchungssatz bei Gewinn?GuV-Konto
    an
    Eigenkapital-Konto
  98. 98Wie lautet der allgemeingültige Abschlussbuchungssatz bei Verlust?Eigenkapital-Konto
    an
    GuV-Konto
  99. 99Welche Ertragsart ist die wichtigste für ein Unternehmen?Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen
  100. 100Wie lautet der Buchungssatz beim Verkauf von Waren oder Dienstleistungen auf Ziel?Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Umsatzerlöse
  101. 101Wann liegt eine Privatentnahme vor?Wenn ein Unternehmer zum Beispiel Geld für private Zwecke aus der Geschäftskasse entnimmt
  102. 102Wie verändert sich das Eigenkapital bei einer Privatentnahme?Es verringert sich.
  103. 103Wann liegt eine Privateinlage vor?Wenn ein Unternehmer Geld oder Gegenstände aus seinem Privatvermögen auf das Unternehmen überträgt
  104. 104Wie verändert sich das Eigenkapital bei einer Privateinlage?Es erhöht sich.
  105. 105Auf welchem Konto werden private Entnahmen und Einlagen erfasst?Auf dem Konto Privat
  106. 106Von welchem Konto ist das Privatkonto ein Unterkonto?Vom Eigenkapitalkonto
  107. 107Über welches Konto wird das Konto Privat abgeschlossen?Über das Eigenkapitalkonto

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Eingangsklasse Externes Rechnungswesen Flashcards on Grundlagen der doppelten Buchführung, created by Stefan Kurtenbach on 30/05/2015.
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