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Flashcards

Verhaltenstherapie

canardo Verhaltenstherapie staatsprüfung German 45 cards

Cards in this deck (45)

  1. 1Löschung, Verlernen, allmähliche Abschwächung u. schließlich Ausbleiben einer kond. Reaktion bei wiederholter Darbietung des kond. Reizes in Abwesenheit des unkond. ReizesExtinktion
  2. 2Verhaltensweisen mit hoher Auftrittswahrscheinlichkeit werden als Verstärker eingesetzt.Premack-Prinzip
  3. 3systematische Manipulation des Verhältnisses Reaktion Konsequenz (kontinuierlich/intermittierend Quote/Intervall)Kontingenzmanagment
  4. 4response cost time outindirekte Bestrafung
  5. 5Münzverstärkungtoken economy
  6. 6zur Verhinderung unerwünschten Verhaltens wird unvereinbares Verhalten gezielt verstärktVerstärkung inkompatibler Verhaltensweisen
    bei Tic: habit reversal (HRT beinhaltet das Erlernen adäquater Selbstwahrnehmung und Unterbrechung von Verhaltensketten durch konkurrierende Verhaltensweisen, Aufbau von Veränderungsmotivation sowie Maßnahmen zur Generalisierung der Fortschritte auf den Alltag.)
  7. 7Verhaltensformungshaping
  8. 8Verhaltensverkettungchaining
  9. 9Gewöhnung, allmähl. Verschwindend der Reaktion des Organismus nach wiederholter Konfrontation mit dem auslösenden Reiz- Vergleichsprozess zwischen Reizcharakteristik und Gedächtnisrepräsentation eine Übereinstimmung feststellt (match)Habituation
  10. 10Anpassung, Erhöhung der Reizschwelle eines Sinnesorgans bei kontinuierlicher ReizungAdaption
  11. 113 Arten der Wachheit1) Daueraufmerksamkeit (Vigilanz)
    2) geteilte Aufmerksamkeit (zwei Sachen gleichzeitig machen)
    3)Selektive Aufmerksamkeit (sich einer Sache zuwenden, andere Dinge ausblenden)
  12. 12Methode die angwendet wird bei der Behandlung von Schlafstörungen im Kleinkindalterchecking
    (abgestufte Extinktion)
    Die Eltern reagieren auf die Symptome durch kurze verbale Versicherungen und mit Verzicht auf möglichst alle anderen Verstärker.
  13. 13Neutraler Stimulus wird zum konditionierten Stimulus und löst die konditionierte Reaktion aus, auch wenn der unkonditionierte Stimulus nicht dargeboten wird- ALLERDINGS ist in diesem Fall der neutrale Stimulus ein konditionierter Stimulus. Bsp. Angst vor dem Keller bei SpinnenphobieKonditionierung höherer Ordnung
    Bsp. Arztkittel, der Zahnarztbohrer wird vom konditionierten Stimulus zum neuen unkonditionierten Stimulus, der die Reaktion auslöst.
  14. 14Systematik der Reizkonfrontation-graduiert vs. nicht-graduiert
    -massiert vs. nicht massiert
    -in vivo vs. in sensu
    - in An - vs. Abwesenheit angstinkompatibler Stimuli
  15. 15Was heißt nicht -graduiert?Beginn mit dem höchsten Angstitem
  16. 16Was bedeutet massiert?Behandlungseinheiten liegen zeitlich nah beieinander/hintereinander weg.
  17. 17in sensu in vivo1) in der Vorstellung
    2) in der Realität
  18. 18Beispiele für angstinkompatible StimuliEntspannungsverfahren, Gefühle (Stolz, Freude), Ablenkung, Körperkontakt Vertrauensperson, Essen, Kuscheltier, Kitzeln etc.
  19. 19Wolpe 1915-1997Systematische Desensibilisierung
    1. Erlernen eines Entspannungsverfahrens
    2. Erstellen einer Angsthierarchie
    3. Gestufte Darbietung der einzelnen Items in der Vorstellung unter Entspannung
  20. 20Massierte Konfrontation in sensuImplosion
  21. 21Graduierte KONFRONTATION IN VIVOHabituationstraining
  22. 22Massierte Konfrontation in vivoFlooding
  23. 23Angstreaktion wird gehemmt durch die gleichzeitige Aktivierung von angstinkompatiblem Verhalten und EmotionenReziproke Hemmung/Gegenkonditionierung
  24. 24Übungen zur Aufhebung von Meidungsverhalten mit Abbau der negativen kognitiv-emotionalen Reaktion auf Situationen, Objekte, Problemfelder, Personen.Exposition
  25. 25Unterlassen jeglichen VermeidungsverhaltensReaktionsverhinderung
  26. 26Warum ist Vermeidungsverhalten so löschungsresistent?Es verhindert die Erfahrung, dass der unkonditionierte Reiz nicht mehr mit dem konditionierten Reiz gekoppelt ist.
  27. 27Form der Gegenkonditionierung- Kopplung eines aversiven Reizes mit einem neutralen Reiz- Kopplung unangenehmer Zustand mit unerwünschten Verhalten.Aversionstherapie
    Bsp. Zigarette (Reiz) - Bild einer schwarzen Lunge
  28. 28Wolpe: Prinzip: "Wenn es gelingt, eine mit Angst unvereinbare Reaktion bei Anwesenheit eines angsterzeugenden Stimulus auftreten zu lassen, so dass es zu einer vollständigen oder teilweisen Unterdrückung der Angstreaktion kommt, wird die Verbindung zwischen dem Stimulus und der Angstreaktion abgeschwächt."Reziproke Hemmung
  29. 29Vertreter der kognitiven Wende1970
    Kanfer, Bandura, Beck
  30. 30Meichenbaum *1940Stress- und Selbstsicherheitsprogramme, Stressimpfungstraining,"inneres Sprechen", "Bewältigungssätze"
  31. 31Überzeugung einer Person in einer Situation die nötigen Fähigkeiten und Kompetenzen zu besitzenSelbstwirksamkeitskonzept
    Bandura 1979
    Kompetenzerwartung, self efficacy (Depressionsbehandlung- persönliche Veränderungsmöglichkeiten wahrnehmen und erleben)
  32. 32kognitive Strukturen, die durch Abstraktion von den Besonderheiten eines Einzelfalls entstehenSchemata
    -Ereignisschemata (Abläufe)
    -Situationsschemata (Rahmen, frame)
    -Handlungsschemata (Plan)
  33. 33Was beinhaltet die multimodale Therapieplanung nach Lazarus 1973?spezifische, systematisch organisierte, diagnostische und behandlungsplanende Vorgehensweise in der Psychotherapie, die vor allem 7 Bereiche berücksichtigt.BASIC-ID
    Verhalten (B = »behavior«),
    Affekt (A = »affect«),
    Empfinden (S = »sensation«),
    Vorstellung (I = »imagery«),
    Kognitionen (C = »cognition«),
    Sozialbezüge (I = »interpersonal relationships«),
    Medikamente und biologische Faktoren (D = »drugs and biological factors«)
  34. 34Kanfer Saslow 1965 3 Fragen als Voraussetzung für die Durchführung der VtBedingungsanalyse
    Zielanalyse
    Therapieplanung
  35. 35Was bedeutet immediacy?"Immediacy“ bezeichnet ein Therapeutenverhalten, in welchem die Einstellungen des Patienten zum Therapeuten verbalisiert werden. Das Behandlungsmerkmal „immediacy“, also „Unmittelbarkeit“ hinsichtlich der therapeutischen Beziehung, meist frei übersetzt mit „Beziehungskiären“, wurde erstmals von dem Rogers-Mitarbeiter Carkhuff (1969) systematisch beschrieben. Interventionsform, bei der die therapeutische Beziehung selber Thema der therapeutischen Arbeit wird.
  36. 36Beschreibe das kooperative Arbeitsbündnis zwischen Therapeut und Patient.Therapeutische Allianz. professionell, zeitlich befristet, assymetrisch. Basisvariablen: Verständnis, Diskretion, Interesse, Akzeptanz, Unterstützung.
  37. 37Therapeutenvariablen in der VTAktivität, Einfühlsamkeit, Verständlichkeit, didaktisches Geschick, Konkretheit
  38. 38Welchem Prinzip folgt der verhaltenstherapeutische Therapeut bei der Reihenfolge der Interventionen?Dem Prinzip der ergebnisorientierten Optimierung.
  39. 39Hypothese von Lewinsohn zur Entwicklung von Depressionen.Verstärkerverlust Hypothese. Die Rate ummittelbarer positiver Verstärkung ist zu gering- es sind zu wenig vorhanden oder durch das Verhalten der Persion bedingt-> Entwicklung einer Depression
  40. 40Bestrafung und Verstärkung sind...Verhaltenskonsequenzen.
  41. 41Was besagt das Ätiologiekonzept von Borkovec?Die Beschäftigung mit sorgenvollen Gedanken übernimmt die Funktion der Vermeidung intensiver Gefühle-> Entwicklung einer generalisierten Angststörung
  42. 42Stressimpfungstraining SITnach Meichenbaum. Informationsphase-Vorbereitungsphase-Prüfung der Möglichkeiten-Konfrontation-Vorstellung negativer Gefühle-nach Bewältigung-Verstärkung-Generalisierung im Alltag
  43. 43Zwangsprozessdestruktive, zirkuläre Interaktionsform, die zu negativer Verstärkung führt. A versucht bestimmtes Verhalten bei B durch Anklagen und Vorwürfe durchzusetzen, Bedürfnisse werden nicht mehr benannt. B reagiert mit Gegenangriff. Der Teufelskreis kann nur noch durch Einlenken von B durchbrochen werden. Dadurch wird das Verhalten von A verstärkt.
  44. 44Balancemodell von GottmanZusammenhang von Kommunikation , Wahrnehmung und physiologische Aktivierung. Negative Interaktionsform geht mit hoher aversiver Erregung einher- wird als unangenehm empfunden- emotionale Überschwemmung.
  45. 45stabile Beziehung, Verhältnis positiver zu negativen Verhaltensweisen5:1
    (instablie Beziehungen: 0,8:1)

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staatsprüfung Verhaltenstherapie Flashcards on Verhaltenstherapie, created by canardo on 11/01/2014.
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canardo
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