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Flashcards

Stress

Sven Christian Klinische Psychologie German 24 cards

Stress

Cards in this deck (24)

  1. 1Definition StressReaktion auf „... die Belastungen, Anstrengungen und Ärgernisse, denen ein Lebewesen täglich durch viele
    Umwelteinflüsse ausgesetzt ist. Es handelt sich um Anspannungen und Anpassungszwänge, die einen aus
    dem persönlichen Gleichgewicht bringen können und bei denen man seelisch und körperlich unter Druck steht.“
  2. 2Eustressgewisse Dosis an Stress vonnöten um Unterforderung vorzubeugen,
    kann positiv wirken
    optimale (zu bewältigende, aber nicht zu leichte) Herausforderung
  3. 3Komponenten des EustressOrientierung (Fokussierung der Aufmerksamkeit)
    Aktivierung
    Anpassung (an Stressobjekt)
    Erholung
  4. 4DysstressStressor zu stark als noch zu bewältigen
    Überforderung durch Stressoren
  5. 5Komponenten des DysstressAkute+chronische Überforderung (bspw. Konfrontation mit imminenter Gefahr)
    Erschöpfung
    Krankheit (psychische oder physische)
  6. 6Neurobiologie von chronischem StressDopamin-Entleerung
    Noradrenalin-Entleerung
    Serotonin-Entleerung
    Schrumpfung des Hippocampus
  7. 7Dopamin-Entleerungleitet Aufmerksamkeit, gerichtetes Wahrnehmen
    Entleerung bei Überbenutzung
    ("Produktionsproblem", nicht mehr genügend Dopamin produziert, da zu wenig vorhanden)
  8. 8Noradrenalin-Entleerunghilft die Aufmerksamkeit “in den Tunnel" einzulenken
    Stimulation durch den Raphe-Kern sinkt --> weniger Nordrenalin produziert --> geringere Aufmerksamkeit
  9. 9Serotonin-Entleerungdient der Regulierung der Emotionen (auch Dämpfung intensiver Negativität)
    Stress reduziert die Freisetzung von Serotonin im Raphe-Kern
  10. 10Schrumpfung des HippocampusStress bewirkt Zelltod im Hippocampus, der für Gedächtnisprozesse von Bedeutung ist
    bei langfristigem Stress: nur teilweise reversibel, erhöht das Risiko einer erneuten Episode
    bei Depressiven ist Hippocampus 10-20% kleiner
  11. 11Klassifikationssystem für Stressoren- Alltagsprobleme (Armut)
    - Kritische Lebensereignisse
    - Nichterreichen wichtiger Ziele
    - Aktivitätsmangel + Unterforderung
    - Umweltstressoren (Lärm)
    - Katastrophen
    Traumata
  12. 12Was ist ein Trauma?Erleben, Beobachten oder Konfrontation mit Ereignissen, die tatsächlichen
    oder drohenden Tod oder ernsthafte Verletzung oder Gefahr der
    körperlichen Unversehrtheit der eigenen Person oder anderer Personen
    beinhalten
  13. 13Eigenschaften eines traumatischen Ereignisses (3)intensive Furcht
    Hilflosigkeit
    Entsetzen
  14. 14PTSD-Risiko in Abhängigkeit von Erlebnis PTSD = Post traumatic stress disorderZeuge sein von Unfällen, Gewalt 2-7%
    Brand, Feuer, Naturereignisse 5%
    Verkehrsunfälle 3-11%
    Sex. Missbrauch, Vergewaltigung 50-55%
    KZ-Haft 50-65%
  15. 15Warum ist das PTSD-Risiko bei den man-made disorders so viel höher als bei den anderen?von Menschenhand ausgeübt eben
    stellt komplettes Menschenbild in Frage
    kann kognitive Entwicklungsprozesse komplett stagnieren
  16. 16Psychologische Faktoren während und nach dem Trauma (Trauma ≠ Traumatisierung)Mentales Aufgeben
    Mentales Planen (Verringert das PTSD-Risiko deutlich)
    Verarbeitung nach dem Trauma: Grundannahmen, Bewertung früher Symptome
  17. 17Wie viel Prozent der Männer respektive Frauen in Risikogebieten erleben einmal ein traumatisches Ereignis und bei wievielten entwickelt sich eine PTSD?92% der Männer
    87% der Frauen
    bei 9% dieser entwickelt sich irgendwann mal eine PTSD
  18. 18Effektstärken der kognitiven Verhaltenstherapie nach traumatischen Ereignissenvon 1 bis 2,8
    bedeutet: Menschen, die eine Behandlung erfahren, sind etwa 90% besser dran als jene ohne
  19. 19Krankheitswirkung von Stressoren ist abhängig von ? (3)Intensität und Dauer
    Bewältigbarkeit und Bewältigungsfertigkeiten
    Subjektive Bewertung
    - Wichtig?
    - Vorhersagbar?
    - Kontrollierbar?
  20. 20Transaktionale Stressmodell von Lazarus (etwas anders als in VL dargestellt, siehe sonst Heft) !!!Transaktionale Stressmodell von Lazarus (etwas anders als in VL dargestellt, siehe sonst Heft) !!!
  21. 21Der funktionale Umgang mit Stress hängt ab von welchen Faktoren? (insgesamt 8)Der Situationseinschätzung
    § Vorangegangenen Belastungen
    § Schutzhormonen wie Oxytocin
    § Sozialer Unterstützung
    § Selbstwirksamkeit
    § Alexithymie
    § Feindseligkeit
    § Hedonistischer Emotionsregulation
  22. 22Was sind die Maßnahmen und Ziele der kurzfristigen Stressbewältigung?Kopf mal frei kriegen, paar Tage nix lernen
    Ziel: Erholung
  23. 23Was sind die Maßnahmen und Ziele der langfristigen Stressbewältigung?Hardiness trainieren (learn to be tough)
    Ziel: Belastbarkeit erhöhen, Stressorintensität reduzieren
  24. 24Was ist die bestmögliche Stressdämpfung, die es gibt?Bindung

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Klinische Psychologie Flashcards on Stress, created by Sven Christian on 14/05/2017.
Created by
Sven Christian
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