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Wie du mit GoConqr eine Concept Map erstellst

Eine Concept Map und Mindmap sind quasi wie Zwillingsbrüder. Obwohl die meisten wissen, dass sie anders sind, können sie nur wenige Personen auseinanderhalten.

What's the difference between concept maps and mind maps?

Sobald wir aber näher mit ihnen bekannt werden, sehen wir plötzlich subtile, aber gravierende Unterschiede – genau wie bei Zwillingsbrüdern.

Also entschieden wir uns, dass es an der Zeit ist, diese Frage zu beantworten: “Was ist eigentlicht Conceptmapping”? Deshalb nehmen wir uns heute die Zeit für einen genaueren Blick und die Unterscheidung vom Zwillingsbruder, der Mindmap. Zusätzlich halten wir einige Tipps bereit, die dir dabei helfen, schnell und einfach wertvolle Concept Maps selbst zu erstellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein Lehrer, Schüler, Instructional Designer oder Ingenieur bist.

Was ist eine Concept Map?

Eine Concept Map (manchmal auch “Concept Diagram” genannt) ist ein graphischer Plan, der darauf abzielt, Beziehungen zwischen gewissen Konzepten zu illustrieren. Concept Maps sind effektive Lerntools, da sie oftmals komplizierte Informatonen in einer visuelleren Art und Weise aufzeichnen und dir damit eine präzisere Übersicht über ein bestimmtes Thema geben.

 

Conceptmapping vs Mindmapping

Bisher scheint dies sehr ähnlich zum Mindmapping, richtig? Nun, dies mag teilweise richtig sein, aber wenn du es etwas näher betrachtest, wirst du merken, dass Concept Maps einige Fähigkeiten haben, die bei Mindmaps fehlen.

 

Nr. 1 Hierarchische Struktur

Einer der Hauptunterschiede besteht darin, wie die beiden strukturiert sind. Mindmaps folgen einer sternförmigen Struktur, bei der sich “Kinderknotenpunkte” (die kleinen Textboxen) um einen zentralen Knoten anordnen und nach außen hin weiterentwickelt werden.

In einer Concept Map sind die Informationen jeder hierarchisch strukturiert: Informationen werden in einem Top-Down-Verfahren präsentiert. Begonnen wird mit dem Generellen, dass sich zum Spezifischen hinunterarbeitet. Das heißt, die Ideen oder Konzepte werden klar nach Wichtigkeit und Bedeutung angeordnet.

 

Nr. 2 Vielfältige Verbindungen zwischen Knoten

Es kann festgehalten werden, dass Concept Maps generell komplexere Strukturen erlauben. Dies liegt in dem Fakt begründet, dass Concept Maps diverse Knoten oder Knotengruppen auf verschiedenen Ebenen anbieten, während die Mindmaps einen einzigen “Elternknoten” mit diversen anknüpfenden Mind Map Feature“Kinderknoten” vorweisen.

Dies resultiert bei Concept Maps in einem größeren Spielraum für übergreifende Vernetzungen. Damit sind sie ideal für Schüler, die ein bestimmtes Lerngebiet genauer erfassen wollen.

 

Nr. 3 Größere Textbetonung

Bezüglich der Anwendung können Mindmaps vermutlich für mehr Themengebiete angewendet werden. Sie binden häufig visuelle Hilfen ein, um ihre Aussagen zu unterstreichen, während Concept Maps üblicherweise textorientierter sind. Dadurch sind sie wertvoller, um ein tieferes Verständnis in einem akademischen, formellen Kontext zu ermöglichen.

Wie du eine Concept Map nutzt

Wie oben bereits erwähnt wurde, sind Concept Maps ideal, um hierarchische Strukturen oder Konzepte darzustellen, die vom Generellen in das Spezifische eintauchen.

Nehmen wir z.B. an, dass du das Tierreich derzeit kennenlernst. Wenn du eine Concept Map nutzt, kannst du die Tiere in Gruppen unterteilen – etwa in Wirbeltiere und Wirbellose. Innerhalb dieser zwei Gruppen könntest du weitere Unterteilungen kreieren, bis du bei einer spezifischen Spezies angelangst (Wirbeltiere > Warmblüter > Säugetiere > Allesfresser > Menschen)

Willst du jedoch Ideen ausgehend von einem Elternknoten entwickeln, empfehlen sich die Mindmaps vermutlich besser.

Erstelle eine Concept Map mit GoConqr

Obwohl GoConqr ein Tool bietet, dass speziell für das Designen von Mindmaps kreiert wurde, nutzen viele unserer Nutzer dies auch, um Concept Maps mit hierarchischer Struktur und größerem Textfokus zu erstellen, anstatt viele Bilder einzubinden.

Aber falls du eine qualitativ hochwertige Concept Map erstellen möchtest, die Knoten mit Wörtern verknüpft und mehr als eine Ebene bietet, musst du etwas Kreativität und einige Tricks aufbringen, die wir dir weiter unten auflisten:

 

1. Unsichtbare Knoten

Um Erklärtext an die Zweige anzubringen, die zwei Knoten miteinander verbinden, kannst du einfach einen unsichtbaren Knoten erstellen. Dies bedarf zum Glück keiner magischen Zauberkräfte, sondern nur kleiner Anpassungen beim Erstellen der Knoten. Wähle bei dem Knoten einfach diesselbe Farbe wie dein Hintergrund, sodass die Form verblasst, während der Text aber weiterhin dargestellt wird und zwischen den Knoten zu schweben scheint.

Concept map

2. Überlappende Knoten

Obwohl du nicht mehr als einen Elternknoten im Mindmap Tool von GoConqr erstellen kannst, lässt sich ganz einfach ein Lösungsweg finden. Erstelle überlappende Knoten, um diesen Effekt zu erhalten (d.h., dass sie diverse Verknüpfungen haben können). Stelle lediglich sicher, dass du denselben Knotentext, Farbe und Größe wählst, sodass keine seltsamen Überschneidungen entstehen.

Concept Map

Hier ist eine vollständige Concept Map, die mit GoConqr erstellt wurde. Klicke “Abspielen”, um zu sehen, wie sie gemacht wurde oder klicke darauf, halte es mit deiner Maus und spiele damit rum, um alle Knoten zu entdecken:

 

 

Mit Techniken wie dieser erhalten GoConqr Nutzer größere Vielseitigkeit bei der Erstellung von Schemata und alternativen Bildungsressourcen, die ihren individuellen Anforderungen gerecht werden.

Schaue dir dieses Tutorial hier an, um einen schnellen Einblick in die Nutzung des GoConqr Mindmap-Tools zu erhalten. Oder möchtest du direkt loslegen? Dann registriere dich einfach kostenlos und starte durch!