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Karteikarten

Modul 1A Biwi FernUni Hagen

Susanne Collins Pädagogik Deutsch 28 Karten

Karten in diesem Stapel (28)

  1. 1Stufentheorie nach Piaget 5 Punkte- Deutlich unterscheidbare Entwicklungsfolgen in unveränderlicher Anordnung
    -niedrigere Folge wird in die jeweils höhere integriert
    - kognitives Potential jeder Folge bereitet Erreichen der nächsten Folge vor
    - jede Folge strukturierte, separierte Ganzheit
    - im Vergleich jeweils subjektadäquatere Äquilibrationsebene
  2. 2Bestimmungen zum Entwicklungsbegriff 4 Punkte- Aufeinanderfolge von Leistungen und Verhaltensweisen / Stufentheorie
    - Durchschnittsalter des Erwerbs
    - Einwirkungen durch die Umwelt
    - Individuelle Unterschiede
  3. 3Leitvorstellungen zur Entwicklung- Entwicklung ist eine in der Praxis vorgefundene Tatsache
    - Eigentätigkeit der Subjekte
    - der Entwicklungsbegriff hat deskriptive und normative Elemente
  4. 4Stufen der moralischen Entwicklung nach Kohlbergpräkonventionell Stufe 1 Strafe und Gehorsam
    Stufe 2 instrumentelle Zwecke und Austausch
    konventionell Stufe 3 interpersonelle Erwartungen
    Stufe 4 Erhaltung des sozialen Systems
    postkonventionell Stufe 5 Sozialvertrag
    Stufe 6 universelle ethische Prinzipien
  5. 5Kegan Stufen der EntwicklungNullstadium Phase der Einverleibung
    1. Stufe impulsives Gleichgewicht
    2. Stufe souveränes Gleichgewicht
    3. Stufe zwischenmenschliches Gleichgewicht
    4. Stufe institutionelles Gleichgewicht
    5. Stufe überindividuelles Gleichgewicht
  6. 6Merkmale des Sozialisationsbegriffs- Sicht der Gesellschaft
    - sichtbares Verhalten
    - lebenslanger Prozess
  7. 7Definition Sozialisation nach GeulenSozialisation ist die Entstehung und Bildung der Persönlichkeit aufgrund ihrer Interaktion mit einer spezifischen materiellen, kulturellen und sozialen Umwelt
  8. 8Sozialisation Primäre Phase und primäre SozialisationsinstanzenPrimäre Phase:
    Grundlegung von Mustern sozialen Verhaltens in früher Kindheit
    primäre Sozialisationsinstanzen:
    Familie, peers
  9. 9Sozialisation sekundäre Phase und sekundäre Sozialisationsinstanzensekundäre Phase:
    Rollenverhalten, Sprache als Medium, Verhaltenserwartungen
    sekundäre Sozialisationsinstanzen:
    Schule, peers, Medien, Betriebe, Bildungseinrichtungen
  10. 10Sozialisation Tertiäre Phase und tertiäre SozialisationsinstanzenTertiäre Phase: Berufsleben, lebenslanges Lernen, Weiterbildung, Studium
    Tertiäre Sozialisationsinstanzen:
    kulturelle Institutionen, Behörden, Betriebe, Medien, Wohnumgebung
  11. 11Sozialisation Definition RollenSoziale Rollen sind Bündel von Erwartungen, die sich in einer Gesellschaft an das Verhalten der Träger von sozialen Positionen knüpfen.
    Position im sozialen Feld ist verbunden mit differierenden Rollenerwartungen
  12. 12Signifikante Symbolesozialer und symbolischer Raum durch Sprache und Kommunikation ermöglicht die Antizipation der Erwartungen der Anderen durch signifikante Symbole
  13. 13generalized other verallgemeinertes Anderesals gesellschaftliche Gruppe von signifikanter Bedeutung, deren Werte und Normen sind das Sinngefüge des Individuums
  14. 14Rollenkonzept in der strukturell-funktionalen Theorie Talcott ParsonsNormen und Werte sind in Rollen objetiviert und werden durch Sozialisation internalisiert, also in das psychische System übernommen. Jeder hat mehrere Rollen im Rollengefüge, jede Position im sozialen Gefüge hat ein spezifisches Rollenverhalten
  15. 15Talcott Parsons Reproduktionstheorie des Sozialengesellschaftliche Verhältnisse werden durch Weitergabe des Rollengefüges stabilisiert, Subjekte werden integriert
  16. 16Bourdieu Der Mensch im sozialen RaumAkteur im sozialen Raum
    Leben und Denken als Zeichen der Position
    Positionierung charakterisiert den Menschen
  17. 17Definition Theoriegriechisch "theoria" = etwas aus einer reflexiven Distanz betrachen
    Theorien schaffen Distanz zur Welt, um diese durch einen veränderten Blickwinkel neu zu erfassen
  18. 18Definition ErziehungIntegration in die Gesellschaft
    Befolgen von Verhaltensregeln
    Ausgleich von Defiziten
    Stabilisierung von Welt, Gesellschaft und Kuktur
    zeitlich begrenzt
    Machgefälle zwischen Erzieher und Zögling
    Freiheit vs. Zwang
    Anleitung zu Autonomie und Mündigkeit
  19. 19implizite Anthropologeme Beispiele Rousseu, Pestalozzi, HerderRousseau: Mensch von Natur aus gut und wird von der Gesellschaft verdorben
    Pestalozzi: Mensch ist unwissend, leichtsinnig, gierig, grausam...
    Herder: Gaben der Vernunft und Freiheit
  20. 20Bestimmungen des ErziehungsbegriffsZucht und Unterordnung unter Kultur, Gesellschaft, Tradition, Religion
    -> Normativer Entwurf des Allgemeinen
    Machtstrukturen, Hinterfragen der Disziplinierung
    Intentionale und funktionale Erziehung
    zeitlich begrenzt auf Kindheit und Jugend
  21. 21Naturzustand bei RousseauNatürliche Ordnung als ideale Idee
    Mensch hat ein Gefühl für Maß, Rechtschaffenheit, "Selbstliebe"
    Kultur und Eigentum führen zu Eigenliebe und Selbstsucht, Mensch wird von Gesellschaft verdorben
  22. 22Rousseau: GesellschaftsvertragGemeinwille in freier Gesellschaft
    Idee der Volkssouveränität, Liberté und Égalité
    Dennoch: Mensch als solitaire
  23. 23Rousseau Glück und FreiheitGlück als Erziehungsziel und wichtig in der Kindheit
    zu erreichen durch ein Gleichgewicht zwischen Bedürfnissen und Kräften
    Maximum an Freiheit für Kinder
  24. 24Erzieher bei RousseuNatur
    Dinge
    Mensch
  25. 25Bourdieu Aufgaben der Soziologie- Aufklärung über die Machtverhältnisse
    -Verringerrung von symbolischer Macht durch Aufdeckungsarbeit
    - Vermittlung zwischen Logik der Praxis und abstrahierter Theorie
  26. 26Bestimmungen von Bildung- Bildung ist nicht Ausbildung
    -Sorge um sich, Selbstgestaltung
    -Suche nach Erkenntnis
    -Sichfremdwerden, Transformation
    "Zwischen Mensch und Welt"
    - Wartenkönnen und Verzögerung
    -kulturelles Gedächtnis
  27. 27Adorno Kritische GesellschaftstheorieUrsachen der krisenhaften politisch-sozialen Situation finden
    Destruktive Tendenz der Humanisierung
    Holocaust als Zeichen des menschlichen Verfügungsanspruchs über die gänzlich rational erfasste Welt
    einseitige Herrschaft der Vernunft wurde irrational und zur Barbarei
  28. 28Adorno: Rolle der Kunst für objektivierte MenschenKunst ist nicht rational erfassbar, weiterhin in Spannung von Rationalität und Mimesis
    Kunst ist chaotisch, vielseitig, Ausdruck um das Denken für eine Andersheit zu öffnen mit dem Ziel der gesellschaftlichen Veränderung

Informationen

Beschreibung
Stufentheorie nach Piaget
Erstellt von
Susanne Collins
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