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Päda l Vl. 9 - Multimedialernen

Inhalt der Mindmap
Päda l Vl. 9 - Multimedialernen
Multimedia (Forschung)
- Technikzentrierter Ansatz
- Wie können wir eine neue Technologie in Unterrichtskontexten einsetzen?
- seit 100 Jahren erfolglos
- Wie können wir eine neue Technologie in Unterrichtskontexten einsetzen?
- Lernzentrierter Ansatz
- Welche Bedürfnisse hat der Lernende?
- Welche Erfordernisse hat der Unterricht?
- Welche Technologie könnte welchem Lehrziel dienen?
- Technikzentrierter Ansatz
Modelle des Multimediallernens
- Dual-Coding Theorie (Paivios, 1969)
- Verbaler Kanal = Sprache --> symbolischer Code
- Visueller Kanal = Bilder --> Analoger Code
- Jeder Kanal hat Kapazitätsgrenze
- Gleichzeitige Nutzung beider Kanäle erhöht Lerneffizienz
- Verringert Vergessensrate
- Erhöht Abrufwahrscheinlichkeit
- Verringert Vergessensrate
- Mayers Model des Multimedialernens (2005)
- Verarbeitungsprozesse der Information
- 1. Selektion
- z.B. durch Lernstrategien
- 2. Organisation
- Wissensbezug, Vorwissenanschluss
- 3. Integration
- Integration verschiedener Wissensquellen (Medien
- 1. Selektion
- Problem: Der Erfolg von Multimedialernen hängt letzlich von der Wissenskonstruktion ab (basaler Prozess), der sich nicht dadurch beschleunigen lässt, nur mit verschiedenen Medien zu lernen, sondern aktiver Konstruktion bedarf
- Verarbeitungsprozesse der Information
- Dual-Coding Theorie (Paivios, 1969)
Cognitive Load Theory (Sweller, 2005)
- AG begrenzt (<10 Elemente)
- Aufbau von Wissensstrukturen im LZG kostet viel Zeit
- Cognitive Load = AG-Belastung = (extraneous load + intrinsic load + germane load) ≤ AG - Kapazität
- Extraneous Load = Belastung durch Verarbeitung des Aufgabenmaterials
- Intrinsic Load = Belastung durch Konstruktion der Lösung
- Germane Load = Belastung durch Lernen (Wissensstrukturen im LZG aufzubauen)
- Implikatioen für die Aufgabengestaltung
- germane load maximieren
- erhöht den Lernerfolg
- intrinsic load so hoch wie nötig, so niedrig wie möglich
- einfache Dinge nicht an komplizierten Aufgaben erklären
- extraneous load minimieren
- Material soll nicht vom Lerninhalt ablenken
- germane load maximieren
- AG begrenzt (<10 Elemente)
Praktische Implikationen (Mayer & Moreno, 2003)
- Unnötigen Cognitive Load reduzieren
- Problem: Zu viele sprachliche & bildliche Informaitonen gleichzeitig präsent
- Lösung: Einige Informationen auditiv präsentieren
- Problem: Es werden zu viele Informationen auf einmal präsentiert
- Lösung: Pausen einlegen bzw. Instruktionsfortschritt anhand der Lernenden steuern
- z.B. langen Vortrag in mehrere Teile aufteilen, überfüllte Folie in mehrere aufteilen)
- Lösung: Pausen einlegen bzw. Instruktionsfortschritt anhand der Lernenden steuern
- Problem: Die präsentierten Informationen sind zu komplex
- Lösung: Vorwissen erhöhen, Routinen und Begriffe etablieren
- Bsp. erst Einzelheiten eines Bewegungsablaufs erklären, bevor der ganze Ablauf durchgeführt wird
- Lösung: Vorwissen erhöhen, Routinen und Begriffe etablieren
- Problem: Äußere Gestaltung lenkt vom Inhalt ab
- Lösung: Aufs Wesentliche koonzentrieren
- (z.B. Diagramme vereinfachen, Folien auf die wesentlichen Punkte reduzieren, lieber Stichworte als Stichsätze)
- Gestaltlerischer Minimalismus --> alles Unnötige weglassen
- Lösung: Aufs Wesentliche koonzentrieren
- Problem: Präseniertes Material zu komplex
- Lösung: Wesentliches als solches kenneichnen
- Bsp. Schlüsselworte unterstreichen, Anzahl und Reihenfolge von Teilaufgaben durch Arbeitsblattgestaltung verdeutlichen
- Lösung: Wesentliches als solches kenneichnen
- Problem: Information zu weit verstreut
- Lösung: Zusammengehöriges zusammen präsentieren
- Bsp. Elemente in Diagrammen direkt beschriften, Abkürzungen durch ganze Worte ersetzen
- Lösung: Zusammengehöriges zusammen präsentieren
- Problem: Geschriebener und gesprochener Text lenken voneinander ab
- Lösung: Redundanzen vermeiden
- Bsp. Folien nur mit Schlüsselworten, dazugehlörigen Text sprechen
- Lösung: Redundanzen vermeiden
- Problem: Zu viele sprachliche & bildliche Informaitonen gleichzeitig präsent
- 2002 durchgeführte Metaanalyse zu Design.Prinzipien
- Multimedia aids = Information nicht nur durch Animationen präsentieren, sondern auditiv unterstützen, kommentieren --> 1,9
- Contiguity aids = sich aufeinander beziehende sprachliche und animierte Information gleichzeitig präsentieren, statt hintereinander --> 1,3
- Redundancy aids = besser nur sprachliche und animierte Information gemeinsam nutzen statt sprachliche, animierte und textbasierte Information --> Redundanz vermeiden ( z.B. bei kommentierten Video die Untertitel weglassen)
- Unnötigen Cognitive Load reduzieren
Grenzen von Multimedialernen: Ist es sinnvoll einen Inhalt als Animation darzustellen?
- Hängt stark von Inhalt, Vorwissen & konkreter Animation ab
- Bisher kaum empirische Studien zu Multimedia & Expertise, Misskonzepten, Conceptual Change, Strategy Change
- Hängt stark von Inhalt, Vorwissen & konkreter Animation ab
Bilder und Dateien der Mindmap
Informationen
- Beschreibung
- Pädagogik Mindmap am Päda l Vl. 9 - Multimedialernen, erstellt von Akw B am 17/01/2017.
- Erstellt von
- Akw B · Jan 2017
- Aktualisiert
- 24 Jan 2017
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- 2
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