Quiz
METH: QUALI, VO 10 + 11
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Questions in this quiz (34)
1Codieren als Verfahren der Reduktion von Komplexität (6)
- AErfassen tatsächlicher Textbedeutung
- Bthematische Strukturierung von Inhalten
- Calphabetische Strukturierung von Inhalten
- DErfassen der Bedeutung bestimmter Textstellen durch Anhebung eines "Etiketts"
- EReduktion des Datenmaterials auf relevante Bedeutungsaspekte
- FFüllen der Bedeutungsaspekte mit dem fehlenden Datenmaterial
- GMöglichkeit mehrfacher Codierung von Textstellen
- HUnterscheidung deduktive und induktive Codierung
2Wie sieht die Kategorienbildung aus? (2)
- AA-Priori-Kategorienbildung
- BB-Priori-Kategorienbildung
- CC-Priori-Kategorienbildung
- DKategorienbildung am Material
3A-Priori-Kategorienbildung (2)
- AAkt des Subsummierens unter a-priori gebildeten Kategorie (deduktiv)
- BAkt des Generieren einer Kategorie (unter Umständen auch Erfindung komplett neuer Kategorie) für Phänomen, das man in empirischen Daten erkannt hat. (induktiv)
- CEinordnen von zB. Zeitungsnachrichten in vorab definierte Kategorien (Finanzen, Wirtschaft, Kultur, ...)
- DDas Erstellen von zB. Zeitungsnachrichten, die direkt in eine Kategorie fallen
4Kategorienbildung am Material (1)
- AAkt des Generieren einer Kategorie (unter Umständen auch Erfindung komplett neuer Kategorie) für Phänomen, das man in empirischen Daten erkannt hat. (induktiv)
- BAkt des Subsummierens unter a-priori gebildeter Kategorie (deduktiv)
- CEinordnen von zB. Zeitungsnachrichten in vorab definierte Kategorien (Finanzen, Wirtschaft, Kultur, ...)
5In der Praxis kommt es bei der Kategorienbildung meist zu einer Kombination von Theorie und Empirie.
- ATrue
- BFalse
6Prinzip des qualitativen Codierens (3)
- AGeht darum, Textstellen mit Kategorien zu verbinden
- BGeht darum, aus Texten Kategorien zu bilden
- CSinneinheiten als Codiereinheit
- DEs ist nicht möglich, Textstellen mehrmals zu codieren!
- EBidirektionale Beziehungen
- FMonodirektionale Beziehungen
7Bidirektionale Beziehungen (1)
- ABeziehung zwischen Kategorie und Ausgangsmaterial bleibt während gesamten Analyse bestehen und kann jederzeit von Interesse sein, auf den codierten Text zurückzugreifen
- BBeziehung zwischen Texten und Sinneseinheiten werden so gepflegt, dass sie voneinander profitieren - also bidirektionale Beziehung
8Generelles Ablaufschema qualitativen Inhaltsanalyse (3)
- Aprinzipiell sequentielle Abfolge - "Schritt für Schritt"
- Bkeine Möglichkeit zur zirkulären Abläufen
- Czentrale Rolle der FF für alle sechs Bereiche
- Dzentrale Rolle der FF für alle fünf Bereiche
- ETextarbeit - Kategorienbildung - Codierung - Analyse - Ergebnisdarstellung
- FKategorienbildung - Codierung - Textarbeit - Analyse - Ergebnisdarstellung
9Inhaltlich-Strukturierende qualitative Inhaltsanalyse (3)
- A"Kern" der qualitativen IA
- BEntwicklung der Kategorien: vollständig deduktiv am Material bis weitgehend induktiv möglich
- Cmeist mehrstufiges Verfahren der Kategorienbildung:
- Hauptkategorie vorab
- Kategorien am Material weiterentwickelt und ausdifferenziert - Dkategoriebasierte Auswertung
- Eergebnisbasierte Auswertung
- Fes gibt keinen Interviewleitfaden
10Ablauf der inhaltlich-strukturierenden IA (7)
- AInitiierende Textarbeit
- BEntwicklung von einer thematischen Hauptkategorie
- CEntwicklung von thematischen Hauptkategorien
- DCodieren des gesamten Materials mit HK
- EZusammenstellung aller mit der gleichen HK codierter Textstellen
- FInduktives Bestimmen von Subkategorien am Material
- GDeduktives Bestimmen von Subkategorien am Material
- HCodieren des kompletten Materials mit ausdifferenziertem Kategoriesystem
- Ieinfache und komplexe Analysen, Visualisierung
- Jkomplexe Analysen, Visualisierung
11Memo in der qualitativen IA (2)
- Aintegraler Bestandteil des gesamten Forschungsprozesses
- Bvon Interviewten festgehaltene Gedanken, um später noch darauf einzugehen
- Ckurze Notizen oder reflektierte inhaltliche Vermerke
- Dergeben sich nicht spontan
12Codierregeln (3)
- ASinneseinheiten werden codiert
- BWenn Sinneseinheiten mehrere Sätze oder Absätze umfasst, werden diese nicht vollständig codiert
- Cerforderliche einleitende/zwischengeschobene Interviewer-Fragen werden ebenfalls nicht mitcodiert
- D4. und 5. Phase: Zusammenstellen aller mit der gleichen Kategorie codierten Textstelle und Induktives Bestimmen von Subkategorien am Material
- Ees gibt einen erneuten, zweiten Durchlauf durch das gesamte codierte Material
13Zwei Dimensionen der Strukturierung des Materials (2)
- AMatrix
- BFälle
- CKategorien
- DDiagramme
- EProtokolle
14Was trifft auf die Themenmatrix zu? (3)
- Aerlaubt kategorienbasierte Auswertung und Fallzusammenfassung
- Bvertikale Perspektive = fallorientiert
- Chorizontale Perspektive = fallorientiert
- Dvertikale Perspektive = kategorieorientiert
- Ehorizontale Perspektive = kategorieorientiert
15Welche sind keine Formen der Auswertung und Ergebnisdarstellung der qualitativen IA? (2)
- Akategoriebasierte Auswertung entlang der Hauptkategorie
- BAnalyse der Zsmhänge zwischen den Subkategorien einer Hauptkategorie
- CAnalyse der Zsmhänge zwischen Kategorien
- DKreuztabelle - qualitativ und quantifizierend
- EKreuztabelle - fallorientiert und kategorieorientiert
- FGrafische Darstellung
- GFallübersicht
- Hvertiefende Einzelfallinterpretation
- IGruppenpräsentation der Haupt- und Subkategorien
16Software zur Analyse qualitative Daten - Auswahl (4)
- AAtlas.io
- BCompass.io
- CNVivo
- DVNino
- EF4analyse
- FF1analyse
- GQDA-MAXX
- HMAXQDA
17Anwendungskontexte computerunterstützter Datenanalyse (3)
- ABereits existierende Datenmaterialien in digitaler Form benötigt
- BÜbertragbarkeit/Verfügbarkeit von Datenmaterial in digitaler Form
- CAuswertung Material mit Intention der Systematisierung, Strukturierung und Zsmfassung
- Dsoftwaregestützte QDA besonders für Auswertungsmethoden, die am latenten Gehalt von Daten interessiert sind
- Esoftwaregestützte QDA besonders für Auswertungsmethoden, die am manifesten Gehalt von Daten interessiert sind
18Daten zur Analyse in QDA-Software
- ATranskript
- BBilder
- CVideos
- DAudios
- EFokusgruppen
19Was kann die QDA-Software nicht (2)
- Aautomatische Bildung inhaltlicher Kategorien
- Bunterstützt alle Phasen einer qualitativen Datenanalyse
- CZahlreiche VT gegenüber analogen Buntstiften oder Textverarbeitungsprogrammen
- Dautomatische Interpretation der Daten
- Ebidirektionale Verbindung zwischen Kategorien und Textstellen schaffen
20Zentrale Techniken der kategoriebasierten Erschließung des Textmaterials in computerunterstützten IA (2)
- Acopy-and-paste
- Bcut-and-copy
- Cretrieve-and-paste
- Dcut-and-paste
- Ecode-and-retrieve
21Was sollte auf jeden Fall im Methodenteil der Arbeit und nicht im Anhang enthalten sein? (4)
- AAnschreiben und Einladungsschreiben
- BInstrumente
- Cggf. Beschreibung der Kategorien und Datenauswertung
- DSamplingverfahren
- EVorgehensweise bei Datenerhebung
- FEckpunkte des Erhebungsinstruments
- GVerfahren der Datenauswertung
22Forschungsethische Fragen werden meist nur am Anfang des Forschungsprozesses gestellt.
- ATrue
- BFalse
23Forschungsethische Prinzipien und Maßnahmen (3)
- ASelbstbestimmung/Autonomie
- BFremdbestimmung
- CSchadensvermeidung
- DVertrauensschaffung
- EGerechtigkeit
- FOffenheit
- GMisstrauensvermeidung
24Schadensvermeidung qualitativer Forschung (3)
- Ainformiertes Einverständnis
- Bkeine Weitergabe personenbezogener Daten
- Ckein Ausschluss bestimmter Gruppen bzw. Dokumentation von Kriterien beim Sampling
- Ddebriefing
- Ekeine außergewöhnliche Belastung in Situationen der Datenerhebung
- FSensibilität beim Ziehen von Schlussfolgerungen
25Prinzip der Schadensvermeidung verbietet unangebrachte Fragen
- ATrue
- BFalse
26Verhältnis qualitativer und quantitativer Verfahren in Methodenkombination (3)
- Akomplementär
- Bkooperativ
- Ckompetitiv
- Dkommunikativ
27Komplementäres Verhältnis qualitativer und quantitativer Verfahren in Methodenkombinationen (1)
- ANutzung einer Methode zur Entwicklung einer anderen oder Auswertung der mit einer Methode gewonnenen Ergebnisse durch eine andere Methode
- Bwechselseitige Validierung
- Carbeitsteiliger Einsatz verschiedener Methoden zur Beantwortung verschiedener Teil-Fragestellungen innerhalb eines Forschungsprojektes
28Kooperatives Verhältnis qualitativer und quantitativer Verfahren: Nutzung einer Methode zur Entwicklung einer anderen oder Auswertung der mit einer Methode gewonnenen Ergebnisse durch eine andere Methode
- ATrue
- BFalse
29Modell der Kombination qualitativer und quantitativer Verfahren (2)
- AFunktionaler Gesichtspunkte
- hierarchisch
- gleichberechtigt - BProzessuale Gesichtspunkte
- hierarchisch
- gleichberechtigt - CFunktionaler Gesichtspunkte
- sequenzielle Kombination
- simultane Kombination - DProzessuale Gesichtspunkte
- sequenzielle Kombination
- simultane Kombination
- AFunktionaler Gesichtspunkte
30Einfache Kombinationsmodelle (3)
- AEquivalent Status Designs
- BDominant-Less Dominant Design
- CDominant-More Design
- DPriority-Sequence-Modell
- EPriority-Less-Modell
31Equivalent Status Designs
- Agleichwertiger Status qualitativer und quantitativer Verfahren
- Babweichender Status qualitativer und quantitativer Verfahren
- Cgleichzeitiger (qual+quan) oder aufeinanderfolgender (qual/quan oder quan/qual) Einsatz
- Dasymmetrischer (qual+quan) oder symmetrischer (quan/quan oder qual/qual) Einsatz
32Dominant-Less Dominant Design (1)
- AÜberordnung einer Hauptstudie bei Unterordnung einer Nebenstudie
- BUnterscheidung verschiedener Varianten des Dominant-Less Dominant Designs
33"Qualitative Vorstudie, um quantitative Hauptstudie vorzubereiten"
Anwendung: Leitfadeninterviews zur Exploration eines Themas, um hieraus Items für standardisierte Befragung zu entwickeln- Aquant - QUAL
- BQUAL - quant
- CQUANT - qual
- Dqual - QUANT
34"kleinere quantitative Studie, um Ergebnisse der qualitativen Hauptstudie zu interpretieren"
Anwendung: breitere Überprüfung der Ergebnisse eines Fallanalyseprojekts- Aquant - QUAL
- BQUAL - quant
- Cqual - QUANT
- DQUANT - qual
Information
- Description
- SS 2022; 34 Fragen mit der Möglichkeit die richtigen Antwortmöglichkeiten direkt einzusehen
- Author
- september s
- Language
- Deutsch
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