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Flashcards

Psychopathologie - Persönlichkeitsstörungen

Jeannette Lorenzoni Psychologie und Psychopathologie German 28 cards

Cards in this deck (28)

  1. 1Welches sind die Ursachen der Persönlichkeitsstörungen? (PS entstehen in der Kindheit!)Es herrscht derzeit keine einheitliche Vorstellung!
    Wichtige EInflüsse:
    -frühe Beziehungserfahrungen mit Eltern od. Bezugspersonen
    -Trauma, Kränkungen od. Verletzungen
  2. 2Wie ist der Verlauf von Persönlichkeitsstörungen?-Sie beginnen in der Kindheit od. spätestens in der Adoleszenz
    -Sie verändern sich nicht und dauern im Erwachsenenalter an.
    -In höherem Alter können PS sich etwas mildern
    Prognose:
    Da PS oft schon lange bestehen, dauert eine Therapie eine längere Zeit. Ziel der Therapie ist nicht "Heilung" od. eine vollständige Veränderung der Persönlichkeit.
  3. 3Was für Persönlichkeitsstörungen gibt es?-Paranoide Persönlichkeit
    -Schizoide "
    -antisoziale "
    -Borderline "
    -histrionische "
    -narzistische "
    -selbstunsichere "
    -dependente "
    -anankastische "
    -passiv-aggressive "
  4. 4Paranoide PS"Die ganze Welt ist gegen mich"
    -Übertriebene Empfindsamkeit auf Kritik
    -Nachtragend bei Kränkung mit ständigem Groll
    -Immer sehr starkes Misstrauen
    -Neigung neutrale Handlungen anderer als feindlich zu missdeuten
    -Streitsüchtiges beharrliches Bestehen auf eigenen Rechten
  5. 5Schizoide PSHat nichts mit Schizophrenie zu tun!
    -Keine Freude
    -hat Mühe pos. od. neg. Gefühle zu zeigen
    -Mangel an engen vertrauensvollen Beziehungen
    -Wenig Interesse an sexuellen Erfahrungen mit anderen
    -Einzelgänger, in sich gekehrt
    -Vorliebe für Phantasie
    (Film "about Schmidt")
  6. 6Dissoziale PS-Gefühlskälte
    -Missachtung soz. Normen
    -Beziehungsschwäche
    -Impulsiv-aggressives Verhalten
    -Mangelndes Schulderleben, Unfähigkeit zu soz. Lernen
    -Sich Erklären und unberechtigte Beschuldigung anderer
    -Reizbarkeit
  7. 7Emotional instabile PS-Plötzliche Ausbrüche, Agression ohne Grund
    -Affekte unkontrolliert
    -Jähzorn
    -Zerstörung od. Verletzung (Objekte, Menschen)
  8. 8Borderline PSStörung des Selbstbildes
    -Launisch
    -Impulsiv ohne Berücksichtigung der Konsequenzen
    -kann nicht vorausplanen
    -Intensive, unbeständige Beziehungen
    -Emotionale Krisen mit Suiziddrohungen (sich schneiden od. Überdosis von Suchtmittel)
  9. 9Ursache der Borderline PS-Erfahrung von schwerwiegenden Traumatisierung in der Kindheit bei:
    Sexueller und körperlicher Gewalterfahrung und schwere Vernachlässigung.
    Folge: Gefühle od. andere Menschen werden nur als gut od. böse wahrgenommen.
  10. 10Histrionische PS-theatralisches Verhalten, Dramatisierung
    -Übertriebener Ausdruck von Gefühlen
    -Oberflächliche echte Gefühle
    -Egozentrik, Selbstbezogenheit
    -Braucht dauernd Anerkennung
    -Müssen immer im Mittelpunkt sein
  11. 11Anankastische (Zwangshafte) PS-Perfektionismus, Kontrolle, Ordnung
    Sorgfalt, übertrieben für die Aufgabe
    -keinen Überblick haben
    -Leistungsbezogenheit
    -Vernachlässigung von Vergnügen und zwischenmenschlichen Beziehungen
    -Pendanterie und Eigensinn
    -Muss Frühzeitig Vorausplanen
  12. 12Ängstliche (Vermeidende) PS-Angespannt und Besorgt
    -Überbetonung potentieller Gefahren
    -Eingeschränkter Lebensstil wegen Bedürfnis nach Sicherheit
    -Angst vor Beziehungen, Suche nach Garantie
    -Eingeschränkte persönliche Bindungen
  13. 13Abhängige Asthenische PS-Verantwortung anderen überlassen
    -Eigene Bedürfnisse unterordnen bei Personen zu denen eine Abhängikeit besteht
    -Selbstwahrnehmung als hilflos, inkompetent, schwach
    -Angst vor Verlassen werden, kann nicht alleine sein
  14. 14Narzisstische PS-Gefühl von Wichtigkeit und Grossartigkeit
    -Überlegenheit der eigenen Leistungen
    -Braucht Bewunderung
    -Will bevorzugt behandelt werden
    -Selbstwertgefühl ist instabil, kann bei kleinster Kritik, ins Gefühl der Wertlosigkeit umschlagen
    -Gestörte zwischenmenschliche Beziehungen
  15. 15Artifilzielle Störung Münchhausen Syndrom-körperliche/psychische Symptome werden vorgetäuscht
    -Ziehen mit inszenierten Beschwerden von Spital zum nächsten
    -Krankheitsgewinn = medizinische Zuwendung
    Münchhausen-Stellvertreter- od. Münchhausen-by-proxy-Syndrom: der Schaden wird nich sich selber sondern jemand anderem zugefügt
  16. 16Abnorme Gewohnheiten und Impulshandlungen Pathologische Brandstiftung (Pyromanie)-Brandstiftung ohne Motive
    -Interesse an Beobachtung von Feuer
    -Spannung vor der Handlung und Erregung danach
  17. 17Weitere Störungen der Impulskontrolle (Spielsucht, Kleptomanie)Pathologisches Spielen (Spielsucht):
    -Spielen mit Geld
    -Spielen trotz neg. soz. Konsequenzen
    -Kann nicht aufhören bei Gewinn
    Pathologisches Stehlen (Kleptomanie):
    -Kann nicht wiederstehen Dinge zu stehlen
    -Diebstahl wird alleine ausgeführt und gibt eine Befriedigung
    -Trotz Angst und Schuld werden sie rückfällig
  18. 18Weitere Störungen der Impulskontrolle (Trichotillomanie, Internetsucht)Pathologisches Haare ausreissen (Trichotillomanie):
    -Spannung vor und Befriedigung nach dem Haare ausreissen (Büschel)
    Pathologische Medienabhängigkeit (Internetsucht):
    -Ist ständig vor dem Compi (zB. Computerspiele, Internet-Chats, Foren)
    Folge: Isolation, Depressiv ohne Compi
  19. 19Stalking (Übersetzt: sich anschleichen)-Verfolgung, Belästigung od. Bedrohung gegenüber Personen
    -Belästigung od. Bedrohung kann durch Anrufe, email erfolgen
    -Verfolgung, Auflauern
  20. 20Therapeutische Konzepte bei gestörten Impulshandlungen: Pyromanie?-es genügt meist wenn der Brandstifter entdeckt wird; Psychotherapie möglich
    -Antidepressiva, SSRI
  21. 21Therapeutische Konzepte bei gestörten Impulshandlungen: Spielsucht?-Eintrittsverweigerung in Spielkasinos
    Therapeutisch: Einzelpsychotherapie,
    Selbsthilfegruppen
    -Antidepressiva, SSRI
  22. 22Therapeutische Konzepte bei gestörten Impulshandlungen: Internetsucht?-Prävention: Zugang zu Internet einschränken
    -Förderung Hobbies und soz. Kontakte
    -Antidepressiva, SSRI
  23. 23Sexuelle Störungen ÜbersichtSexuelle Funktionsstörungen:
    -Mangelnde od. gesteigerte sexuelle Lust, Störung der sexuellen Erregung, Erektionsstörungen, Scheidenkrampf
    Störungen der Geschlechtsidentität:
    -Transsexualismus, Transvestitismus
    Störungen der Sexualpräferenz:
    -abnorme Sexualpraktiken
  24. 24Störung der Geschlechtsidentität. Unterschied zw. Transsexualismus und TransvestitismusTranssexualismus:
    Fühlt sich im angeborenen Geschlecht nich zugehörig. Wunsch nach hormoneller und chirurgischer Umwandlung.
    Transvestitismus:
    Möchte die Erfahrung des anderen Geschlechts erleben indem er gegengeschlechtliche Kleidung trägt.
    Kein Wunsch nach Geschlechtsumwandlung, keine sexuelle Erregung
  25. 25Abnorme Sexualpraktiken-Fetischismus: Erregung durch Objekte (Kleidung, Schuhe, Gummi...)
    -Exhibitionismus: Erregung durch zur Schau stellen der Genitialien, das Erschrecken gibt Befriedigung
    -Voyeurismus: Erregung durch beobachten einer nichtsahnenden Person
    -Fetischistischer Transvestitismus: Erregung durch tragen der Kleidung des anderen Geschlechts
    -Pädophilie: Erregung durch sexuelle Handlung mit Kindern
    -Sadomasochismus: Erregung durch Schmerzen und Demütigungen
  26. 26Um welche Störungen könnte es sich handeln bei: -sonderbar -seltsam -exzentrischParanoide PS
    Schizoide PS
  27. 27Um welche Störungen könnte es sich handeln bei: -dramatisch -emotional -launischDissoziale PS
    Emotional Instabile PS
    -Impulsiver-Typus
    -Borderline-Typus
    Histrionische PS
  28. 28Um welche Störungen könnte es sich handeln bei: -ängstlichÄngstlich-vermeidende PS
    Abhängige PS
    Zwanghafte PS

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Psychologie und Psychopathologie Flashcards on Psychopathologie - Persönlichkeitsstörungen, created by Jeannette Lorenzoni on 30/03/2018.
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