Flashcards
FOLO Zusammenfassung
Cards in this deck (72)
- 11. VO Die Studierfähigekeit...... ist die Fähigkeit, studieren zu können
... ist KEIN Notendurchschnitt
... ist mehr als die Reifeprüfung
... beinhaltet kognitive, persönliche, praktische Fähigkeiten ("Numerus Autoselectus") - 21. VO Kognitive Fähigkeit- Analytische Fähigkeitn
- Abstraktionsfähigkeit
- Differenzierungsvermögen
- Synthesefähigkeit
- Transferfähigeit
- Kreativität
- Sprachliche Ausdruckfähigkeit - 31. VO Persönliche Fähigkeiten und Einstellungen- Inhaltliches Interesse
- Leistungsmotivation
-Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit
- Eigeninitative
- Selbstorganisation
- Hohes Anspruchsniveau
- Fähigkeiten zur Selbstreflexion - 41. VO Praktische Fähigkeiten- Genauigkeit
- Fremdsprachenkenntnisse
- Computerkenntnisse
- Recherchefähigkeit
- Rechtschreibung
- Regelmäßiger Medienkonsum - 51. VO Wissenschaftliches Lesen- ist nicht vergleichbar mit Lesen von Zeitungen oder von Belletristik
- Aussortieren, Überblick verschaffen, lesen
- wann hat man genug gelesen ? = wenn es beginnt sich zu wiederholen, alle Aspekte abgedeckt
- Exzerpte - 61. VO Wiss. Lesen - ExzerpteTechniken:
- wörtliches Zitieren der Kernthesen, von zentralen u/o problematischen Aussagen
- Aufgreifen von wenigen wichtigen Passagen in eigenen Worten
- Paraphrasieren = längere Textaussagen in eigenen Worten formulieren
- Schlüsselbegriffe aus dem Text übernehmen (mit "..." und genaue Seitenzahl)
- eigenes muss klar gekennzeichnet werden
- Querverweise auf weitere Texte oder Titel - 72. VO Ohne Quellen- Allgemeinwissen
- Eigene Meinung / Schlussfolgerung / Synthese
- Abgeschrieben = Plagiat
- Selbsterhobene Daten - 82. VO Leitgedanke beim SchreibenKrusse (1999: 101)
"Erläutern Sie einem fachwissenschaftlichen interessierten Publikum ihren Gegenstand, und belegen Sie Ihre Äußerungen mit wiss. Material." - 92. VO Schreibstil- sachlich, neutral, unabhängig
- kein "Spannbogen", keine Interpretationsmöglichkeiten lassen, explizite Schlussfolgerungen
- auf Literatur basierend - 102. VO ArgumentationArgument: Veranschaulichung, Darstellung oder auch Beweismittel
Argumentation = Aneinanderreihung von Argumenten
Begründung oder Widerlegung von Behauptungen
Ziel:
mit Argumenten überzeugen, nichtnur Behaupten
Wichtig:
Behaupten - Begründen - Folgerung - (Beispiel -) Schlussfolgerung
Fehler:
Behaupten ohne Begründung
Begründen = Beweise, Tatsache, Argumente - 112. VO typische Argumentationsmuster"Dreifache Begründung"
Behauptung wird durch mehrere Begründungen gestützt, aus den Begründungen ergibt sich eine Schlussfolgerung
"Pro & Contra"
Anführen von Gründen, sie für und gegen eine These sprechen
"These - Antithese - Synthese"
Synthese aus bereits vorhandenen Thesen erstellen - 122. VO Quellen- eigene
- fremde
- besonderheit Internetquellen - 132. VO QuellenkritikZitierfähige Quellen
(für jedermann zugänglich, auffindbar, überprüfbar)
Zitierwürdige Quellen
(können in wiss. Arbieten verwendet werden, genügen ihreseits wiss. Ansprüchen, halten einer quellenkritischen Prüfung stand)
Zitierfähige und Zitierwürdige Quellen
(für jedermann zugänglich, auffindbar, überprüfbar und entsprechen wiss. Qualitätskriterien) - 142. VO wiss. Qualität von Zeitungenals Untersuchung nicht als wiss. Quelle
- 152. VO wiss. Qualität von Skripten und VortägenSkript - Ja
Vortrag - Nein - 162. VO Quellenverzeichnis- am Ende jeder Arbeit
- nur Werek enthalten, die auch im Zext zitiert wurden
- alphabetische Ordnung
- Teilung ist möglich in:
gedruckter Quellen
Internet Quellen
geführte Interviews
sonstige Quellen - 172. VO Quellenverzeichnis - MonographieName und Vorname des Autors
Titel des Werks, ggf. Untertitel
Verlagsort und Verlag
Erscheinungsjahr
ggf. Auflage - 182. VO Quellenverzeichnis – SammelbandName und Vorname des Autors
Titel des Artikels, ggf. Untertitel
Erscheinungsjahr des Artikels
Bibliographische Angaben des Sammelbandes
Seitenangabe des gesamten Artikels
„In:“ - 192. VO Quellenverzeichnis – FachzeitschriftName und Vorname des Autors
Titel des Artikels, ggf. Untertitel
Erscheinungsjahr des Artikels
Name der Fachzeitschrift, Nummer, ggf. Jahrgang, Jahr
Seitenangabe des gesamten Artikels
DOI (Digital Object Identifier)
Sammelband; „In:“ - 202. VO Quellenverzeichnis – InternetquellenName und Vorname des Autors
Titel des Artikels, ggf. Untertitel
Erscheinungsdatum des Artikels
URL
Datum des letzten Abrufs in runden oder eckigen Klammern - 212. VO häufige FehlerVerwechslung eines "Query-Ergebnisses"
(Abfrageergebnis oder Suchresultat) mit einem URL (Internetadresse) - 223. VO Urheberrecht- Rechtliche Sicht
- Geistiges Eigentum - 233. VO Wiss. Konventionen- WIE man zitiert
- strenger als Urheberrecht! - 243. VO GrundbegriffeZitat
= die Textstele, die direkt oder indirekt übernommen wurde
Quelle
= das Buch, der Artikel in dem der zitierte Text zu finden ist
Quellenangaben
= jene Angaben, mit debeb das Zitat versehen wird, um den Rückschluss auf die vollständige Quelle im Quellenverzeichnis zu erlauben - 253. VO Arten von PlagiatVollPlagiat
TeilPlagiat
ÜbersetzungsPlagiat
SelbstPlagiat
VerbalPlagiat
IdeenPlagiat
Fälschung
Ghostwriting - 263. VO direkte ZitateSic! = bedeutet, es handelt sich um offensichtlichen Fehler im Zitat
[d. Verf.] / [Anm. d. Verf.] = Ergänzungen
Punkt erst nach Quellenangabe! - 273. VO indirekte ZitateQuellenangabe am Ende des indirekten Zitats, gibt an, wann das Zitat zu Ende ist!
(vgl.) ist eine Möglichkeit verschiedene Autoren die die selbe Meinung haben zusammen zu führen und nur
einmal gesammelt indirekt zu zitieren! - 283. VO Citation StylesHarvard Referencing
MLA – Modern Language Association
Chicago
APA – American Psychological Association - 294. VO Problematisieren- Persönliche Strategien
- Interpersonelle Strategien
- Literaturbasierte Strategien
- Alltagsphänomene als Ausgangspunkt
- Stichwort Literaturrecherche - 304. VO grundsätzliche ProblemenbereicheMedien und Gesellschaft
Medienforschung
Kom.forschung
Aussagenforschung
Publikumsforschung
Wirkungsforschung - 315. VO Empirischvon der Beobachtung her schließend, auf Erfahrung beruhend, sich auf die Gesellschaft beziehend, erfahrungsgemäß, aus der Erfahrung kommen
- 325. VO systematischErfahrung der Umwelt
hat nach Regeln zu geschehen - 335. VO soziale Tatbeständebeobachtbares Menschliches Verhalten, von Menschen geschaffene Gegenstände durch Sprache vermittelte Meinung, Informationen über Erfahrungen, Einstellungen, Werturtile, Absichten
- 345. VO Quantitativededuktiv
Von Groß zu klein übertragbar
Hypothesen Prüfend - 355. VO Qualitativeinduktiv
von Einzelfall auf Allgemeinheit / Größere
Menge
Hypothesen generierend - 365. VO Deterministische Hypothesenabsolute Gesetze über Zusammenhänge
- 375. VO Probabilistische HypothesenWahrscheinlichkeitshypothesen
- 385. VO Ungerichtete HypothesenEs gibt einen Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Variablen
welcher dies ist bzw. wie dieser Zusammenhang aussieht, wird aber nicht näher ausgeführt - 395. VO Kausale Hypothesen„Wenn-Dann-Hypothesen“
beschreiben den Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Variablen als Grund-Folge- bzw. Ursache-Wirkungs-Beziehung - 405. VO Relationalen Hypothesen„Je-Desto-Hypothesen“
es wird eine definierte Stärke, eine bestimmte Intensität des Zusammenhangs angenommen - 415. VO Nullhypothese (H0)besagt, dass es keinen systematischen Zusammenhang zwischen den beiden
Variablen gibt - 425. VO Eine Alternativhypothese (H1)behauptet, dass ein empirisch „positives“ Resultat, also ein systematischer Zusammenhang zwischen den Variablen, erwartet wird
- 436. VO VariablenAspekte / Merkmale die uns interesstieren und zusammenhängen, haben Einfluss
Unabhängig und Abhängig
Ursache und Wirkung
Auslöser und Folge - 446. VO Variablen un-/abhängigeX steht am Anfang
Wenn X, dann Y
Ändert sich X, ändert sich auch Y
X = Unabhängige Variable
Y = Abhängige Variable - 457. VO OperationalisierungMessbar machen
Was messe ich ? Welche Begriffe ? Welche Aussagen?
Operationialisierungsvorgang = Übersetzungsvorgang - 467. VO MethodenwahlWie messe ich?
- 477. VO Variablemanifeste Variable:
Variable ist direkt beobachtbar
latente Variable:
Variable kann nicht direkt beobachtet werden, ist nicht direkt empirisch zugänglich und messbar, für diese Variablen müssen im Zuge der Operationalisierung geeignete Merkmalsausprägungen (= Indikatoren) gefunden werden. - 487. VO Anforderungen an Indikatoren- müssen eindeutig definiert sein
- im Sinn der wissenschaftlichen Definition präzise sein
- müssen empirisch messbar sein
- verlässlicher, wenn aus empirischen Regelmäßigkeiten abgeleitet wird
- begründen - 497. VO Skalendiskrete (/diskontinuierliche) Skalen Nominalskalen und Ordinalskalen
metrische (/stetige /kontinuierliche) Skalen
Intervall-Skalen und Ratio-Skalen
quasi-metrische Skalen - 507. VO NominalskalaA≠B≠C
Es trifft immer nur eine Möglichkeit zu!
Dichotome (binäre) Variablen
(ja / nein)
Polytome Variablen
(Ja / Nein / Weiß nicht ) - 517. VO OrdinalskalaRangskala
Messwerte lassen sich in eine sachlogische Rangordnung bringen
0h,1–2h,3–4h,... - 527. VO Metrische SkalenAbstände/Intervalle zwischen diesen Werten (Intervall-Skalen)
Verhältnis zueinander (Ratio-Skalen)
müssen immer gleich groß sein (= stetig)
natürlichen 0-Punkt. - 537. VO Quasi-metrische SkalenIntervall wird „konstruiert“
es ist nicht „natürlich gegeben“
keinen 0-Punkt - 549. VO Exkurs: Empirizismuskritik- und theorielose Aufnahme und Sammlung von Informationen
schwer zu interpretieren, weil ein Fundament dafür fehlt,
Daten „hängen in der Luft“,
haben keinen Konnex zur Theorie
Empirische Studien ohne Konnex zur Theorie kann es nicht geben - 559. VO Arten von DatenSelf-Reportdaten:
Basieren auf eigenen Angaben der Versuchspersonen
Non-Self-Reportdaten:
vom Forscher/ von der Forscherin selbst erhoben - 569. VO MethodenInhaltsanalyse
Befragung
Beobachtung
Experiment - 579. VO Sozialwissenschaftliche Methoden: qualitativinduktiv
(vom Einzelfall auf das Allgemeine schließen)
Hypothesengenerierend
wollen verstehen
beschreiben
Einzelfall
Zirkulärer Ablauf - 589. VO Sozialwissenschaftliche Methoden: Quantitativdeduktiv
(vom Allgemeinen auf den Einzelfall schließen)
Hypothesenprüfend
wollen erklären
messen
Stichprobe
Linearer Ablauf - 599. VO Gütekriterium Reliabilität TestverfahrenInter-Coder-Realibilität:
Zuverlässigkeit des Ergebnisses zwischen verschiedenen durchführenden Personen
Intra-Coder-Reliabilität:
Zuverlässigkeit des Ergebnisses bei ein- und derselben durchführenden Person - 609. VO Gütekriterium ValiditätGültigkeit
Augenscheinvalidität
Kriteriumsvalidität
Konstruktvalidität
Validitätsprüfung über Extremgruppen - 6110. VO Inhaltsanalyse DefinitionFrüh (2001)
„Die Inhaltsanalyse ist eine empirische Methode zur systematischen und intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung von inhaltlichen und formalen Merkmalen einer Mitteilung.“ - 6210. VO Quantitative InhaltsanalyseForschungsmethode zur objektiven, systematischen und quantitativen Beschreibung des manifesten Inhalts von Kommunikation
Vertreter u.a. Berelson, Lazarsfeld, Merten, Früh, Wirth - 6310. VO Qualitative Inhaltsanalysedient der Erhebung von sozialer Wirklichkeit.
Vom manifesten Text ausgehend wird auf den latenten (nicht-manifesten) Kontext geschlossen.
Vertreter u.a. Merton, Mayring - 6410. VO Arten der InhaltsanalyseDeskriptive Inhaltsanalyse
(beschreibende Inhaltsanalyse)
Inferentielle Inhaltsanalyse
(Auf Basis von zur Verfügung stehenden Informationen werden bestimmte Schlussfolgerungen gezogen) - 6510. VO Funktionen der InhaltsanalyseDiagnostische Funktion
Rückschlüsse auf die Entstehung ziehen
Prognostische Funktion
Zukünftiges Verhalten wird erschlossen
fffKommunikationstheoretische Funktion
Wirkungszusammenhang zwischen Sender und Empfänger, Nutzungsstrukturen und Interaktionen mit Rezipienten - 6610. VO Quantitative InhaltsanalyseDeduktive Kategorienbildung
(Kategorien werden vor der Analyse des Datenmaterials aufgestellt und definiert)
Ziel
Extrahierung festgelegter Elemente aus dem Material - 6710. VO Kategorienschema= Messinstrument der Inhaltsanalyse
- 6810. VO Qualitative InhaltsanalyseV.a. für die Auswertung von qualitativen Befragungen
Kategorien werden nicht vor der Sichtung des Materials erstellt, sondern direkt aus dem Material erarbeitet - 6910. VO Quantitative BefragungenBefragung, Umfragen, Fragebogen
- 7010. VO Qualitative BefragungenInterviews, Leitfaden-Interviews, qualitative Interviews, Fokusgruppen
- 7110. VO Unterscheidung BefragungAnzahl der Befragten
Fragegestaltung
Durchführungsart - 7210. VO Verzerrungseffekte, Konfundierungselementekognitive (wahrnehmen, denken, erkennen) und affektive (emotionale) Ausstrahlungseffekte: ◦ Ausstrahlung von einer Frage auf die nächste Frage
• Kontrasteffekte
◦ Frageformulierungen legen ein Antwortverhalten nahe • Primacy und Recency Effekte
◦ Reihenfolge beeinflusst Antwortverhalten
Soziale Erwünschtheit
(oder Effekt der Konformität)
Vermeintlich erwartetes Antwortverhalten
Absichtliche Täuschung
Desinteresse an der Befragung
Information
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- Steop (FOLO) Flashcards on FOLO Zusammenfassung, created by Leona W. on 10/02/2019.
- Created by
- Leona W. · Feb 2019
- Updated
- Feb 10, 2019
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