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Flashcards

Pumpen und Verdichter Skript 4

Lukas Berger Management erneuerbare Energien German 33 cards

Pumpen und Verdichter Skript 4

Cards in this deck (33)

  1. 1Physikalische Grundlagen Pumpen Zwei Schritte des Pumpvorgangs:Ansaugen: der zu fördernden Flüssigkeit. Saughöhe HS abhängig von
    Wirkungsweise der Pumpe, Dichte und Temperatur der Flüssigkeit.
    Drücken: der Flüssigkeit ins Rohrsystem. Druckhöhe HD abhängig von
    Wirkungsweise der Pumpe, Dichte der Flüssigkeit und Strömungswiderstand
    des Rohrleitungssystems.
  2. 2Kavitation:Örtliche Dampfblasenbildung → schlagartige Implosion mit Lärmentwicklung,
    Verschlechterung η und Schäden am Laufrad.Ursache: örtlicher Unterdruck.
  3. 3Kavitation Maßnahmen:Maßnahmen: der NPSH-Wert der Anlage (NPSHvorh) muss gleich oder größer
    als der NPSH der Pumpe (vgl. Pumpenkennlinien) sein!
  4. 4NPSH:Net Positive Suction Head (Netto-Positiv-Saughöhe)
  5. 5Bauarten von PumpenBauarten von Pumpen
  6. 6Kennlinien von PumpenKennlinie stellt im allgemeinen die Förderhöhe H, Leistungsbedarf P,
    Pumpenwirkungsgrad η, und NPSHerf in Abhängigkeit vom Förderstrom
    dar.
    Kennlinien von Pumpen
  7. 7Betriebspunkt: Wo Pumpenkennlinie und Rohrleitungskennlinie sich treffen.Betriebspunkt: Wo Pumpenkennlinie und Rohrleitungskennlinie sich treffen.
  8. 8Wie kann Betriebspunkt verschoben werden?• Änderung der Rohrleitungskennlinie (z.B. Drossel, Bypass)
    • Änderung der Pumpenkennlinie (Drehzahlregelung, Laufradduchmesser,…)
  9. 94 Schritte zur Auswahl einer Pumpe:1.Berechnung des NPSH der
    Gesamtanlage (z.B. 3,2 m).
    Auswahl der Pumpengröße
    2.Auswahl des
    Laufraddurchmessers
    3.Ermitteln des NPSH Wertes der
    Pumpe( NPSH Anlage muss größer sein als NPSH Pumpe)
    4.Ermitteln des Leistungsbedarfs
    der Pumpe
  10. 10KreiselpumpeKreiselpumpeKreiselpumpe
  11. 11SeitenkanalpumpenSeitenkanalpumpenSeitenkanalpumpen
  12. 12Rotierende Verdrängerpumpen hier: ZahnradpumpeRotierende Verdrängerpumpen hier: ZahnradpumpeRotierende Verdrängerpumpen hier: Zahnradpumpe
  13. 13—z.B. Fördern und Dosieren von
    Substrat für BGA. Stückige Substrate
    bis ca. 70 mm.
    Hohe Leistungsdichte bei geringem
    Platzbedarf.
    z.B. Fördern und Dosieren von Substrat für BGA. Stückige Substrate bis ca. 70 mm. Hohe Leistungsdichte bei geringem Platzbedarf.
  14. 14—Fördern und Dosieren von
    aggressiven Medien. Z.B. Phosphoroder
    Schwefelsäure, Natriummethylat
    bei der Biodieselherstellung.
    Fördern und Dosieren von aggressiven Medien. Z.B. Phosphoroder Schwefelsäure, Natriummethylat bei der Biodieselherstellung.
  15. 15—Z.B. Biiogasanlagen:
    Fördern und Dosieren von kaum fließfähigem
    Substrat.
    Hohe Feststoffanteile.
    Hohe Leistungsdichte bei geringem Platzbedarf.
    Z.B. Biiogasanlagen: Fördern und Dosieren von kaum fließfähigem Substrat. Hohe Feststoffanteile. Hohe Leistungsdichte bei geringem Platzb...
  16. 16Oszillierende Verdrängerpumpen Kolben-, MembranpumpeOszillierende Verdrängerpumpen Kolben-, Membranpumpe
  17. 17—Gleichzeitiges Mischen, Zerkleinern und Fördern
    Einsatz z.B. im Bereich Biogas
    Zerfasert Stroh und Futterreste
    Übernimmt Rühraufgaben im Fermenter
    Gleichzeitiges Mischen, Zerkleinern und Fördern Einsatz z.B. im Bereich Biogas Zerfasert Stroh und Futterreste Übernimmt Rühraufgaben im ...
  18. 18Fördern von Gasen Theoretische GrundlagenIm Unterschied zu Flüssigkeiten sind Gase
    kompressibel, sie lassen sich verdichten.
    Die Förderung erfolgt mittels Druckdifferenzen.
    Das angesaugte Volumen ist immer
    größer als das ausgestoßene Volumen.
    Fördereinrichtungen für Gase erzeugen
    Unter- oder Überdruck.
  19. 19Auswahl der Bauarten von VerdichternAuswahl der Bauarten von Verdichtern
  20. 20Einsatz von Verdichtern im Anlagenbau• Wenn für Speicherung und Verteilung der Druck erhöht und das Volumen
    reduziert werden soll (Gasspeicherung, Pressluftspeicherung).
    • Wenn Druckverluste zu überwinden sind.
    • Wenn gegen höheren Systemdruck gefördert wird.
    • Druckerhöhung zur positiven Beeinflussung des Reaktionsgleichgewichts.
    • Druckverringerung zur positiven Beeinflussung des Reaktionsgleichgewichts.
    • Verflüssigung von Gasen durch mehrstufiges Entspannen (z.B. Luftzerlegung,
    Kälteerzeugung)
    • Wärmeeinsparung durch Brüdenkompression bzw. Wärmepumpe.
    • Fördern durch Überdruck.
    • Fördern durch Unterdruck.
    • Vakuumerzeugung
  21. 21Vakuumpumpen DrehschieberpumpeVerwendung v.a. in Labor und Technikum. Enddrücke < 1 mbar. Geringes
    Saugvermögen.I.d.R. Motorölschmierung, hohe Betriebs- und Entsorgungskosten.
    Funktionsprinzip: druch Drehen des exzentrischen Kolbens mit Abdichtung durch
    federbelastete Sperrschieber entsteht durch Raumvergrößerung Unterdruck auf
    der Saugseite und Überdruck auf der Druckseite.
    Vakuumpumpen Drehschieberpumpe
  22. 22Flüssigkeitsringpumpe:Eine der am häufigsten verwendeten Vakuumpumpen. Förderung großer
    Gasvolumina in kurzer Zeit. Enddrücke 25…40 mbar (Wasser als Sperrflüssigkeit)
    Funktionsprinzip: exzentrisches Flügelrad dreht sich in Sperrflüssigkeit – Flüssigkeitsring
    entsteht – Abtrennung versch. großer Hohlräume.
    Ölfrei, geringe Anschaffungs-, Betriebs- und Entsorgungskosten.
    Flüssigkeitsringpumpe:
  23. 23Strahlpumpen:Zur Vakuumerzeugung und zum Fördern von Flüssigkeit.
    Treibmittel i.d.R. Wasser, Dampf oder Druckluft. Enddrücke < 0,001 mbar
    (6-stufiger Dampfejektor). Höchstes Saugvermögen.
    Hohe Betriebs- und Entsorgungskosten.
    Funktionsprinzip: Treibmittelstrahl hoher Geschwindigkeit wird im Mischraum
    mit Fördermedium gemischt und beschleunigt dieses (Impulsübertragung).
  24. 24MembranpumpenGeringes Saugvermögen, Endruck bis ca. 2 mbar (2-stufige Pumpe).
    Geringe Anschaffungs-, Betriebs- und Entsorgungskosten.
    Funktionsprinzip: vgl. Beschreibung Pumpe
  25. 25VentilatorenFörderung von Gasen in Räume gleichen Drucks.
    Luftaustausch in Arbeitsräumen, Einblasen / Austauschen Luft in
    Trocknungsanlagen.
    Unterscheidung in Radial- (a) und Axialventilator (b)
  26. 26Gebläse / KompressorenGebläse: Mittlere Druckerhöhung (max. 4 bar) bei sehr hohen Förderströmen.
  27. 27TurboverdichterGasstrom wird im Zentrifugalfeld des Laufrads beschleunigt. Beim Auftreffen des
    Stroms auf die Umlenkschaufel wird kinetische Energie in Druck umgewandelt.
    Volumenströme bis 1000000 m³/h, Drücke bei 10-stufigen Axialverdichtern bis zu
    40 bar, bei Radialverdichtern bis zu 300 bar.
    Turboverdichter
  28. 28Rootsgebläse/ DrehkolbenverdichterVgl. Kreiskolbenbumpe. Wirtschaftliche Förderung kleiner und mittlerer
    Volumenstöme bis zu bei Drücken bis 10 bar.
    Rootsgebläse/ Drehkolbenverdichter
  29. 29Kompressoren: HubkolbenverdichterHohe und höchste Drücke; vgl. Kolbenpumpe. Bei einstufiger Bauart ca. 5 bar,
    bei mehrstufiger 300 – 2000 bar.U.U. Abführen der Kompressionswärme über
    Kühlkreislauf nötig
    Kompressoren: Hubkolbenverdichter
  30. 30DrehkolbenverdichterKomprimierung durch sich bei der Drehung verkleinernde Zellen (abgedichtet
    durch Schieberplatten) am exzentrisch angebrachten Drehkolben.
    Gleichmäßiger Förderstrom, geringe Abmessungen. Schlechte Abführung der
    Kompressionswärme. Schmierung/Abdichtung mit Öl. Einstufige Bauart ca. 5
    bar, zweistufige mit Zwischenkühlung ca. 10 bar.
    Drehkolbenverdichter
  31. 31Wie wird die Pumpenkennlinie erstellt?Wie wird die Pumpenkennlinie erstellt?
  32. 32Wie wird die Rohrleitungkennlinie ermittelt?Wie wird die Rohrleitungkennlinie ermittelt?
  33. 33—

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Description
Theorie
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Lukas Berger
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