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Flashcards

Pädagogisch-psychologische Interventionen

Joney Stoney Psychologie Zellbiologie German 23 cards

Pädagogisch-psychologische Interventionen

Cards in this deck (23)

  1. 1Ziel pädagogisch-psychologischer Interventionen (Zimbardo & Gerrig, 2004)Kontrolle menschlichen Verhaltens oder Erlebens, d.h. Verhalten:
    -auftreten/nicht auftreten lassen
    -starte
    -aufrechterhalten
    -beenden
    Beeinflussung von Form, Stärke, Auftretenswahrscheinlichkeit
  2. 2Funktion pädagogisch-psychologischer Interventionen (Hager & Hasselhorn, 2008)Allgemeine Förderung
    => Entfaltung einer Fähigkeit ohne Vorliegen eines Defizits
    Prävention
    => Vorbeugung zukünftig zu erwartender Defizite
    Beseitigen von Defiziten/Lindern manifester Defizite/Störungen/Symptomen
    Rehabilitation
    => Wiederaufbau von Fähigkeiten und Fertigkeiten (Verlust/Verminderung aufgrund äußerer Einflüsse)
  3. 3Wirkungen pädagogisch-psychologischer InterventionenTransferziele:
    -Aufgabentransfer
    -Situationstransfer
    -Entwicklungsanschub
  4. 4Implementation von Interventionsmaßnahmen - Implementationsfaktoren-Qualität der Durchführung des Trainings
    -Akzeptanz neuer Förderungskonzepte
    -Sicherung der Nachhaltigkeit
  5. 5Implementation von Interventionsmaßnahmen - Drei-Stufen-Modell der Implementation (Souvignier & Trenk-Hinterberger, 2007)1. Einführende Fortbildung mit theoretischem Hintergrund zur Konzeption und direktem Bezug zur Praxis steigert die Akzeptanz
    2. Ausgearbeitetes Material sichert angemessene Umsetzung theoretischer Prinzipien
    3. Wiederholungseinheit (ca. 1 Jahr) unterstützt nachhaltige Übernahme von Trainingsprinzipien
  6. 6Training - Definition (Fries & Souvignier, 2015)Strukturierte, zeitlich begrenzte Intervention
    Verfolgung mittels wiederholter Ausführung von Tätigkeiten
    Verfolgung der Absicht Fertigkeiten und Fähigkeiten aufzubauen/zu verbessern
  7. 7Merkmale von Trainings-Wiederholte Übung an spezifischen Aufgaben
    -Vermittlung von prozeduralem Wissen
    -Strukturiertheit und zeitliche Begrenzung der Maßnahme
  8. 8Klassifikationen von Trainings-Trainierter Funktionsbereich
    -Allgemeine Trainingsintention (allg. Förderung, Prävention etc.)
    -Adressaten und Zielgruppen
  9. 9Phasen von Trainings (Silberman, 1998)1. Opening Exercises
    Ziel: Interesse wecken, Teamaufbau und Kennenlernen, Vorstellung des Hauptinhaltes des ersten Trainingsteils
    2. Building Blocks
    Ziel: Grundwissen und -fertigkeiten vermitteln
    3. Middle Activities
    Ziel: Wiederholung der Inhalte von 2. und Einführung der Themen des nächsten Teils
    4. Advanced Knowledge & Skills
    Ziel: Kursinhaöte auf schwierigem Niveau aufbereiten, Transferförderung
    5. Application Activities
    Ziel: Übungen zum Testen des erworbenen Wissens
  10. 10Konzeption und Entwicklung von Interventionsmaßnahmen - TrainingsmodellKonzeption und Entwicklung von Interventionsmaßnahmen - Trainingsmodell
  11. 11Planung von TrainingssitzungenAnalytischer Teil:
    -Sachanalyse
    -Didaktische Analyse
    -Analyse der Lernvoraussetzungen: Vorkenntnisse und Motivation
    Entscheidungsteil:
    -Lernziele
    -Methoden und Medien
    -Geplanter Ablauf
    -Evaluation
    -Transferüberlegungen
  12. 12Aktivierende Lehr- und Lernmethoden-aktiv-konstruktivistisches Lernen
    -Eigenverantwortlich und selbstgesteuert
    -soziale Lernprozesse
  13. 13Aktivierende Lehr- und Lernmethoden - Beispiele-Gruppenpuzzle
    -Recherchegruppen
    -Lernwettbewerb
    -Lernen an Stationen (inkl. Punktabfrage)
    -Metaplantechnik
    -Karusselgespräch/Kugellager
    -Fish Bowl
    -(Rollen-)Spiele
  14. 14Gesprächsführung und Moderation - Spezielle Strategien der Gesprächsführung (Perels et al., 2008)Aktives Zuhören
    Paraphrasieren
    TZI-Regeln (Themenzentrierte Interaktion)
    Hilfsregeln
  15. 15Gesprächsführung und Moderation - Der Trainer als Moderator (Perels, 2008)Moderatorenhaltung:
    -Inhaltliche Unparteilichkeit
    -Keine Teilnahme an inhaltlichen Diskussionen
    -Methodische Verantwortung für den Arbeitsprozess
    -Personenbezogene Neutralität
    Verhaltensregeln für Moderatoren:
    -Zurückhaltung eigener Ziele, Werte, Meinungen
    -Ziel beachten, Abweichungen signalisieren
    -Regeln vereinbaren
    -Fragende Haltung
    -Wiederholen
    -Zusammenfassen
    -Reflektieren
    -Visualisieren
  16. 16Gesprächsführung und Moderation - Umgang mit schwierigen TeilnehmernRealität erfassen:
    1. Wessen Arbeitsfähigkeit ist gestört?
    2. Wie sehen/erleben die Beteiligten das Problem?
    3. Was sollten die Beteiligten voneinander wissen?
    4. Was könnte passieren, wenn nicht eingegriffen wird?
    5. Wann soll gehandelt werden?
    6. Soll ich handeln oder andere?
    7. Was soll das Handeln bewirken?
    Arbeitsfähigkeit wiederherstellen:
    8. Was möchten die Beteiligten anders haben?
    9. Was wollen/können die Beteiligten dafür tun?
    10. Was wäre eine gute Maßnahme/Vereinbarung?
  17. 17Pädagogisch-psychologische Beratung - Definition (Hofer, Wild, Pikowsky, 1996)Kurzfristige, prinzipiell freiwillige Beziehung
    Berater versuchen mittels sprachlicher Interaktion und pädagogisch-psychologischen Wissens:
    Personen/Gruppen (erzieherisches Feld) in die Lage versetzen, ihr Problem zu lösen um Entwicklungsprozesse zu optimieren
  18. 18Pädagogisch-psychologische BeratungsangeboteIndividuelle Ebene:
    Lern- und Leistungsprobleme von SuS, die in einzelnen Bereichen oder fächerübergreifend deutlich werden
    Gruppenebene:
    Angebote im Bereich der Eltern- oder Lehrerbildung, Ausbildung von Multiplikatoren (Moderatoren, Beratungslehrer)
    Systemebene:
    Unterstützung des Systems Schule (z.B. bei externer Evaluation) und Nutzung der Ergebnisse bei Schul- und Unterrichtsentwicklung
  19. 19Anlässe pädagogisch-psychologischer BeratungLern- und Leistungsprobleme/schul- und berufsbezogene Beratung
    (Hochbegabung, Teilleistungsschwächen, Motivationale Probleme etc.)
    Probleme im psychosozialen Bereich/Verhaltensauffälligkeiten
    (aggressives/dissoziales Verhalten, Aufmerksamkeitsdefizite/Hyperaktivität, Sozialer Rückzug etc.)
  20. 20Beratung von Gruppen-Kollegiale Fallberatung
    -Supervisionsangebote
    -Teamcoaching
    -Beratung zur Teamentwicklung
  21. 21Beratung von SystemenQualitätsentwicklung durch extrene und interne Evaluation
    Beratung zu:
    -Externer Evaluation z.B. in Form von Lernstandserhebungen
    -Interne Evaluation z.B. durch Schülerfeedback + Abgleich mit Selbsteinschätzung der Lehrenden
  22. 22Phasen der Beratung1. Orientierungsphase:
    -Kontaktaufbau
    -Orientierung über Rahmenbedingungen
    -Orientierung über das Vorgehen
    -Kontrakt/Arbeitsvereinbarung
    2. Klärungsphase:
    -Analyse der Ausgangslage, Systemdiagnose
    -Ziele definieren, priorisieren, Wirkungen antizipieren
    3. Veränderungsprozess
    -Strategie, Selbstregulation
    -Ressourcen erschließen
    -Methoden, Interventionen
    -Lernbegleitung, Entwicklungsportfolio
    4. Abschlussphase:
    -Transfermanagement, Reflexion, Prozessbegleitung
    -Evaluation, Wirkungen
  23. 23Pädagogisch-psychologische BeratungsangebotePrinzipien der Beratung als staatliche/kummunale Leistung
    -Freier Zugang
    -Freiwilligkeit
    -Kostenfreiheit
    -Unabhängigkeit und Neutralität
    -Schweigepflicht

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Zellbiologie Psychologie (KLE II) Flashcards on Pädagogisch-psychologische Interventionen, created by Joney Stoney on 07/02/2019.
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Joney Stoney
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