Flashcards
Ätiologie
Cards in this deck (34)
- 1Wie definiert sich Ätiologie?Theorien und Annahmen zur Entstehung der wichtigsten Formen abweichenden Verhaltens bzw. psychischer Störungen
- 2Was hat jede psychische Störung immer?Sie ist immer multikausal und bedingt ein Interaktionsmodelll
- 3Multikausalitätmehrere Gründe, Faktoren, die den Effekt erzielen
- 4Interaktionsmodell(Wie Multikausalität) Interaktion der Faktoren
+ wirken zusammen und können zu einer Störung führen - 5Disponierende BedingungenVorbestellende Bedingungen
- 6Aufrechterhaltende BedingungenBedingungen, die die Störung aufrechterhalten
- 7Auslösende BedingungenFaktor, der das Fass zum Überlaufen bringt
- 8Libido und TriebNeurotische Symptome durch Triebstau
- 9Phasen der Psychosexuellen Entwicklung (rein sexuell) Freud- Orale Phase (alles in Mund nehmen)
- Anale Phase (Sauberkeitsentwicklung)
- Phallische Phase (Geschlechtsrollenidentifikation)
- Latenz (keine Probleme mehr, nur Konzentration auf Schule)
- Genitale Phase (Zuwendung an die eigene Sexualität) - 10Strukturtheorie Freud- Es (ohne Rationalität, nur sexuelle Triebe)
- Ich (Instanz, die mit dem Alltag korrespondiert)
- Über-Ich (jegliche Triebe negieren - nur das Sollen und Müssen) - 11Topographische Theorie Freud- Unbewusstes (keinen Zugang)
- Vorbewusstes (Bewusstheit über Unrichtigkeit der künftigen Taten)
- Bewusstes (wenig Triebstau) - 12Abwehrmechanismen- Reaktionsbildung (Ersatzverhalten)
- Isolation
- Suppression
- Projektion des Emotionszustandes
- Wendung gegen das Selbst
- Sublimierung (Arbeiten anstelle von Freizeit, wegen mangelndem Zutrauen in eigene Interaktionsfähigkeit) - 13NeurosenlehreDysfunktionale Psychosexuelle Entwicklung
- 14Therapiemethoden der NeurosenlehreHypnose
Freie Assoziation (Freier Gedankenfluss ohne Therapeuteneinfluss)
Traumdeutung - 15Kritik an Freudnicht operationalisierter ("Es, Unbewusstes")
mangelnde Überprüfbarkeit
übermässige Verallgemeinerung - 16Lerntheoretische Vorstellung der Entwicklung psychischer StörungenInnerer Konflikt vs. äußerer Konflikt
Gegensatz zwischen inneren und äußeren Bestrebungen - 17KonflikttypenEntscheidungskonflikt
Interessenkonflikt
Zwischenmenschlicher Konflikt - 18Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt (Neal Miller)Annäherung umso größer bei appetivem Objekt, je näher sich Individuum an ihm befindet (ich am Roger)
Vermeidung umso größer bei aversivem Objekt, je näher ihm das Individuum ist (Prüfungen kommen näher)
Gradientenstärke abhängig vn Triebniveau - 19Was sind mögliche Denkfehler, die als Ursache psychischer Störungen gelten könnten?- Dichotomes Denken (Schwarz-Weiß)
- Wunschdenken ("Muss so kommen, wie ich es mir wünsche")
- Personifizieren ("Hat alles mit mir zu tun")
- Selektive Abstraktion (Bevorzugtes Verallgemeinern best. Erfahrungen) - 205 Axiome der Kommunikation1. Nachrichtenquelle (Erzeugt Nachricht)
2. Sender (kodiert Nachricht)
3. Kanal (vermittelt Nachricht)
4. Empfänger (dekodiert Nachricht)
5. Ziel (verarbeitet Nachricht) - 21Inhalts-und Beziehungsaspekt der Kommunikationim Widerspruch = Missverständnis
Inhalt: Verbal
Beziehung: Verbal und Nonverbal - 22Digitale KommunikationVerbale Sprache
- 23Analoge KommunikationNonverbale Sprache (ohne Worte)
- 24Komplementäre KommunikationÜber-oder Untergeordnete Rangordnung zwischen Gesprächspartnern
(Lehrer - Schüler; General - Soldat) - 25Symmetrische Kommunikationgleichwertige Gesprächspartner
(unter Freunden) - 26Drei-Faktoren-ModellFunktionales Verhältnis von prädisponierenden, auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren
(Psychologisch
Sozial
Biologisch) - 27Schützende und gesundmachende FaktorenHardiness
Durch Lebenserfahrungen abgehärtet, solche Leute erholen sich eher von neuen Schocks - 28Auslösende BedingungenVerlust einer wichtigen Bezugsperson z.B.
- 29Aufrechterhaltende Bedingungenin den Alltag eintauchen mit der Einstellung "alles ist scheisse"
--> psychische Störung wird aufrecht erhalten bleiben - 30Vulnerabilität (=Diathese)psyscho: einseitige Attribution (Schwarz-Weiß-Denken)
sozial: Einsamkeit
biologisch: Erhöhte Stressreaktivität - 31Schutzfaktoren= protektive Faktoren
z.B. Coping , soziale Unterstützung, Hardiness - 32Ursachen-, oder Entstehungs-, AufrechterhaltungsmodellTeufelskreismodell der Angst
ABC-Modell - 33ABC-ModellA : Auslöser
--> B: Behavior (Verhalten)
--> C: Consequence (Folgen)
--> A - 34Teufelskreismodell der AngstProblemverhalten
--> Dysfunktionale Kognitionen
--> Symptomverstärkung
--> Vermeidungsverhalten
--> Problemverhalten
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- Klinische Psychologie Flashcards on Ätiologie, created by Sven Christian on 11/05/2017.
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- Sven Christian
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