Imperialismus Zusammenfassung
Slides in this set (16)
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- Was du nach diesen Folien beantworten kannst:
- Definiere den klassischen Imperalismus
- War der Imperialismus ein Phänomen des 19. Jh.?
- Erkläre den Unterschied zwischen Kolonialismus & Imperialismus
- Wie viele Arten des klassischen Imperialismus gibt es?
- Was waren Gründe für die Expansion?
- Beschreibe den Imperialismus Deutschlands genauer
- Wie ging es nach dem 1. Weltkrieg damit weiter?

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Kolonialismus & Imperialismus in der Geschichte
- Großreichbildungen gab es schon immer. Als Beispiele können folgende genannt werden:
- Altertum: Imperiale Ausdehnungen gab es z.B. in China, Rom, Ägypten und Mesopotamien
- Mittelalter: Das byzantische Reich war riesig und erstreckte sich u.a. über Teile Italiens, den östlichen Mittelmeerraum und Vorderasien
- Neuzeit: Spanien erobert nach der Entdeckung Amerikas Großteile Südamerikas und wird damit zu einem riesigen Weltreich
- Ab 1880 circa kam es dann zum Imperialismus, dem Wettlauf um mehr Expansion weltweit, der im folgenden genauer beleuchtet wird
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Definition des klassischen Imperialismus
- Was bedeutet das überhaupt, "klassischer Imperialismus"?
- Klassischer Imperialismus: 1880 - 1918
- Imparare = lateinisch für "Herrschen"
- Den eigenen Einfluss auf andere Bereiche/Länder und Völker ausdehnen
- Territoriale Ausdehnung meist europäischer Staaten
- Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch,
- wirtschaftlich, kulturell oder mit anderen Methoden beeinflusst und vom
- stärkeren Land abhängig gemacht werden.
- Manchmal führt auch ein
- stärkeres Land direkt einen Krieg gegen ein schwächeres Land, um die
- Kontrolle über dieses Land zu erreichen.
- Im Zeitalter des klassischen Imperialismus teilten
- die Kolonialmächte die Gebiete Afrikas und Asiens, die noch keine
- Kolonien waren, unter sich auf. Zu den alten europäischen
- Kolonialmächten kamen jetzt auch Deutschland und Italien sowie die USA
- und Japan hinzu.

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Gründe für den Imperialismus im 19. Jh.
- Was trieb die Großmächte an, sich auszudehnen?
- wirtschaftliche Interessen > Kolonien: Märkte für Industrieproduktion, Rohstofflieferanten
- strategische Interessen > neuer Siedlungsraum, militärische vorteilhafte Stützpunkte
- später auch nationalpsychologische Interessen > Größer sein als die Anderen

- Caption: Karikatur: Bismarck teilt Afrika auf
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Gründe und Ziele des Imperialismus
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Arten des klassischen Imperialismus
- Es gibt verschiedene Arten des Imperialismus:
- Vom Handelsstützpunkt zum Herrschaftsgebiet mit Ansätzen einer eigenen Industrie
- Beherrschung unter Wahrung des Anscheins der Souveränität und Autonomie
- Wirtschaftliche Beherrschung souveräner Staaten ohne eigene Industrie

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- Großbritannien war der Vorreiter der Imperialismuspolitik. Premierminister Disraeli sprach bereits 1871 vom Wiederaufbau des kolonialen Weltreiches.
- Großbritannien war eh schon führende Weltmacht im Zuge der industriellen Revolution
- 1882 besetze es Ägypten und versuchte fortan Nord und Südafrika zu verbinden („Cape-to-Cairo-Idee“) und so den größten Teil von Afrika an sich zu reißen
- Zu den afrikanischen Kolonien zählten für GB u.a.: Ägypten, Sudan, Britisch-Ostafrika, Rhodesien, Südafrika, Nigeria etc.
- Motive Großbritanniens: nationales Prestige, Sicherung der Machtstellung, Absatzmärkte (da GB durch die Industrialisierung Überschuss an
- Waren besaß)
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- Ebenso wollte Frankreich ein Wort mitreden:
- Frankreich wollte den Weltmachtsstatus und begann ebenfalls Kolonien in Afrika zu "erwerben"
- Frankreich
- besetzte Nord- und Westafrika, sowie Teile Indochinas.
- In Afrika zählten u.a. dazu: Französisch-Westafrika, Französisch Äquatorialafrika und Madagaskar
- Motive Frankreichs: Wiederherstellung der Vormachtstellung (nach dem
- Deutsch-Französischen Krieg), Überschusskapital, welches angelegt werden
- sollte und nationale Aspekte. Frankreich hatte Angst, in die
- Zweitklassigkeit zu rutschen
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- Deutschland war ein Nachzügler beim Imperialismus. Es hatte zunächst keine schlagkräftige Marine und große Gebiete waren nicht mehr wirklich "verfügbar".
- Ab 1884 erklärte Bismarck afrikanische Gebiete zu "Schutzgebieten", war aber noch zurückhaltend, da er nach der Reichsgründung die europäischen Großmächte nicht mit einer groß angelegten Expansion provozieren wollte
- Ab 1890: Intensive Ausdehnungsphase unter Kaiser Wilhelm II. Es wird großflächig erobert und zog einige Krisen mit sich
- Deutsche Kolonien wurden: Deutsch-Südwestafrika, Namibia, Togo & Kamerun, Nordost-Guinea & die Marshall-Inseln.
- Motive Deutschlands zum Imperialismus: ökonomisches Motiv, nationales Prestige, Konkurrenzkampf mit anderen europäischen Staaten
- Caption: Deutsche Kolonien in Afrika
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- Während des Imperialismus-Zeitalters kam es zu einigen Krisen und Vorkommnisscen, die in jedem Fall bekannt sein sollten:
- Faschoda Krise 1898: Die kolonialen
- Bestrebungen Großbritanniens und Frankreichs überschneiden sich in Faschoda,
- Sudan. Nach einigen Spannungen, die zum Krieg hätten führen können,
- fanden beide Staaten eine friedliche Lösung und ihr Band wurde gestärkt. Dieses Bündnis als Folge der Faschoda-Krise wird als Grundstein der Entente Cordiale (*1904) gesehen.
- Marokko-Krisen 1905/1906- 1911):
- Deutschland versuchte Frankreichs Einflussbereich zurückzudrängen. Sie erlitten
- 2 diplomatische Niederlagen gegen die Entente-Mächte. Marokko gehörte
- daher weiterhin zu Frankreich. Die Marokko-Krisen
- führten zu einer verstärkten Blockbildung: Deutschland gegen
- England und Frankreich.
- Man
- wich von der Friedenspolitik und dem früher stets angestrebten
- Gleichgewicht der Großmächte ab und mit Österreich-Ungarn besaß
- Deutschland nur einen (allerdings eher schwachen) Bündnispartner.
- Kongo-Konferenz/Berliner Konferenz: Fand 1884/85 in Berlin statt. Teilnehmer sind die
- Vertreter der Staaten Spanien, Italien, Frankreich,
- Großbritannien, Deutschland, Portugal und Belgien Ihr Schlussdokument die Kongoakte bildete die Grundlage für die Aufteilung Afrikas in Kolonien. Die Regierungen
- legen ohne Rücksicht auf die afrikanische
- Bevölkerung
- die Grenzen ihrer Einfluss-gebiete fest.
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Imperialismus nach dem 1. Weltkrieg
- Nach dem ersten Weltkrieg:
- Deutschland muss nach der Kriegsniederlage alle Gebiete abtreten
- Großbritanniens und Frankreichs Reiche erreichen die größte Ausdehnung bisher
- Gleichzeitig finden aber erste Unabhängigkeits-bewegungen statt. Die Entkolonialisierung wird vorbereitet

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- Caption: Karikatur aus dem Simplizzismus. Was sagt diese Zeichnung aus?

- Caption: Bildbeschriftung sagt: "Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.". Worauf spielt die Inschrift an? (Das Wappen links ist das der Briten)
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- Imperialismus
- Schnelles Imperialismus-Quiz
- Sklaverei - Von früher bis heute
- https://www.youtube.com/watch?v=2DTSrrkcoQA (Embed)
- Caption: Doku zu britischen Weltmachtsbestrebungen
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- Fröhliches Lernen!

Information
- Description
- Alles wichtige zu Kolonialismus & Imperialismus im Überblick!
- Created by
- Robert Mairginter · Nov 2015
- Updated
- Jan 18, 2017
- Views
- 1,930
- Tags
- History
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- Created by Laura Overhoff · Nov 29, 2015
- Copied by Robert Mairginter · Nov 29, 2015
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