GoConqr has a new look! Let us know what you think.

Slides

Pädagogik Abitur 2016: Freud

Lena S. Pädagogik Abitur German 4.6Average rating 4.6 out of 5 (5 ratings) 16 slides 1,117 views

Slides in this set (16)

  1. Inhalt der Präsentation

    • Sigmund Freud
    • Der Ödipuskonflikt / -komplex
    • Phasenmodell menschlicher Entwicklung
    • Orale Phase
    • Anale Phase
    • Ödipale Phase
    • Latenzzeit
    • Genitale Phase
    • Abwehrmechanismen
    • Kritik
    • Links
  2. Sigmund Freud (1856 - 1939)

    • - Nervenarzt
    • ERKENNTNIS:
    • - unbewusste, belastende Erfahrungen, die "verdrängt" wurden, können Krankheitssymptome
    • verursachen
    • - Handeln auf Grund von bewussten Entscheidungen und unbewussten (An)Trieben
    • - jeder Mensch muss leidvoll Triebregungen unterdrücken:
    • ------> psychischer Apparat:
    • ÜBER-ICH = Gewissen, geprägt von kulturellen Normen, Moralinstanz, wird anerzogen
    • ICH = Vermittlungsinstanz, Kern der Persönlichkeit, bewusst
    • ES = Triebe, Bedürfnisse, unbewusst, angeboren
  3. Der Ödipuskonflikt / -komplex

    • Verlangen nach einer erotischen Beziehung zu dem andersgeschlechtlichen Elternteil, beim Bewusstsein, dass dies verboten ist.
    • Lösung:
    • Jungen identifizieren sich mit Vater
    • Mädchen identifizieren sich mit Mutter
    • --> Hass und Neid kann abgebaut werden
  4. Phasenmodell menschlicher Entwicklung

    • Erfahrungen in den einzelnen Phasen der Kindheit können das gesamte weitere Leben beeinflussen oder prägen!!!
    • Das Modell besteht aus 5 verschiedenen Phasen:
    • Orale Phase
    • Anale Phase
    • Ödipale Phase
    • Latenzphase
    • Genitale Phase
  5. Orale Phase (0 - 1 Jahr)

    • Quelle der Lust: Mund
    • --> Saugen, alles in den Mund nehmen, Beißen, ....
    • Folgen eines inadäquaten Umgangs mit den oralen Bedürfnissen:
    • Einnehmen --> exzessives Trinken, fleißiges Studieren, Identifikation mit anderen Personen
    • Festhalten --> Zielstrebigkeit, Hartnäckigkeit
    • Beißen --> Sarkasmus, Zynismus, Dominanz
    • Ausspeien --> Ablehnung
    • Schließen --> Introversion, Ablehnung, Negativismus
  6. Anale Phase (2 - 3 Jahre)

    • Quelle der Lust: Anus (After)
    • --> Beschäftigung mit Objekten der kindlichen
    • Ausscheidungen
    • ---> Widerstand der kulturellen Welt, da
    • das Kind geltende Regeln der
    • Sauberkeit verletzt
    • Folgen eines inadäquaten Umgangs mit den analen Bedürfnissen:
    • Zurückhalten --> Geiz, Knausrigkeit
    • Sauberkeit --> Reinlichkeitsfimmel, Pedanterie
    • Ausscheiden --> Generosität
    • Darbieten, Schenken --> Großzügigkeit, Aufopferung
    • Spiel mit Kot --> Freude an Zoten, Handgreiflichkeiten
  7. Ödipale (Phallische) Phase (3 - 5 Jahre)

    • Ausrichtung der Lust: s. Ödipuskonflikt und erogene Zone ist die Genitalregion
    • --> Spiel mit den Genitalien und Urinieren
    • Kinder werden sich des männlichen Penis bewusst --> Penisneid bei Mädchen: sie nehmen das Fehlen als Defizit wahr
    • Folgen eines inadäquaten Umgangs:
    • Verhältnis zu Vater und Mutter, Ehepartner, Männern und Frauen kann beeinflusst werden
  8. Latenzzeit (6 - 12 Jahre)

    • Quelle der Lust: keine Körperzone ist besonders erogen
    • Sexualität ruht
    • kulturelles Lernen steht im Mittelpunkt
  9. Genitale Phase (13 - 18 Jahre)

    • Ausrichtung der Lust: alle früheren erogenen Zonen
    • Suche nach gleichaltrigen Partnern (erotisch)
    • psychische Abwendung von einer Orientierung an den Eltern
    • Sexualität ist nicht mehr (eher) egozentrisch
  10. Abwehrmechanismen

    • Verdrängung:
    • Versuch der menschlichen Psyche Belastendes und Verbotenes aus dem Bewusstsein zu verbannen
    • --> Problematik: kann niemals vollständig gelingen
    • Projektion (Externalisierung):
    • Übertragung eigener Schwächen und Wünsche auf andere Personen, um das eigene Versagen besser zu ertragen und ein besseres Selbstwertgefühl zu erlangen
  11. Abwehrmechanismen

    • Identifizierung (Identifikation):
    • (un)bewusste Übernahme von Eigenschaften, Verhaltens- und Denkweisen einer anderen Person in das eigene ICH durch Introjektion (Verinnerlichung)
    • bewunderte und/oder gehasste, gefürchtete Züge werden übernommen
    • Sichgleichsetzen mit anderen Personen
    • Beispiel:
    • Identifizierung mit dem Angreifer, um die Angst vor dieser Person zu vermindern
    • Rationalsisierung:
    • Entwicklung von zunächst rational erscheinenden Erklärungen, mit denen Fehlverhalten gerechtfertigt wird
    • Beispiel:
    • Ein Drogensüchtiger rechtfertigt seine Abhängigkeit damit, dass er behauptet, dass sie eine Form des Protestes gegen die Gesellschaft darstelle
  12. Abwehrmechanismen

    • Sublimierung (Sublimation):
    • Suche nach Ersatzhandlungen auf kultureller Ebene, weil jemand seinen Triebbedürfnissen nicht unmittelbar folgen konnte
    • Freudsche Fehlleistung / Freudscher Versprecher:
    • "Versprecher" können innerere Wahrheiten der Psyche darstellen und verdrängte Wünsche oder Phantasien offenbaren
    • NICHT DIREKT EIN ABWEHRMECHANISMUS
  13. Abwehrmechanismen

    • Regression:
    • Rückschritt: Zurückgehen auf frühere Entwicklungsstufen
    • Voraussetzung: wichtige Triebwünsche in einer früheren Entwicklungsphase wurden nicht ausreichend befriedigt
    • Progression:
    • Voranschreiten
    • Entwicklung findet im Wechselspiel von Regression und Progression statt
  14. Abwehrmechanismen

    • Verleugnung:
    • Unangenehme Wahrnehmungen werden zugunsten von Wunschvorstellungen beziehungsweise mittels verfälschter Sinneswahrnehmungen blockiert
  15. Kritik

    • im Umgang mit "kranken" Menschen gewonnene Einsichten wurden leichthin verallgemeinert und auf alle Menschen projiziert
    • fraglich, ob jeder die selben seelischen Konflikte wie Freud durchläuft
  16. Links

Information

Description
Freuds Modell psychosexueller und psychosozialer Entwicklung im Kindesalter
Created by
Lena S. · Apr 2016
Updated
May 24, 2017
Views
1,117
Rating
Average rating 4.6 out of 5 (5 ratings)

Feedback

What is it about?

What do you think of the new look?

How do you like it?