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Werkstoffe und ihre Prüfung

Philipp Westphal Technik 13. Klasse German 1.0Average rating 1.0 out of 5 (1 rating) 14 slides

Slides in this set (14)

  1. 12.1 Werkstoffe und ihre Prüfung

    • Zweistofflegierungen mit Mischkristall
    • Erwärmung, Abkühlung, Zustandsdiagramm
    • Zweistofflegierungen mit Kristallgemenge
    • Abkühlung, Zustandsdiagramm, Berechnung der Zusammensetzung in der Schmelze
    • Stahl
    • Eisen-Kohlenstoff-Diagramm, Abkühlen, Aufheizen, Gefüge, Gitter, Härten, ZTU-Diagramm
    • Prüfverfahren
    • Zugversuch
    • Zerstörungsfreie Prüfverfahren
    • Schallverfahren
    • Kapillarverfahren
    • Magnetverfahren
    • Strahlverfahren
    • Kerbschlagbiegeversuch
    • Härteprüfung
  2. Slide 2

  3. Erwärmung und Abkühlung

    • Reines Metall
    • Haltepunkt bei Übergang von fest zu flüssig bzw. flüssig zu gasförmig
    • Zweistofflegierung mit Mischkristall
    • Temperaturintervall bei Übergang. Jede Legierung hat ein eigenes Intervall.
    • Zweistofflegierung mit Kristallgemenge
    • Temperaturintervall und Haltepunkt.
    • Zustandsdiagramm
    • besteht aus mehreren Abkühlungs-/Erwärmungskurven bei unterschiedlichen Konzentrationen
  4. Berechnung Zusammensetzung in Schmelze

  5. Eisen-Kohlenstoff-Diagramm

    • Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
  6. Abkühl- und Aufheizkurve von Eisen

  7. Gefügebestandteile

    • Austenit
    • Gittertyp: kfz
    • Eigenschaften: zäh, gut umformbar
    • Ferrit (reines Eisen)
    • Gittertyp: krz
    • Eigenschaften: weich, leicht umformbar
    • Zementit (Fe3C)
    • Eigenschaften: hart, spröde
    • Perlit
    • Eutektikum (perfekte Zusammensetzung aus Eisen und Kohlenstoff)
  8. Gitteraufbau

  9. Gitterfehler

    • Leerstelle
    • Zwischengitteratom
    • Frenkelpaar
    • Substitutionsatom
    • Einlagerungsatom
    • Stufenversetzung
    • Schraubenversetzung
    • Kleinwinkelkorngrenze
    • Großwinkelkorngrenze
  10. Glühen

    • Rekristallisationsglühen
    • 400-700°C mehrere Stunden
    • Aufhebung der Kaltverfestigung
    • Spannungsarmglühen
    • ~600°C >4Std.
    • Bei Bearbeitung entstandene Spannung ausgleichen (Schweißen, Härten,...)
    • Weichglühen
    • Pendeln um PSK-Linie mehrere Stunden
    • Herstellen eines weichen Zustandes zur besseren Spanbarkeit, lamellenförmiger Zementit des Perlits wird kugelförmig
    • Normalglühen
    • 30-50°C über GSK-Linie kurz (bis ganzes Werkstück warm)
    • Herstellen eines feinkörnigen und gleichmäßigen Gefüge nach Bearbeitung (Schmieden)
    • Diffusionsglühen
    • ≈1100°C 20 Stunden
    • Ausgleich von Konzentrationsunterschieden, aber grober Korn
  11. Härten

    • Härten = Erwärmen + Abschrecken
    • 1. Erwärmen in austenitischen Bereich (kfz-Gitter mit viel Platz für ein C-Atom in der Mitte).
    • 2. Abschrecken (schnelles Abkühlen -> krz-Gitter ohne Platz für ein C-Atom in der Mitte -> Verspannung des Gitters)
    • -> Martensit: tetragonal verspanntes Gitter
    • zu 1.
    • Härtetemperatur sinkt unter bzw. steigt über dem Eutektikum mit dem C-Gehalt
    • 3. Anlassen
    • un-/niedriglegierte Stähle ≈ 250°C
    • hochlegierte Stähle ≈ 600°C
    • -> C-Atome wandern an günstigere Plätze (Martensit bleibt erhalten)
  12. Randschichthärten

    • 1. nicht härtbare Stähle
    • 0,005-0,2% -> Einsatzhärten -> Aufkohlen (Einsetzen; 5h = 1mm bei C15) -> Härten
    • Aufkohlungstemperatur: 850°C - 950°C, Härttiefe bis 1,8mm
    • 1. Kasteneinsatz: Werkstück in Koksgefüllten Kasten im Glühofen
    • 2.Badeinsatz: Zyansatzmischung mit Zusätzen (flüssig)
    • 3.Gaseinsatz: Acetylen, Propan, Butan, CO im Gasofen
    • 2. härtbare Stähle
    • >0,2% C
    • 1. Flammhärten: Gasflamme erwärmt die Randzone -> abschrecken
    • 2. Tauchhärten: Im Salzbad nur Randschicht erwärmen -> abschrecken
    • 3. Induktionshärten: Spule mit hochfrequentem Wechselstrom um Werkstück induziert im Werkstück Wirbelströme, die die Randschicht erwärmen -> abschrecken
    • hohe Frequenz -> geringe Härtetiefe (je nach Frequenz 0,1-1mm)
    • 3.Nitrierhärten
    • Stickstoff wird in die Oberfläche eingebracht und bildet dort Nitride, die hart sind; KEIN Abschrecken! -> kein Verzug
    • Dickenstuerung über Dauer: 20h für 0,3mm
  13. Zeit-Temperatur-Umwandlungs-Diagramm (ZTU)

    • KOMMT DAS ÜBERHAUPT DRAN???
  14. Zugversuch

    • Ermittlung von Werkstoffkennwerten
    • Prüfvorgang: Die Werkstoffprobe wird gleichmäßig und stoßfrei gedehntes zum Bruch. Dabei wird die Probenverlängerung und die Zugkraft gemessen bzw. aufgezeichnet -> Kraft-Weg-Diagramm (von Probenmessung abhängig). Nur werkstoffabhänig Werte durch Umrechnung

Information

Description
Dies ist eine Zusammenfassung des Unterrichts aus der Qualifikationsphase 1 (Q1).
Created by
Philipp Westphal · Mar 2017
Updated
Mar 7, 2017
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