Quiz
EC- Entwicklungspsychologie 1
Questions in this quiz (47)
1Bei folgenden Typologien von Entwicklungstheorien wird von einem aktiven Subjekt
gesprochen:- AExogenistische Theorien
- BTheorien der klassischen Konditionierung
- CInteraktionistische Theorien
- DSelbstgestaltungstheorien
- EEndogenistische Theorien
2Welche Ziele hat die angewandte Entw.Psy?
- AEntwicklung von Konzepten und Strategien zur Beratung
- BGenerieren von Klassifikationssystemen für psychische Störungsbilder
- CVernetzung von Praxisbeiträgen der Entw. Psy.
- DErklären von biologischen Krankheitsursachen
3Was versteht man unter dem Begriff "Theory of Mind"?
- ADie Erkenntnis, dass andere nicht die gleiche Weltsicht haben müssen und daher so ihrem Wissensstand entspricht
- BDas Verständnis der gesellschaftlichen Normen der eigenen Kultur
- CEinen Überbegriff für Theorien, die sich mit den Denkvorgängen von Kindern beschäftigen
- DDie angeborene Ausstattung des Kindes mit Lernvoraussetzungen
- EDie Fähigkeit, sich selbst und anderen mentale Zustände zuzuschreiben und zu verstehen
4Beim Multispeichermodell wird davon ausgegangen, dass beim Informationserwerb mehrere unterschiedliche Speicher durchlaufen werden.
- ATrue
- BFalse
5Die Speicherkapazität kann durch das Zerlegen und Analysieren der eingehenden Informationen gesteigert werden.
- ATrue
- BFalse
6Die Gedächtnisspanne kann durch Lernstrategien und die Bildung von Chunks gesteigert werden.
- ATrue
- BFalse
7Konditionierung ist ein Vorgang des impliziten Gedächtnisses.
- ATrue
- BFalse
8Welche Aussagen zum Konzept "Kritische Lebensereignisse" sind richtig?
- AKritische Lebensereignisse sind negative Ereignisse
- BDie Verantwortlichkeitsattribution hat keinen Einfluss auf die Bewältigung eines Kritischen Lebensereignisses
- CNormative Kritische Lebensereignisse sind schwieriger zu bewältigen als nicht normative
- DDie subjektive Bewertung eines Kritischen Lebensereignisses hat Einfluss auf die Bewältigung
- EHistorisch kritische Lebensereignisse sind Situationen, die sozial und historisch von großer Bedeutung sind
9Welche Aussagen zum Begriff der Akkomodation sind richtig?
- AAkkomodation beschreibt die Wirkung der Umwelt auf das Subjekt
- BNeue Informationen werden an bestehende kognitive Strukturen angepasst
- CAkkomodation beschreibt die Wirkung des Subjekts auf die Umwelt
- DAkkomodation ist eine Stufe der stadienabhängigen Theorie nach Piaget
- ENeue Informationen verändern und modifizieren bestehende kognitive Strukturen
10Welche Aussagen zur Alkoholabhängigkeit sind richtig?
- ADie Harmlosigkeitsgrenze beim Gebrauch von Alkohol liegt bei Frauen bei 16 g Alkohol täglich und bei Männern bei 24g Alkohol täglich
- BFür die Diagnose einer Abhängigkeit müssen nach dem ICD-10 fünf Diagnosekriterien vorhanden sein
- CDer Nachweis einer Toleranzentwicklung beim Alkoholkonsum ist eines der Kriterien des ICD-10 zur Diagnose einer Anhängigkeit
- DFür die Definition einer Abhängigkeit müssen nach dem ICD 10 auch körperliche Auswirkungen vorhanden sein
- EKonflikttrinker sind nach Jellinek stark gefährdet, aber noch nicht abhängig
- FSaufen: Morgens, Mittags, Abends ich will saufen. Der Hahn muss laufen.
11Wenn ein Kind einen großen Hund als Pferd bezeichnet, ist das ein Beispiel für...
- AAkkomodation
- BObjektpermanenz
- CÄquilibration
- DKlasseninklusion
- EAssimilation
12Wenn ein Kind einen großen Hund als Pferd bezeichnet, ist das ein Beispiel für...
- AÄquilibration
- BAkkomodation
- CObjektpermanenz
- DKlasseninklusion
- EAssimilation
13Welche Kritikpunkte lassen sich bei den Stufenlehren nach Piaget finden?
- ADas Kind ist passiver Empfänger von Informationen der Realität
- BDie Interaktion zwischen Umwelt und Entwicklung bleibt weitgehend unberücksichtigt
- CAuf Entwicklungsabweichungen von gleichaltrigen Kindern wird nicht eingegangen
- DKindgerechtere Versuchsanordnungen könnten die Leistungen der Kinder verbessern
- EDie Antworten der Kinder könnten durch Suggestivfragen beeinflusst sein
14Welche Aussagen treffen auf das Konzept der Entwicklungsaufgaben von Havighurst zu?
- AEs gibt Entwicklungsaufgaben, die zeitlich begrenz sind und auch zeitlich unbegrenzte Entwicklungsaufgaben
- BDie erfolgreiche Bewältigung einer Entwicklungsaufgabe in einem Lebensabschnitt verhilft zum Erfolg in einer anderen, wiederkehrenden Aufgabe
- CEntwicklungsaufgaben sind Aufgaben, die vorwiegend die Kindheit und Jugend betreffen
- DBiologische Veränderungen sind ein wichtiger Auslöser für Entwicklungsaufgaben
- EEntwicklungsaufgaben sind kulturabhängig
15Was versteht man unter dem Begriff Priming?
- APriming kann als "Voraktivierung" von Gedächtnisinhalten angesehen werden
- BPriming bedeutet, dass die zuerst gehörten Informationen leichter behalten werden
- CVerbesserte Verarbeitung von Reizen durch frühere Erfahrungen
- DPriming bezeichnet die Störung der Verarbeitung von Lerninhalten durch vorausgegangene
Inhalte - EPriming ist der Fachbegriff für die Aufnahmegeschwindigkeit von neuen Informationen
16Was versteht man unter dem Begriff Objektpermanenz?
- ADie Erkenntnis, dass ein Gegenstand seine Größe nicht verändert, wenn man ihn auf einen anderen Platz stellt
- BUnunterbrochenes Interesse des Kindes an tatsächlich vorhandenen Gegenständen
- CDas Wissen, dass es materielle und immaterielle Objekte gibt
- DDas Wissen, dass Gegenstände weiter existieren, die dem Kind gezeigt wurden, auch wenn diese im Moment nicht sichtbar sind
- EDas Wissen, dass eine Kerze, die aussieht wie ein Tannenbaum, trotzdem eine Kerze ist
17Welche Kriterien sind für die exogenistische Theorie bezeichnend?
- ADie Entwicklung wird durch eine Interaktion aus Umwelt und Subjekt beeinflusst
- BWeder die Umwelt noch das Subjekt haben einen aktiven Einfluss auf Entwicklung
- CEntwicklung ist durch externe Reize kontrollierbar
- DDie Entwicklung wird durch die Umwelt aktiv beeinflusst
- ELernprozesse spielen bei der Entwicklung keine Rolle
18Welche der folgenden Begriffe sind richtig definiert?
- AAkzeleration beschreibt ein verfrühtes Auftreten von Merkmalen
- BRetardation beschreibt ein verspätetes Auftreten von Merkmalen
- CProgression beschreibt das Überspringen eines Entwicklungsstadiums
- DReversibel bedeutet nicht umkehrbar
- ERegression beschreibt das Zurückfallen auf ein früheres Stadium
19Prävalenz...
- Akann punktuell bestimmt werden
- Bist die Anzahl von Personen mit einer Störung im Verhältnis zur Gesamtgruppe
- Cgibt an, wie viele Neuerkrankungen in einem bestimmten Zeitraum auftreten
- Dkann über einen bestimmten Zeitraum bis hin zur gesamten Lebensspanne angegeben werden
- Ebeschreibt die Symptome einer psychischen Erkrankung
20Folgende Aussagen treffen auf die traditionelle Entwicklungsauffassung zu:
- ADie Veränderungskonzepte zeichnen sich durch regelhafte Stufenfolgen aus
- BEntwicklung ist als systemischer Begriff zu verstehen
- CDas Individuum wird als passiver Empfänger seiner Entwicklung betrachtet
- DEntw. Psy. war gleichbedeutend mit Kinderpsychologie
- EDer Altersbereich bezieht sich auf den Lebensabschnitt von der Geburt bis zur Pubertät
21Der Großvater von Tim stirbt nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren, was für ihn sehr schwer zu verarbeiten ist. Welche Typisierung von Übergängen kann hier vorgenommen werden:
- Anormativ
- B"on time"
- Ctragisches Erleben
- Dideosynkratisch
- EBeeinflussbarkeit
22Welche Aussagen zur systemischen Perspektive sind richtig?
- AModerne Entwicklungsauffassungen erklären Entwicklung mittels der systemischen Perspektive
- BSie beschreibt unter anderem die Interaktion zwischen der Person und ihrer Umwelt
- CSie erklärt Entwicklung aufgrund regelhafter Stufenfolgen
- DEs wird darunter ein Zusammenwirken von Anlage, Umwelt und aktiver Selbstgestaltung verstanden
23Welche Aussagen zum deklarativen Gedächtnis sind richtig?
- ADeklarative Gedächtnisleistungen sind stark altersabhängig
- BDas deklarative Gedächtnis bezieht sich auf bewusste Speicherung und bewussten Abruf von Emotion.
- CDas deklarative Gedächtnis wird auch als explizites Gedächtnis bezeichnet
- DAssoziationen sind eine Lernform des deklarativen Gedächtnisses
- EDeklarative Gedächtnisleistungen zeigen keinen Zusammenhang mit dem Alter
24Unter Referenzielle Kommunikation versteht man
- ABerücksichtigung des Informationsstandes anderer
- BTatsache, dass ein Kind eine eigene Meinung hat und diese auch begründet
- CDas Erkennen des eigenen Spiegelbildes
- DDass ein Kind weiß, dass Gegenstände und Menschen weiter existieren, auch wenn sie plötzlich unsichtbar sind
- EAffektabstimmmung und soziale Bezugnahme
25Welcher Forscher gilt als Begründer einer wissenschaftlich fundierten Jugendforschung?
- AG. Stanley Hall
- BSigmund Freud
- CRobert James Havighurst
- DJon James Walkovic
- EJoe Selker
26Folgende Aussagen über Pubertät sind richtig.
- APubertät ist eine Begriff aus der Biologie
- BPubertät beginnt teilweise vor der Adoleszenz mit 9/10 bis 11 Jahren
- CPubertät bezeichnet körperliche Veränderungs- und Reifungsprozesse
- DPubertät ist gleichbedeutend mit Jugend und bedeutet erwachsen werden
- EPubertät verlagert sich aufgrund von Ernährung und genetischen Einflüssen immer weiter nach hinten
- FEs finden keine signifikanten Veränderungen des Körpers während der Pubertät statt, dies geschieht durch endokrine Prozesse
27Akzeleration (Beschleunigung der Entwicklung) tritt eher bei Burschen auf.
- ATrue
- BFalse
28Retardation (Verlangsamung der Entwicklung) tritt eher bei Burschen auf.
- ATrue
- BFalse
29Ein negatives Körperselbsbild ergibt sich, wenn der eigene Körper den Ideal- Vorstellungen entspricht.
- ATrue
- BFalse
30Folgende Aussagen zum Schlaf-Wach-Rythmus sind richtig:
- AJugendliche benötigen durchschnittlich gleich viel Schlaf wie Kinder (9 - 10 Stunden)
- BIm Jugendalter wird Melatonin wird bis zu zwei Stunden später produziert
- CJugendliche erleben durch zu starken Medienkonsum eine Veränderung des Schlaf-Wach-Rythmus
- DNeuronale Umstrukturierungen im Gehirn haben stehen in keinem Zusammenhang mit einer Veränderung des Schlaf-Wach-Rythmus
- EDurch hormonelle Veränderung erleben Jugendliche einen besonders intensiven Sexualtrieb, welcher ihnen das Einschlafen erschwert
31Folgende Aussagen zur Kognitive Entwicklung während des Jugendalters stimmen:
- AEs findet eine umfassende Umstrukturierung zwischen 4 und 21 Jahren statt
- BDer Anteil weißer Hirnsubstanz nimmt zu
- CDer Anteil grauer Hirnsubstanz nimmt zu
- DEs kommt zu einer Spezialisierung neuronaler Verknüpfungen
- EIntuitive Entscheidungen sind nach wie vor vorrangig
- FDie Fähigkeit zum abstrakten Denken führt zu einer nazistischen Persönlichkeitsstörung in 0,9% der Fälle (Adoleszente Risikoprävalenz)
32Havighurst strukturiert den Lebenslauf in Altersbereiche. Nenne die zutreffenden Etappen
- AFrühe Kindheit (bis 6 Jahre)
- BSpäte Kindheit (6 - 12 Jahre)
- CAdoleszenz (12 - 18 Jahre)
- DPubertät (12 - 18 Jahre)
- EFrühes Erwachsenenalter (18 - 30 Jahre)
- FHöheres Erwachsenenalter (ab 60 Jahre)
- GMittlere Kindheit (6- 12 Jahre)
- HMittleres Erwachsenenalter (30 - 60 Jahre)
33Nennen Sie die Entwicklungsdomänen während der Pubertät nach Steinberg (2006) und anderen:
- Aendokrinologische Prozesse
- BEntwicklung des Gehirns
- CPersönliche Entwicklungsziele (geprägt durch soziale Erwartungen)
- DWachsen der sekundären Geschlechtsteile
- EEntwicklung der Libido
- FAbrubte Veränderung des Stimmungsverlauf (charakterisiert durch emotionalen Drift)
34Zu den sozial- emotionalen Veränderungen der Pubertät gehört das immer mehr Zeit mit Gleichaltrigen verbracht wird.
- ATrue
- BFalse
35Eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe kann sowohl positive, als auch negative Aspekte beinhalten.
- ATrue
- BFalse
36Das Selbstwertempfinden hat keine Auswirkungen auf die Lebenszufriedenheit, den schulischen und beruflichen Erfolg.
- ATrue
- BFalse
37Kreuzen Sie an was der Bedeutung der Peer-Group entspricht:
- AAusleben des Jugendegozentrismus
- BOrientierung und Stabilisierung der heranreifenden Persönlichkeit
- CVermittlung von emotionaler Geborgenheit
- DAufnahmeriten als Zeichen des heranwachsens
- ERisikoverhalten erwünscht
- FRaum für Experimentieren mit neuem Verhalten
38Welche Identitätszustände werden nach Marcia definiert:
- AExplizite Identität (explicit identity)
- BDiffuse Identität (diffuse identity)
- CGestohlene Identität (stolen identity)
- DÜbernommene Identität (foreclosure identity)
- EUnreflektierte Identität (moratorium)
- FKritische Identität (moratorium)
- GErarbeitete Identität (achieved identity)
- HErlernte Identität (foreclosure identity)
39Veränderungen des Transmitterhaushaltes führen zu Sensation Seeking. Unter dem Einfluss der Peers besteht erhöhte Bereitschaft zu Risikoverhalten.
- ATrue
- BFalse
40Krisenhafte Adoleszensentwicklung
- ASensation Seeking
- BSelbstwerterhöhung durch Risikoverhalten
- CLeistungsrückgang in der Schule
- DAusbleiben des Wachstumsschubs
- EGelenksverknorpelung
- FAkne
41Eine positive Jugendentwicklung wird gekennzeichnet durch:
- ACompetence (Kompetenz)
- BCharacter (Charakter)
- CConfidence (Bewusstsein)
- DConnection (Beziehungen)
- ECare (um andere sorgen)
- FCleanliness (das kümmern um sich selbst)
- GCaution (Erkennen von Gefahr)
- HIndependence (Unabhängigkeit)
42Nenne die 8 Stufen der psychosozialen Entwicklung nach Erikson
- AUrvertrauen vs. Urmisstrauen
- BAutonomie vs. Scham/ Zweifel
- CInitiative vs. Schuldgefühl
- DWerksinn vs. Minderwertigkeitsgefühl
- EIdentität vs. Identitätsdiffusion
- FIntimität / Solidarität vs. Isolierung
- GGenerativität vs. Selbstabsorption
- HIntegrität vs. Verzweiflung
- IKompetenz vs. Inkompetenz
- JIntrovertiert vs. Exotisch
43Urvertrauen ist etwas Basales und muss im 1. Lebensjahr aufgebaut werden.
- ATrue
- BFalse
44Eine unzureichende Bewältigung der Phase Kompetenz vs. Inkompetenz kann später zu Unsicherheit und Zweifel führen.
- ATrue
- BFalse
45Identität vs. Identitätsdiffusion: Eine unbefriedigende Identitätsfindung zeigt sich später in > "ewiger Pubertät" und voreiliger Begeisterungsfähigkeit für Veränderungen
- ATrue
- BFalse
46Welche Aussage zur Stufe Intimität/Solidarität vs. Isolierung, von Erikson, treffen zu?
- ADie Fähigkeit zur Intimität setzt Identität voraus
- BIntimität ist ein Prozess der Selbstwertfindung
- CIntimität ist die Kompetenz, sich mit jemand in Beziehung zu setzen
- DIst Intimität nicht vorhanden, führt dies zu Fehlverhalten in bestimmten Situationen mit engen Beziehungspersonen
- EDie nicht vorhandene Fähigkeit, Intimität aufzubauen und zu leben, kann zur Ich-Sucht und zur Isolierung sowie zur "Aufoperung für eine Sache" führen
47Im Stadium der übernommenen Identität haben Jugendliche Standpunkt in verschiedenen Lebensbereichen unkritisch von den Eltern übernommen.
- ATrue
- BFalse
Information
- Description
- EC Entwicklungspsycholige 1
- Author
- Michael B
- Language
- Deutsch
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