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WIRK - MÖGLICHE PRÜFUNGSFRAGEN

Learing by Doing 35 questions Updated 7 Mar 2021

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Questions in this quiz (35)

  1. 1Worin liegt die Unterscheidung, zwischen einer intendierten und einer nicht intendierten Medienwirkung?
    1. AIntendierte und nicht intendierte Medienwirkungen unterscheiden sich nur in Ausnahmefällen.
    2. BDie Unterscheidung liegt darin, dass sich Effekte bei Individuen immer anders zeigen als bei Gruppen.
    3. CDie Unterscheidung liegt darin, dass manche Medieneffekte von KommunikatorInnen beabsichtig werden, während andere Medieneffekte unbeabsichtigt auftreten.
  2. 2Angenommen Sie merken, dass Sie ein Medieninhalt zum Lachen bringt. Warum kann es Ihnen schwer fallen, diese Reaktion auf Medieninhalte konkret in den Bereich der Medien-REZEPTION oder als Medien-EFFEKT einzuordnen?
    1. AWeil Medien-REZEPTION und Medien-EFFEKT das selbe sind.
    2. BWeil durch Medien verursachte Reaktionen auf Medien sowohl kurzfristig (bei der Rezeption) als auch langfristig (in der Phase nach der Rezeption) auftreten können.
    3. CWeil die Reaktion des Lachens wissenschaftlich nicht erfasst werden kann.
  3. 3Ein Freund vertritt Ihnen gegenüber die Meinung, dass der Medienkonsum für Ihre Generation allgemein sehr negative Effekte hat. Sie möchten ihm anhand der Inhalte dieser Lehrveranstaltung eine passende Antwort darauf geben. Was könnten Sie korrekt antworten?
    1. A„Naja - unter bestimmten Umständen, können bestimmte Inhalte, für bestimmte Menschen, bisweilen starke Effekte hervorbringen; im Regelfall sind Effekte aber eher klein.“
    2. B„Nein – Medien beeinflussen uns primär positiv. Das belegen die meisten Studien der Medienwirkungsforschung.“
    3. C„Ja - du hast Recht, Studien belegen, dass Medienwirkungen für unsere Generation ausschließlich negativ sind.“
  4. 4Bitte denken Sie die in der VO erklärte Verhaltenstheorie (Theorie of Planned Behavoiur) durch. Darin wird Einfluss der „Subjektiven Norm“ angesprochen. Worin könnten Sie diesen Effekt im Alltag beobachten?
    1. ADas Verhalten meines sozialen Umfelds hat eine gewisse Vorbildwirkung für mich.
    2. BIch darf mich aufgrund von festgelegten Regeln nicht immer so verhalten, wie ich es möchte.
    3. CIch tue Dinge nur dann, wenn Sie mir einen gewissen Vorteil bringen.
  5. 5In der VO wird das Thema ATTRIBUTION (=Ursachenzuschreibung) besprochen.
    Denken Sie nun bitte folgendes Beispiel durch, und bewerten Sie die nachgestellte Aussage als richtig oder falsch, indem Sie JA (=richtig) oder NEIN ankreuzen.

    Beispiel: Angenommen jemand erhält eine Jobzusage. Es stellt sich heraus, dass der Grund für diese Zusage weniger in den Qualifikationen der Person lag, sondern sich lediglich keine Alternativ-KanditatInnen beworben haben.

    Aussage: In diesem Fall würde die Wissenschaft von „Externaler Attribution“ sprechen
    1. ATrue
    2. BFalse
  6. 6Moderation versus Mediation. Wenn eine wissenschaftliche Fragestellung auf die URSACHE einer Wirkung abzielt so sprechen wir von:
    1. AModeration
    2. BMediation
    3. CAttribution
    4. DKausalität
  7. 7Welcher Fehler liegt vor, wenn Menschen irrtümlich Kausalität und Korrelation gleichsetzen?
    1. AOb sich Kausalität und Korrelation in einem konkreten Fall unterscheiden, kann ausschließlich mittels wissenschaftlichem Experiment herausgefunden werden.
    2. BNur, weil zwei Faktoren zusammenhängen (sprich eine Korrelation vorliegt), muss noch keine Kausalität existieren. Sprich es ist nicht zwangsweise davon auszugehen, dass ein Faktor den anderen bedingt oder umgekehrt.
    3. CNur, wenn ein Faktor den anderen bedingt oder umgekehrt, kann überhaupt von Korrelation gesprochen werden.
  8. 8Studienergebnisse müssen, wie in der VO besprochen, kritisch hinterfragt und ausreichend geprüft werden.

    Wenn Studien der Kommunikationswissenschaft (sowie anderer Sozialwissenschaften) zwar von weiteren ForscherInnen wiederholt werden, diese jedoch andere Ergebnisse erzielen, so spricht man von:
    1. AUngeprüfter Theorie
    2. BFehlgeschlagener Replikation
    3. CFehlender Generalisierbarkeit
  9. 9Je höher der Bildungsstand, das Einkommen, die Bildung und weitere Faktoren sind, desto höher ist der „Sozioökonomische Status“ einer Person.
    1. ATrue
    2. BFalse
  10. 10Wie lässt sich das „Traditionelle Verständnis“ des Digital Divide vom „Gegenwärtigen Verständnis“ unterscheiden?
    1. ADas traditionelle Verständnis meint, dass der Zugang zu Medien den sozioökonomisch besser situierten Personen leichter fällt, und deren Lebensstandard durch Mediennutzung sogar zusätzlich verbessert wird. Das gegenwärtige Verständnis meint, dass der Zugang zu Medien nach wie vor nicht für alle gleich ist. Zudem unterscheidet sich die Wirkung der Mediennutzung stark, je nach sozioökonomischem Status der NutzerInnen.
    2. BDas traditionelle Verständnis meint, dass der Zugang zu Medien den sozioökonomisch besser situierten Personen leichter fällt, und deren Lebensstandard durch Mediennutzung sogar zusätzlich verbessert wird. Das gegenwärtige Verständnis meint, dass Menschen mit höherem sozioökonomischen Status aber mehr Nachteile aus der Mediennutzung ziehen.
    3. CDas traditionelle Verständnis meint, dass der Zugang zu Medien den sozioökonomisch besser situierten Personen leichter fällt, und deren Lebensstandard durch Mediennutzung sogar zusätzlich verbessert wird. Das gegenwärtige Verständnis meint, dass der Zugang zu Medien heute für alle gleich ist, und daher soziale Ungleichheit aufhebt.

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Publizistik Quiz on WIRK - MÖGLICHE PRÜFUNGSFRAGEN, created by Learing by Doing on 06/03/2021.
Language
Deutsch
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Created on 6 Mar 2021 · updated on 7 Mar 2021
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