Quiz
Withegi Altfragen
Questions in this quiz (157)
1Wann entstanden die heutigen Sozialwissenschaften?
- A5.jahrhundert
- B15. Jahrhundert
- CZw. 17. und 20 Jahrhundert
- D21.Jahrhundert
2Welche gesellschaftlichen Entwicklungen spielten eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Sozialwissenschaften?
- ADie industrielle Revolution und technologischer Fortschritt
- BDie Renaissance und der Aufschwung der Kunst
- CDie Einführung des Feudalismus im Mittelalter
- DDie Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus
3Was war ein grundlegendes Prinzip der industriellen Revolution?
- ADie Aufrechterhaltung der traditionellen Lebensweisen
- BDie Verbesserung menschlicher Lebensumstände durch technischen und wissenschaftlichen Fortschritt
- CDie Rückkehr zur autarken Landwirtschaft
- DAblehnung jeglicher technologischen Innovationen
4Welche Entwicklung führte zur Erweiterung des Einflussbereichs europäischer Staaten?
- AIndustrielle Revolution
- BFranzösische Revolution
- CKollonialismus
- DZerfall des römischen Reichs
5Was war ein Resultat des Kolonialismus?
- ADie Etablierung einer feudalen Gesellschaftsordnung
- BDie Abschaffung jeglicher wirtschaftlichen Hierarchien
- CDie Entstehung eines kapitalistischen Wertesystems
- DDie Rückkehr zu einer autarken Wirtschaftsweise
6Welche Aussage trifft auf die Lehrbücher zu disziplinären Geschichten zu?
- ASie sind in ihrer Ausrichtung auf nationale Traditionen einheitlich.
- BSie erzählen Geschichten auf eine einheitliche Art und Weise.
- CSie sind nur in der Politikwissenschaft verfügbar.
- DSie sind sehr verschieden in ihrer Ausrichtung auf nationale Traditionen und in der Art, wie sie Geschichten erzählen
7Warum ist es schwierig, eine einheitliche Geschichte der Sozialwissenschaften zu präsentieren?
- AWeil es keine Vorläufer-Fächer gab.
- BWeil die Entwicklung der Sozialwissenschaften weltweit unterschiedlich verlief
- CWeil die Sozialwissenschaften erst im 21. Jahrhundert entstanden sind.
- DWeil es keine nationalen Perspektiven gibt
8Was sollten Studierende anerkennen, wenn es um die Vielfalt der Sozialwissenschaften geht?
- ADie Vielfalt ist irrelevant für ihr Studium.
- BDie Vielfalt ist unwichtig und sollte ignoriert werden.
- CDie Vielfalt der Perspektiven ist wichtig und sollte erkannt werden
- DDie Vielfalt kann vernachlässigt werden, da es nur eine wahre Geschichte gibt.
9In dieser Vorlesung konzentriert sich der Fokus auf welche Anzahl von Momenten in der frühen Entwicklung der Sozialwissenschaften?
- A4 Momente
- B3 Momente
- C5 Momente
- D6 Momente
10Warum ist es sinnlos, die enorme Komplexität der Sozialwissenschaften in einer ganzheitlichen Form zu behandeln?
- AWeil es keine wichtigen Aspekte gibt.
- BWeil die Sozialwissenschaften nicht wichtig sind
- CWeil die Entwicklung der Sozialwissenschaften ein einheitlicher Prozess war.
- DWeil die Komplexität in dieser Vorlesung auf sechs bestimmte allgemein wichtige Aspekte konzentriert wird
11In welchem Land begann die moderne empirische Wissenschaft im 16./17. Jahrhundert?
- AEngland
- BDeutschland
- CFrankreich
- DBelgien
12Was war ein Merkmal der "Polizeywissenschaften" an den deutschsprachigen Universitäten?
- ASie waren rein utilitaristische Ausbildungswissenschaften
- BSie konzentrierten sich auf philosophische Fragestellungen
- CEntstand im 19.Jahrhundert
- DSie hatten keinen Einfluss auf die Entwicklung der Sozialwissenschaften
13Welche Themen waren Gegenstand des Nachdenkens über die Gesellschaft im Zusammenhang mit Eigentum, Arbeitsteilung und Kapitalismus?
- APolitische Theorie
- BWirtschaftswissenschaften
- CSozialwissenschaften
- DNaturwissenschaften
14Welche Erfahrung begleitete die Entdeckungsreisen des frühen Kolonialismus?
- ADie Begegnung mit anderen Kulturen
- BDie Bestätigung bestehender Vorurteile
- CDie Rückkehr zu traditionellen Gesellschaftsformen
- DEntdeckung neuer Tierarten
15Welche Rolle spielte das Zählen und Vermessen der Bevölkerung für die Entstehung der empirischen Sozialwissenschaften?
- AEs hatte keinen Einfluss auf die Entwicklung der Sozialwissenschaften
- BEs führte zur Etablierung der Philosophie als Hauptdiszipli
- CEs war von zentraler Bedeutung für die Entstehung der Sozialstatistik und empirischen Sozialwissenschaften
- DEs wurde ausschließlich in Deutschland praktiziert
16In welchem Land entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine Wissenschaft des Sozialen?
- AFrankreich
- BSpanien
- CDeutschland
- DEngland
17Welcher historische Kontext ist wichtig für den Beginn empirischer Wissenschaft im England des 17. Jahrhunderts?
- AErste Weltkrieg
- BFranzösische Revolution
- CDie englischen Bürgerkriege zwischen 1642 und 1651
- DDie Aufklärung
18Was war ein zentrales Thema der englischen Bürgerkriege?
- ADer Konflikt zwischen England und Schottland
- BDie Frage nach der religiösen Toleranz
- CDie Suche nach neuen Handelsrouten
- DDer Kampf um die Kolonien in Nordamerika
19Welche Perspektive auf das politische und soziale Leben entstand während der englischen Bürgerkriege?
- ADie Vorstellung einer göttlichen Ordnung als Grundlage des Staates
- BDie Idee einer natürlichen Ordnung als Grundlage des Staates
- CDie Wahrnehmung, dass das politische und soziale Leben gestaltbar ist und nicht von einer göttlichen oder natürlichen Ordnung diktiert wird
- DDie Ablehnung jeglicher Veränderungen im politischen und sozialen Leben
20Welche beiden Denkströmungen entstanden während der englischen Bürgerkriege?
- AReligiöse Reform und soziale Gerechtigkeit
- BPhilosophie und Kunst
- CTheorien zur Organisation des Staates und die Idee, dass Wissen auf empirischer Forschung basieren sollte
- DTechnologischer Fortschritt und wirtschaftlicher Wohlstand
21Was war ein zentrales Anliegen der Theorien zur Organisation des Staates während dieser Zeit?
- ADie Einführung einer absoluten Monarchie
- BDie Rolle der Religion im politischen Leben
- CDas Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Untertanen
- DDie Förderung internationaler Handelsbeziehungen
22Welche politischen Denker beschäftigten sich mit der Idee des Gesellschaftsvertrags
- AKarl Marx und Friedrich Engels
- BThomas Hobbes und John Locke
- CRousseau und Voltaire
- DImmanuel Kant und David Hume
23Was ist die zentrale Idee des Gesellschaftsvertrags?
- ADie Einführung einer absoluten Monarchie
- BDie Vereinbarung zwischen Staat und Kirche
- CDie Vernunftbegründung für ein geordnetes politisches Zusammenleben
- DAblehnung jeglicher staatlicher Autorität
24Welcher Denker betonte die Trennung von Religion und Staat und die Existenz von Naturrechten?
- AThomas Hobbes
- BJohn Locke
- CRousseau
- DKant
25Was sind Beispiele für Naturrechte?
- ADas Recht auf Reichtum und Macht
- BDas Recht auf freie Meinungsäußerung und Glaubensfreiheit
- CDas Recht auf Anerkennung und soziale Gleichheit
- DDas Recht auf Leben, Freiheit, Würde und Eigentum
26Was ermöglicht die Annahme von Naturrechten in Bezug auf Regierungen?
- ADie Unterscheidung zwischen "legitimen" und "illegitimen" Formen von Regierungen
- BDie vollständige Abschaffung jeglicher Regierung
- CDie Gleichstellung aller Bürger in der Regierung
- DDie Unterwerfung der Bürger unter die Willkür des Staates
27Welche Institution führte im 17. Jahrhundert erstmals Experimente durch, um Wissen über die Natur zu erzeugen?
- ARoyal Academy
- BRoyal Society
- CRoyal Observatory
- DRoyal College
28Was war der Fokus der empirischen Wissenschaft in diesem historischen Zeitpunkt?
- ABeobachtung religiöser Rituale
- BUntersuchung politischer Strukturen
- CErforschung empirisch beobachtbarer Tatsachen
- DAnalyse literarischer Werke
29Wie war die soziale Struktur des Experimentierens in der Royal Society gestaltet
- ANur ausgewählte Mitglieder durften Experimente durchführen.
- BExperimente wurden öffentlich vor Zuschauern "vorgeführt"
- CExperimente wurden ausschließlich privat durchgeführt.
- DNur Frauen durften an den Experimenten teilnehmen
30Was betonte das Motto "Nach niemandes Wortes" der neuen wissenschaftlichen Gesellschaft?
- ADie Abhängigkeit der Wissenschaft von weltlichen Autoritäten
- BDie Unabhängigkeit der Wissenschaft von geistlichen und weltlichen Autoritäten
- CDie Notwendigkeit, politische Diskussionen in die Wissenschaft einzubeziehen
- DDie Ablehnung jeglicher Experimente
31In welchem Bereich wurde die Beschäftigung mit Gesellschaft zu diesem historischen Zeitpunkt eher angesiedelt?
- ANaturwissenschaft
- BMedizin
- CPhilosophie
- DArchitektur
32Was war lange Zeit die hauptsächliche Aufgabe der Universitäten?
- AProduktion neuer empirischer Erkenntnisse
- BInterpretation geisteswissenschaftlicher Texte
- CDurchführung von Experimenten
- DVerbreitung von religiösen Dogmen
33Wann kamen die neuen empirischen Wissenschaften langsam an die Universitäten?
- AMittelalter
- B19.Jahrhundert
- C17.Jahrhundert
- D20.Jahrhundert
34Welche Frage war ambivalent und unklar im Zusammenhang mit den Sozialwissenschaften?
- ADie Frage nach der Rolle der Theologie in den Universitäten
- BDie Frage nach der Verbindung zwischen Natur-und Geisteswissenschaften
- CDie Frage nach der empirischen Ausrichtung oder theoretischen Abstraktion der Sozialwissenschaften
- DDie Frage nach der Finanzierung der Universitäten
35Welchen Bereich umfassten die Sozialwissenschaften vor allem in der frühen Universitätsgeschichte?
- AExperimentelle Naturwissenschaften
- Binterpretation geisteswissenschaftlicher Texte
- CMathematische und statistische Analysen
- DAbstrakte und theoretische Formulierung von Texten über das menschliche Zusammenleben
36Welche Rolle spielte die Grenze zwischen Meinung und Fakten für die Sozialwissenschaften?
- ASie hatte keinen Einfluss auf die Sozialwissenschaften
- BSie war entscheidend für die empirische Ausrichtung der Sozialwissenschaften
- CSie führte zur Ablehnung der Sozialwissenschaften an den Universitäten.
- DSie war relevant für die Interpretation religiöser Texte
37Welche Wissenschaftsbereiche entstanden an den deutschen Universitäten im 17. und 18. Jahrhundert?
- AMedizin und Philosophie
- BPolizeywissenschaft und Kameralistik
- CPhysik und Chemie
- DLiteraturwissenschaft und Sprachwissenschaft
38Welche Fächer wurden im "Vormärz" der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterrichtet und hatten eine bedeutende Rolle in der öffentlichen politischen Debatte?
- AMathematik und Informatik
- BPolizeywissenschaft und Kameralistik
- CLiteraturwissenschaft und Sprachwissenschaft
- DStaatswissenschaften
39Warum verschwanden die Fächer Polizeywissenschaft und Kameralistik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von den deutschen Universitäten?
- ASie wurden von anderen Fächern wie Nationalökonomie und Statistik abgelöst
- BSie wurden als irrelevant für die politische Debatte angesehen
- CEs fehlte an qualifizierten Lehrkräften für diese Fächer.
- DSie wurden durch die Politikwissenschaft ersetzt
40Welche Veränderung des Wissenschaftsverständnisses trug zur Abnahme der Bedeutung der Polizeywissenschaft und Kameralistik bei?
- AEine verstärkte Fokussierung auf normative Ratschläge an die Praxis
- BEine Betonung empirischer Beobachtungen und "Wertfreiheit"
- CEine stärkere Verbindung zur Theologie und religiösen Autoritäten.
- DEine verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Geisteswissenschaften.
41Welches Fach übernahm den Aspekt der "Staatslehre" nach dem Verschwinden der Polizeywissenschaft und Kameralistik von den deutschen Universitäten?
- APolitikwissenschaft
- BRechtswissenschaft
- CNationalökonomie
- DPhilosophie
42Wer wird in dem Zitat von Jean-Jacques Rousseau als Begründer der bürgerlichen Gesellschaft bezeichnet?
- ADer erste Feudalherr, der ein Stück Land erwarb.
- BDer erste König, der das Eigentumssystem etablierte
- CDer erste Mensch, der ein Stück Land umzäunte und es als sein Eigentum beanspruchte
- DDer erste Philosoph, der die Idee des Eigentums entwickelte.
43Welche Veränderungen begleiteten die Umbrüche im 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit der industriellen Revolution?
- ATechnische Entwicklungen und verstärkte Landwirtschaft
- BWachsende Zuwanderung und religiöse Reformen
- CNeue Formen des Wirtschaftens und soziale Ungleichheiten
- DPolitische Revolutionen und kulturelle Innovationen
44Welche Aussage trifft auf Adam Smiths Auffassung von Arbeitsteilung zu?
- AArbeitsteilung führt zur Entfremdung des Arbeiters vom Produkt seiner Arbeit
- BArbeitsteilung ist nur in der Fabrik von Bedeutung
- CArbeitsteilung fördert den Altruismus in der Gesellschaft.
- DArbeitsteilung sollte in der neuen Wirtschaftsordnung vermieden werden.
45Was ist laut Adam Smith der Antrieb für das Funktionieren der Gesellschaft?
- AAltruismus und gemeinsames Wohlwollen
- BPersönlicher Vorteil und Eigeninteresse
- CHumanität und gegenseitige Hilfe
- DGemeinsame Bedürfnisse und Solidarität
46Welches Thema spielt auch für Karl Marx eine zentrale Rolle in Bezug auf die kapitalistische Wirtschaftsweise?
- ABedeutung der Technologie für die Produktion
- BRolle der Religion in der Gesellschaft
- CFrage der Wertentstehung und Verteilung (Arbeit vs. Kapital)
- DAuswirkungen der Migration auf die Arbeitswelt
47Welche Veränderungen begleiteten die Umwälzungen der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert?
- AReligiöse Reformen und kulturelle Innovationen
- BTechnische Entwicklungen und politische Revolutionen
- CWachsende Zuwanderung in die Städte und neue industrielle Zentren
- DVerstärkte Landwirtschaft und soziale Reformen
48Welche Aussage trifft auf Adam Smiths Auffassung von Wertentstehung zu?
- AWert entsteht ausschließlich durch Kapitaleinsatz
- BWert entsteht durch den Einsatz von Technologie
- CWert entsteht durch menschliche Arbeit
- DWert entsteht durch natürliche Ressourcen
49Was kennzeichnete die feudal organisierte mittelalterliche Agrargesellschaft?
- AStarke Arbeitsmigration in die Städte
- BHohe wirtschaftliche Ungleichheiten
- CDominanz der industriellen Produktion
- DVorherrschaft der Landwirtschaft
50Welcher Denker betonte die Bedeutung der individuellen Profitorientierung in der bürgerlichen Gesellschaft?
- AAdam Smith
- BRousseau
- CThomas Hobbes
- DKarl Marx
51Welche Entwicklung begünstigte die Erforschung "neu entdeckter" Gebiete im 18. Jahrhundert?
- ADie Förderung von künstlerischen Ausdrucksformen
- BDie Etablierung internationaler Handelsrouten
- CDie verstärkte Durchführung von Forschungsreisen
- DDie Unterstützung von politischen Reformen
52Welche Rolle spielte die Klassifikation von Pflanzen-und Tierarten während der Forschungsreisen?
- ASie war von geringer Bedeutung für die wissenschaftliche Entwicklung
- BSie führte zur Entstehung einer systematischen Botanik und Zoologie
- CSie hatte primär politische Motive
- DSie führte zu einer Ausbeutung der natürlichen Ressourcen
53Welche Beschreibungsansätze wurden im Zusammenhang mit fremden Kulturen verwendet? (3)
- A"Edle Wilde" (romantisierend)
- B"Primitives" (Beginn rassistischer Diskurse
- CObjektive kulturelle Beobachtungen ohne Vorurteile
- DAblehnung jeglicher Beschreibungsversuche
54Wo institutionalisierte sich die Völkerkunde im deutschen Sprachraum zunächst?
- AAn Universitäten
- BIn Museen und privaten völkerkundlichen Sammlungen
- CIn politischen Institutionen
- DDurch ethnologische Forschungsgesellschaften
55Welche Verknüpfung bestand zwischen ethnologischer Forschung und den kolonialen Interessen des deutschen Staates?
- AKeine Verbindung zwischen beiden Bereichen.
- BEine unabhängige und neutrale Forschungstätigkeit.
- CEnge Verknüpfung zwischen ethnologischer Forschung und kolonialen Interessen.
- DEinseitige Ablehnung der kolonialen Expansion.
56Warum begannen Nationalstaaten ab dem 18. Jahrhundert damit, ihre Bevölkerung zu registrieren und zu vermessen?
- AUm die medizinische Versorgung zu verbessern
- BUm die wirtschaftliche Produktivität zu steigern
- CUm die politische Macht zu festigen
- DUm die ethnische Vielfalt zu erfassen
57Welche Rolle spielten Statistiker wie Quételet im 19. Jahrhundert?
- ASie entwickelten Theorien zur Verteilung menschlicher Eigenschaften und statistischen Zusammenhängen in der Gesellschaftsstruktur
- BSie waren verantwortlich für die medizinische Vermessung der Bevölkerung
- CSie unterstützten die Militärforschung in Bezug auf Soldaten.
- DSie waren maßgeblich an der Entwicklung der Sozialphysik beteiligt
58Welche Bezeichnung verwendete Quételet für seine wissenschaftliche Disziplin?
- ASozialanthropologie
- BSozialgeographie
- CSoziale Physik
- DBevölkerungsstatistik
59Was war das Hauptziel der von Quételet entwickelten "sozialen Physik"?
- ADie politische Steuerung des Verhaltens der Bevölkerung
- BDie Verbesserung der Gesundheitsversorgung
- CDie Erforschung der Naturgesetze
- DDie Förderung der künstlerischen Ausdrucksformen
60Wie reagierten Zeitgenossen auf Quételets Vorstellung, dass Wahrscheinlichkeitsgesetze zur politischen Steuerung verwendet werden könnten?
- ASie unterstützten seine Idee und sahen darin eine effektive Steuerungsmethode
- BSie kritisierten ihn stark, da dies dem freien Willen der Individuen entgegenstehen würde
- CSie forderten eine verstärkte Vermessung und Registrierung der Bevölkerung
- DSie ignorierten seine Theorien und wandten sich anderen Disziplinen zu.
61Welche historischen Ereignisse prägten maßgeblich die Entstehung des Begriffs "Sozialwissenschaft"?
- ADie industrielle Revolution
- BDie Französische Revolution
- CDie Renaissance
- DDer kalte Krieg
62Was war ein zentraler Gedanke der Sozialwissenschaftler des 19. Jahrhunderts?
- ADie Erforschung der Naturgesetze
- BDie Restauration der Monarchie.
- CDie Notwendigkeit, das Soziale in der Industriegesellschaft neu zu ordnen
- DDie Förderung des Kunstschaffens.
63Was war das Hauptziel einer Wissenschaft vom Sozialen?
- ADie Aufklärung über naturwissenschaftliche Phänomene
- BDie Förderung der politischen Macht
- CDie Erklärung und Steuerung der Gesellschaft
- DDie Schaffung einer neuen Staatsform
64In welchem Kontext entstand der Begriff "Sozialwissenschaft"?
- AIm Zeitalter der Aufklärung.
- BIn den Nachwehen der Französischen Revolution
- CIm Rahmen der Kolonialisierung.
- DWährend des Ersten Weltkriegs.
65Was war die grundlegende Idee hinter der Entstehung der Sozialwissenschaft?
- ADie Erforschung des menschlichen Geistes.
- BDie Etablierung einer neuen Religion.
- CDie Entwicklung einer wissenschaftlichen Grundlage zur Erklärung und Steuerung der Gesellschaft
- DDie Förderung der individuellen Freiheit
66Nach dem Dreistadiengesetz von Auguste Comte durchläuft der menschliche Geist drei Phasen. Welche sind dies?
- ATheologisches Stadium, technologisches Stadium, positives Stadium
- BTheologisches Stadium, metaphysisches Stadium, positives Stadium
- CTheoretisches Stadium, metaphysisches Stadium, positives Stadium
- DTheologisches Stadium, naturwissenschaftliches Stadium, positives Stadium
67Welche Aussage beschreibt das theologische Stadium laut Auguste Comte?
- ADie Menschen handeln auf der Basis von Tatsachen
- BDie Menschen führen Phänomene in der Welt auf göttliches Wirken zurück; es entstehen Priester-und Kriegerkasten
- CDie Aufklärung stellt theologische Erklärungsmuster in Frage
- DDie Menschen erkennen die Grundgesetze von Gesellschaft und Natur
68Welche Bedeutung hat das metaphysische Stadium laut Comte?
- ADie Menschen handeln auf der Basis von Tatsachen
- BDie Menschen führen Phänomene in der Welt auf göttliches Wirken zurück
- CDie Aufklärung stellt theologische Erklärungsmuster in Frage, liefert aber keine neue hinreichende Grundlage menschlichen Handelns (aufklärerische Werte als Metaphysik!)
- DDie Menschen erkennen die Grundgesetze von Gesellschaft und Natur.
69Was charakterisiert das positive Stadium nach Comte?
- ADie Menschen handeln auf der Basis von Tatsachen
- BDie Menschen führen Phänomene in der Welt auf göttliches Wirken zurück
- CDie Aufklärung stellt theologische Erklärungsmuster in Frage, liefert aber keine neue hinreichende Grundlage menschlichen Handelns (aufklärerische Werte als Metaphysik!)
- DDie Menschen erkennen die Grundgesetze von Gesellschaft und Natur
70Welche Phase markiert das Ende der Spekulation laut Comte?
- ATheologisches Stadium
- BMetaphysisches Stadium
- CPositives Stadium
- DTechnologisches Stadium
71Welche Ablösung von Ordnungsmustern in der Gesellschaft theoretisiert Auguste Comte?
- AAblösung von wirtschaftlichen Ordnungsmustern
- BAblösung von politischen Ordnungsmustern
- CAblösung von religiösen Ordnungsmustern
- DAblösung von sozialen Ordnungsmustern
72Wie sieht Comte die Möglichkeit, gesellschaftliche Ordnung sicherzustellen?
- ADurch individuelle Werte und einen daraus resultierenden Gesellschaftsvertrag
- BDurch eine positive Wissenschaft, die auf Tatsachen und nicht auf Ideologien beruht
- CDurch eine Rückkehr zu religiösen Ordnungsmustern
- DDurch eine rein politische Steuerung der Gesellschaft
73Was charakterisiert die Argumentation von Comte im Vergleich zu den Denkern des 17. Jahrhunderts?
- AComte sieht individuelle Werte als Grundlage gesellschaftlicher Ordnung.
- BComte betont die Bedeutung von politischen Ordnungsmustern
- CComte sieht eine positive Wissenschaft als Grundlage gesellschaftlicher Ordnung
- DComte fordert eine stärkere Betonung von religiösen Ordnungsmustern
74Welche Parallele zieht Comte zur Entstehung der Naturwissenschaften im 17. Jahrhundert?
- ADie Bedeutung von individuellen Werten
- BDie Betonung politischer Ordnungsmuster.
- CDie Notwendigkeit einer positiven Wissenschaft als Grundlage
- DDie Rückkehr zu religiösen Ordnungsmustern.
75Wie bewertet Comte die Ideologie als Grundlage gesellschaftlicher Ordnung?
- AIdeologie ist die beste Grundlage für gesellschaftliche Ordnung
- BIdeologie führt zu Unsicherheit und Chaos in der Gesellschaft
- CIdeologie sollte durch eine positive Wissenschaft ersetzt werden
- DIdeologie spielt für Comte keine Rolle bei der Frage der gesellschaftlichen Ordnung
76Wie definiert Auguste Comte den Begriff "positiv" im Zusammenhang mit der Soziologie?
- AGut und wertvoll
- BTatsächlich, wirklich, nützlich, verlässlich und sicher
- CNegativ und kritisch
- DSpekulativ und metaphysisch
77Welche Bedeutung haben Methoden wie Experiment, Vergleich und Beobachtung für die Soziologie nach Comte?
- ASie dienen der Untermauerung von religiösen Überzeugungen.
- BSie ermöglichen metaphysische Spekulationen.
- CSie bilden die Grundlage für eine positive Wissenschaft der Gesellschaft
- DSie haben keinen Platz in der Soziologie
78Welche Rolle soll die Soziologie laut Comte in der Gesellschaft spielen?
- ASie soll die gesellschaftliche Ordnung stärken.
- BSie soll eine alternative Form der Religion darstellen
- CSie soll die Bedeutung individueller Werte betonen.
- DSie soll die Metaphysik wiederbeleben.
79Was soll die Soziologie nach Comte ersetzen?
- ADie Politik als grundlegende Steuerung der Gesellschaft.
- BDie individuellen Überzeugungen und Werte der Menschen.
- CDie Religion als gesellschaftlichen Leitfaden
- DDie metaphysischen Spekulationen über die Gesellschaft
80Welche Art von Wissen soll die Grundlage für eine Reorganisation der Gesellschaft bilden?
- AReligiöse Offenbarungen und Dogmen
- BSpekulative Theorien über die Gesellschaft.
- CWissen, das auf beobachteten Tatsachen basiert
- DIndividuelle Überzeugungen und Wertvorstellungen.
81Wie unterscheidet sich der Begriff "soziale Physik" von der Soziologie nach Comte?
- ADer Begriff "soziale Physik" basiert auf statistischen Wahrscheinlichkeiten, während die Soziologie absolute Gesetze des Sozialen postuliert
- BBeide Begriffe haben die gleiche Bedeutung und können synonym verwendet werden
- CDer Begriff "soziale Physik" wurde von Quételet eingeführt und von Comte übernommen.
- DDie Soziologie betrachtet nur soziale Phänomene, während die soziale Physik auch physikalische Gesetze berücksichtigt
82Warum grenzte sich Comte später von der Verwendung des Begriffs"soziale Physik" durch Quételet ab?
- AComte wollte einen neuen, unbegründeten Begriff einführen.
- BComte lehnte statistische Wahrscheinlichkeiten als Grundlage sozialer Gesetze ab
- CComte war mit Quételets Definition der sozialen Physik nicht einverstanden.
- DComte wollte den Begriff "soziale Physik" für die Naturwissenschaften reservieren.
83Wie sah Comte die Gesetze der Soziologie im Vergleich zu den Gesetzen der Naturwissenschaften?
- AComte betrachtete beide als probabilistisch und auf statistischen Wahrscheinlichkeiten beruhend
- BComte sah die Gesetze der Soziologie als absolut geltend, wie die Gesetze der Naturwissenschaften
- CComte lehnte die Idee von Gesetzen in der Soziologie ab
- DComte betrachtete die Gesetze der Naturwissenschaften als unveränderlich, während die Gesetze der Soziologie variabel sind.
84Welche Eigenschaften sollten nach Comte die Gesetze der neuen Wissenschaft des Sozialen haben?
- ASie sollten auf statistischen Daten basieren
- BSie sollten absolut gelten, wie die Gesetze der Naturwissenschaften
- CSie sollten von individuellen Überzeugungen abhängig sein
- DSie sollten spekulativ und metaphysisch sein
85Was war Comtes Motivation, einen neuen Begriff wie "Soziologie" einzuführen?
- AEr wollte sich von Quételets Arbeit abgrenzen
- BEr wollte einen unbelegten Begriff verwenden, um eine neue Wissenschaft des Sozialen zu schaffen
- CEr war mit dem Begriff "soziale Physik" unzufrieden und suchte nach einer besseren Bezeichnung
- DEr wollte die Soziologie von den Naturwissenschaften abgrenzen
86Welches Anliegen verfolgte Émile Durkheim in seiner Arbeit?
- ADie Entwicklung einer metaphysischen Erklärung des Sozialen
- BDie Integration der Sozialwissenschaft in die Universität
- CDie Ablehnung empirischer Methoden in der Soziologie
- DDie Untersuchung individueller psychologischer Prozesse
87Warum war die Entwicklung eines eigenen Gegenstandsbereichs für Durkheim wichtig?
- AUm die individuellen Werte und Überzeugungen der Menschen zu erklären.
- BUm zu beschreiben, was die empirische Soziologie beobachtet
- CUm eine metaphysische Erklärung des Sozialen zu bieten
- DUm statistische Wahrscheinlichkeiten in der Gesellschaft zu analysieren
88Was war ein zentrales Anliegen von Durkheims Arbeit?
- ADie Förderung der individuellen Freiheit und Individualisierung
- BDie Erklärung negativer gesellschaftlicher Entwicklungen durch zu starke Individualisierung
- CDie Ablehnung empirischer Forschungsmethoden in der Soziologie
- DDie Untersuchung von göttlichem Wirken in der Gesellschaft
89Welche Rolle spielte Durkheim bei der Integration der Sozialwissenschaft in die Universität?
- AEr war der erste Professor für Sozialwissenschaft an einer französischen Universität
- BEr lehnte die Integration der Sozialwissenschaft ab
- CEr entwickelte neue Lehrmethoden für die Sozialwissenschaft
- DEr war ein führender Vertreter der Philosophie an der Universität
90Was wollte Durkheim mit der Beschreibung dessen, was die empirische Soziologie beobachtet, erreichen?
- ADie Ablehnung der empirischen Soziologie zugunsten metaphysischer Erklärungen
- BDie Entwicklung statistischer Modelle zur Vorhersagedes menschlichen Verhaltens.
- CDie Schaffung einer Grundlage für die Erklärung negativer gesellschaftlicher Entwicklungen
- DDie Untersuchung individueller psychologischer Prozesse
91Was versteht Durkheim unter einem "sozialen Tatbestand" (fait social)?
- AHandlungen, Denkweisen und Gefühle, die ausschließlich in individuellen Köpfen existieren
- BBesondere Arten des Handelns, Denkens und Fühlens, die außerhalb der Einzelnen stehen und mit zwingender Gewalt ausgestattet sind
- CNormen und Werte, die von einzelnen Individuen entwickelt wurden
- DSoziale Phänomene, die rein auf individuelle Entscheidungen zurückzuführen sind
92Welche Rolle spielt das kollektive Bewusstsein in Durkheims Theorie?
- AEs hat keinen Einfluss auf gesellschaftliche Integration.
- BEs ist für die gesellschaftliche Integration unerlässlich
- CEs ist ausschließlich in individuellen Köpfen vorhanden
- DEs verschwindet in modernen Gesellschaften vollständig.
93Welche sozialwissenschaftlichen Begriffe werden durch die Idee der sozialen Tatsache von Durkheim beeinflusst?
- AArbeitsteilung und Individualisierung
- BNormen, Werte und Sozialisation
- CKollektives Bewusstsein und Integration
- DIndividuelles Handeln, Denken und Fühlen
94Wie entwickelt sich laut Durkheim die Stärke der gesellschaftlichen Integration in modernen Gesellschaften?
- ASie nimmt zu und führt zu einer stärkeren kollektiven Identität
- BSie bleibt konstant und hat keinen Einfluss auf die Gesellschaft
- CSie nimmt ab und führt zu Problemen
- DSie variiert je nach individueller Entscheidungsfreiheit.
95Was ist eine paradoxale Verbindung in Durkheims Theorie?
- ADie Stärke der gesellschaftlichen Integration und die Zunahme arbeitsteiliger Strukturen.
- BDas kollektive Bewusstsein und die Individualisierung
- CDie Abnahme des kollektiven Bewusstseins und die Abnahme der Individualisierung
- DDie Zunahme individueller Entscheidungsfreiheit und die Abnahme sozialer Normen
96Warum beschäftigte sich Durkheim mit dem Phänomen des Selbstmordes?
- AUm individuelle Entscheidungen zu analysieren und ihre soziale Bedeutung zu bestimmen
- BUm zu zeigen, dass der Selbstmord keine soziale Tatsache ist, sondern rein individuellen Ursachen folgt
- CUm zu demonstrieren, dass der Selbstmord sozialen Gesetzmäßigkeiten unterliegt und die Bedeutung des Sozialen zu betonen
- DUm die individuelle Freiheit bei der Entscheidung über den Selbstmord zu betonen
97Was ist Anomie nach Durkheim?
- AEine individuelle Entscheidung, die den Selbstmord auslöst.
- BEin kollektives Bewusstsein, das die Gesellschaft zusammenhält
- CDer individuelle empfundene Mangel an gesellschaftlichen Orientierungsmustern und Integration
- DEin statistischer Zusammenhang zwischen Selbstmord und sozialer Klasse
98Was ist der "anomische Selbstmord" nach Durkheim?
- AEin Selbstmord, der keine soziale Tatsache ist, sondern individuellen Umständen geschuldet ist
- BEin Selbstmord, der aufgrund sozialer Normen und Werte begangen wird
- CEin Selbstmord, der aufgrund von anomischer, mangelnder gesellschaftlicher Orientierung zunimmt
- DEin Selbstmord, der ausschließlich auf individuelle psychische Probleme zurückzuführen ist
99Was ist eine moralische Aufgabe der Soziologie nach Durkheim?
- ADie Analyse individueller Entscheidungen und Handlungen.
- BDie Schaffung von Orientierungsmustern, um Anomie zu vermeiden
- CDie Untersuchung von statistischen Zusammenhängen in der Gesellschaft
- DDie Betonung der individuellen Freiheit bei sozialen Entscheidungen
100Wie entwickelte sich laut Durkheim die Selbstmordrate im Laufe des 19. Jahrhunderts?
- ASie blieb konstant und war nicht von gesellschaftlichen Veränderungen betroffen
- BSie nahm ab, da die individuelle Freiheit zunahm.
- CSie verdoppelte sich aufgrund der Modernisierung der Gesellschaft.
- DSie verdreifachte sich aufgrund der zunehmenden Anomie
101Was ist einer der Hauptgründe für die Entstehung der Sozialwissenschaften?
- ADie Rückkehr zu religiös geprägten mittelalterlichen Ordnungsmustern
- BDie Entwicklung der Industriegesellschaft und der damit verbundenen Umbrüche
- CDie Betonung der individuellen Freiheiten und Rechte
- DDie Ablehnung kollektiver gesellschaftlicher Strukturen und Zwänge
102Welche Rolle spielten kollektive gesellschaftliche Strukturen und Zwänge für die sich entwickelnden Sozialwissenschaften im 19. Jahrhundert?
- ASie wurden vernachlässigt, da das Individuum und seine Freiheiten im Fokus standen
- BSie wurden als irrelevant für die Gestaltung der Gesellschaft angesehen
- CSie wurden betont und als Gegenposition zum stark individualistischen Denken betrachtet
- DSie wurden als hinderlich für den Fortschritt angesehen und sollten überwunden werden
103Welche Entwicklung fand im 16. Jahrhundert in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnis statt?
- ADie Betonung von metaphysischen Erklärungen in den Naturwissenschaften
- BDie Rückkehr zur universitären Forschung in den Sozialwissenschaften.
- CDie Überzeugung, dass wissenschaftliche Erkenntnis auf beobachtbaren Tatsachen beruhen muss
- DDie Ablehnung empirischer Forschung in allen wissenschaftlichen Bereichen
104Welche Rolle spielte die empirische Forschung für die Sozialwissenschaften ab dem 19. Jahrhundert?
- ASie wurde als irrelevant für die Sozialwissenschaften angesehen.
- BSie wurde nur in den Naturwissenschaften angewendet.
- CSie wurde zum definierenden Merkmal der Sozialwissenschaften
- DSie wurde von den älteren Wissenschaften der Politik und des Sozialen übernommen.
105Wie war die Position der Sozialwissenschaften zwischen den natur-und geisteswissenschaftlichen Traditionen?
- ASie waren eindeutig den geisteswissenschaftlichen Traditionen zugeordnet.
- BSie waren eindeutig den naturwissenschaftlichen Traditionen zugeordnet.
- CSie befanden sich in einer ambivalenten und umstrittenen Position
- DSie waren von beiden Traditionen vollständig unabhängig.
106Wann fand die Institutionalisierung der sozialwissenschaftlichen Disziplinen statt?
- AIm 17. Jahrhundert.
- BAm Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert
- CIm 20. Jahrhundert.
- DIn den mittelalterlichen Zeiten.
107Wie erfolgte die Institutionalisierung der Sozialwissenschaften als Disziplinen?
- ADurch die Etablierung von Forschungsinstituten außerhalb der Universitäten.
- BDurch die Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen Disziplinen
- CDurch ihre Etablierung an den Universitäten
- DDurch die Schaffung von politischen Organisationen.
108War die Institutionalisierung der Sozialwissenschaften vollständig und einheitlich?
- AJa, sie erfolgte einheitlich in allen nationalen Kontexten
- BJa, sie war bereits im 17. Jahrhundert vollständig abgeschlossen.
- CNein, sie blieb in vielen Fällen unvollständig und fragmentiert.
- DNein, sie erfolgte außerhalb der akademischen Institutionen
109Welche Rolle spielten gesellschaftliche Akteure bei der Institutionalisierung der Sozialwissenschaften?
- ASie hatten keinen Einfluss auf die Institutionalisierung.
- BSie waren die Hauptakteure bei der Etablierung von Forschungsinstituten.
- CSie spielten eine wesentliche Rolle, insbesondere in Bezug auf die Nachfrage nach bestimmtem Wissen.
- DSie waren ausschließlich an der universitären Etablierung beteiligt.
110Wie hängt die Institutionalisierung der Sozialwissenschaften mit ihrer Etablierung an Universitäten zusammen?
- ADie Institutionalisierung erfolgte unabhängig von der universitären Etablierung.
- BDie Universitäten spielten keine Rolle bei der Institutionalisierung.
- CDie Institutionalisierung war eng mit ihrer Etablierungan Universitäten verbunden
- DDie Universitäten hatten lediglich eine unterstützende Funktion.
111Was ist die wichtigste Funktion einer Disziplin? (4)
- AFestlegung von Methoden und Theorien
- BSchaffung einer kollektiven Identität
- CDefinition von wissenschaftlichen Karrieren
- DSozialisation von WissenschaftlerInnen
112Welches Element ist ein grundlegendes Merkmal einer Disziplin?
- AEine Community als soziale Trägergemeinschaft
- BDie Definition eines Gegenstandsbereichs und seine Abgrenzung zu anderen Feldern
- CEin spezifisches Kommunikationsnetzwerk
- DEine retrospektiv erzählte Tradition
113Welche Funktion hat die Institutionalisierung an der Universität für Disziplinen?
- ASie gibt dem Fachgebiet zeitliche Stabilität
- BSie ermöglicht die Definition von Werten und Normen in der Disziplin
- CSie schafft eine retrospektiv erzählte Tradition
- DSie erleichtert die Kommunikation zwischen Forschenden
114Welche Aspekte beeinflussen die Organisation des Wissens in einer Disziplin?
- ADie soziale Organisation der Forschenden
- BDie Definition eines Gegenstandsbereichs
- CDas spezifische Kommunikationsnetzwerk
- DEine retrospektiv erzählte Tradition
115Welche Grundelemente sind notwendig für eine Disziplin?
- AEine retrospektiv erzählte Tradition
- BEin spezifisches Set von Werten und Normen
- CGrundlegende Konzepte und methodische Zugänge
- DAlle oben genannten
116Welche Rolle spielen Medien im wissenschaftlichen Austausch?
- ASie ermöglichen die Qualitätssicherung durch peer review.
- BSie fördern die Kommunikation zwischen WissenschaftlerInnen.
- CSie beeinflussen den Gegenstandsbereich einer Disziplin
- DSie schließen Personen ohne Fachkenntnisse aus.
117Was kennzeichnet ein Mitglied der Community einer Disziplin?
- AEs verfolgt die Kommunikation in wissenschaftlichen Medien.
- BEs trägt zur Kommunikation in wissenschaftlichen Medien bei.
- CEs hat Zugang zu allen wissenschaftlichen Zeitschriften.
- DEs ist in einer Sub-Disziplin tätig
118Welche Auswirkung hat das Wachstum des Wissenschaftssystems auf die Kommunikationsmedien?
- ADie Kommunikationsmedien werden immer spezifischer.
- BDie Kommunikationsmedien werden allgemeiner.
- CDie Kommunikationsmedien verlieren an Bedeutung.
- DDie Kommunikationsmedien werden unzugänglicher.
119Wie wird der Gegenstandsbereich einer Disziplin definiert?
- ADurch die Kommunikationsmedien einer Disziplin
- BDurch die Fachkenntnisse der Community einer Disziplin.
- CDurch die Spezialisierung der Medien von Sub-Disziplinen
- DDurch den Einfluss der Literatur einer Disziplin.
120Was kann dazu führen, dass jemand von einem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen wird?
- AMangelnde Fachkenntnisse und Unvertrautheit mit Begriffen und Zugängen einer Disziplin.
- BDas Fehlen von spezialisierten Medien in einer Sub-Disziplin
- CFehlende Zugänge zu wissenschaftlichen Zeitschriften.
- DEine geringe Anzahl von peer-reviewed Artikeln
121Welche Rolle spielt der Inhalt der Medien einer Disziplin?
- AEr bestimmt den Gegenstandsbereich einer Disziplin.
- BEr beeinflusst die Qualitätssicherung durch peer review
- CEr ermöglicht die Kommunikation in wissenschaftlichen Zeitschriften.
- DEr schließt Personen ohne Fachkenntnisse aus.
122Was ist ein Paradigma in Bezug auf eine wissenschaftliche Disziplin?
- AEine gemeinsame Sichtweise auf die Welt und spezifische Grundannahmen einer Disziplin.
- BEin spezifisches Forschungsgebiet innerhalb einer Disziplin.
- CDie Anwendung von bestimmten Methoden in einer wissenschaftlichen Gemeinschaft.
- DDie Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen
123Was ermöglicht ein gemeinsames Paradigma innerhalb einer wissenschaftlichen Gemeinschaft?
- ADie Entwicklung von spezialisierten Sub-Disziplinen
- BDen kumulativen Wissensaufbau.
- CDie Einbeziehung verschiedener Denkweisen in einer Disziplin
- DDie Abgrenzung gegenüber anderen Disziplinen.
124Welche Eigenschaften können in den Sozialwissenschaften auftreten, im Gegensatz zu Disziplinen mit einem homogenen Paradigma?
- AEine Vielzahl verschiedener Denkweisen innerhalb einer Disziplin
- BEine einheitliche Sichtweise auf die Welt und spezifische Grundannahmen.
- CDie Ablehnung der wissenschaftlichen Methoden.
- DEine starke Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen.
125Wie hängen Konzepte und Herangehensweisen mit der sozialen Struktur einer Disziplin zusammen?
- ADie soziale Struktur einer Disziplin beeinflusst die Entwicklung von Konzepten und Herangehensweisen.
- BKonzepte und Herangehensweisen prägen die soziale Struktur einer Disziplin
- CKonzepte und Herangehensweisen sind unabhängig von der sozialen Struktur einer Disziplin.
- DDie soziale Struktur einer Disziplin hat keinen Einfluss auf Konzepte und Herangehensweisen.
126Was ermöglicht die Vielfalt an Denkweisen in einer Disziplin?
- ADie Bildung von spezialisierten Sub-Disziplinen
- BEine breitere Perspektive und einen umfassenderen Erkenntnisgewinn.
- CEine stärkere Abgrenzung gegenüber anderen Disziplinen.
- DEine einheitliche Theoriebildung innerhalb der Disziplin.
127Was wird als zentral angesehen, um eine Disziplin aufzubauen und Qualitätssicherung zu gewährleisten?
- AEin homogenes Paradigma und eine einheitliche Sichtweise.
- BDie Bildung von spezialisierten Sub-Disziplinen
- CDie Entwicklung eigener Kommunikationsnetzwerke und die Grenzziehung zu anderen Disziplinen
- DDie Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und der Austausch von Theorien.
128Was ist der Unterschied zwischen einem Paradigma und einem Denkstil in den Sozialwissenschaften?
- AEin Paradigma bezieht sich auf die wissenschaftliche Gemeinschaft, während ein Denkstil individuell ist.
- BEin Paradigma ist ein kollektiver Prozess, während ein Denkstil individuell ist.
- CEin Paradigma ist eine einheitliche Sichtweise einer Disziplin, während ein Denkstil verschiedene Ansätze innerhalb einer Disziplin umfasst
- DEin Paradigma ist auf wissenschaftliche Gemeinschaften beschränkt, während ein Denkstil auch nicht-wissenschaftliche Akteure einschließt
129Was bedeutet es, wenn ein Denkkollektiv einen Denkstil teilt?
- ADie Mitglieder des Denkkollektivs haben ähnliche individuelle Denkweisen.
- BDas Denkkollektiv hat eine gemeinsame Art und Weise, die Welt zu sehen und zu interpretieren.
- CEs gibt keine Unterschiede zwischen den Denkstilen der Mitglieder des Denkkollektivs
- DEin Denkkollektiv kann keinen gemeinsamen Denkstil haben.
130Wie können Denkstile in den Sozialwissenschaften unterschieden werde
- ANach den persönlichen Vorlieben der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
- BNach den verschiedenen Theorien oder Methodenpräferenzen innerhalb einer Disziplin.
- CNach der wissenschaftlichen Reputation der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
- DNach der geografischen Lage der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
131Welche Rolle spielen nicht-wissenschaftliche Akteure in Bezug auf Denkstile in den Sozialwissenschaften?
- ANicht-wissenschaftliche Akteure haben keinen Einfluss auf Denkstile in den Sozialwissenschaften.
- BNicht-wissenschaftliche Akteure können verschiedene Denkstile innerhalb einer Disziplin beeinflussen.
- CDenkstile in den Sozialwissenschaften sind ausschließlich von wissenschaftlichen Gemeinschaften geprägt
- DNicht-wissenschaftliche Akteure können nur in politischen Denkkollektiven eine Rolle spielen.
132Welche Entwicklung hat die Disziplin der Zeitungswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg durchlaufen?
- ADie Disziplin wurde komplett abgeschafft und durch eine neue Disziplin ersetzt.
- BDie Disziplin behielt ihren Namen und ihren Gegenstandsbereich bei.
- CDie Disziplin wurde neu definiert und erhielt neue Begriffe wie "Publizistik-" und "Kommunikationswissenschaft"
- DDie Disziplin wurde von Verlegern und Ministerien finanziert, was zu Problemen führte
133Was war ein Problem der Zeitungswissenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg in Bezug auf ihre Beziehung zur journalistischen Praxis?
- ADie Disziplin hatte keine Verbindung zur journalistischen Praxi
- BDie Disziplin war zu eng mit der journalistischen Praxis verknüpft und musste sich davon distanzieren.
- CDie Disziplin konnte keine Forschungsergebnisse in die journalistische Praxis einbringen.
- DDie Disziplin wurde von Journalistinnen und Journalisten als irrelevant angesehen
134Welche neuen Massenmedien wurden nach dem Zweiten Weltkrieg als problematisch für die Zeitungswissenschaft angesehen?
- ARadio und Fernsehen
- BFilm und Fernsehen
- CRundfunk und Internet
- DZeitschriften und Bücher
135Wie war die Finanzierung der Zeitungswissenschaft vor und während der nationalsozialistischen Herrschaft?
- ADie Finanzierung erfolgte hauptsächlich durch die Hochschulen
- BDie Finanzierung erfolgte ausschließlich durch Verleger.
- CDie Finanzierung erfolgte sowohl durch Verleger als auch durch Ministerien.
- DDie Finanzierung erfolgte durch private Spenden von Interessierten.
136Welche Verknüpfung entstand zwischen der Zeitungswissenschaft und der nationalsozialistischen Propaganda während der Herrschaft der Nazis?
- ADie Zeitungswissenschaft wurde von den Nazis komplett abgeschafft.
- BDie Zeitungswissenschaft erhielt finanzielle Unterstützung von den Nazis.
- CDie Zeitungswissenschaft wurde eng mit der nationalsozialistischen Propaganda verbunden.
- DDie Zeitungswissenschaft konnte sich während der Herrschaft der Nazis unabhängig entwickeln.
137Was waren "Völkerschauen" im Zusammenhang mit der Völkerkunde?
- AAusstellungen von außereuropäischen Kulturen, die von Völkerkundlern organisiert wurden
- BTreffen von Völkerkundlern, um ihre Forschungsergebnisse auszutauschen
- CVorträge von Völkerkundlern an Universitäten
- DKonferenzen über koloniale Interessen und Politik
138Was war eine wichtige Verknüpfung der ethnologischen Forschung mit den kolonialen Interessen im deutschen Sprachraum?
- ADie Völkerkunde erhielt finanzielle Unterstützung von den Kolonialmächten.
- BVölkerkundler arbeiteten als Berater für die Kolonialverwaltung.
- CVölkerkundler nutzten die Ausstellungen von "Völkerschauen" für ihre Forschung
- DDie Völkerkunde wurde von den Kolonialmächten verboten.
139Was war ein zentraler Streitpunkt in der Völkerkunde im deutschen Sprachraum während eines rassistisch/nationalistischen Klimas?
- ADer Einfluss von Missionaren auf die Völkerkunde.
- BDie Fusion von physisch/medizinischer Anthropologie und Kulturanthropologie
- CDer Einsatz von Völkerkundlern als Berater für die deutsche Kolonialverwaltung
- DDie Verknüpfung von Völkerschauen mit Forschungsinteressen.
140Welche Denkströmung dominierte die Wiener Völkerkunde der Zwischenkriegszeit?
- AEine Gruppe katholischer Missionare
- BEine Gruppe nationalsozialistischer Ideologen
- CEine Gruppe kommunistischer Anthropologen
- DEine Gruppe humanistischer Philosophen
141Welche Mischung kennzeichnet die Institutionalisierung der Sozialwissenschaften an den österreichischen Universitäten nach 1945?
- AKontinuitäten und Brüche
- BStagnation und Innovation
- CExterne Einflüsse und interne Entwicklungen
- DTradition und Modernisierung
142Welche Auswirkungen hatte der Nationalsozialismus auf die Sozialwissenschaften in Österreich?
- AViele bedeutende Wissenschaftler wurden ermordet oder vertrieben
- BDie Sozialwissenschaften wurden von der nationalsozialistischen Regierung gefördert.
- CEs gab keine Auswirkungen, da die Sozialwissenschaften nicht relevant waren
- DDie Sozialwissenschaften wurden während des Nationalsozialismus gegründet
143Welche Wissenschaftler kehrten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Österreich zurück?
- ADie meisten emigrierten Wissenschaftler kehrten nach Österreich zurück
- BNur wenige emigrierte Wissenschaftler kehrten nach Österreich zurück
- CAlle Wissenschaftler kehrten nach Österreich zurück und wurden willkommen geheißen
- DEs gab keine emigrierten Wissenschaftler aus Österreich.
144Welche Exilösterreicher förderten die Entwicklung der österreichischen Sozialwissenschaften aus dem Exil heraus?
- APaul Lazarsfeld
- BFriedrich von Hayek
- COskar Morgenstern
- DAlle
145Welche Kontinuitäten gab es in der Institutionalisierung der Sozialwissenschaften an der Universität Wien nach 1945?
- ADie Völkerkunde wurde mit der "Wiener Schule der Kulturkreislehre" fortgesetzt
- BEs gab keine Kontinuitäten, sondern nur Brüche und Neuanfänge.
- CDie Soziologie und Politikwissenschaft wurden eigenständig etabliert.
- DDie Zeitungswissenschaft wurde vollständig eingestellt
146Welche Fachrichtungen waren stark mit der Rechtswissenschaft verknüpft?
- ASoziologie und Politikwissenschaft
- BVölkerkunde und Zeitungswissenschaft
- CMedienwissenschaft und Kommunikationswissenschaft
- DEthnologie und Kulturanthropologie
147Wann wurden Soziologie und Politikwissenschaft eigenständig an der Universität Wien institutionalisiert?
- AIn den 1940er Jahren
- BIn den 1950er Jahren
- CIn den 1960er Jahren
- DErst ab den 1970er Jahren
148Welche neuen Entwicklungen wurden erst ab den 1970er Jahren zu einem wesentlichen Thema?
- AHörfunk und Fernsehen
- BZeitungswissenschaft und Völkerkunde
- CSoziologie und Politikwissenschaft
- DEthnologie und Kulturanthropologie
149Welche Herausforderung kennzeichnete die finanzielle Situation der Universitäten in der Nachkriegszeit?
- ARegelmäßige Dotierung der Institute
- BUnzureichende finanzielle Unterstützung der Institute
- CLangfristige Planungssicherheit für die Arbeiten an den Instituten
- DKontinuierliche Weiterführung begonnener Arbeiten
150Welche Aussage beschreibt die Situation wissenschaftlicher Arbeiten in der Nachkriegszeit?
- ASie wurden gut finanziert und geplant.
- BDie Arbeiten konnten langfristig geplant werden.
- CArbeiten wurden nur sporadisch weitergeführt.
- DDie Berichte der Kommissionen zeigten eine reibungslose Durchführung der Arbeiten
151Was wird über die Dominanz einiger Professoren in der Nachkriegszeit erwähnt?
- ASie waren überwiegend neu berufene Professoren.
- BSie waren Experten auf dem Gebiet der empirischen Sozialwissenschaften
- CSie hatten eine Vergangenheit im Nationalsozialismus.
- DSie wurden von der österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziert.
152Wo lag die Entscheidungsmacht bezüglich der Etablierung der empirisch arbeitenden Sozialwissenschaften an der Universität?
- ABei den Universitätsvorständen
- BBei den Professoren mit nationalsozialistischer Vergangenheit
- CBeim konservativen Unterrichtsministerium
153Welche Bedenken hatte die katholische Kirche gegenüber den empirischen Sozialwissenschaften in der Nachkriegszeit?
- ASie fürchtete, dass die quantitativen Methoden den spirituellen Glauben beeinträchtigen könnten.
- BSie sah die empirischen Ergebnisse im Widerspruch zu dogmatischen Positionen
- CSie hatte kein Interesse an sozialwissenschaftlicher Forschung.
- DSie unterstützte die empirischen Sozialwissenschaften uneingeschränkt.
154Welche Haltung zeigte die sozialistische Partei (S.P.) gegenüber der empirischen Sozialforschung?
- ASie erkannte das Potenzial der empirischen Sozialforschung für ihre Sache an und unterstützte sie aktiv.
- BSie hatte keine Kenntnis über die Möglichkeiten der empirischen Sozialforschung.
- CSie hatte Bedenken, dass empirische Forschung das Gleichgewicht stören könnte
- DSie arbeitete eng mit den außeruniversitären Sozialforschungseinrichtungen zusammen.
155Welche außeruniversitären Institutionen waren eng mit der Sozialforschung in den 1950er Jahren verbunden?
- AGewerkschaften und politische Parteien
- BKirche und Universitäten
- CSozialpartnerschaftliche Verbände und Kirche
- DSozialistische Partei und katholische Kirche
156Wer war maßgeblich an der Gründung des Instituts für Höhere Studien beteiligt?
- APaul Lazarsfeld und Oskar Morgenstern
- BKarl Popper und Sigmund Freud
- CMax Weber und Émile Durkheim
- DLudwig Wittgenstein und Friedrich Hayek
157Welche Form wurde für das Institut gewählt, nachdem sich zeigte, dass eine Realisierung innerhalb der Universitäten nicht möglich war?
- AInstitut für Sozialwissenschaften und Politik
- BForschungszentrum für empirische Sozialwissenschaften
- CInstitute of Advanced Study
- DZentrum für interdisziplinäre Studien
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