Test
Forschungs- und Anwendungsfelder der Soziologie Teil 3
Preguntas del test (40)
1Kritik von Goetz an Modernisierungstheorien? (4)
- AEigenkulturelle Standards: werden zum Maßstab der Beurteilung der Anderen) = Ethnozentrismus, es wird davon ausgegangen, dass sich die Entwicklungsländer wie ihr westliches Vorbild entwickeln (alternativer Weg wird ausgeschlossen)
- BGehalte und Formen von traditionell und modern werden verschleiert
- CRolle von Werthaltungen und normativen Erwartungen werden überschätzt:
Konflikte werden zwar erwähnt, aber Herrschaftsverhältnisse werden ignoriert - DMethodische Kritik: Argumentation ist Abstrakt, ahistorisch, undifferenziert. Statistiken einzige Quelle, kein historisches Material oder qualitative Methoden werden
verwendet. - EFormen von traditionell und postmodern werden verschleiert
- FRolle von Werthaltungen und normativen Erwartungen werden unterschätzt: Konflikte und Herrschaftsverhältnissewerden erwähnt
- GSoziologische Kritik: Argumentation ist Abstrakt, ahistorisch, undifferenziert. Statistiken einzige Quelle, kein historisches Material oder qualitative Methoden werden
2DEPENDENZTHEORIEN - Sahen die „Unterentwicklung“ von Entwicklungsländern als ausschließlich exogen verursacht v.a. in Wirkung des Kolonialismus oder Eingliederung der Länder in Weltwirtschaftssystem
- AVerdadero
- BFalso
33 KERNBEREICHE DER ENTWICKLUNGSSOZIOLOGIE: (3)
- AALS SOZIOLOGIE NICHT-WESTLICHER LÄNDER: Kooperationen mit anderen
speziellen Soziologien und/oder anderen Disziplinen (Politik- oder Wirtschaftswissenschaften); empirische Wende hier besonders sichtbar, weil: durch Feldforschung bzw. empirische Sozialforschung Daten zu gesellschaftlichen Prozessen erhoben werden – Mikro/Makroanalysen - BALS GESELLSCHAFTSVERGLEICHENDE FORSCHUNG: es werden Entwicklungsprozesse/sozialer Wandel/Ungleichheit vor dem Hintergrund globaler Integration, Vernetzung und Interaktion analysiert.
- CALS ENTWICKLUNGSPOLITIKFORSCHUNG: Zentrum der Analyse sind entwicklungspolitische Akteure, Organisationen und Institutionen und ihre Strategien, ihre Zusammenarbeit, ihre Maßnahmen u.a. Einerseits wird Wissen für Entwicklung generiert – im Sinne von Projektevaluation und Politikberatung. Andererseits wird aber auch Wissen über Entwicklung erforscht – im Sinne einer Kritik an der Entwicklungspolitik.
- DALS ENTWICKLUNGSLÄNDERFORSCHUNG: Zentrum der Analyse sind entwicklungspolitische Akteure, Organisationen und Institutionen und ihre Strategien, ihre Zusammenarbeit, ihre Maßnahmen u.a. Einerseits wird Wissen für Entwicklung generiert – im Sinne von Projektevaluation und Politikberatung. Andererseits wird aber auch Wissen über Entwicklung erforscht – im Sinne einer Kritik an der Entwicklungspolitik.
- EALS GESELLSCHAFTSVERGLEICHENDE FORSCHUNG: Kooperationen mit anderen speziellen Soziologien und/oder anderen Disziplinen (Politik- oder Wirtschaftswissenschaften); empirische Wende hier besonders sichtbar, weil: durch Feldforschung bzw. empirische Sozialforschung Daten zu gesellschaftlichen Prozessen erhoben werden – Mikro/Makroanalysen
- AALS SOZIOLOGIE NICHT-WESTLICHER LÄNDER: Kooperationen mit anderen
4Welche 4 zentrale Themenfelder der deutschsprachigen Entwicklungssoziologie gibt es? (4)
- AWIRTSCHAFTSHANDELN: Wirtschaftliches Handeln wird nicht nur durch Markt-und Preismechanismen, sondern auch durch soziale Normen.
- BPROZESSE DER VERGEMEINSCHAFTUNG: Grenzziehung und Konstruktion
kollektiver Identitäten; untersucht werden „Wir-Gruppen-Prozesse“, d.h. die
Konstruktion von Gemeinschaften oder ethnischen Gruppen. - CPOLITISCHE SOZIOLOGIE UND ZIVILGESELLSCHAFT: Prozess der Bildung
postkolonialer Staaten wird untersucht; - DGESCHLECHTERFORSCHUNG: Wie wird Gender im wissenschaftlichen Diskurs
produziert und reproduziert? - EWISSENSCHAFTSHANDELN: Wirtschaftliches Handeln wird nicht nur durch Markt-und Preismechanismen, sondern auch durch soziale Normen.
- FSOZIOLOGIE UND INDIVIDUUM: Prozess der Bildung
einzelner Individuen in Staaten wird untersucht; - GFEMINISMUS: Wie wird Gender im wissenschaftlichen Diskurs
produziert und reproduziert?
5Historischer Wandel der Familie? (7)
- AGoldenes Zeitalter der Familie (1950-1970) - Modell der bürgerlichen Kernfamilien (verheiratetes Elternpaar mit gemeinsamen Kindern) von vielen gelebt worden; damit einher gingen hohe Heirats- und Geburtenraten, niedriges Heiratsalter, wenige Scheidungen.
- BSoziologie der Lebensformen – seit 1970 kam es im Zuge von Individualisierungsprozessen und veränderten Werthaltungen zu einer stärkeren Ausdifferenzierung unterschiedlicher Familienformen;
- CSoziologische Forschung befasst sich mit breitem Spektrum der Familienarten.
- DFamilienforschung heutzutage in wesentlich breiterem Kontext: Nicht mehr nur Familien, sondern auch Kohabitationen (uneheliches Zusammenleben).
- EHeute häufig nicht „Die Familie“ im Fokus, sondern der Begriff „Familien“ wird im Plural verwendet!
- FFamilienforschung bildete sich im Laufe des 19. Jh. heraus:
Besonders zwei Werke sind hier zu nennen: Wilhelm Heinrich RIEHL und Frédéric LE PLAY (beide 1855)
Arbeiten waren vom ideologisch-konservativen Verständnis von Familie geprägt = patriarchale Autoritätsstruktur ist ideal. Sie warnten vor dem Zerfall der Familie aufgrund der frühen Industrialisierung. - GEmile DURKHEIM gilt als eigentlicher Begründer der Familiensoziologie.
- Bis Mitte der 1930er Jahre entwickelte sich im deutschsprachigen Raum zunehmend eine empirische Familiensoziologie, die den familiären Wandel analysierte z.B.: verstärkte Beschäftigung mit der sozialen Rolle der Frau. - HWilhelm Heinrich RIEHL gilt als eigentlicher Begründer der Familiensoziologie.
- Bis Mitte der 1930er Jahre entwickelte sich im deutschsprachigen Raum zunehmend eine empirische Familiensoziologie, die den familiären Wandel analysierte z.B.: verstärkte Beschäftigung mit der sozialen Rolle der Frau. - IBesonders zwei Werke sind hier zu nennen: Wilhelm Heinrich RÜHL und Frédéric LA PLAYA (beide 1855)
Arbeiten waren vom ideologisch-konservativen Verständnis von Familie geprägt = patriarchale Autoritätsstruktur ist ideal. Sie warnten vor dem Zerfall der Familie aufgrund der frühen Industrialisierung. - JSilbernes Zeitalter der Familie (1950-1970) - Modell der bürgerlichen Kernfamilien (verheiratetes Elternpaar mit gemeinsamen Kindern) von vielen gelebt worden; damit einher gingen hohe Heirats- und Geburtenraten, niedriges Heiratsalter, wenige Scheidungen.
6Theoretische Zugänge in der Familienforschung? (5)
- ASTRUKTURFUNKTIONALISMUS
betrachtet Familien als relativ geschlossene soziale Gruppen mit klarer Struktur und klaren Rollen (traditionelles männliches Ernährermodell); - BINTERAKTIONISTISCHE UND (SOZIAL-) KONSTRUKTIVISTISCHE ANSÄTZE
stellen das Individuum als sozial Handelndes in den Mittelpunkt; soziales Handeln erfolgt aufgrund von Bedeutungen und Werten, die man Dingen
beimisst.
Fokus: Interaktionen der Familienmitglieder! (Analyse von Bedeutungen, Regeln, Rituale oder Rollen) - CSYSTEMTHEORIE
Familie ist soziales System, das sich ggü. Umwelt abgrenzen muss; v.a. in Familientherapie- und Beratung etabliert - DRATIONAL-CHOICE- UND AUSTAUSCHTHEORIE
Kosten-Nutzen zur Zielerreichung; innerhalb der Familie können Grundbedürfnisse (wie physisches Wohlergehen etc.) durch Austausch von Ressourcen befriedigt werden; Machstrukturen und Entscheidungsprozesse werden untersucht - ENEUERE ANSÄTZE
sehen Familie als Handlungsgeflecht/Beziehungsnetzwerk, welches in ihrer Gesamtheit erfasst werden kann; Forscher beschäftigen sich mit Handlungen/Praktiken, die das Familienleben konstituieren und untersuchen wie Familie im alltäglichen Handeln hergestellt werden kann. - FNEUERE ANSÄTZE
sehen Familie nicht als Handlungsgeflecht/Beziehungsnetzwerk, welches in ihrer Gesamtheit erfasst werden kann; Forscher beschäftigen sich nicht mit Handlungen/Praktiken, die das Familienleben konstituieren und untersuchen wie Familie im alltäglichen Handeln hergestellt werden kann. - GSYSTEMTHEORIE
Politik ist soziales System, das sich ggü. Umwelt abgrenzen muss; v.a. in der Beratung etabliert - HSTRUKTURFUNKTIONALISMUS
betrachtet Familien als offene soziale Gruppen mit keiner klarer Struktur und klaren Rollenverteilung (liberales Modell); - IRATIONALISATION-CHOICE- UND TAUSCHTHEORIE
Kosten-Nutzen zur Zielerreichung; innerhalb der Familie können Grundbedürfnisse (wie physisches Wohlergehen etc.) durch Austausch von Ressourcen befriedigt werden; Machstrukturen und Entscheidungsprozesse werden untersucht
- ASTRUKTURFUNKTIONALISMUS
7Heute sind Partnerbeziehungen, Familie und Ehe weitgehend entkoppelt d.h. alternative Lebensformen können sozial akzeptiert gelebt werden: (7)
- AKohabitationen oder Nichteheliche Lebensgemeinschaften immer häufiger
- BKohabitationen oder Nichteheliche Lebensgemeinschaften erfüllen heutzutage dieselben Funktionen wie die Ehe; z.B.: Befriedigung emotionaler Bedürfnisse, Elternschaft etc.
- CLAT = „living apart together“ - Partnerschaften mit getrennte Haushalte. Meist sind äußere Umstände für das getrennte Wohnen verantwortlich (z.B.: Beruf/Ausbildung).
ABER: Beide haben sich zu Standardpassagen in Beziehungsbiographien entwickelt. - Dbinationale Partnerschaften – wo beide Partner unterschiedliche
Staatsbürgerschaften haben - EInterethnische Partnerbeziehungen – Partner kommen aus unterschiedlichen
kulturellen Herkunftsgruppen - Ftransnationale Beziehungen – Partner wohnen in verschiedenen Staaten
- GZunahme homosexueller Partnerschaften = Entkoppelung des normativen
Zusammenhangs von Familie und Heterosexualität - Htransnationale Beziehungen – Partner kommen aus unterschiedlichen
kulturellen Herkunftsgruppen - Ibinationale Partnerschaften – Partner wohnen in verschiedenen Staaten
- JKohabitationen oder Nichteheliche Lebensgemeinschaften immer seltener
8Familienplanung, –gründung und –gestaltung verändern sich; Kinderzahl hängt auch von sozialen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
Trends daher: (6)- AGeburt von Kindern verschiebt sich biographisch nach hinten; Paare möchten zunächst materielle, finanzielle, zeitliche und emotionale Voraussetzungen schaffen.
- BDadurch aber auch deutliche Zunahme der Reproduktionsmedizin; Familienplanung ist zunehmend eine Frage der Regulierung biologischer Vorgänge.
- CFragen der Realisierung einer Familie stellen sich v.a. bei homosexuellen Paaren = „Regenbogenfamilien“ - in Österreich dürfen sie momentan nur die Betreuung eines Pflegekindes übernehmen; nicht Adoption und nicht Reproduktionsmedizin.
- DVeränderungen in Eltern-Kind-Beziehung
- EScheidung
- FAber: Scheidung bedeutet heute nicht Auflösung der Familie, sondern Neuorganisation. Die häufigste Lebensform nach der Scheidung ist die (mütterliche) Einelternfamilie.
- GTrennung
- HVeränderungen in Eltern-Großeltern-Beziehung
- IFragen der Realisierung einer Familie stellen sich v.a. bei heterosexuellen Paaren im Vordergrund - in Österreich dürfen sie momentan nur die Betreuung eines Pflegekindes übernehmen; nicht Adoption und nicht Reproduktionsmedizin.
- JKeine Zunahme der Reproduktionsmedizin; Familienplanung ist
eine Frage der biologischer Vorgänge.
9Aktuelle Debatten und demographische Trends der Familienforschung:
- Familienrechtsreform, Betreuungsausbau, Geldleistungen
- Österreichischer Familienbericht
- Kein längsschnittlichen Primärerhebungen
- Kein Publikationsorgan für Familienforschung- AVerdadero
- BFalso
10Entwicklung der Frauenbewegung? (4)
- AZentrale Umbruchphasen bzw. Frauenbewegungen während der Aufklärung & der Französischen Revolution (18 Jh.)
- BIm Zuge der Industriellen Revolution (19. und 20. Jh.) setzte sich ein neuer Produktions- und Lebenszusammenhang durch
- CFrauenbewegung nach dem 2. WK
- DFazit: Gleich war allen Frauenbewegungen, Erklärungen für die Struktur der Geschlechterbeziehungen und –verhältnisse in der jeweiligen Gesellschaft zu finden. Ihr Anliegen war es Kritik an Macht- und Herrschaftsverhältnissen als Basis zur Veränderung gesellschaftlicher Ungleichheit zu entwickeln.
- EFrauenbewegung nach dem 1. WK
- FIm Zuge der Französischen Revolution (19. und 20. Jh.) setzte sich ein neuer Produktions- und Lebenszusammenhang durch
- GZentrale Umbruchphasen bzw. Frauenbewegungen während der Industriellen Revolution (18 Jh.)
11Frauenbewegung nach dem 2. WK: (4)
- AFrauen zunehmend erwerbstätig
- BZuweisung von Tätigkeiten aufgrund von Charaktereigenschaften wurde einer Kritik
unterzogen - CKernthemen mancher Konflikte sind geblieben - Frauen in manchen Bereichen
immer noch unterrepräsentiert (Wirtschaft, Technik, Politik usw.); weniger in
Führungspositionen. - DSoziale Ungleichheit der Frauen hat sich nicht aufgelöst
- ESoziale Ungleichheit der Frauen hat sich aufgelöst
- FFrauen abnehmend erwerbstätig
- GNebenthemen sind geblieben - Frauen in vielen Bereichen
nicht mehr unterrepräsentiert (Wirtschaft, Technik, Politik usw.); mehr in
Führungspositionen.
12Im Zuge der Industriellen Revolution (19. und 20. Jh.) setzte sich ein neuer Produktions- und Lebenszusammenhang durch: (6)
- AErwerbsarbeit löste sich von der Hausarbeit - Männer leisten produktive Arbeit, Frauen „reproduktive“ Arbeit.
- BFrauen wurden zunehmend ins Private verdrängt.
- CNatur verankerten Geschlechtsmerkmalen: Männer
sind aktiv, rational, erobernd; Frauen hingegen passiv, emotional und empfangend. - DFrauen eignen sich besser für Tätigkeiten im Haushalt und der
Kindererziehung. - EEs entstand ein neuer Männertypus: der Familienernährer und ein neuer Frauentypus:
die Nur-Hausfrau und damit ein neuer Familientypus: die Klein-Familie - Fbread winner-Modell: der Mann ist verantwortlich, ein ausreichendes Familieneinkommen zu sichern; Frauen sind allenfalls Zuverdiener und für den Haushalt, die Pflege der Beziehung zu ihrem Mann, die Erziehung der Kinder sowie für das Wohlergehen der gesamten Familie zuständig.
- Gbreast winner-Modell: die Frau ist verantwortlich, ein ausreichendes Familieneinkommen zu sichern; Männer sind allenfalls Zuverdiener und für den Haushalt, die Pflege der Beziehung zu ihrer Frau, die Erziehung der Kinder sowie für das Wohlergehen der gesamten Familie zuständig.
- HEs entstand ein neuer Frauentypus: die Familienernährerin und ein neuer Männertypus:
der Nur-Hausmann und damit ein neuer Familientypus: die Klein-Familie - IMänner wurden zunehmend ins Private verdrängt.
- JErwerbsarbeit löste sich von der Hausarbeit - Frauen leisten produktive Arbeit, Männer „reproduktive“ Arbeit.
13Zentrale Umbruchphasen bzw. Frauenbewegungen:
Während der Aufklärung & der Französischen Revolution (18 Jh.): (5)- AZentrale Figur: Olympe DE GOUGES
- BZentrale Figur: Olympe DI GOUGIS
- CZiel: rechtliche Freiheit für Frauen durchzusetzen
- DZiel: rechtliche Freiheit für Familien durchzusetzen
- EDe Gouges deckte die Widersprüche im (männlichen) Konzept vom Menschen auf,
welches sich im Zuge der französischen Revolution immer mehr durchsetze; dieses forderte zwar die Gleichheit & Freiheit aller Menschen, nicht aber die der Frauen. Frauen waren zu dieser Zeit keineswegs frei (hatten z.B.: kein Wahlrecht). Meinung der Revolutionäre: Frauen gehören ins Haus aber nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht in die Politik. - FDi Gougis deckte die Widersprüche im (männlichen) Konzept vom Menschen auf,
welches sich im Zuge der französischen Revolution immer mehr durchsetze; dieses forderte zwar die Gleichheit & Freiheit aller Menschen, nicht aber die der Frauen. Frauen waren zu dieser Zeit keineswegs frei (hatten z.B.: kein Wahlrecht). Meinung der Revolutionäre: Frauen gehören ins Haus aber nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht in die Politik. - GParadox der „natürlichen“ Ungleichheit in der naturrechtlichen Gleichheit entstand = Mann und Frau sind in ihrer „Natur“ unterschiedlich und daher können sie nicht gleich sein.
- HParadox der „natürlichen“ Gleichheit in der naturrechtlichen Ungleichheit entstand = Mann und Frau sind in ihrer „Natur“ gleich und daher können sie nicht ungleich sein.
- IFrauenrechtsbewegung wurde noch währen der Franz. Revolution niedergeschlagen; Olympe de Gouges durch die Guillotine getötet.
- JFrauenrechtsbewegung wurde noch währen der Franz. Revolution niedergeschlagen; Olympe di Gougis durch die Guillotine getötet.
143 ZENTRALE FORSCHUNGSANSÄTZE/PERSPEKTIVEN "GENDER": (3)
- AFrauenforschung
- BGeschlechtsverhältnisforschung
- CGender Studies
- DQueer Studies
- EFeminismus
- FMännerforschung
15Frauenforschung: (4)
- AZiel: Sichtbarmachung der Lebensrealitäten von Frauen als emanzipatorisches Projekt.
- BFrauenforscher forderten provokant „Lohn für Hausarbeit“ - Löste weitreichende Diskussion über den Status von Hausarbeit aus.
- CBester Weg um Gleichstellung zwischen den Geschlechtern herzustellen: ihre verstärkte Integration in Bildung und am Arbeitsmarkt.
- DFolge: Öffentliches Bewusstsein für Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wurde geschaffen.
- EZiel: Öffentliches Bewusstsein für Ungleichheit zwischen den Geschlechtern schaffen.
- FFolge: Sichtbarmachung der Lebensrealitäten von Familien als emanzipatorisches Projekt.
- GBester Weg um Gleichstellung zwischen den Geschlechtern herzustellen: Frauenquoten.
- HNicht kritisiert wurde die Vorstellung, Frauen seien aufgrund von Sozialisation und körperlicher Konstitution für bestimmte Berufe nicht geeignet.
16Geschlechtsverhältnisforschung: (4)
- AZiel: Untersuchung systematischer Relation zwischen den Genusgruppen in gesamtgesellschaftlicher und historischer Perspektive
- BFokus: Asymmetrie- und Machtverhältnisse
- CEntlohnung in Frauenberufen stehen in Zusammenhang mit der spezifischen Organisation geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung und der Hierarchisierung von
Erwerbs- und Reproduktionsarbeit. - DEs sollen gesellschaftstheoretische Konzepte entwickelt werden, mit denen das Geschlechterverhältnis als gesellschaftliche Struktur erfasst und erklärt werden kann.
- EEs sollen soziale Konzepte entwickelt werden, mit denen das Geschlechterverhältnis als soziale Struktur erfasst und erklärt werden kann.
- FFokus: Symmetrie- und Gemeinschaftsverhältnisse
17Gender Studies: (4)
- AZiel: Untersuchung der Beziehungen/Interaktionen zwischen Männern und Frauen in sozialen Institutionen (Familie, Betrieb, Medien und andere)
- B„doing gender while doing work“ - Fokus: Interkationsarbeit, die Männer und Frauen in beruflichen Settings leisten, um Geschlechtergrenzen in der Arbeitswelt aufzubauen; etwa in dem best. Tätigkeiten als genuin männlich oder weiblich konstruiert werden.
- Cdoing gender: ist somit eine Aktivität die nicht umgangen werden kann und jede
Interaktionssituation strukturiert ABER: heutzutage wird erforscht ob man das Geschlecht in einer Interaktionssituation nicht irrelevant machen kann. - DDamit haben ganze Berufe ihr Geschlecht gewechselt; aus dem Sekretär wurde die
Sekretärin, aus Frisör Frisörin usw. - EZiel: Untersuchung der Beziehungen/Interaktionen in Familien in sozialen Situationen (Wandern, Essen,... )
- F„doing gender while doing work“ - Fokus: Interkationsarbeit, die Männer und Frauen in beruflichen Settings leisten, um Geschlechtergrenzen in der Arbeitswelt abzubauen; etwa in dem best. Tätigkeiten als genuin männlich oder weiblich konstruiert werden.
- Gdoing gender: ist somit eine Aktivität die umgangen werden kann und jede
Interaktionssituation umstrukturiert ABER: heutzutage wird erforscht ob man das Geschlecht in einer Interaktionssituation irrelevant machen kann.
18Was bedeutet „Gender Mainstreaming“? (1)
- ABei allen Entscheidungen auf gesellschaftlichen Ebenen werden unterschiedliche Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt um Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.
- BBei allen Entscheidungen auf gesellschaftlichen Ebenen werden gleiche Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt um Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.
19Welche Begriffe sind korrekt ? (3)
- AINTERSEKTIONALITÄT: Verknüpfung von Geschlecht mit anderen sozial
bedeutsamen Kategorien der Ungleichheit - BDIVERSITYMANAGEMENT: Konzepte zur besseren Verbindung von Familie und Beruf
und zur Frauenförderung - CGENDER-KOMPETENZ: Beratungskompetenz, methodisches Know-how bezüglich
Recherche, Erhebung und Auswertung von Dokumenten, Daten und Wissen - DINTERSEKTIONALITÄT: Beratungskompetenz, methodisches Know-how bezüglich
Recherche, Erhebung und Auswertung von Dokumenten, Daten und Wissen - EGENDER-KOMPETENZ: Konzepte zur besseren Verbindung von Familie und Beruf
und zur Frauenförderung
- AINTERSEKTIONALITÄT: Verknüpfung von Geschlecht mit anderen sozial
20Anwendungsbezug Genderforschung / Gender-Fragen? (4)
- AVielzahl an Beratungsstellen für Frauen aufgebaut
- BRelevanz von Genderfragen in Planungsprozessen
- CKonzepte zur Verbindung Familie und Beruf
- DPolitisches Handeln (Experten, Gleichstellungstellen, internationale Organisationen)
- EWenige Beratungsstellen für Frauen aufgebaut
- FRelevanz von Familien in Planungsprozessen
- GKonzepte zur Verbindung Familie und Homosexualität
21Je reicher Gesellschaften sind, desto höher werden ihre Aufwendungen für Krankheiten; damit: steigende wirtschaftliche Aufmerksamkeit.
- AVerdadero
- BFalso
22Je ärmer Gesellschaften sind, desto höher werden ihre Aufwendungen für Krankheiten; damit: steigende wirtschaftliche Aufmerksamkeit für reiche Länder.
- AVerdadero
- BFalso
23Schulmedizinische Denkansätze werden heutzutage durch andere Denkansätze ergänzt; v.a. alternative bzw. konkurrierende Positionen wie Homöopathie oder Akupunktur.
Hat bei Krankenversorgung zu einem komplexeren Verständnis von Gesundheit und Krankheit geführt und v.a. zur (Weiter-) Entwicklung von Interventionen in Richtung von Prävention, Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung.- AVerdadero
- BFalso
243 GESUNDHEITSREVOLUTIONEN: (3)
- A1. Revolution (19. Jh.:)
- B2. Revolution (20. Jh.:)
- C3. Revolution (21. Jh.)
- D2. Revolution (19. Jh.:):
- E1. Revolution (18. Jh.:)
- F3. Revolution (20. Jh.)
25"Gesundheit und Medizin": Drei zentrale Forschungsbereiche werden unterschieden? (3)
- AGesellschaftliche Determinanten & gesundheitliche Ungleichheit
- BSoziologie der Krankenversorgung („Medizinsoziologie“)
- CSoziologie der Gesundheit, Gesundheitsförderung und
Gesundheitsgesellschaft - DPsychologie der Krankenversorgung („Medizinpsychologie“)
- ESoziale Determinanten & gesundheitliche Gleichheit
- FSoziologie der Medizin
26Trotz kontinuierlichem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung, besteht in hoch entwickelten Gesellschaften nach wie vor ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialer Lage: wer weniger gebildet ist, weniger Vermögen und Einkommen hat oder eine niedrigere berufliche Position einnimmt, stirbt nicht nur früher, sondern leidet auch häufiger und länger an gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
- AVerdadero
- BFalso
27Gesundheitsdeterminanten: (3)
- AArt und das Ausmaß von gesundheitlichen Belastungen (physisch & psychisch) und den verfügbaren Ressourcen um diese auszugleichen
- BVerhaltensweisen (Ernährung, Bewegung)
- CGesundheitliche Versorgung (Zugang zu & Qualität); dadurch entsteht gesundheitliche
Ungleichheit. - DGesundheitliche Versorgung (Zugang zu & Quantität); dadurch entsteht gesundheitliche
Gleichheit. - EVererbung (genetisch)
- FArt und das Ausmaß von sozialen Belastungen (physisch & psychisch) und den verfügbaren Ressourcen um diese anzukurbeln
28Theoretische Erklärungsmodelle der Gesundheitsdeterminanten?! (2)
- AANFORDERUNGS-KONTROLLMODELL: Umfang + Intensität von Stresserfahrung
hängt vom Zusammentreffen von hoher Arbeitsbelastung und geringen Entscheidungsspielräumen ab; diese Konstellation ist für niedrige Statusgruppen charakteristisch - BMODELL „SOZIALER GRATIFIKATIONSKRISEN“: dauerhaft ungünstiges Verhältnis von hoher Verausgabung und fehlender angemessener Belohnung (Bezahlung, Anerkennung, Aufstieg).
- CMODELL „SOZIALER GRATIFIKATIONSKRISEN“: Umfang + Intensität von Stresserfahrung
hängt vom Zusammentreffen von hoher Arbeitsbelastung und geringen Entscheidungsspielräumen ab; diese Konstellation ist für niedrige Statusgruppen charakteristisch - DANFORDERUNGS-KONTROLLMODELL: dauerhaft ungünstiges Verhältnis von hoher Verausgabung und fehlender angemessener Belohnung (Bezahlung, Anerkennung, Aufstieg).
- AANFORDERUNGS-KONTROLLMODELL: Umfang + Intensität von Stresserfahrung
29Was bedeutet „Empowerment“ ? (1)
- AMitglieder der Gruppen werden in ihren persönlichen Gesundheitsentscheidungen gestärkt & durch Gruppen wird kollektiv auf die Gestaltung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitspolitik Einfluss genommen.
- BMitglieder der Gruppen werden in von ihren persönlichen Gesundheitsentscheidungen befreit & durch Gruppen wird kollektiv auf die Gestaltung der Gesundheitsversorgung und der Gesundheitspolitik Einfluss genommen ohne Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse.
30Soziologie der Gesundheit, Gesundheitsförderung und
Gesundheitsgesellschaft - Wichtige Organisationen/Institutionen? (3)- ALudwig-Boltzmann-Institut Health Promotion Research
- BInstitut für höhere Studien
- CEuropäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung
- DAmerikanisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung
- EInstitut für mittlere Studien
- FFrankfurter Schule
- GBerliner Institut der Sozialforschung
31Historische Entwicklung der Kunstsoziologie:
- Zwischen den 1920er – 60er Jahren entstanden die wesentlichsten, bis heute rezipierten kunstsoziologischen Ansätzen im deutschsprachigen Raum.- AVerdadero
- BFalso
32Historische Entwicklung der Kunstsoziologie:
- Zwischen den 1940er – 90er Jahren entstanden die wesentlichsten, bis heute rezipierten kunstsoziologischen Ansätzen im deutschsprachigen Raum.- AVerdadero
- BFalso
33Welche 2 Positionen standen sich bei der Entwicklung der Kunstsoziologie gegenüber: (2)
- AGESELLSCHAFTSKRITISCH, MARXISTISCH AUSGERICHTETE ANSÄTZE – Kritische Theorie; Frankfurter Schule: Theodor W. ADORNO & Walter BENJAMIN
- BPOSITIVISTISCH, EMPIRISCH AUSGERICHTETE STUDIEN - Paul F. LAZARSFELD & Alphons SILBERMANN
- CPOSITIVISTISCH, EMPIRISCH AUSGERICHTETE ANSÄTZE – Kritische Theorie; Frankfurter Schule: Theodor W. ADORNO & Walter BENJAMIN
- DSOZIOLOGISCH, EMPIRISCH AUSGERICHTETE STUDIEN - Émile DURKHEIM & August COMTE
34Faktoren, die Kunstbereich beeinflussen? (6)
- ARechtliche Rahmenbedingungen
- BWandel der Technologie
- CIndustriestruktur
- DOrganisationsstruktur
- EInstitutionalisierte Berufsrollen
- FNachfrage- und Marketingkonzepte
- GAngebot- und Nachfragekonzepte
- HFamilienstruktur
- IGesellschaftsstruktur
- JSoziale Rahmenbedingungen
35Cultural Studies: (4)
- AEs geht um ganzheitliche Analyse der Lebensweisen von Gruppen (Subkulturen) oder Klassen (Stammkulturen), wobei ästhetisch relevante Phänomene zum zentralen Gegenstand der Analyse werden.
- BÜber künstlerisch-ästhetische Phänomene verständigen sich Individuen darüber, ob sie zusammengehören oder nicht, ob sie die „gleiche Sprache“ sprechen, den selben (Lebens-)Stil haben.
- CCultural Studies verknüpfen damit marxistische Konzepte mit solchen des Strukturalismus
- DSie entwickeln allerdings keine geschlossene große Theorie; es handelt sich vielmehr um eine Summe vieler Detailstudien, bei denen v.a. eine Tatsache hervorgehoben wird: Kunst wird als eine von vielen Möglichkeiten angesehen, sich symbolisch- expressiv zu artikulieren.
- EÜber künstlerisch-ästhetische Phänomene verständigen sich Gesellschaften darüber, ob sie zusammengehören oder nicht, ob sie die „gleiche Sprache“ sprechen, den selben (Lebens-)Stil haben.
- FCultural Studies verknüpfen damit soziale Konzepte mit solchen des Funktionsstrukturalismus
- Gzunehmende Entbindung der Populärkultur
- HCultural Studies verknüpft physiologische Wahrnehmung mit psychologischen Gefühlen
36Ab 1980er Jahre: Systemtheoretischer Ansatz von Niklas LUHMANN
• identifiziert die Selbstreferenzialität als wesentliches Element; Kunst ist ein abgeschottetes Teilsystem der Gesellschaft, in dem sämtliche Kommunikation auf sich selbst bzw. die eigene Geschichte bezogen ist.- AVerdadero
- BFalso
37Kunst ist in zweifacher Hinsicht formbestimmt: (2)
- Ahistorisch formbestimmt: nicht nur die Kunst ändert sich, sondern das, was als Kunst gilt;
man darf auf keinen Fall von einem ungebrochenen Kunstverständnis ausgehen; auch heute ist der Begriff „Kunst“ noch stark umstritten. - Bsozial formbestimmt: was in einer gegebenen Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt als Kunst angesehen wird, ist das Ergebnis von Auseinandersetzungen konkurrierender Gruppen (von Schichten, Klassen, Teilkulturen etc.)
- Cgesellschaftlich formbestimmt: was in einer gegebenen Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt als Kunst angesehen wird, ist das Ergebnis von Auseinandersetzungen konkurrierender Gruppen (von Schichten, Klassen, Teilkulturen etc.)
- Dpsychologisch formbestimmt: nicht nur die Kunst ändert sich, sondern das, was als Kunst gilt;
man darf auf keinen Fall von einem ungebrochenen Kunstverständnis ausgehen; auch heute ist der Begriff „Kunst“ noch stark umstritten.
- Ahistorisch formbestimmt: nicht nur die Kunst ändert sich, sondern das, was als Kunst gilt;
38Kunstsoziologie beschäftigt sich mit jenen Phänomenen, die in einer gegebenen Gesellschaft zu einem gegebenen Zeitpunkt von bestimmten Gruppierungen dieser Gesellschaft als Kunst bezeichnet wird, und damit, warum dies so ist und – wenn Änderungen zu konstatieren sind – warum diese stattfinden.
- AVerdadero
- BFalso
39Zentrale Elemente (Bezugspunkte) kunstsoziologische Analysen: (4)
- AGegenstandsbereich: Akteure, Phänomene, Beziehungen, Kommunikation
- BSphären: Entstehungs- Vermittlungs- und Aneignungszusammenhang
- CDimensionen: Religion, Politik, Recht, Ökonomie, Technik
- DStruktur des künstlerischen Feldes: Beziehungsgefüge der Akteure und
Institutionen -Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft: Auswirkungen, Rückwirkungen - EDimensionen: Akteure, Phänomene, Beziehungen, Kommunikation
- FGegenstandsbereich: Entstehungs- Vermittlungs- und Aneignungszusammenhang
- GSphären: Religion, Politik, Recht, Ökonomie, Technik
40Zentrale Erkenntnisinteressen der Kunstsoziologie? (3)
- AStruktur des künstlerischen Feldes ist in Abhängigkeit von gesamtgesell.
Rahmenbedingungen und deren Veränderung zu stellen - BBeziehung zwischen Kunst und Gesellschaft besteht in der Auswirkung des künstlerischen Feldes auf Gesellschaft
- CGesellschaftliche Funktion von künstlerisch-ästhetischen Phänomenen werden rezipiert, d.h. sie werden wahrgenommen, nachgefragt, konsumiert, bewertet, zum Zweck der Selbstdarstellung benutzt.
- DBeziehung zwischen Kunst und Soziologie besteht in der Auswirkung des künstlerischen Feldes auf Gemeinschaft
- Ewas in einer gegebenen Gesellschaft zu einem bestimmten historischen Zeitpunkt als Kunst angesehen wird, ist das Ergebnis von Aussprachen gleichen Gruppen (von Schichten, Klassen, Teilkulturen etc.)
- AStruktur des künstlerischen Feldes ist in Abhängigkeit von gesamtgesell.
Información
- Descripción
- Kapitel 6. Entwicklung und globale Ungleichheiten, Kapitel 7. Familien, Kapitel 8. Gender, Kapitel 9. Gesundheit und Medizin und Kapitel 10. Kunst
- Autor
- stelly Welly
- Idioma
- Deutsch
- Visitas
- 2.119
- Etiquetas
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