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4. Genetik: 4.5 Gentechnik

Sascha Müller Biologie Abitur Alemán 63 fichas

4. Genetik: 4.5 Gentechnik

Fichas del conjunto (63)

  1. 1Gentechnik Werkzeuge der Gentechnik (keine Frage, Titel)Titel
  2. 2Was versteht man unter Gentechnik und welche Bedingungen werden vorausgesetzt?- Gentechnik ist die Neukombination von DNA.
    - Die Neukombination setzt voraus:
    a) Sequenzanalyse: Kenntnisse der AusgangsDNA
    b) Restriktionsenzyme: Schneide-werkzeuge
    c) Vektoren: Transport der Fremdgene
  3. 3Welches sind die zentralen Werkzeuge der Gentechnik?Die zentralen Werkzeuge der Gentechnik sind die Restriktionsenzyme.
  4. 4Welches sind die Grundoperationen eines jeden gentechnischen Experiments?- Isolation der DNA (z.B. Stück menschliche DNA und ein bakterielles Plasmid)
    - Rekombination (Einbau der menschlichen DNA in das Plasmid)
    - Gentransfer (das Plasmid wird zusammen mit der menschlichen DNA in ein Bakterium übertragen)
    - Selektion (Überprüfung, ob Bakterium das Plasmid aufgenommen hat)
    - Zellvermehrung.
  5. 5Was heisst Restriktion?Unterbindung
  6. 6Nenne die vier wesentlichen Merkmale der Restriktionsenzyme.1. spalten DNA-Doppelstrang
    2. sind hochspezifisch
    3. schneiden DNA-Strang glatt oder versetzt durch
    4. Schneiden nur DNA, die nicht über Methylgruppen (-CH3) geschützt ist.
  7. 7Was heisst genau, die Restriktionsenzyme spalten den DNA-Strang?- Endonucleasen: Sie spalten den DNA-Strang im Inneren.
    - sie wirken wie biochemische Scheren.
  8. 8Was heisst, die Restriktionsenzyme sind hochspezifisch?- Das heisst, dass sie nur an bestimmten Stellen schneiden
    .
    - Die Erkennungssequenz ist in sich spiegelbildlich (Palindrom).
  9. 9Erkläre das Palindrom.In der Erkennungssequenz entspricht die Basenfolge des einen DNA-Stranges der Sequenz des komplementären Strangs in umgekehrter Richtung.
  10. 10Welche Funktion haben Ligasen?- Restriktionsenzyme können sticky ends erzeugen, die sich über schwache Wasserstoffbrücken verbinden.
    - Ligasen verknüpfen sticky ends durch eine stabile Elektronenpaarbindung.
  11. 11Methoden des Gentransfers (Zwischentitel, keine Frage)Zwischentitel
  12. 12Welche Funktion haben Vektoren?Mit Vektoren erfolgt der Transfer von Fremd-DNA in einen Organismus.
  13. 13Wie werden Vektoren ihrer Funktion nach auch genannt?- Gen-Fähren
    - Gen-Taxis
  14. 14Wie läuft der Prozess des Gentransfers ab?- Plasmide sind häufig benutzte Vektoren.
    - Fremd-DNA und Plasmid werden mit gleichem Restriktionsenzym behandelt.
    - durch zufällige Paarungen zwischen klebrigen Enden verschiedener DNA-Fragmente entsteht das rekombinate Plasmid.
    - Zugabe Enzym Ligase führt zu fester Verknüpfung beider Abschnitte.
    - Anschliessend Transformation der Plasmide in die Bakterien.
  15. 15Was ist das Ergebnis des Gentransfers?- Nicht alle Plasmide enthalten das Fremd-Gen, d.h. es gibt
    - Plasmide mit Fremdgen
    - Plasmide ohne Fremdgen
  16. 16Was ist die Funktion der Selektion?- Selektion überprüft, ob Fremd-Gen aufgenommen worden ist.
  17. 17Beschreibe die Selektion?- Es ist erforderlich, dass auf den Vektoren zwei verschiedene Marker-Gene liegen.
    - Einbau der Fremd-DNA durchtrennt ein Markergen (=nicht mehr synthetisierbar).
    - Bakterium ohne Fremd-Gen gegen beide Antibiotika resistent, Bakterium MIT Fremdgegen nur eine Restistenz.
  18. 18Wie wird Fremd-Gen bei der Selektion identifiziert?- Es werden Plasmide benutzt, die Restistenzgene für die Antibiotika Ampicillin und Tetracyclin enthalten.
    - Fremd-Gen führt zum Verlust der Ampicillinresistenz.
    - Bakterien auf Nährboden mit Tetracyclin --> es wachsen nur Bakterienkolonien mit Plasmid.
    - Übertragung gleiches Kolonienmuster mit Samtstempel auf Nährboden Ampicillin --> Bakterien mit zerstörtem Ampicillin-Gen können hier nicht wachsen.
    - Vergleich der Koloniemuster = Identifizierung des Fremd-Gen.
  19. 19Was versteht man unter Gen-Klonierung?Unter der Gen-Klonierung versteht man, das zahlreiche Kopieren eines Fremd-Gens nach der Identifikation.
  20. 20Welche drei Methoden kommen zum Zug, wenn der Einsatz von Vektoren nicht möglich ist?- Lipofektion
    - Biolistik
    - Mikroinjektion
  21. 21Beschreibe die Lipofektion.- es werden kugelige Moleküle mit Lipiddoppelschicht (Liposomen) erzeugt, in die man DNA einbringt.
    - verschmelzen Liposomen anschliessend mit der Zellmembran der Empfängerzelle, gelangt DNA in die Zelle.
  22. 22Beschreibe die Biolistik.Mit DNA beschichtete Metallkügelchen werden mit einer DNA-Kanone in die Empfängerzelle geschossen.
  23. 23Beschreibe die Mikroinjektion.- Mit sehr feiner Kanüle werden die Zellmembran und die Kernhülle durchstochen.
    - Fremd-DNA wird so direkt in den Zellkern injiziert.
  24. 24IDENTIFIZIERUNG VON GENEN (Zwischentitel, keine Frage)Zwischentitel
  25. 25Was wird für die Identifizierung von Genen verwendet?Gen-Sonden.
  26. 26Was sind Gensonden?Gensonden sind einsträngige DNA-Abschnitte mit bekannter Basensequenz, die radioaktiv markiert wurden.
  27. 27Beschreibe den Prozess der Identifizierung der Gene.- Als Sonden werden weitgehend DNA-Abschnitte verwendet, die komplementär zum gesuchten Gen sind.
    - Einsträngige DNA hybridisieren zum Doppelstrang, indem eine Membran auf die Phagen-Plaques gelegt und die Phagenhülle durch Enzym abgebaut wird. Nach Hitzebehandlung liegt DNA einzelsträngig vor und kann nun mit Sonde hybridisieren.
  28. 28Wie lässt sich nachweisen, dass Einzelstrang mit Sonde hybridisiert hat?- durch Autoradiografie. Röntgenfilm zeigt die gebundenen, radioaktiven Gensonden über eine Schwärzung des Films.
  29. 29VERVIELFÄLTIGUNG VON DNA: PCR (Zwischentitel, keine Frage)Zwischentitel
  30. 30Wie lassen sich auch kleinste DNA-Proben vervielfältigen?- druch Polymerasekettenreaktion = PCR = polymerase chain reaction.
  31. 31Was wird für die Polymerasekettenreaktion benötigt?- die zu vervielfältigende DNA
    - die vier DNA-Nucleoide
    - zwei Primer mit definierter DNA-Sequenz
    - die TAQ-POLYMERASE (=spezielle DNA-Polymerase, die auch Erhitzung über 94° unbeschadet übersteht.
  32. 32Nach welchem Prinzip verläuft die PCR-Methode ab?- nach dem Prizip der DNA-Replikation.
    - die PCR-Methode besteht aus Zyklen sich wiederholender Schritte.
  33. 33Benenne die drei Schritte der PCR-Methode1. Denaturierung
    2. Hybridisierung
    3. Polymerisation
  34. 34Was geschieht bei der Denaturierung?Erwärmung auf 94° trennt DNA-Doppelhelix; schnelle Abkühlung auf 64° verhindert, dass sich die Einzelstränge erneut zur Doppelhelix zusammenlagern.
  35. 35Was geschieht bei der Hybridisierung?An den beiden DNA-Strängen lagern sich zwei zuvor synthetisierte DNA-Primer an.
  36. 36Was geschieht bei der Polymerisation?Beim Temperaturoptimum der Taq-Polymerase (72° C) erfolgt nun die DNA-Synthese.
  37. 37Wie werden die Zyklen wiederholt?- neuerliche Erwärmung bricht Replikation ab.
    - DNA-Stränge liegen dann wieder als Einzelstränge vor und Zyklus wiederholt sich.
    - nach 20 Zyklen erhält man so über eine Million DNA-Kopien.
  38. 38Schematische Darstellung PCR-Methode.Schematische Darstellung PCR-Methode.
  39. 39DNA-SEQUENZIERUNG (keine Frage, Zwischentitel)Zwischentitel
  40. 40Was versteht man unter der DNA-Sequenzierung?Ist eine Methode zur Bestimmung von Basenfolgen der DNA.
  41. 41Wie kann die Basensequenz einer DNA-Probe ermittelt werden?Es gibt verschiedene Methoden, die wichtigste ist die Kettenabbruchmethode nach Sanger.
  42. 42Was wird für die Kettenabbruchmethode benötigt?- die zu bestimmende DNA als Einzelstrang
    - eine DNA-Polymerase
    - radioaktiv markierte Primer
    - die vier Desoxynucleoid-Triphosphate (dATP, dTTP, dGTP, dCTP)
    - vier verschiedene Abbruchnucleoide.
  43. 43Was sind Abbruchnucleoide?- chemisch modifizierte Nucleoide (Didesoxyribonucleotide, oder kurz: dd-Nucleotide)
    - nach deren Einbau können sie keine weiteren Nucleotide mehr binden.
  44. 44Beschreibe die Sequenzierung. (Teil 1/3)- zu untersuchende DNA liegt als Einzelstrang (denaturiert) vor.
    - Anlagerung eines radiokativen Primers.
    - An dieser markierten Stelle: DNA-Polymerase = Komplementärstrang wird synthetisiert.
  45. 45Beschreibe die Sequenzierung. (Teil 2/3)- Synthese in Gefäss, in dem neben Desoxynucleotid-Triphosphaten (dATP, DTTP, dCTP, dGTP) noch Didesoxynucleotid-Triphosphate (ddATP, DDTTP, ddCTP, ddGTP) vorliegen.
    - Diesen Didesoxynucleotiden fehlt am dritten Kohlenstoffatom des Zuckers die Hydroxygruppe.
    - Das Fehlen der Hydroxygruppe führt zum Abbruch der Synthese.
  46. 46Beschreibe die Sequenzierung. (Teil 2/3)- Nun werden dNTPS fortlaufend eingebaut, bis sich zufällig ein ddNTP anlagert.
    - Diese Anlagerung führt zum Kettenabbrauch.
    - Anschliessen müssen DNA-Fragmente wieder denaturiert werden.
    Durch die Gelelektrophorese werden die Fragmente ihrer Grösse nach getrennt. Das ermöglicht das Ablesen der DNA-Sequenz.
  47. 47Wie lassen sich die verschiedenen Fragmente identifizieren?- Durch radioaktive Primer
    - Ablesen im Autoradiogramm (schwarze Balken)
  48. 48GENETISCHER FINGERABDRUCK (keine Frage, Zwischentitel)Zwischentitel
  49. 49Was ist der genetische Fingerabdruck?- DNA-Profil eines Individuums.
    - Ist ein molekulargenetisches Verfahren.
  50. 50Welche zwei Methoden gibt es bei der Analyse des genetischen Fingerabdrucks?- RFLP-Methode
    - STR- Methode
  51. 51Beschreibe die RFLP-Methode (Restriktions-Fragment-Längen-Polymorphismus).- Bei dieser Methode wird die Tatsache genutzt, dass Menschen sich auch im nicht-codierten Bereich der DNA unterscheiden = erhebliche Sequenzunterschiede (Polymorphismen).
    - DNA wird mit gleichem Restriktionsenzym getrennt.
    - Fragmente werden durch Glelektrophorese getrennt und autoradiografisch sichtbar gemacht.
    - Bandenmuster charakteristisch für Individuum.
  52. 52Beschreibe die STR-Methode (wird heute ausschliesslich für die Ermittlung des genetischen Fingerabdrucks angewendet).- ein einziger DNA-Strang reicht.
    - Vom Enzym Proteinase werden Zellmembran sowie Zellkern aufgelost.
    - Freigesetzte DNA wird mithilfe PCR vervielfältigt und durch Gelelektrophorese getrennt.
  53. 53Auf was stützt sich die STR-Methode ab?- auf die Tatsache, dass im nicht-codierten Bereich, sich bestimmte Sequenzen tamdemartig wiederholen.
  54. 54Wie nennt man diese repetitiven Sequenzen und wieviele Basenpaare haben sie?- die repetitiven Sequenzen nennt man "short tandem repeats (STR)".
    - sie haben zwei bis sieben Bassenpaare.
  55. 55Was zeichnet STR's aus?- haben eine hohe Mutationsrate
    - unterliegen nicht der Selektion.
    - die Anzahl der Wiederholungen variiert von Individuum zu Induviduum.
  56. 56Wieviele Loci (=Orte) bzw. DNA-Abschnitte werden für die Analyse benötigt.- 8 bis 15 DNA-Abschnitte werden benötigt.
  57. 57Welche Art von Basenpaaren gibt es neben den STR auch noch?- VNTR = variable number tandem repeats mit 10 bis 150 Basenpaaren.
    - pro Memoria: STR (short tandem repeats mit 2 - 7 Basenpaaren).
  58. 58TRANSGENE TIERE UND PFLANZEN (keine Frage,Zwischentitel)Zwischentitel
  59. 59Was sind transgene Tiere?- transgene Lebewesen, deren Genom durch Fremd-DNA verändert wurde.
  60. 60Was ist das Ziel roter Gentechnik?- erzeugen von Tieren mit Resistenz gegenüber Krankheitserregern.
    - erzeugen von Tieren mit höherer Produktivität.
  61. 61Was versteht man unter "gene pharming"?Herstellung von Medikamenten bzw. pharmazeutischen Produkten mittels roter Gentechnik.
  62. 62Was ist das Ziel grüner Gentechnik?- verbesserte Eigenschaften von Nutzplanzen.
  63. 63Wie erfolgt der Gentransfer bei den Planzen.- Einsatz des Agrobacterium tumefaciens.
    - Dieses erzeugt bei Pflanzen Tumore.
    - Resistenzgen wird dann in Pflanzen eingebaut und Pflanze mit Bakterium infisziert.

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Descripción
Abitur (4. Genetik) Biologie Fichas sobre 4. Genetik: 4.5 Gentechnik, creado por Sascha Müller el 06/09/2017.
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Sascha Müller
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