Fichas
Definitionen Mikroökonomie
Fichas del conjunto (93)
- 1ÖkonomikIst die Wissenschaft vom Einsatz knapper Mittel zur Verfolgung konkurrierender Ziele, vom ständigen Abwägen zwischen Alternativen
- 2Knappheitist eine Situation, in der von einer Sache weniger vorhanden ist als (zum Preis von Null) gewünscht
- 3GutMittel zur Bedürfnisbefriedigung
- 4Tradeoffs(Austauschbeziehungen/Kompromiss) -> Grundlegend für die gesamte Ökonomik
(Beispiel: Je mehr Arbeit desto mehr Geld aber desto weniger Zeit Geld auszugeben) - 5Was ist ein Markt?Märkte sind ein dezentraler Koordinationsmechanismus, der Angebot und Nachfrage über den Preis koordiniert
- 6EffizienzEine Situation, in der es unmöglich ist, durch eine Reallokation der Ressourcen eine einzelne Person besser zu stellen ohne dabei andere Personen schlechter zu stellen, ist effizient.
- 7OligopoleWettberwerber können den Preis und andere Wettbewerbsparameter strategisch beeinflussen (=strategische Interpendenz)
- 8KartelleGruppen von Anbietern/Produzenten treffen Absprachen bezüglich verschiedener Marktparameter (vor allem Preis und Menge)
- 9Monopolnur ein Anbieter
- 10Monopsonnur ein Nachfrager
- 11KonsumentensouveränitätWettbewerbliche Märkte orientieren sich an den Bedürfnissen der Konsumenten
- 12homogene Märktegewöhnlich ein einziger Preis (z.B. Gold)
- 13heterogene Märkteunterschiedliche Preise für gleiche oder ähnliche Produkte (Preis- und Produktdifferenzierung)
- 14AngebotskurveBeziehung zwischen der Menge eines Gutes, die von den Produzenten zum Verkauf angeboten wird, und dessen Marktpreis
- 15Endogene VariableÄnderung der Preises verursacht Änderung der angebotenen Menge - Bewegung entlang der Angebotskurve
(Bewegung entlang der Kurve) - 16Exogene VariableÄnderung der Kosten der Arbeit (C), des Kapitals (K), der Technologie (T) und der Rohstoffe (R) bestimmen die Lage der gesamten Angebotskurve - bei Änderung Verschiebung der gesamten Kurve
(Verschiebung der Lage der Kurve) - 17Nachfragekurve -bestimmende VariablenBeziehung zwischen der Menge eines Gutes, die Konsumenten kaufen wollen, und dessen Marktpreis
-Einkommen
-Präferenzen der Konsumenten
-Anzahl Nachfrager
-Erwartungen (Einkommen, Angebot)
-Angebot und Preis verwandter Güter - 18Komparativer VorteilBesagt, dass ein Handel immer dann lohnenswert ist, wenn die zwei Vertragsparteien unterschiedliche Kostenstrukturen haben. Jede Vertragspartei sollte sich dann auf die Produktion desjenigen Gutes konzentrieren, welches es relativ zum anderen Vertragspartner günstiger produzieren kann.
- 19MarktmechanismusTendenz von Angebot und Nachfrage sich auszugleichen, so dass Überschuss weder beim Angebot noch bei Nachfrage entsteht
- 20MarktgleichgewichtSchnittpunkt zwischen Angebots- und Nachfragemenge
- 21ElastizitätenBeschreibung, wie Angebot und Nachfrage prozentual auf die Änderung verschiedener Variablen reagieren, z.B. Änderung des Preises, Einkommens...
- 22Preiselastizität der NachfrageEmpfindlichkeit der nachgefragten Menge in Abhängigkeit von Preisänderung
Ableitung (Q/P) * (Px/Qx)
E=1 proportionale Änderung
E <1 unterproportionale Änderung
E>1 überproportionale Änderung - 23EinkommenselastizitätMessung der prozentualen Änderung der Nachfrage als Folge einer Erhöhung des Einkommens um 1 Prozent
Delta (Qdx/y) * y/Qdx - 24KreuzpreiselastizitätMessung der prozentualen Änderung der nachgefragten Menge eines Gutes als Folge der Änderung des Preises eines anderen Gutes um 1 Prozent
Delta (Qdy/Px) * Px/Qdy - 25KomplementärprodukteAutos und Reifen (Kreuzpreiselastizität negativ)
- 26SubstituteButter und Margarine (Kreuzpreiselastizität positiv)
- 27Punktelastizität der NachfragePreiselastizität der Nachfrage an einem bestimmten Punkt auf der Nachfragekurve
- 28Preiselastizität des AngebotsMessung der prozentualen Änderung der angebotenen Menge als Folge einer Preiserhöhung um 1 Prozent
(Maßstäbe für Produktionsflexibilität) - 29lanfristige Elastizitätsehr elastisch
- die langfristige Änderung von Gleichgewichtspreis und -menge aufgrund eines Angebotsschocks sind geringer als die kurz- und mittelfristigen Änderungen - 30Konsumentenpräferenzenbestimmen darüber, welcher Warenkorb konsumiert wird
- 31Vollständige KonsumentenpräferenzDie Konsumenten können alle Warenkörbe bewerten und miteinander vergleichen (vollständiges Wissen unserer Warenkörbe)
- 32Transitivität (Konsumentenpräferenz)logische, widerspruchsfreie Annahme
- 33Nicht-Sättigung (Konsumentenpräferenz)mehr ist besser als weniger (sehr unrealistisch)
- 34Güterbündel/WarenkörbeZusammenstellung bestimmter Mengen eines oder mehrerer Güter
-strikte Präferenz (x>y)
-schwache Präferenz
-indifferenz (x=y) - 35Indifferenzkurvestellen sämtliche Kombinationen von Güterbündeln dar, die einer Person das gleiche Bedürfnisbefriedigungsniveau bieten
- 36IndifferenzkurvenscharMenge von indifferenzlurven, die die Präferenzen einer Person für alle Kombinationen der Güter beschreibt
- 37Die Grenzrate der Substitution (GRS)quantifiziert die Menge eines Gutes, die ein Konsument auszugeben bereit ist, um eine größere Menge eines anderen Gutes zu erhalten
(-Delta y/x)
- ist also das Negative der Steigung der Indifferenzkurve - 38perfekte/vollkommene Substituteder Konsument ist bereit ein Gut gegen das andere Gut in einem konstanten Verhältnis zu tauschen (2 Tassen Kaffee gegen 3 Gläser Cola)
- 39perfekte/vollkommene KomplementeDer Konsument konsumiert immer in einem konstanten Verhältnis zwei Güter gleichzeitig (Tasse Kaffee mit 1 Portion Milch)
- 40NutzenNumerischer Wert für die einem Konsumenten aus einem bestimmten Güterbündel erwachsende Befriedigung
-entspricht dem Befriedigungsniveau einer Indifferenzkurve
-nicht quantifizierbar ; alles Vorstellung - 41Nutzenfunktion=Konsumentenverhalten
Funktion, die jedem Güterbündel x einen Nutzen U(x) zuordnet - 42Ordinale Nutzenfunktionordnet die Warenkörbe in der Reichenfolge vom am stärksten zum am wenigsten bevorzugten Warenkorb
-kein Bedürfnisbefriedigungsgrad sondern Ordnungsrang
-sagt nicht wie viel A B überliegt - 43Kardinale NutzenfunktionNutzenfunktion, die beschreibt, um wie viel ein Warenkorb einem anderen Warenkorb vorgezogen wird
-gibt exakten Nutzenwert wider
-rechnet Differenz von Güterbündel A und B
-Problem: Messbarkeit von Nutzen ! - 44Budgetbegrenzungsind Beschränkungen, mit denen die Konsumenten infolge ihrer begrenzten Einkommen konfrontiert werden
- 45Budgetmengeist die Menge aller Güterbündel, die sich ein Konsument leisten kann
- 46Budgetgeradegibt alle Kombinationen von zwei Gütern an, bei denen die ausgegebene Gesamtsumme gleich dem Einkommen ist
PxX + PyY = I - 47Warum ist ein Punkt unter der Linie der Budgetbeschränkung nicht effizient?Pareto-Kriterium : es gibt keine Möglichkeit jemanden besser zu stellen ohne jemanden schlechter zu stellen
- 48Funktion der BudgetbeschränkungY= I/Py - Px/Py
- 49Auswirkung der Budgetbeschränkung durch Veränderung des EinkommensEine Änderung des Einkommens (bei konstant gehaltenen Preisen) führt dazu, dass sich die Budgetgerade parallel zu ursprünglichen Geraden verschiebt
- 50Auswirkung der Budgetbeschränkung durch Veränderung des PreisesDie Änderung des Preises eines Gutes (bei unveränderten Einkommen) führt zur Dehnung der Budgetgerade in einem Achsenabschnitt
- 51HaushaltsoptimumDie Konsumenten wählen eine Kombination von Gütern, um die Befriedigung zu maxmimieren, die sich mit dem von ihnen zur Verfügung stehenden begrenzten Einkommen erzielen können
- 522 Bedingungen zur Maximierung der Konsumentenbefriedigung1. Er muss sich auf der Budgetgerade befinden
2. Er muss dem Konsumenten die am stärksten präferierte Kombination von Gütern und Dienstleistungen bieten - 53Steigung der Indifferenzkurve-DeltaY/DeltaX
- 54Steigung der BudgetgeradeGRT= Pf/Pc
- 55NutzenmaximierungNutzenmaximierung dann, wenn die Grenzrate der Substitution gleich dem Verhältnis der Preise ist:
Pf/Pc = GRS - 56Grenznutzen (margility utility; MU)= die aus dem Konsum einer zusätzlichen Einheit eines Gutes erwachsende zusätzliche Befriedigung
- 571. Gossensche GesetzDa eine immer größere Menge eines Gutes konsumiert wird, bringt der Konsum zusätzlicher Menge einen immer geringeren Zuwachs des Nutzens mit sich
- 582. Gossensche GesetzGesetz vom Ausgleich der gewogenen Grenznutzen, also: der Minderkonsum des einen Gutes, bewertet zu Güterpreisen, muss einem Mehrkonsum des anderen Gutes, bewertet zu Güterpreisen, entsprechen
- 59GrenznutzenDer Grenznutzen eines Gutes I ist die Veränderung des Nutzens bei einer Veränderung im Konsum von Gut I (partielle Ableitung der Nutzenfunktion nach der Menge x)
-bestimmt die Zahlungsbereitschaft - 60optimale KonsumentenentscheidungGrenznutzen(F) / Grenznutzen(C) = Pf/Pc
- 61Behavioureconomics (Verhaltensökonomik)Verhaltensannahmen werden modifiziert und lässt Änderungen/Fehler zu
- 62Probleme der Verbrauchernachfrage nach moderner Sichtweise1.komplexere Präferenzen: Beachtung eines Referenzpunktes
2. Verlustaversionen: besser Vermeidung von Verlusten als Erzielung von Gewinnen
3. Verankerung: Entscheidungsfindung hängt stark von einer vorherigen Information ab
4. Satisfycing: befriedigendes Nutzenniveau statt immerwährender Nutzenmaximierung (Güter die unwichtig sind sollten wir besser optimieren) - 63Preis-KonsumkurveDer Ort all dieser Punkte, in denen Befriedigung des Verbrauchers maximiert wird, ist die Preis-Konsumkurve
- 64Individuelle Nachfragekurvezeigt die Menge Lebensmittel an, die ein Verbraucher zu jedem Lebensmittelpreis kaufen würde
- 652 bedeutende Eigenschaften einer individuellen Nachfragekurve1. Änderung des erreichbaren Nutzenniveaus bei Bewegung entlang der Kurve
2. Wenn GRS=P(Lebensmittel)/P(Bekleidung), dann maximiert der Konsument seinen Nutzen in jedem Punkt der Nachfragekurve - 66Auswirkung einer EinkommensänderungEinkommens-Konsumkurve stellt die mit jedem Einkommensniveau verbundenen nutzenmaximierenden Kombinationen von Güterbündeln dar
1. Anstieg = Budgetgerade verschiebt sich nach rechts
= Nachfragekurve wird nach rechts verschoben - 67Einkommens-Konsumänderung= Ort aller Tangetialpunkte, in denen die Befriedigung des Verbrauchers maximiert ist
- 68Engelkurven-setzen die Menge eines konsumierten Gutes mit dem Einkommen in Beziehung
-aus ihrem Verlauf lässt sich erkennen, ob es sich bei dem Gut um ein superiores oder ein inferiores Gut handelt
-Stärke/Richtung wird durch Einkommenselastizität der Nachfrage angezeigt - 69Superiores Gutsteigt die Nachfrage bei Einkommenserhöhung überproportional an (Wenn E. um 10% steigt aber Nachfrage nach Gut um 15% steigt)
- 70Inferiores Gutsteigt die Nachfrage bei Einkommenserhöhung unterproportional (Wenn E. um 10% steigt und Nachfrage u, 2% steigt)
- 71SubstitutionseffektEs wird eine größere Menge des Gutes nachgefragt, das relativ billiger geworden ist, und eine geringere Menge des Gutes, das relativ teurer geworden ist
-eine Änderung des Preises führt zu Änderung des Konsums bei konstantem Nutzenniveau - 72EinkommenseffektBeim Einkommenseffekt verursacht die erhöhte Kaufkraft eine Änderung des Konsums eines Gutes, wobei der Preis des Gutes konstant bleibt
-Senkung des Preises für ein Gut führt zur Erhöhung der realen Kaufkraft der Konsumenten - 73Einkommens-und Substitutionseffekt: Normale Güter1. sinkt der Lebensmittelpreis, erhöht sich der Konsum, während der Konsument von A zu B wechselt
2. durch den Substitutionseffekt ändern sich die relativen Preise, aber das reale Einkommen (Nutzen) bleibt konstant
3. Der Einkommenseffekt hält die relativen Preise, erhöht aber die Kaufkraft - 74Einkommens-und Substitutionseffekt: Inferiore Güter1. Bei einem inferioren Gut ist der Einkommenseffekt negativ
2. Der Substitutionseffekt ist allerdings größer als der Einkommenseffekt - 75Perverse Einkommens-und Substitutionseffekte: Giffen-Gut & Snobeffekt-je teurer, desto mehr wird nachgefragt
-Giffen-Güter und Snobeffekte treten auf individueller Ebene selten und auf marktweiter Ebene nur in sehr außergewöhnlichen Ausnahmefällen auf - 76Beispiel Giffen-Gutein minderwertiges Gut, das aufgrund eines Einkommensrückganges ein höherwertiges Gut substituiert (Kartoffeln und Fleisch bei Armut)
- 77Beispiel Snobeffektdie Nachfrage nach einem Luxusgut geht zurück, wenn der Preis fällt, weil es dann kein Statussymbol mehr ist
- 78Marktnachfragekurveeine Kurve, in der die Menge eines Gutes, die alle Konsumenten auf einem Markt kaufen, mit dessen Preis in Beziehung gesetzt wird
- 79Das Produktionsverfahrendie Kombinierung von Inputs oder Produktionsfaktoren zur Herstellung eines Outputs
- 80Kategorien von Inputs-Arbeit
-Kapital (Finanzkapital)
-Rohstoffe/Ressourcen
-> zwei variable Produktionsfaktoren = Isoquante - 81Outputsalle Arten von Gütern: Waren (physische Produkte), Dienstleistungen, Rechte (bspw. die Produktion von Musik oder Literatur, aber auch Erfindungen)
- 82GRTS (Grenzrate der technischen Substitution)beschreibt, wie Kapital und Arbeit gegeneinander ausgetauscht werden können, so dass der Output konstant bleibt
- 83Produktionsfunktiongibt die höchste Produktionsmenge an, die ein Unternehmen mit jeder angegebenen Kombination von Inputs bei gegebener Technologie produzieren kann
- 84Grenzproduktion der Arbeit (MP)= zusätzlicher Output wenn Arbeitseinsatz um 1 Einheit erhöht wird (DeltaQ/DeltaL)
- 85Durchschnittsproduktion der Arbeit (AP)Produktionsmenge pro Arbeitskraft (Q/L)
- 86Das Gesetz der abnehmenden GrenzerträgeNimmt die Verwendung eines Inputs in gleichen Schritten zu, wird ein Punkt erreicht, in dem die daraus resultierenden Zuwächse der Gütermenge abnehmen (d.h. MP sinkt)
-Arbeitskräfteeinsatz gering: MP steigt aufgrund Spezialisierung
-Arbeitskräfteeinsatz hoch: MP sinkt augrund von Ineffizienzen - 87Die Isoquantensind Kurven, die alle möglichen Inputkombinationen darstellen, mit denen der gleiche Output erzielt wird
1. bei jedem Niveau von K steigt die Produktion, wenn L erhöht wird
2. bei jedem Niveau von L steigt die Produktion, wenn K erhöht wird
3. mit versch. Kombinationen von Inputs wird der gleiche Output produziert - 88InputflexibilitätDie Isoquanten betonen, wie versch. Inputkombinationen eingesetzt werden können, um die gleiche Gütermenge zu produzieren
- 89Produktion mit zwei variablen Inputs: kurze FristZeitraum, in dem Mengen eines oder mehreren Produktionsfaktoren nicht geändert werden können
= fixe Produktionsfaktoren - 90Produktion mit zwei variablen Inputs: lange FristZeitraum, der notwendig ist, damit alle Produktionsfaktoren variabel werden
- 91Die IsoquantenscharDie Isoquanten werden aus der Produktionsfunktion für eine Produktionsmenge von 55, 75 und 90 hergeleitet
- 92Steigung der Isoquantengibt den Tradeoff zwischen zwei Inputs an, während die Gütermenge konstant gehalten wird
-Steigung= Grenzrate der technischen Substitution (GRTS) - 93—
Información
- Descripción
- BWL Fichas sobre Definitionen Mikroökonomie, creado por Lea Betz el 03/01/2017.
- Creado por
- Lea Betz
- Visitas
- 96
- Valoración