BWL Produktion

Sabrina Heckler
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Sabrina Heckler
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Description

1. Semester BWL Produktion

Resource summary

Question Answer
Kostenfunktion k(x)= kv x + Kf Stückkosten k(x)= variable Kosten × Menge + Fixkosten K(x)= Kv + Kf Gesamtkosten
Umsatzfunktion U(x) = Preis × Menge
Gewinnfunktion G(x)= K(x) - U(x)
Merkmale der industriellen Produktion Arbeitsteilung Standardisierung Mechanisierung/Automatisierung
Economics of Scale je mehr hergestellt wird, desto mehr Vorteile hat man
Kernprozesse Prozess der Produktentwicklung (FE, R&D) Produktionsprozess (order processing) Logistische Abwicklung (order fulfillment)
Kernprozess: Entwicklung (F&E) Produktionsdefinition Konzeption Konstruktion Fertigungsüberleitung
Kernprozess: Produktion (order processing) Auftrag Arbeitsplanung Produktion Verkauf
Betriebliche Wertschöpfungskette der industriellen Produktion Markt - Einkauf - Wertschöpfung - Verkauf - Markt
Kernprozess: Logistische Abwicklung (order fulfillment) Disposition Materialbeschaffung Produktionssteuerung Distribution
Disposition Mengenmäßige Einteilung der Aufträge, terminierte Zuweisung
Produktionssteuerung Auftragsfreigabe, Maschinenbelegung, Betriebsdatenermittlung
Distribution Absatz Verkauf Vertrieb
Manuelle Produktion Kundenindividuelle Einzelfertigung hoche Flexibilität geringe Fixkosten, hohe variable Kosten geringe Arbeitsteilung und Spezialisierung
Mechanisierte/automatisierte Produktion mehrstufige Serienfertigung abnehmende Flexibilität bei zunehmender Mechanisierung, hohe Fixkosten, niedrige variable Kosten, hohe Arbeitsteilung und Spezialisierung, bei zunehmender Automatisierung wieder zunehmende Universalität
Auftragsproduktion Fertigung nach Auftragseingang kundenspezifische Produktion, Variantenfertigung auf Basis von standardisierten Einzelteilen und Baugruppen, Schwerpunkt der Wertschöpfung im F&E-Bereich
Anonyme Produktion Lagerproduktion auf Basis von Bedarfs- und Absatzprognosen, zeitliche Abkopplung von Produktion und Absatz, Schwerpunkt der Wertschöpfung in der Produktion, Produktion nach Marktforschung (dann Massenproduktion)
Zuliefererpyramide OEM 1. Tier 2. Tier 3. Tier
OEM Original Equipment Manufacturer Erstausrüster (Hersteller von Produkten oder Komponenten, der diese in seinen eigenen Fabriken produziert, sie aber nicht selbst in den Einzelhandel bringt)
Kapazitätsgrenze x kann realistisch nicht über alle Grenzen wachsen z. B. Hallen sind zu klein (mehr geht nicht) also Xmax = Kapazitätsgrenze
Betriebsoptimum Sobald die gesamten Stückkosten (kg(x)) am geringsten sind. Betriebsoptimum = Kapazitätsgrenze
Gewinnmaximum Gewinnmaximum = Kapazitätsgrenze
Break-Even-Point (BE) Die Menge an der weder Gewinn noch Verlust gemacht wird. K(x) = U(x) G(x) = 0
Arbeitsleistung Art und Menge der menschlichen Arbeit (Stück) / Zeiteinsatz (Arbeitsstunden) Wird bestimmt durch die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft
Mehrliniensystem Untergeordnete Stellen sind einer Mehrzahl von übergeordneteten Stellen unterstellt.
Stelle Kleinste Einheit in einem Unternehmen
Einliniensystem Jede Stelle ist nur durch eine einzige Verbindungslinie mit ihrer vorgesetzten Instanz verbunden. Die Stelle bekommt also nur von einer Instanz Anweisungen.
Taylor Ist der Gründer von Management und Verwalungssystemen
Einfluss auf die Arbeitsleistung Stärkere Berücksichtigung sozialer Bedürfnisse der Mitarbeiter erhöht die Arbeitszufriedenheit. Dies führt zu einer größeren Identifikation mit den Zielen des Betriebs. Es gibt weniger Widerstand, einen gesteigerten Arbeitswillen und damit eine höhere Arbeitsleistung.
Traditionelle Ansicht über Führung und Lenkung Der Mensch hat eine Abneigung gegen Arbeit, muss gezwungen, gelenkt, geführt und sanktioniert werden, braucht Führung und drückt sich vor Verantwortung, hat keinen Ehrgeiz und ist auf Sicherheit aus.
Verschmelzung individueller Ziele mit Unternehmensbelangen Der Mensch hat Pflichtgefühl, sucht ggf. Verantwortung, besitzt Vorstellungskraft, Urteilsvermögen und Erfindungsgabe, hat ungenutzte Potentiale
Bedürfnispyramiede Menschliche Arbeit Selbstentfaltung Anerkennung nette Kollegen Arbeitsplatzsicherung Bezahlung
Job Enlagement Arbeitserweiterung: Zusammenfassung mehrerer Arbeitsgänge gleicher Struktur und gleichen Anforderungsprofils (Zusammenfassung mehrerer Arbeitsschritte)
Job Enrichment Kontrollierende, planende, dispositive und durchführende Arbeitsschritte zusammenfassen - mehr Eigenverantwortlichkeit
Job rotation Regelmäßiger Arbeitsplatztausch, besserer Überblick über die Arbeitsabläufe, Springerfunktion
Teilautonome Gruppenarbeit Verantwortungsübertragung auf eine Arbeitsgruppe, die sich im Rahmen selbst organisiert. Erweiterung der Handlungsspielräume.
Ziel von Gruppenarbeit Die motivationsorientierte Gestaltung organisatorischer Strukturen und Prozesse
Motivationsorientiert Berücksichtigung sozialer Bedürfnisse (Human Relations) plus Berücksichtigung von Selbstverwirklichungsinteressen.
Montanbestimmungsgesetz Montanbetriebe (Stahl, Bergbau, Eisen), mehr als 1000 Mitarbeiter, Unternehmerische Mitbestimmung, Sitzverhältnis im AR 1:1 plus 1 neutrales Mitglied, Arbeitsdirektor nur mit den Stimmen des AN-Vertreter im Aufsichtsrat
Betriebsverfassungsgesetz 1952 AG, GmbH, KGaA, mehr als 500 Mitarbeiter, heute 5 und mehr, arbeitsrechtliche Mitbestimmung, 2:1 Sitzverhältnis im AR, Wahl mit einfacher Stimmmehrheit
Mitbestimmungsgesetz 1976 Alle Betriebe mit eigener Rechtspersönlichkeit, mehr als 2000 Mitarbeiter, unternehmerische Mitbestimmung, 1:1 Sitzverhältnis im AR, 2/3 Mehrheit der AR Mitglieder
Deutsche Mitbestimmung zweistufiges System (Aufsichtsrat, Vorstand), Mitglieder: 10 Kapitalvertreter, 6 Arbeitnehmervertreter, 1 Vertreter der leitenden MA, 3 Gewerkschaftsvertreter, AR-Vorsitzender ist Kapitalvertreter, er hat eine Zusatzstimme, AR tagt in der Regel vierteljährlich, stark konsensorientiert
Mitwirkungsrechte Recht auf Information, Recht auf Anhörung (Kündigungen), Recht auf Beratung (Förderung der Ausbildung), Recht auf Widerspruch (außerordentliche Kündigungen)
Mitbestimmungsrechte Anspruch auf Aufhebung von (Bestellung eines betr. Ausbilders), Zustimmungs-Vetorecht, Initiativrechte
Betriebsräte in Deutschland 90 % der Unternehmen in Deutschland haben keinen Betriebsrat
BetriVG vereinfachtes Wahlverfahren unter 50 Mitarbeiter, auch Leiharbeiter sind wahlberechtigt, Gruppenwahl entfällt, ab 200 MA freigestellter BR, Mitbestimmung bei Gruppenarbeit, bessere Ausstattung mit Sachmitteln und Schulungen, erweiterte Mitbestimmung beim betrieblichen Umweltschutz
Formen der Arbeitszeitflexibilisierung Gleitzeit, flexible Wochenarbeitszeit, Jahresarbeitszeit, Lebensarbeitszeit, Altersteilzeit, Telearbeit/Heimarbeit, Jobsharing, Sabbatical
Festsetzung des Arbeitsentgelts Inputorientierung Bewertung der Arbeit, Ermittlung und Bewertung der Arbeitsanforderung für verschiedene Tätigkeiten, Lohndifferenzierung durch Arbeitsbewertung
Festsetzung des Arbeitsentgelts Outputorientierung Bewertung der Ergebnisse, Ermittlung und Bewertung des Arbeitsergebnisses für verschiedene Arbeitnehmer, Lohnformdifferenzierung Leistung des Stelleninhabers wird bewertet
Formen der Arbeitsbewertung summarische Verfahren (Rangfolgeverfahren, Lohngruppenverfahren) analytische Verfahren (Rangreihenverfahren, Stufenwertzahlverfahren)
Hauptanforderungen Genfer Shema zur Arbeitsbewertung Fachkönnen, Belastung, Verantwortung, Arbeitsbedingungen
Lohnformen Zeitlohn (mit Leistungszulage oder reiner Zeitlohn), Leistungslohn (Akkordlohn, Prämienlohn)
REFA Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung Arbeitsablaufanalyse, Leistungsgrad-Ermittlung, Vorgabezeiten - statistische Aufwertung
REFA Voraussetzungen gleiche, sich wiederholende Arbeitsschritte, Arbeitsgeschwindigkeit kann durch den MA wesentlich beeinflusst werden, Arbeitsablauf ist unabhängig von den Arbeitsschritten davor und danach, Änderungen der Vorgabezeiten können nur nach wesentlichen Ablaufveränderungen vorgenommen werden, Anlernphasen werden mit dem durchschnittl. Zeitgrad des Bereichs bezahlt
Zeiteinflussfaktoren (REFA) Auftragszeit - Rüstzeit, Ausführzeit - Grundzeit (Hauptätigkeit, Nebentätigkeit, zusätzliche Tätigkeit, Wartezeit), Erholzeit, Verteilzeit
MTM methods time measurement Anwendung zur Zeitermittlung bei manuellen Tätigkeiten mit dem Vorteil, das eine Zeitermittlung analytisch schon vor Fertigungsbeginn erfolgen kann und eine Optimierung der Arbeitsabläufe möglich wird.
MTM Grundbewegungsarten Hinlegen, Greifen, Bringen, Fügen, Loslassen, Drücken, Trennen, Drehen
MTM Blickfunktionen Blick verschieben, prüfen
MTM Körper-, Bein-, und Fußbewegungen Fußbewegung, Seitenschritt, Körperdrehung, Gehen
materielle Wirtschaftsgüter Grundstücke, Gebäude, Anlagen, Maschinen, Werkzeuge, ...
immaterielle Wirtschaftsgüter Patente, Markenrechte, Konzessionen, Lizenzen, Entwicklungsleistungen (SW)
Potentialfaktoren langfristig nutzbare Güter
Technische Lebensdauer durch gebrauchsbedingten Verschleiß, durch natürlichen Verschleiß, Substanzverlust, Wertminderung durch Defekte
Wirtschaftliche Lebensdauer durch technischen Fortschritt, Nachfrageverschiebungen, Fehleinschätzung des Bedarfs, sinkende Wiederbeschaffungspreise, fallende Absatzpreise
Zeitliche Lebensdauer Vertragsablauf
Abschreibungsverfahren Zeitabschreibung (Linear, degressiv, progressiv) Leistungsabschreibung
Jährliche Rate (lineare Abschreibung) Anschaffungswert / Jahre
Abschreibungsrate (geometrische Abschreibung) Anschaffungswert mal 0,1 (10 %) dann Anschaffungswert - Rate mal 0,1 = neue Rate usw.
arithmetische Abschreibung (Rate) Anschaffungswert + 1 + 2 + 3 (Jahre) mal Anzahl der Jahre + 1 - aktuelle Abschreibungsjahr)
Verfahrenstechnische Entsprechung (Beurteilungskriterium für Investitionen) Die Anlage ermöglicht eine spezifikations-(qualitative Kapazitäten) gerechte (qualitätsgerechte) Herstellung.
Quantitative Kapazität Die Anlage hat das mengenmäßige Leistungsvermögen, um die geforderte Produktion in der spezifizierten Menge und Qualität zu erbingen.
Flexibilität Schnelle Anpassung an wechselnde Produktionsaufgaben (günstige Rüstzeiten)
fertigungstechnische Elastizität quantitative und qualitative Anpassungsfähigkeit an veränderte Produktionsbedingungen
Wirtschaftlichkeit kostengünstiges Verfahren zur Realisierung der spezifizierten Produktionsaufgabe
Statische Verfahren Kostenvergleichsrechnung, Vergleich mit Verfahren 1 und Verfahren 2
Dynamische (finanztechnische) Verfahren Kapitalwertmethode Methode des internen Zinsflusses
Kapitalwertmethode Kapitalwert = Summe der abgezinsten Barwerte über die Projektlaufzeit abzüglich der Anfangsinvestition Kalkulationszinsfuß ergibt sich aus der erwarteten Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals Kapitalwert unter Null lohnt sich nicht!
Methode des internen Zinsfluß interne Zinsfuß (r) = der Zinsfuß bei dem der Kapitalwert unter Null ist, er entspricht der Rendite der Investition i = Kapitalzinsfuß r > i Investieren vorteilhaft r < i Investieren unvorteilhaft r = i Entscheidung indifferent
Kapitalwert K (Kapitalwertmethode, Formel) Anschaffungswert + (Einnahmen im Periode t - Ausgaben im Periode t) * (1 + Abzinsungsfaktor) hoch -t + Veräußerung der Anlage bzw. Restwert (1+ Abzinsungsfaktor) noch minus n
Betriebliche Instandhaltungskonzeption Wartung = Verschleißhemmung Inspektion = Rechtzeitiges Erkennen von Schäden Instandsetzung = Wiederherstellung und Erhaltung der Funktionsfähigkeit Reperatur = Störungsbeseitigung vorbeugende Instandhaltung = Austausch von Verschleißteilen funktionserhaltende Generalüberholung funktionssteigernde Generalüberholung
Maßnahmen der Anlagenbedienung zur Instandhaltung Mitarbeit bei Pflichtenheft, Einweisung, Wartungshandbuch, Hilfs- und Betriebsstoffe, Schulung, Logbuch, Überwachungssensoren, Überwachungssoftware, Diagnosesoftware
Maßnahmen zur Instandhaltung der Werksinstandhaltung Mitarbeit bei Pflichtenheft, Mitwirtkung bei der Maschinenabnahme und bei der Vorbereitung zum Transport, Schulung, Wartungshandbuch, Wartungsprgramm, Hilfs- und Betriebsstoffe, Service-Checkheft, Verschleißteilpaket, Ersatzteilpaket
Maßnahmen zur Instandhaltung der Lieferanten Referenzlisten, Besuch bei Kunden, Definition von Ersatzteilpaketen, Wartungsvertrag, Ferndiagnose, Ersatzteilvorhaltung (Garantie)
TPM Total Productive Maintenance
6 TPM Ziele Sauberkeit am Arbeitsplatz, Planung leistungsfähiger Produktionslinien, Konstruktion zuverlässiger Produktionslinien, Schaffung ansprechender Arbeitsbedingungen, sorgfältige Mitarbeiterschulung, Schaffung zielorientierter Arbeitsstätten
Die 7 TPM Maßnahmen 5 Ordnungsprinzipien, geplante Instandhaltung, systematische Anlagenverbesserung, optimierte Fehlerbeseitigung, Konzeption einer vorbeugenden Instandhaltung, Durchführung einer breitangelegten Schulung, teilautonome Gruppenarbeit
5 A Ordnungskonzept Aussortieren unnötiger Dinge, Aufräumen - jeder Gegenstand hat seinen Platz, Arbeitsplatz sauber halten, Anordnungen zur Regel machen, Alle Punkte beachten und ständig verbessern
OEE Overall equipment effectiveness OEE = A * S * Y Verfügbarkeit * Taktzeitverhältnis * Qualitätsrate
Verfügbarkeit (A) Mean Time Between Failures (MTBF) / MTBF + Mean Time To Repair (MTTR)
Taktzeitverhältnis (S) S = geplante Taktzeit / tatsächliche Taktzeit
Qualitätsrate (Y) Y = Anzahl der i.O. Produkte / Anzahl der i.O. Produkte + Anzahl der n.i.O. Produkte
Maschinenstundensatz (m) m = (Abschreibung + durchschnittliche Verzinsung + Raumkosten * 12 + Energieverbrauch * 12 + Instandhaltungskosten * 12 + Personalkosten *12) / (Stunden * OEE)
Werkstoffe Güter, die durch Umformung, Substanzveränderung oder Einbau Bestandteil eines Fertigproduktes werden
Komponenten Baugruppen Module Halbfertigfabrikate Teile, die mit dem Fertigteil durch Einbau verbunden werden Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe, Abfall, Ausschuss, Nebenprodukt
Rohstoffe gehen als Hauptbestandteil in ein Halb- oder Fertigprodukt ein
Hilfsstoffe sind Bestandteil eines Halb- oder Fertig-produktes; spielen eine untergeordnete Rolle
Betriebsstoffe für den Produktionsprozess erforderliches Verbrauchsmaterial, das nicht in das Produkt eingeht
Abfall, Ausschuss, Nebenprodukt ergänzen das Produktionsprogramm und werden unverarbeitet weiterverkauft
Aufgabe der Materialwirtschaft Die benötigten Materialarten und – qualitäten in den benötigten Mengen zur rechten Zeit am rechten Ort und zu günstigen Kosten bereitzustellen.
Logistikerfolg Logistikleistung (Lieferzeit, Liefersicherheit/-treue, Lieferqulität, Flexibilität, Informationsfähigkeit) Logistikkosten (Lagerhaltungskosten, Lagerkosten, Handhabung/Transport, Steuerungs- und Systemkosten)
Stufen der Auftragsabwicklung Empfang- formelle Prüfung - kaufmännische Prüfung - Aufbereitung - Auftragsbestätigung - Liefertermin - Bestand ja oder nein - bei nein Produktion - bei ja Lagerhaus - Kommissionierung - Versand - Transport - Kunde
Wareneingang • artikelspezifische Wareneingangserfassung Abgleich mit der Bestellung Bewertung und Lagerbestandsführung • Rechnungskontrolle • Auszeichnung der Ware
Warenausgang • artikelspezifische Warenausgangserfassung (z.B. über die Registrierkasse) • Warenbestandsverbuchung • Fakturierung
Disposition, Bestandsverwaltung und Bestellwesen • Ermittlung der Bestellvorschläge • Bestellschreiben und Bestellüberwachung
Marketing- und Management-Informationen • erstellen von Bestandslisten • Erstellung von Rennerlisten, Aktionslisten u.ä. • ABC-Analysen
Güterfluss durch den Absatzkanal
unmittelbare (variable) Beschaffungskosten Kv in einer Periode B = Periodenbedarf p = Preis pro Einheit K v = B * p
mittelbare (fixe) Beschaffungskosten K f = bestellfixe Kosten = Kosten eines Bestellvorganges k x x = Bestellmenge K f = k x * B/x
Bestandskosten K b - Raumkosten - Versicherungskosten - Zinskosten - Wertberichtungen - Personalkosten - sonstige Kosten k i = Zinskosten des Lagerbestandes in % k l = Lagerkosten des Lagerbestandes in % K b = (x/2)* p* (ki+kl)/100
Gesamtkosten der Beschaffung K B * p + k x * B/x + ( x/2)* p * (k i+k l)/100
Optimale Bestellmenge
Bestellrhythmus-Verfahren periodische Überprüfung der Bestände und Disposition; Bestellung der Ergänzung bis zu einem Höchststand
Bestellzyklus-Verfahren periodische Überprüfung der Bestände; bei Unterschreiten des Bestellpunktes Bestellung der kostenoptimalen Menge
Bestellpunkt-Verfahren EDV gestützte Überwachung der Lagerabgänge und bei Erreichen des Bestellpunktes (Meldepunkt) Auslösen einer kostenoptimalen Menge
Optional -Verfahren EDV gestützte Überwachung der Lagerabgänge; bei Erreichen einer Mindestmenge bedarfsgerechte Auffüllung
Lagerhausbetrieb außerbetrieblicher Transport - Wareneingang - Warenlager - Kommissionierlager - Packerei - Warenausgang - außerbetrieblicher Transport
Vorratslager hohe Lagerkapazität produktionsorientiert Material, saisongebundene Halb- und Fertigfabrikate
Umschlaglager (Durchgangslager) hohe Umschlagleistung transportorientiert Material, Halb- und Fertigfabrikate, Handelsware
Verteilungslager -Zulieferungslager -Auslieferungslager hohe Konzentrations-leistung hohe Auflösungsleistung beschaffungsorientiert absatzorientiert Material, Handelsware
feste Lagerplatz-zuordnung jedem Artikel wird ein fester Lagerplatz zugewiesen Zugriffssicherheit bei Verlust der Lagerbestandsdatei; Trennung nach Warengruppen Lagerfachdatei
Querverteilung mehrere Ladeeinheiten eines Artikels werden über verschiedene Gänge verteilt Zugriffssicherheit bei Ausfall eines Regalförderzeuges Lagerverwaltungssystem und organisatorische Trennung der Gänge
vollständig freie Lagerplatzzuordnung (Einzelplatzlagerung, chaotische Lagerung), Optimierung der Lager-belegungs- und Entnahmewege Ladeeinheiten werden in beliebige Fächer eingeordnet erhöhte Ausnutzung der Lagerkapazität Lagerverwaltungssystem oder Lagerverwaltungs-rechner mit Wege-optimierungsprogramm
freie Lagerplatzzuordnung innerhalb fester Bereiche Ladeeinheiten werden innerhalb vorgegebener Bereiche frei eingelagert Trennung nach Warengruppen; Reduzierung der Kapazitätsnutzung gegenüber freier Belegung Lagerverwaltungssystem
statisches Lager Blocklager Zeilenlager
dynamisches Lager Lagergut wird im Lagergestell bewegt Lagergut und -gestell werden gemeinsam bewegt Lagergut wird zur Beschickung und Entnahme bewegt Lagergut läuft ständig um
Verpackungsfunktionen Schutzfunktion Lager und Transportfunktion Verkaufsfunktion Identifikations und Informationsfunktion Verwendungsfunktion
Schutzfunktion Anforderungen an die Verpackung temperaturbeständig - dicht - korrosionsbeständig – staubfrei - chemisch neutral - mengenerhaltend schwerentflammbar -formstabil - stoßfest - stoßdämpfend druckfest - reißfest
Lager- und Transportfunktion Anforderungen an die Verpackung formstabil - stoßfest - stoßdämpfend druckfest - reißfest - stapelbar - rutschfest - genormt handhabbar – automatisierungsfreundlich unterfahrbar - einheitenbildend - raumsparend - flächensparend
Verkaufsfunktion Anforderungen an die Verpackung ökonomisch - werbend - informativ - identifizierbar unterscheidbar - leicht zu öffnen - wiederverschließbar
Identifikations und Informationsfunktion Anforderungen an die Verpackung werbend - informativ - identifizierbar unterscheidbar
Verwendungsfunktion Anforderungen an die Verpackung leicht zu öffnen - wiederverschließbar - wiederverwendbar – ökologisch entsorgungsfreundlich - hygienisch
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