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Ökologie fürs Abitur - Lernfolien

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Ökologie fürs Abitur - Lernfolien

Slides in this set (16)

  1. Einführung in die Ökologie

    • Einführung in die Ökologie
  2. Das Ökosystem

    • In der Biologie wird der Lebensraum von Lebewesen als Biotop bezeichnet.
    • Die Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen in einem Lebensraum bilden eine
    • Lebensgemeinschaft, die auch Biozönose genannt wird. Fasst man den
    • Lebensraum und die Lebensgemeinschaft zusammen, so erhält man ein ganzes
    • Ökosystem.
    • Wichtig für ein Ökosystem sind dabei folgende Merkmale:
    • offen: Ökosysteme sind offene Systeme. Somit tauschen Ökosysteme mit denen ihnen umgebenden Systemen Stoffe, Wärme etc. aus
    • Ernährung: Die Organismen in einem Ökosystem kann man in der Regel in Erzeuger, Verbraucher und Zersetzer einteilen.
    • dynamisch: Ökosysteme befinden sich meist nicht im
    • Gleichgewicht, sondern es finden auf verschiedenen räumlichen und
    • zeitlichen Ebenen Veränderungen statt. Es gibt langfristige
    • Selbstorganisations- und Anpassungsprozesse, die ein Ökosystem immer verändern können.
    • komplex: Ökosysteme haben unterschiedlichste
    • Elemente und Strukturen; diese sind durch ein Netzwerk ökologischer
    • Wirkungs- und Wechselwirkungsbeziehungen miteinander verbunden.
    • Gliederung: Ökosysteme sind in der Regel in
    • Schichten gegliedert. Bei einem Wald gibt es zum Beispiel eine Schicht
    • auf bzw. unter der Erdoberfläche (Bodenschicht mit Wurzeln ), eine
    • flache Krautschicht, eine Strauchschicht und darüber eine Baumschicht.
  3. Übungsfragen

    • Am Ende dieser Einheit solltest du fähig sein diese Fragen zu beantworten:
    • Was versteht man unter einer Nahrungskette?
    • Was versteht man unter einem Nahrungsnetz?
    • Erkläre den Zusammenhang zwischen Konsumenten, Destruenten und Produzenten.
    • Was versteht man unter Eutrophierung?
    • Wodurch kippt ein See um?
    • Übungsfragen
    • Caption: Gehe den Fragen auf den Grund!
  4. Grundbegriffe der Ökologie

  5. Stoffkreislauf in einem Ökosystem

    • Stoffkreislauf in einem Ökosystem
    • Der Stoffkreislauf beschreibt in Ökosystemen den sich wiederholenden Vorgang der zyklischen Umwandlung von organischen und
    • anorganischen Stoffen. Dabei wirken 3 Organismenarten im jeweiligen Ökosystem zusammen.
    • Produzenten: primär Pflanzen und Algen. Sorgen durch ihr Wachstum bzw. ihre
    • Vermehrung für eine hohe Produktion von Biomasse. Dazu benötigen sie lediglich Sonnenlicht und
    • anorganische Stoffe (Nährstoffe), die sie aus ihrer Umwelt erhalten.
    • Konsumenten: mindestens zwei Teilgruppen:
    • Pflanzen- (Herbivore) und Fleischfresser (Carnivore). Während sich die Pflanzenfresser von den
    • Produzenten ernähren, fressen die Fleischfresser andere
    • Konsumenten. Beispiele für Pflanzenfresser sind zum Beispiel Rinder, Grillen, Elefanten; Beispiele
    • für Fleischfresser sind Eisbären, Krokodile, Frösche, Hunde etc.
    • Caption: Ein beispielhafter Stoffkreislauf
  6. Stoffkreislauf in einem Ökosystem

    • Destruenten: Ihre Aufgabe ist der Abbau und die Remineralisierung von
    • abgestorbenem, organischem Material. Sie zersetzen die toten Produzenten & Konsumenten, und
    • wandeln sie wieder in anorganische Stoffe um, wodurch der Kreislauf geschlossen wird. Zu den Destruenten
    • zählen insbesondere Bakterien und Pilze
    • Stoffkreislauf in einem Ökosystem
  7. Ökosystem See (aquatisches System) I

    • Gesunder See:
    • Prinzip des Fressens und Gefressen werden.
    • In der Regel fressen größere Tiere die kleineren Tiere, >Nahrungskette: Pflanzliche Organismen > Pflanzenfresser > Fleischfresser
    • Da ein
    • fressendes Tier mehrere verschiedene Beutearten hat, spricht man oft
    • auch von einem Nahrungsnetz anstatt von Nahrungskette.
    • Pflanzliche Organismen in einem See nehmen die
    • Nährsalze und Kohlendioxyd aus dem Wasser auf und produzieren
    • Sauerstoff. Aus diesem Grund auch Produzenten
    • (Hersteller) genannt. Sie stellen lebenswichtige Stoffe her.
    • Ökosystem See (aquatisches System) I
    • Caption: Das aquastrische System
  8. Ökosystem See (aquatisches System) I

    • Die
    • Tiere im See ernähren sich von Pflanzen
    • und Tieren und sind somit die Konsumenten (Verbraucher) des Sees.
    • 3.Gruppe im See: Destruenten
    • (Zerstörer). Sie bauen tote Pflanzen und Tiere
    • ab und wandeln sie in anorganische Stoffe - zum Beispiel Kohlendioxyd
    • und Salze - um. Und damit sind wir wieder am Anfang des Kreislaufes,
    • denn nun können die pflanzlichen Organismen diese Stoffe wieder
    • verbrauchen.
    • Ziemlich cool: Hier kannst du ein Spiel dazu spielen und das Ökosystem im See versuchen zu kontrollieren! http://store.steampowered.com/app/341720/
    • Ökosystem See (aquatisches System) I
  9. Ökosystem See II - Umkippung

    • Was passiert, wenn der Mensch schädlich auf das gesunde Ökosystem einwirkt und durch Schadstoffe belastet?
    • Mancherorts: Industriereste direkt in die Umwelt/ins Abwasser gekippt anstatt vorher in die Kläranlage
    • Ebenfalls negativ: Schifffahrt oder starke landwirtschaftliche Düngung (starke Hinzufügung von Nährstoffen). Durch die vielen Nährstoffe wachsen verstärkt Pflanzen
    • und Algen, der See färbt sich grün (Eutrophierung).
    • Dadurch steigt auch die Zahl der Fische, denn diese finden verstärkt
    • Nahrung und vermehren sich. Sterben nun die Algen in Massen ab, werden
    • diese von den Bakterien (Destruenten) unter Verbrauch von Sauerstoff abgebaut
    • Ökosystem See II - Umkippung
    • Caption: Ein See kippt um
  10. Ökosystem See II - Umkippung

    • Durch den Verbrauch beim Zersetzen der toten Pflanzen/Algen
    • wird soviel Sauerstoff verbraucht, dass die Tiere im See nicht mehr
    • atmen können und ebenfalls sterben. Die Destruenten schaffen die große
    • Anzahl an totem, organischem Material nicht mehr abzubauen, der
    • Seeboden wird mit Tier- und Pflanzenleichen überdeckt.
    • Es bildet sich Faulschlamm und schlecht riechende Gase
    • (Schwefelwasserstoff und Methan).
    • Gleichgewicht des Sees ist
    • vollkommen aus den Fugen geraten: See ist "umgekippt"
    • Ökosystem See II - Umkippung
    • Caption: Ein See kippt
  11. Räuber-Beute-Beziehung

    • In einem Lebensraum befindet sich eine dominante Tierart (Räuber),
    • die eine andere Tierart frisst (Beute). Man geht dabei davon aus, dass
    • sich sich die Räuber primär von dieser einen Art Beute ernährt.
    • Die Räuber und die Beute sind somit voneinander abhängig. Die Anzahl
    • der Räuber steigt, wenn die Anzahl der Beutetiere hoch ist, da viel
    • Nahrung für die Räuber zur Verfügung steht. Da sich die Anzahl der
    • Räuber durch mehr Nahrung vergrößert wird immer mehr Beute gejagt und
    • der Bestand der Beute sinkt. Da nun weniger Beute verbleibt, haben die
    • Räuber weniger Nahrung und deren Bestand schrumpft. Durch weniger Räuber
    • kann nun der Bestand der Beute wieder steigen.
    • Räuber-Beute-Beziehung
    • Caption: Die Anzahl der Räuber ist erhöht, wenn viel Beute zu fressen ist. Die Anzahl der Räuber sinkt, wenn wenig Futter vorhanden ist.
  12. Lotka-Volterra-Regeln

    • Um den Zusammenhang zwischen Räuber und Beute deutlich beschreiben zu
    • können, haben die Mathematiker Lotka und Volterra drei Regeln
    • aufgestellt:
    • Die Populationsdichten schwanken periodisch und sind zeitlich
    • zueinander verschoben. Die Maxima der Beute- und der Räuberpopulation
    • werden daher auch als Phasenverschoben bezeichnet. Vorausetzung dafür
    • sind konstante Umweltbedingungen.
    • Die über genügend lange Zeiträume gemittelten Größen der Räuber-
    • bzw. Beutepopulation sind konstant. Die Größe der Mittelwerte hängt nur
    • von den Wachstums- und Schrumpfungsraten der Populationen, nicht aber
    • von den Anfangsbedingungen ab.
    • Je mehr Beute vorhanden ist, desto mehr Räuber können sich ernähren.
    • Bei einer starken Verminderung der Anzahl von Räuber und Beute erholt
    • sich die Population der Beute schneller als die der Räuber.
    • https://www.youtube.com/watch?v=62jBpWhjQ2c (Embed)
    • Caption: Lerntutorial zu den Regeln
  13. Nahrungskette

    • Unter einer Nahrungskette versteht man eine Abfolge von Lebewesen, die
    • in Bezug auf ihre Ernährung voneinander abhängig sind. Wichtig dabei
    • ist, dass bei einer Nahrungskette eine
    • Art von Lebewesen - und nicht mehrere - von einer anderen abhängt.
    • Bei
    • einer typischen Nahrungskette steht am Anfang eine Pflanze bzw.
    • pflanzliches Produkt. Dieses wird von einem Pflanzenfresser gefressen.
    • Und der Pflanzenfresser wird von einem Fleischfresser gefressen (bzw.
    • dieser wiederum von einem anderen Fleischfresser).
    • Pflanzen: Sind Produzenten in Ökosystemen. Von ihnen ernähren sich
    • die Pflanzenfresser, welche oftmals auch als Primärkonsumenten
    • bezeichnet werden.
    • Pflanzenfresser: werden oftmals von Fleichfressern
    • (Sekundärkonsumenten) aufgefressen.
    • Tertiärkonsument: Wenn der Sekundärkonsument von
    • einem anderen Fleischfresser aufgefressen wird.
    • Endkonsument: Das letzte Glied der Nahrungskette
    • Nahrungskette
    • Caption: Eine Nahrungskette
  14. Nahrungsnetz

    • In der Natur ernähren sich bestimmte Lebewesen nicht nur von einer
    • einzigen Art, sondern von vielen verschiedenen Arten von Tieren oder
    • Pflanzen. Diese Art des "Fressen und gefressen werden" ist deutlich
    • komplizierter als eine einfach Nahrungskette und wird daher als
    • Nahrungsnetz bezeichnet.
    • Am Beispiel Meer soll ein solches Nahrungsnetz einmal verdeutlicht
    • werden. Wie die Grafik zeigt, werden zum Beispiel Algen von Krebsen
    • gefressen. Und Menschen essen wiederum Krebse. Zu dem wird aber auch
    • tierisches Plankton von Ringelwürmern gefressen.
    • Nahrungsnetz
    • Caption: Nahrungsnetz Meer
  15. Nahrungspyramide

    • Bei einer Nahrungspyramide versucht man die Menge der Nahrung in einer
    • Übersicht zu zeigen. Um dies zu demonstrieren sehen wir uns eine
    • Nahrungspyramide am Beispiel des Meeres einmal kurz an.
    • Ganz oben bei
    • der Nahrungspyramide steht zum Beispiel ein Raubwahl, der die eine Ebene
    • tiefer liegenden Heringe frisst.
    • Die Heringe wiederum fressen
    • Zooplankton, welche wiederum Phytoplankton fressen. Dabei steigt die
    • Anzahl der gefressenen Tiere zum unteren Ende der Pyramide stark an.
    • So
    • frisst ein Raubwahl deutlich weniger Heringe als Phytoplankton von
    • Zooplankton gefressen wird.
    • Nahrungspyramide
    • Caption: Nahrungspyramide des Meeres
  16. Hast du alles verstanden? Teste dich!

Information

Description
Verschaffe dir einen umfangreichen Überblick über das Abiturthema! Quellen: http://www.biologie-schule.de/oekologie.php http://www.frustfrei-lernen.de/biologie/pflanzen-oekosysteme-biologie.html
Created by
Hen sch
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History
  • Created by Laura Overhoff · Nov 18, 2015
  • Copied by disubbidienza · Nov 18, 2015
  • Copied by Hen sch · Jan 19, 2017
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