Einstellungen und Einstellungsänderungen

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Einstellungen und Einstellungsänderungen
  1. Beeinflussung widerstehen
    1. Reaktanztheorie: Menschen mögen es nicht, wenn ihre Freiheit, etwas Bestimmtes zu tun oder zu denken bedroht ist
      1. Bummerang - Effekt: die Freiheit wird versucht wieder herzustellen, indem man sich entgegen der Intention der anderen Person verhält
        1. Saure-Trauben-Effekt: Freiheit wird von Anfang an nicht erwartet, die bedrohte Alternative wird sogar noch abgewertet
      2. Einstellungsänderungen
        1. Dissonanztheorie (Festinger, 1957); das Bedürfnis ein stabiles, positives Selbstbild aufrechtzuerhalten
          1. Kognitive Dissonanz: bezeichnet einen als unangenehmen Gefühlszustand (eine Art Spannungszustand, Störgefühl))
            1. Kognitive Elemente: jedes Wissen, jede Meinung/Überzeugung über sich selbst oder die eigene Umwelt
              1. irrelevante Beziehung (zusammenhangslos)
                1. relevante Beziehung (zusammenängend)
                  1. konsonant ( aufeinander aufbauend)
                    1. dissonant ( widersprüchlich, gegenteilig)
                      1. ensteht durch Info-Aufnahme u./o. durch Erfahrungen
                        1. Dissonanz als Zustand psychischer Spannung
                          1. Mechanismen: - Abwehr (Ignorieren,Verdrängen, Vergessen), Veränderung Kognitiver Elemente, Hinzufügen Kognitiver Elemente, Einstellungsänderung(abhängig von psychischer Aufwand, hängt von Anzahl der Beziehungen verschiedener kognitiver Elemente ab)
                          2. je stärker, desto größer die Motivation, die Dissonanz zu beseitigen/zu reduzieren
                2. Persuasive Kommunikation: ist eine Form der zwischenmenschlichen Kommunikation, die auf das Beeinflussen des Kommunikationspartners zielt
                  1. Elaboration-Likeelihood-Modell: besagt, dass es 2 unterschiedliche Wege gibt, bei denen persuasive Kommunikation Einstellungsänderungen bewirken kann
                    1. Periphere Route: Orientierung an oberflächlichen Hinweisreizen, ohne kritisches Nachdenken
                      1. instabile Einstellung (änderungsanfällig)
                      2. Zentrale Route: kritische Auseinandersetzung mit der Information, Betrachtung der Fakten
                        1. stabile Einstellung (änderungsresistent)
                  2. Funktionalität
                    1. Nützlichkeitsfunktion: dienen dem Erlangen positiver bzw. der Vermeidung negativer Erfahrungen
                      1. Wissensfunktion: vereinfachen Entscheidungen und reduzieren die Komplexität durch Orientierungserleichterung
                        1. Ich- Verteidigungsfunktion: dienen einer positiven Selbstwahrnehmung "Das, was ich tue finde ich gut." (Z.B. Rauchen) bzw. der Vermeidung negativer Selbstwahrnehmung " Tanzen macht eh keinen Spaß."
                          1. Werteausdrucksfunktion: dient dem Ausdruck der eigenen Identität und des eigenen Selbstkonzepts
                          2. Drei-Komponenten-Modell=> bilden unsere Bewertung des Einstellungsobjektes
                            1. Affektive Komponente: Bewertung bezieht sich auf Gefühle, Emotionen & Werte; obwohl negative Überzeugungen da sind, können positive Gefühle passieren
                              1. Kognitive Komponente: Bewertung vorallem auf die Überzeugungen bezogen; ist dazu da das Objekt nach seinen Vorzügen und Nachteilen zu beurteilen
                                1. Konative Komponente: Bewertung bezieht sich auf Beobachten des eigenen o. eines anderen Verhalten; man weiss lange nicht, wie man sich fühlt, bis man sein eigenes Verhalten beobachtet hat
                                2. Explizite: die bewusst sind und leicht benannt werden können
                                  1. Implizite: die unwillkürlich, unkontrollierbar und mitunter unbewusst sind
                                    1. Lerntheorie
                                      1. Klassische Konditionierung: neutraler Reiz wird mit einem Reiz gepaart, der bestimmte positive oder negative Reaktionen hervorruft, dann kann der neutrale Reiz auf dieselbe Reaktion konditioniert werden
                                        1. Operante Konditionierung: Verstärkung oder Bestrafung von Verhaltensweisen gegenüber einembestimmten Einstellungsobjekt beeinflussen die Entwicklung der Einstellung
                                          1. Modelllernen: Übernahme von Einstellungen oder Verhalten anderer
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